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herrjemine
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Mag ich Mag ich nicht

0

27.03.2013 - 18:47 Uhr
herrjemine

la di da . . . kommt doch mal mit was neuem, gabs doch schon vor 10 Jahren, dass bei uns vorm Kloster gegrillt wurde, wer heute Rebell sein will, der sollte sich mal was neues ausdenken . . .

Jetzt fangen sogar schon die Atheisten das Missionieren an, man sollte meinen mit den religiösen Fundis hätten wir nicht schon genug zu tun.

Suche
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Mag ich Mag ich nicht

0

27.03.2013 - 20:14 Uhr
Suche

Deutschland ist kein säkularer Staat, nie gewesen. Es herrscht Religionsfreiheit, aber die Kirchen sind ins Rechts-, Wirtschafts- und Wertesystem eingebunden. Da kann sie keiner so leicht herausschneiden. Unsere Gesellschaft ist christlich geprägt.

Wenn der Herr keine Kirchensteuer zahlen möchte, so ist das schon jetzt problemlos möglich. Glauben darf auch jeder, was er will. Wo ist also ein Problem? Wo genau, bitte, darf sich die Kirche "abseits unseres Rechtssystems bewegen"?

Vollends bescheuert ist die Idee, kirchliche Feiertage abzuschaffen, damit die Leute arbeiten gehen sollen. Der Herr glaubt wohl an einen anderen Götzen.

ThomasCrown
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3

27.03.2013 - 21:17 Uhr
ThomasCrown

Am Gründonnerstag und Karfreitag wird bundesweit mit Veranstaltungen gegen die „stillen Feiertage“ der katholischen Kirche protestiert,


ostern ist auch ein feiertag der protestanten, übrigens.

jetztnamenamejetzt
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0

27.03.2013 - 21:24 Uhr
jetztnamenamejetzt

"Aber Glauben ist Privatsache und sollte das wieder werden."

was soll das bedeuten? wie soll es möglich sein, dass ein glaube "privat" bleibt?

entweder man glaubt, dass man ein ultimatives religiöses gebot erfüllen muss (o.ä.) und dann muss sich das auch im ganzen leben zeigen oder man glaubt halt nicht.

wie soll man da sinnvoll eine öffentliche und eine private sphäre trennen?

Volere
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4

27.03.2013 - 21:57 Uhr
Volere

Suche sagte:
Deutschland ist kein säkularer Staat, nie gewesen. Es herrscht Religionsfreiheit, aber die Kirchen sind ins Rechts-, Wirtschafts- und Wertesystem eingebunden. Da kann sie keiner so leicht herausschneiden. Unsere Gesellschaft ist christlich geprägt.

Wenn der Herr keine Kirchensteuer zahlen möchte, so ist das schon jetzt problemlos möglich. Glauben darf auch jeder, was er will. Wo ist also ein Problem? Wo genau, bitte, darf sich die Kirche "abseits unseres Rechtssystems bewegen"?

Vollends bescheuert ist die Idee, kirchliche Feiertage abzuschaffen, damit die Leute arbeiten gehen sollen. Der Herr glaubt wohl an einen anderen Götzen.


Das mit der christlichen Prägung halte ich zwar immer noch für ein Gerücht, aber auch wenn es so sein sollte, ist unsere Gesellschaft hoffentlich noch stärker durch Aufklärung und Humanismus geprägt.

Generell geht es doch darum die Kirchen an ihren angedachten Platz zu setzen. Direkt neben all den anderen Religionen. Religionsfreiheit bedeutet doch genau die Gleichberechtigung aller Religionsgemeinschaften. Solange die Kirchen da "bevorteiligt" werden, herrscht keine Religionsfreiheit.

Leider ist es in Deutschland nicht so, das man mit dem Austritt aus der Kirche auch aufhört diese mit den eigenen Mitteln zu unterstützen. Kirchliche Trägerschaft bedeuten eben immer noch ca 90% staatliche Mittel.

nadja-schlueter
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27.03.2013 - 22:17 Uhr
nadja-schlueter

ThomasCrown sagte:
Am Gründonnerstag und Karfreitag wird bundesweit mit Veranstaltungen gegen die „stillen Feiertage“ der katholischen Kirche protestiert,


ostern ist auch ein feiertag der protestanten, übrigens.


Das stimmt natürlich und ist jetzt oben auch geändert. Danke!

Wilberforce
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2

27.03.2013 - 22:31 Uhr
Wilberforce

Es gibt ne Menge Kirchenkram, über den man sich aufregen könnte. Aber gegen Feiertage demonstrieren? Sich vor den Karren von ein paar Diskothekenbesitzern spannen lassen, die an dem einen Karfreitag im Jahr auch Geld verdienen möchten?

Naja. Ihr Neu-Atheisten kommt von eurem Missioniertrip auch noch runter. Oder spätestens eure Kinder hoffentlich. Aber mir geht ihr auf den Sack, wenn ihr euch wie ein paar Pfingstkirchler aufführt.

Urknall
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Mag ich Mag ich nicht

0

27.03.2013 - 23:43 Uhr
Urknall

Was bei solchen Fragen immer schön unterschlagen wird, ist, was mit dem ganzen Geld aus der Kirchensteuer passiert. Die Kirchen und kirchliche Institutionen sind mit die größten Arbeitgeber bundesweit - 1,4 Millionen Arbeitsplätze insgesamt. Davon der Großteil im Sozial- und Bildungssystem. Wird alles brav von den Kirchensteuerzahlern finanziert (nebenbei: wenn die Kirchen Vereine wären, und nicht über die Kirchensteuer laufen würden, könnten die Beiträge von der Steuer abgesetzt werden, da würde hier so einiges zusammenbrechen). Und wenn dann mal die Kirchen bestimmte Dienstleistungen (sprich: Beerdigungen, Hochzeiten etc.) auf ihre Mitglieder beschränken wollen, ist das Geschrei immer groß.
Natürlich kann man über eine Abschaffung der Kirchensteuer diskutieren. Aber dann sollte man zuerst(!) einmal Konzepte vorlegen, wie die dadurch entstehenden Löcher gestopft werden können. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die ganzen Leute, die nur aus der Kirche ausgestreten sind, um keine Kirchensteuer mehr zu zahlen, glücklich sind, wenn die ganzen Kosten auf einmal auf alle Steuerzahler umgelegt werden.

Volere
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-2

27.03.2013 - 23:45 Uhr
Volere

Wilberforce sagte:
Es gibt ne Menge Kirchenkram, über den man sich aufregen könnte. Aber gegen Feiertage demonstrieren? Sich vor den Karren von ein paar Diskothekenbesitzern spannen lassen, die an dem einen Karfreitag im Jahr auch Geld verdienen möchten?

Naja. Ihr Neu-Atheisten kommt von eurem Missioniertrip auch noch runter. Oder spätestens eure Kinder hoffentlich. Aber mir geht ihr auf den Sack, wenn ihr euch wie ein paar Pfingstkirchler aufführt.


Und die tausenden Leute die sich nicht vor den Karren einer Sekte spannen lassen wollen? Die selber entscheiden wollen wann, wo und wie sie tanzen wollen?
Und was hat das ganze mit Neu-Atheisten zu tun? Was ist mit den nicht christlichen Religionen, den Sakulären oder Alt-Atheisten? Wo ist deren Gleichberechtigung in dieser Regelng?!?

drolli
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Mag ich Mag ich nicht

5

27.03.2013 - 23:49 Uhr
drolli

Was bei solchen Fragen immer schön unterschlagen wird, ist, was mit dem ganzen Geld aus der Kirchensteuer passiert. Die Kirchen und kirchliche Institutionen sind mit die größten Arbeitgeber bundesweit - 1,4 Millionen Arbeitsplätze insgesamt. Davon der Großteil im Sozial- und Bildungssystem.


Es waere mir wohler wenn auch diese 1.4 Mio Ansgestellten frei waeren sich scheiden zu lassen ohne gefeuert zu werden und nicht inzwischen auch intern outgesourct werden wuerden.

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