Frankfurter Schule der Ernüchterung
An der Goethe-Universität zeigt sich, wie unpolitisch Studenten geworden sind. Sie wollen Ausbildung nur noch konsumieren und nicht mehr mitgestalten.
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Denn was ihn nicht tötet 18.06.2013
- Schöner scheitern 18.06.2013
- Mehr Sicherheit durch Truppenabzug 18.06.2013
- Angst vor einer Hexenjagd 18.06.2013
- Neulich in der Bar.... 18.06.2013
Dieser Text von jetzt.de ist in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!
Alle Kommentare anzeigen
Alle Kommentare anzeigen










1
23.02.2013 - 15:59 Uhr
strikingback
Gebracht hats nicht wirklich was (Überraschung!), also die Unis sind nach wie vor unterfinanziert, Bologna-Prozess ist genauso übel wie eh und jeh, nur hat die damalige Studi-generation eben mittlerweile ihren Abschluss und die Schüler und Schülerinnen von damals dürften durch diese Erfahrung etwas ernüchtert worden sein, schon in jungen Jahren, was aber nicht das Schlechteste sein muss. Aktuell gibts positive Entwicklungen in Bayern, die fast 7 Jahre nach den legendären Autobahn- und Bahnhofbesetzungen in Hessen (2006) nun auch bald endlich wieder kostenfrei studieren können. Schon krass, dass das so lange gedauert hat. Einige von 2009 (und davor) hats wohl auch zu den Piraten verschlagen. Rot-Grün führt Gemeinschaftsschulen ein (BaWü) und schafft das Sitzenbleiben ab (Nidersachsen), na immerhin.
Besetzungen kommen in Hessen anscheinend gerade wieder etwas in Mode, einerseits bzgl. IVI, andererseits in Marburg neulich wegen der studentischen Wohnungsnot.
http://www.hr-online.de/website/rubriken...
Ansonsten sollte man sich daran erinnern, das heute wie damals (68) immer nur eine Minderheit aktiv was gemacht hat, die Unterschicht an der Uni weiterhin unterrepräsentiert ist (über 80% an den Unis rekrutiert sich aus Ober- und Mittelschicht), demzufolge sich die Kids der Oberschicht ganz bestimmt nicht beschweren (worüber auch?) und der Rest aus der Mittelschicht will selbst nach oben oder studiert Lehramt, Informatik oder BWL.
Studium a la Bolognese heißt in so fern, nicht aufmucken und schnell durchziehen, sonst müsste man ja noch längere Zeit an diesem grauenhaften Ort verweilen, zu dem "die deutsche Hochschule" mutiert ist, sei es nun FH oder Uni. Danach werden Kinder in die Welt gesetzt und von morgens bis abends das Hamsterrad bedient, da bleibt keine Zeit mehr für politisches Engagement, die sog. "Wutbürger" sind ja anscheinend mehrheitlich auch eher ältere Semester jenseits der 50.