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lady_dawn
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Mag ich Mag ich nicht

2

23.02.2013 - 01:53 Uhr
lady_dawn

Wir hatten in der Firma ein Mädchen, die ihre schwarzen Haare blau gefärbt hatte.
Das sah so irre cool aus! Irgendwie machte es sie noch hübscher - und eben auch einzigartig.

Und übrigens: rot ist schon seit ewig eine In-Farbe. Sie war nie out.

Ich finde, man sollte alles ausprobieren.

Mal wie ein Junge rumlaufen, mal wie eine Zicke.
Und die Meinung anderer geflissentlich übergehen.
Und die Allerwelts-Psychologen meiden, die sind besonders schlimm.
Und genießen!

achDerUsername
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Mag ich Mag ich nicht

1

23.02.2013 - 03:12 Uhr
achDerUsername

Sehr schöner Text. Und ja, ich glaube auch, dass die Menschen, die am meisten Angst vor Veränderung auch bei anderen Menschen meist mit sich selbst nicht ganz im Reinen sind. Ich merke selber, wenn ich nicht mit mir im Reinen bin, wenn ich mich gegen Veränderungen wehre.

Veränderungen sind nie insich gesehen gut oder schlecht, ich würde sogar so weit gehen, sie immer gut zu sehen. Entweder, es gefällt einem und man ist froh, dass man es gemacht hat oder es gefällt eine, nicht, und man ändert es erneut und ist dann froh, es ausprobiert zu haben UND zu wissen, dass es einem wirklich icht gefällt. ;-)

das_maedchen
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Mag ich Mag ich nicht

0

23.02.2013 - 09:42 Uhr
das_maedchen

rote haare sind das beste!

carohr
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Mag ich Mag ich nicht

-1

23.02.2013 - 11:18 Uhr
carohr

wenn das Dach rostig ist, ist oft der Keller feucht

jetzt_leser
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Mag ich Mag ich nicht

3

23.02.2013 - 11:29 Uhr
jetzt_leser

Mönsch, Haare rot färben oder abschneiden, im Jahr 2013! In Westeuropa! Das ist wirklich mutig. Respekt! Ich hab heute übrigens Sesamsemmeln gekauft statt Mohnsemmeln. Da hat die Bäckerin aber gekuckt!

marphine
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Mag ich Mag ich nicht

2

23.02.2013 - 11:34 Uhr
marphine

pics or it didn't happen!

eisengrau
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Mag ich Mag ich nicht

1

23.02.2013 - 12:41 Uhr
eisengrau

Herzlichen Glückwunsch. (Blonder Dutt ist eh langweilig, @alle jungen Frauenj)
Rot zieht natürlich Kommentare wie "Pumuckl" oder, wenn mehr popkulturelles Vorwissen da ist, auch "Lola rennt" an, aber da muss man drüber stehen.

schwindlicht
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Mag ich Mag ich nicht

0

23.02.2013 - 14:22 Uhr
schwindlicht

hatte ich auch. aber man muss ja auch nicht gleich zurückkratzbürsten und kann die (unbegründete) sorge ja auch als zwar nicht angebrachte, aber nette geste stehen lassen.

TimTim
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Mag ich Mag ich nicht

1

23.02.2013 - 15:12 Uhr
TimTim

Dass derartige Veränderungen zwingend auf einen seelischen Dachschaden zurückzuführen sind, halte ich für ausgesprochenen Quatsch. Sicher ist aber, dass sie Ausdruck eines Teils der aktuellen Gedanken-, Ansichten- und Gefühlswelt sind. So ganz ohne Grund, also aus Versehen, färbt sich ja wohl keiner die Haare von natur auf rot oder vielleicht auch mal karriert.

Fakt ist auch, dass man solche Veränderungen mit deutlicher Mehrheit an Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren beobachten kann. Scheint also ein Spielchen der(sich noch entwickelnden) Jugend zu sein, was als solches, aus welchen Gründen auch immer, sicher zu einer Art temporärem Wohlbefinden führt. Man probiert sich halt ein wenig aus. Ist doch prima.

Ich glaube, dass der Mercedes die roten Haare ausgezeichnet stehen(wobei ich mir bei ihr die Kurzhaarvariante auch sehr schön vorstelle).

Jedem sollte sein persönlicher kleiner Kampf zugunsten eines ereignisreichen Lebens gewährt bleiben. Und abgesehen davon sind Menschen direkt nach einer solchen Veränderung meist auch viel interessierter, offener und damit sympatischer, weil sie sich selbst nun auch etwas interessanter finden.

Vomdingsherganzgut
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Mag ich Mag ich nicht

-1

23.02.2013 - 18:48 Uhr
Vomdingsherganzgut

Bis kurz vor Ende des Artikels war zu befürchten, dass die Moral von der Geschicht doch wieder in verunsicherter Zerstreuung aufgelöst- und nicht so gut auf den Punkt gebracht werden würde.
Im letzten Abschnitt steht eigentlich sehr treffend beschrieben und beobachtet woran es öfter hapert, als einem lieb sein kann.
Innere Veränderungen gehen oftmals mit äußeren einher, sodass man schon - zwar nicht verallgemeinernd - davon ausgehen kann, ohne das eine das andere nicht anzutreffen.
Die meisten Menschen würden über sich behaupten, ihre Veränderungen können auch ohne die Veränderung der äußeren Umstände stattfinden. Zugeben, dass diese Veränderungen dann mit dutzenden Sicherungselementen behaftet sind, würden sie aber nicht.
Einen Menschen lernt man nur wirklich in extremen Situationen kennen. Das können Situationen des Glücks, des Leides oder des Mangels in seinen zahlreichen Formen sein. Diese Momente zu zulassen, dazu bedarf es Mut, Zeit und den persönlichen Anspruch was einem die Menschen bedeuten sollen, die einen umgeben.

„Die Beachtung würdigt die Person, die Anerkennung das Produkt.“

Vielleicht geht die Autorin hier auch nicht ganz offen mit ihrem Umfeld um, denn offensichtlich verlangt sie doch auch ein wenig nach mehr Emotionalität und Aufmerksamkeit ihr gegenüber.
Rot ist eine sehr emotionale Farbe die von Menschen oft auch als autoritär und mit einem gehobenen sozialen Status in Verbindung gebracht wird.
Gut wäre also, wenn die äußere Veränderung in etwa mit der inneren Veränderung schritt hält.
Menschen haben in der Regel ein feines Gespür für solche Diskrepanzen und reagieren dann natürlich instinktiv misstrauisch.
Deshalb wäre es in mancher Situation angebracht, es mal bei seinen Freundinnen, Bekannten usw. erst einmal mit einer mutigen Offenheit zu versuchen, auch wenn dies die Möglichkeit des Missverstehens beinhaltet.
Die Möglichkeit festzustellen, dass einige Freunde manchmal aus Eigennutz oder Faulheit eher positive Entwicklungen torpedieren als sie zu unterstützen, erfordert eben mehr Mut als vorschnell die Ampel auf Rot zu stellen.
Diese Feststellung würde dann Konsequenz verlangen und die lässt sich dann nicht mehr so einfach umfärben.
Es gibt also immer sehr viele unterschiedliche Sichtweisen eines Themas und die ultimative Wahrheit haben wir alle sowieso nicht gepachtet.

Neulich war ich auf meinem ersten Klassentreffen und habe festgestellt, dass neunzig Prozent meiner ehemaligen Mitschüler noch dieselben oder ähnliche Frisuren wie in der fünften Klasse tragen.
Das Treffen verlief dann auch nach dem Standarddrehbuch für Klassentreffen und hat mir im Nachhinein eine wichtige persönliche Erkenntnis gebracht:
Man kann sich über Menschen kein Urteil erlauben, die Dauerwellen tragen, Karo und Karo favorisieren, falsche D&G Uhren auffällig über einen Strickpollover binden, beim Essen die Suppe schon fast mit der Nase einziehen, lachen wenn niemand einen Witz gemacht hat, die Frage stellen: und was machst du so?, heimlich nach zwanzig Minuten verschwinden ohne den Mumm zu haben, sich bei allen zu verabschieden, Menschen die Bilder ihrer kleinen Kinder herum reichen, als hätten sie sich gerade neue Schuhe bei Zalando bestellt, Menschen die gern viel haben aber wenig geben…

oder vielleicht doch?… vielleicht geht es aber auch nur einfach darum, sein eigenes Leben zu leben und sich weniger von äußeren Einflüssen tragen zu lassen als von inneren. Der Schein nach außen macht diese nur eben manchmal sichtbar.

P.S. Nachfolgend noch ein Satz an alle die sich noch nicht freiwillig in das Stadium der Ahnungslosigkeit überstellt haben: Dummheit bzw. verminderte kognitive Fähigkeiten bis hin zu wohligen Wahrnehmungsstörungen findet man nicht nur auf „rostigen Dächern“ sondern bisweilen sogar beim „Mohnsemmel kaufen“.

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