Neue Magazin-Texte:
Meldung



Hier kannst du die Netiquette lesen.

Um kommentieren zu können, musst du eingeloggt sein.

Alle Kommentare anzeigen

lea2
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

8

17.03.2013 - 20:43 Uhr
lea2

es ist immer wieder erschreckend, wie erst der internationale vergleich auf die eigenen scheuklappen weist.
dennoch großartig und ich wünsche gutes gelingen.
und schön, mal wieder einen solchen text von redaktionsseite zu lesen

drolli
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

2

17.03.2013 - 23:22 Uhr
drolli

Eine meiner WG Mitbewohnerinnen war auch davor Pflegekind. Hoert sich jetzt gemein an aber bevor wir sie reingenommen haben haben meine andere Mitbewohnein und ich erstmal untereinander geklaert wie wir damit umgehen wenn mal ihre Miete ausfaellt, weil uns klar war dass es bei ihr da keinen grossen speilraum gibt wenn irgenein amt sich mal querstellt. Wir haben dann aber beschlossen dass uns das nicht aus der Ruhe bringen wuerde und wir uns das leisten koennen ohne sie gleich rauszuwerfen.

the_little_jo
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

-1

18.03.2013 - 04:12 Uhr
the_little_jo

"Ohne Papas helfende Hand"
...
Und was ist mit Mamas Hilfe?
Wäre schön, wenn das bedacht würde... Auch wenn es nur eine Überschrift ist.

aufklaerungsfantasie
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

18.03.2013 - 08:47 Uhr
aufklaerungsfantasie

tja. an der handyrechnung könnte man zumindest sparen.

und: schade, dass es die meisten, die nicht aus einer besser verdienenden familie oder sog "akademikerhaushalt" meistens nichtmal an eine uni schaffen.

somit wären studiengebühren schon gerechtfertigt, mit ausnahmen wie eben diese, kind aus pfelegefamilie oder geringverdienern.

mit den studiuengebühren der bessergestellten könnte dann z.b> den studentinnen und studenten der schlechtergestellten gehlfen werden.


weil: ohne studiuengebühren bezahlt die putzfrau, die kassiererin bei aldi oder der fließbandarbeiter dem kind aus bessergestelltem hause das studium komplett. da sollte sich das brave elternpaar schon selbst beteiligen. alles andere wäre ein ausbeutung der gesellschaft.

izzy_bizzy
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

18.03.2013 - 09:13 Uhr
izzy_bizzy

Ich find' das gut. So etwas hätte es schon vorher geben müssen.
Auf der anderen Seite, was sich mehr zwischen den Zeilen raus liest:

Man erwartet immer von 15 -16 jährigen mit Haupt-oder Realschulabschluss, dass sie in diesem Alter schon wissen, was sie ihr ganzes Leben lang arbeiten werden, bei 18-jährigen Abiturienten aber heisst es "sie dürfen sich ausprobieren."
Was ist denn dahinter für eine Logik?

Zitat aufklaerungsfantasie: "weil: ohne studiuengebühren bezahlt die putzfrau, die kassiererin bei aldi oder der fließbandarbeiter dem kind aus bessergestelltem hause das studium komplett. da sollte sich das brave elternpaar schon selbst beteiligen. alles andere wäre ein ausbeutung der gesellschaft."

Lieber zahle ich als Nicht-Akademiker jemanden das Studium, als irgendwelchen Banken den Arsch mit meinen Steuern zu retten .

majia
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

1

18.03.2013 - 09:38 Uhr
majia

auch wenn ich es weitestgehend vermieden habe, die Hilfe meiner Eltern anzunehmen und die monatliche Unterstützung nicht besonders hoch war, waren (und sind!) sie mein allerletzter anker, sollte mal etwas schief gehen. gut, wenn menschen geholfen wird, die diesen anker nicht haben!

aufklaerungsfantasie
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

2

18.03.2013 - 09:38 Uhr
aufklaerungsfantasie

dann darf ich ergäzen liebe(r) izzy-bizzy: weder der brut des bessergestellten universitätsprofessors das komplette studium noch für die bankenrettung zahle ich unbedingt gerne.

sah neulich nen professor im tv, der nachträglich seine "studiengebühren" bezahlte, indem er seiner alten uni einen bestimmten geldbetrtag überwies/spendete. ich fand seine argumentation logisch. warum nicht die studiengebühren nachverlagern und diejenigen zahlen lassen, die dann tasächlich nen gutbezahlten job haben?

Henriettesbimmelbahn
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

18.03.2013 - 10:10 Uhr
Henriettesbimmelbahn

izzy_bizzy sagte:
Ich find' das gut. So etwas hätte es schon vorher geben müssen.
Auf der anderen Seite, was sich mehr zwischen den Zeilen raus liest:

Man erwartet immer von 15 -16 jährigen mit Haupt-oder Realschulabschluss, dass sie in diesem Alter schon wissen, was sie ihr ganzes Leben lang arbeiten werden, bei 18-jährigen Abiturienten aber heisst es "sie dürfen sich ausprobieren."
Was ist denn dahinter für eine Logik?

Das stelle ich mir auch extrem schwierig vor. Hat hier jemand diese Erfahrung gemacht, sich mit 15 entscheiden zu muessen, und kann davon berichten? Geht das ueberhaupt? Bleibt man dann bei der Entscheidung?

Scardanelli_insanewriting
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

18.03.2013 - 10:11 Uhr
Scardanelli_insanewri…

Bin selbst in der Situation, "Careleaver" zu sein. Sehe das, um ehrlich zu sein, eher als Vorteil. Viele meiner Freunde sind selbst noch mit 25 nicht imstande, mit ihrem Geld, Verträgen, Steuererklärung etc. umzugehen und wälzen all diese Belastungen auf Mama & Papa ab. Empfinde ich eher als Armutszeugnis.
Das soll jetzt kein Affront gegenüber solchen sein, die sich aus unverschuldeter Not an ihre Eltern wenden. Es ist berechtigt und sicher auch schön, diesen Rückhalt zu haben.
Aber es gibt auch genug junge "Erwachsene", die diesen Titel nicht wirklich verdienen, da sie nie imstande waren, das allzu bequeme, mit Geldscheinen gepolsterte elterliche Nest zu verlassen und flügge zu werden.

phili
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

18.03.2013 - 11:46 Uhr
phili

Extrem wichtig ist es auch, die "studienbegleitenden" Behörden zu sensibilisieren.

Denn das Entscheidende für viele "careleaver" ist, dass sie kein "Sicherungsnetz" haben.


Beispiel, das gut ausgegangen ist: Ein Ingenieurs-Student ("careleaver"), der vollständig von Bafög lebte, dazu in den Semesterferien jobte, wurde ein Semester immer wieder krank so dass er das Studienprogramm nicht schaffte - 80% der Zeit krankgeschrieben. Daraufhin riet ihm die Bafögstelle (!), doch ein "Urlaubssemester aus Krankheitsgründen" zu nehmen.

Tat er. War aber eine völlig falsche Empfehlung denn: Daraufhin hatte er UMGEHEND den Bafögbescheid, er möge die letzten 6 Monate Bafög zurückzahlen, er hätte ja nicht studiert sondern ein Urlaubssemester genommen. Wenn da nicht jmd aus dem Bekanntenkreis dieses Geld vorgestreckt hätte (denn das war ja schon "verlebt") dann wäre das das Studienende gewesen.

Weiter Seite 1 2 3

Alle Kommentare anzeigen

Jetzt-Mitglied

Avatarbild von nadja-schlueter offline

nadja-schlueter

ist jetzt-Mitarbeiterin.