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gamine
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12.04.2013 - 19:56 Uhr
gamine

was für unreflektierte thesen.

menschen der generation X arbeiten extrem hart und engagiert. da die arbeitsbelastungen im vergleich zu damals enorm gestiegen sind - ich sag nur ständige erreichbarkeit durch smartphones, globalisierung, schneller, höher, weiter... bei gleichzeitig hoher jobunsicherheit - ist es nur legitim, beruf und privates unter einen hut kriegen zu wollen. und da müssen unternehmen auch in die pflicht genommen werden.

PS: Inder arbeiten zwar vielleicht noch länger, aber oft wesentlich ineffektiver.

PPS: außerdem sollten sich unternehmen die frage stellen, ob sie mitarbeiter wollen, die alles hinnehmen, oder welche, die den Mund aufmachen, Ideen einbringen, Dinge verändern.

Bangshou
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12.04.2013 - 21:00 Uhr
Bangshou

gamine sagte:
was für unreflektierte thesen.

menschen der generation X arbeiten extrem hart und engagiert. da die arbeitsbelastungen im vergleich zu damals enorm gestiegen sind - ich sag nur ständige erreichbarkeit durch smartphones, globalisierung, schneller, höher, weiter... bei gleichzeitig hoher jobunsicherheit - ist es nur legitim, beruf und privates unter einen hut kriegen zu wollen. und da müssen unternehmen auch in die pflicht genommen werden.

PS: Inder arbeiten zwar vielleicht noch länger, aber oft wesentlich ineffektiver.

PPS: außerdem sollten sich unternehmen die frage stellen, ob sie mitarbeiter wollen, die alles hinnehmen, oder welche, die den Mund aufmachen, Ideen einbringen, Dinge verändern.


Die letzte Frage kann ich Dir sofort beantworten.

octopussy
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13.04.2013 - 12:56 Uhr
octopussy

@gamine: es geht ja auch nicht um Generation X, sondern um Generation Y. Generation X sind ja so die Mitte 60er, 70er Jahre Jahrgänge...
Generation Y sind ja die 80er und späteren Jahrgänge. Und ich sehe im Arbeitsalltag da schon einen deutlichen Unterschied.
Was ich aber auch sehe, ist, dass viele der Generation X eine Veränderung gemacht haben. Das Totarbeiten auf Kosten der Gesundheit und Psyche will man nicht mehr - weil man die Erfahrung schon gemacht hat. Mit um die 40 schaut man dann doch auch eher nach einem Work/Balance-Ausgleich. Oder halt man will einen Ausgleich in finanzieller Form.

Merete
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14.04.2013 - 11:06 Uhr
Merete

Der klassische Arbeitnehmer, der in den 60er, 70er und auch noch in den 80er Jahren sein Privatleben für den Job aufgegeben hat, der hatte zumeist eine Hausfrau Zuhause und hat für seine Schufterei ein Einkommen gehabt, was es erlaubte, ein Häuschen abzuzahlen, die Kinder studieren zu lassen und dabei noch ein Auto und ein bisschen Urlaub zu haben. Wer heute rackert sieht von seinem Gehalt bei der Höhe der Abgaben und Lebenshaltungskosten einfach nicht, was ihm für den Verlust an Lebenszeit und Freizeit entschädigen sollte.

nordzucker
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14.04.2013 - 11:52 Uhr
nordzucker

ja, toll, kenn ich:
konzerne schalten die telefone aus. ausser bei den gutbezahlten leitenden angestellten
... und natuerlich auch nicht beim heer der ganzen ing.klasse leiharbeitern die ohnehin die ganze arbeit machen.

Rudel
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14.04.2013 - 12:11 Uhr
Rudel

gamine sagte:
was für unreflektierte thesen.

menschen der generation X arbeiten extrem hart und engagiert. da die arbeitsbelastungen im vergleich zu damals enorm gestiegen sind - ich sag nur ständige erreichbarkeit durch smartphones, globalisierung, schneller, höher, weiter... bei gleichzeitig hoher jobunsicherheit - ist es nur legitim, beruf und privates unter einen hut kriegen zu wollen. und da müssen unternehmen auch in die pflicht genommen werden.

PS: Inder arbeiten zwar vielleicht noch länger, aber oft wesentlich ineffektiver.

PPS: außerdem sollten sich unternehmen die frage stellen, ob sie mitarbeiter wollen, die alles hinnehmen, oder welche, die den Mund aufmachen, Ideen einbringen, Dinge verändern.


Ich weiger mich strikt, ein Firmenhandy zu bekommen. Mein Chef hat meine private Handynummer. Das reicht. Wenn mich jemand erreichen will, soll ers im Büro machen.

ppirat
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14.04.2013 - 12:50 Uhr
ppirat

Diese Generation Y Artikel werden langsam langweilig, ich weiß schon gar nicht mehr, wieviele davon ich in den letzten 2 - 4 Jahren gesehen habe. Mal ist es die Erbengeneration, die es nicht nötig hat sich anzustrengen, mal steckt hinte allem der Feminismus, mal die allgemeine Verblödung durch die neuen Medien usw.

Auf die einfachste Idee, daß die Arbeitskonditionen eine Sache von Angebot und Nachfrage sind und letztlich der Markt über die Preise und Konditionen entscheidet, kommt scheinbar niemand. Deswegen sind auch diese Pauschalisierungen "die Generation Y" Blödsinn, selbst mit der Einschränkung "hochkalibrige Bewerber".

Merete sagte:
Der klassische Arbeitnehmer, der in den 60er, 70er und auch noch in den 80er Jahren sein Privatleben für den Job aufgegeben hat, der hatte zumeist eine Hausfrau Zuhause und hat für seine Schufterei ein Einkommen gehabt, was es erlaubte, ein Häuschen abzuzahlen, die Kinder studieren zu lassen und dabei noch ein Auto und ein bisschen Urlaub zu haben. ....


Der entscheidende Punkt dabei ist, daß es damals selbstverständlich war, eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen. Ist es heute nicht mehr. Die Generation Y hat massenhaft zugesehen, wie die Ehen der Eltern gescheitert sind und geschieden wurden, das muß man nicht unbedingt nachmachen. Die Perfektionsansprüche an die Kindererziehung werden immer absurder, irgendwas macht man immer falsch. Wenn ich aber keine Familie und keine Kinder will, für wen soll ich mich dann im Job abrackern?

Süddeutsche Zeitung

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