30.01.2013 - 18:30 Uhr

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Tschüss Ausbildungsplatz!

Text: nadja-schlueter - Foto: dpa

Aus dem neusten Berufsbildungsbericht geht hervor, dass ein Viertel der Azubis ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen. Dabei ist zum Beispiel die Gastronomie besonders betroffen. Aber warum wird in manchen Branchen der Vertrag eher aufgelöst als in anderen?

Ein Begriff, der die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren beschreibt, ist: Entspannung. Es gibt wieder mehr Stellen und aufgrund der demografischen Entwicklung weniger Suchende, sodass am Ende mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz finden als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Das klingt gut. Eine Datenauswertung für den neuen Berufsbildungsbericht wirft das Licht jedoch auf eine weniger schöne Entwicklung: Im Jahr 2011 wurden 24,4 Prozent der Ausbildungen vorzeitig abgebrochen. Konkret waren das etwa 150.000, berichtet die Welt. Dabei gab es aber erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Berufen. 51 Prozent der Kellner, 49,4 Prozent der Köche und 44,2 Prozent der Friseure lösten den Vertrag mit ihrer Ausbildungsstelle. Die Abbruchquoten bei Verwaltungs- oder Medienfachangestellten, Flugzeugmechanikern und Forstwirten lagen hingegen bei weit unter 10 Prozent.

Ob Kellner oder Koch - vor allem in gastronomischen Berufen brechen Lehrlinge häufig ihre Ausbildung ab.

Ein Viertel abgebrochene Ausbildungen ist eine Menge. Aber warum werden einige Berufe seltener zu Ende gelernt als andere? Hat das mit den Arbeitszeiten zu tun, da die aktuelle Berufseinsteigergeneration angeblich so viel Wert auf Freizeitausgleich legt? Liegt es an der teils anstrengenden körperlichen Arbeit? Oder handelt es sich bei den betroffenen Berufsgruppen vor allem um solche, von denen sich viele ein falsches Bild machen?

Marleen Müller ist 20 Jahre alt und macht seit Oktober eine duale Ausbildung zur Hotelkauffrau in einem Hotel in Essen – also im Gastronomiebereich, der ja besonders stark von Ausbildungsabbrüchen betroffen ist. Duale Ausbildung bedeutet, dass Marleen 20 Stunden in der Woche im Hotel arbeitet und 20 Stunden die Uni besucht, dafür aber nicht die Berufsschule. Während ihrer Hotelzeit macht sie das Gleiche wie die anderen Auszubildenden auch und durchläuft alle Abteilungen des Hotels: vom Dienst an der Rezeption und im Frühstücksraum, über Zimmerservice und –reinigung bis hin zum Service in Restaurant und Küche. Besonders anspruchsvoll ist dabei der Umgang mit den Gästen, denn jeder hat andere Bedürfnisse. „Man darf nicht zu schüchtern sein", sagt Marleen. Die Arbeitszeiten in der Gastronomie sind natürlich andere als in klassischen nine-to-five-Jobs: Es gibt einen Frühdienst von 6:30 Uhr bis 15 Uhr und einen Spätdienst von 15 bis 23 Uhr. „Man hat wechselnde Arbeitszeiten", sagt Marleen, „und die sind manchmal auch ein bisschen schwer zu planen. Der Abendservice endet eben erst, wenn der letzte Gast das Haus verlässt." Bis jetzt habe sie aber noch nicht das Gefühl, dass ihre Freizeit zu kurz komme – immerhin hat sie auch mal unter der Woche frei, wenn sie samstags arbeiten musste.

Dr. Günter Walden, Leiter des Abteilung für sozialwissenschaftliche Grundlagen der Berufsbildung im Bundesinstitut für Berufsbildung, glaubt nicht, dass die Ausbildungen in bestimmten Branchen besonders oft abgebrochen werden, weil die Jugendlichen stärker auf Freizeitausgleich beharren als früher. „Das sind Zuschreibungen, zu denen es keine Untersuchungen gibt", sagt Walden, „ich bin da vorsichtig, weil man von dort schnell bei der Aussage ‚Die heutige Jugend hält nichts mehr aus' ist." Die Berufe, die häufig nicht zu Ende gelernt werden, zeichneten sich zwar durch besondere Anforderungen bei den Arbeitszeiten oder hohe körperliche Belastung aus. Aber das Problem sei oft nicht das Durchhaltevermögen, sondern das fehlende Vorwissen. „Die Jugendlichen haben oft unklare Vorstellungen davon, welche Anforderungen an sie gestellt werden", sagt Walden.

Marleen hat zwischen Abi und Ausbildungsbeginn ein Praktikum im Hotel gemacht und würde das auch jedem anderen raten. Sie glaubt wie Günther Walden, dass die meisten Abbrecher sich vorher falsche Vorstellungen vom Job gemacht haben. „Viele denken, dass man einfach an der Rezeption sitzt und normale Büroaufgaben macht", erzählt sie, „da ist man in diesem Job natürlich total falsch. Darum sollte man vorher ein Praktikum machen, um mal in alle Bereiche reinschauen zu können."

Ein weiterer Grund für die gestiegene Abbruchquote ist die erwähnte demografische Entwicklung, die für sinkende Bewerberzahlen sorgt. „Die Betriebe haben eine weniger starke Nachfrage und müssen unter Umständen Abstriche machen", sagt Walden. Wenn in einem kleinen Betrieb früher zehn Bewerber auf der Matte standen, sind es heute nur noch vier – und jemand, der nicht besonders gut geeignet ist, bekommt den Job vielleicht nur wegen der fehlenden Konkurrenz.

Marleen jedenfalls fühlt sich wohl in ihrem Job und denkt nicht ans Abbrechen, sondern eher an die Zukunft. „Später hat man eine große Bandbreite an Weiterbildungsmöglichkeiten", sagt sie. Und Günter Walden ist es wichtig zu betonen, dass eine abgebrochene Ausbildung ja nicht gleich bedeutet, dass man gar keinen Beruf erlernt. „Oft fangen die Jugendlichen dann eine andere Ausbildung an", weiß er. Etwa die Hälfte derer, die den Vertrag vorzeitig auflösen, suchen sich einen Job, der besser zu ihnen passt. Die heutige Jugend hält nämlich nicht etwa nichts mehr aus. Aber sie ist vielleicht manchmal etwas wählerisch. 


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Rudel
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Mag ich Mag ich nicht

1

30.01.2013 - 20:41 Uhr
Rudel

Ich bin Ausbilder und bei mir fängt keiner an, der nicht vorher ne Woche Praktikum gemacht hat. Gut, ist jetzt nicht sonderlich lang, aber die Schüler bekommen wenigstens einen Einblick darin, was sie erwartet. Während der Ausbildung hört eigentlich keiner auf, wenn, dann in der ersten Woche in der Probezeit, weil sie merken, dass die Fahrtzeit zu lang ist. Aber darüber bin ich eher froh aus traurig, weil es für alle Beteiligten so am besten ist. Wie die Dame mit dem Dualen Studium schon sagte, am wichtigsten ist, dass man vor Beginn der Ausbildung weiß, was einen erwartet. Und zwar nicht nur der Beruf an sich, sondern auch die Firma und die Kollegen. Nette Kollegen macht nämlich auch viel aus :)

soylentyellow
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31.01.2013 - 00:51 Uhr
soylentyellow

"Aber warum werden einige Berufe seltener zu Ende gelernt als andere? "

Vielleicht weil manche Ausbildungen attraktiver als andere sind (Bäume fällen is teinfach geiler als Haare schneidern - und im Wald darf man wenigstens Gehörschutz tragen) und weil sie ein anderes Klientel anziehen (Wer nicht weiß was sie will wird Frisöse, aber kaum jemand wird Forstwirt der dazu keine Beziehung hat)?

izzy_bizzy
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31.01.2013 - 09:26 Uhr
izzy_bizzy

Jeder, der in der Gastronomie mal normal Vollzeit (also 70h(Woche) geackert hat, wird es nachvollziehen können,warum junge Menschen es nicht einsehen für 300€ im Monat ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
Der Beruf macht ja meist Spass, aber die Bedingungen in den o.g. Branchen stimmen einfach nicht.

theralf
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Mag ich Mag ich nicht

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31.01.2013 - 12:33 Uhr
theralf

Interessantes Thema, freut mich, hier darueber zu lesen! Ich stimme meinen Vorkommentatoren zu!

Orsina_S
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0

31.01.2013 - 16:42 Uhr
Orsina_S

Was die Gastronomie angeht:
- unbezahlte Überstunden, davon massig, Freizeitausgleich gibt es meist nicht
- blöde Arbeitszeiten, Sozialkontakte leiden
- anstrengende Arbeit (nicht unbedingt die geistige Herausforderung, aber anstrengend auf jeden Fall)
- Stress durch Stoßzeiten, man kann es sich nicht einteilen oder schön organisieren wie in anderen Berufen, alles muss jetzt sofort passieren
- viele können sich nicht selbst organisieren oder mit dem Stress umgehen
- Urlaub kann man auch nicht da machen, wo man es vielleicht gerne möchte (z.B. Weihnachten ...)
- Feiertage werden nicht ausgeglichen oder bezahlt, sondern sind oft normale Arbeitstage
- oft schlechte Bezahlung
- zwecks körperlicher Anstrengung kein Job, den man bis zur Rente machen kann/möchte
- oft unschöner Umgangston
- der Umgang mit Gästen liegt auch nicht jedem
- gerade in kleineren Betrieben: keine geregelten Arbeitszeiten

... ein paar Gründe, abzubrechen.
(Bin selbst übrigens im 2. Lehrjahr zur Restaurantfachfrau.)

Henriettesbimmelbahn
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Mag ich Mag ich nicht

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31.01.2013 - 22:48 Uhr
Henriettesbimmelbahn

Orsina_S sagte:
Was die Gastronomie angeht:
- unbezahlte Überstunden, davon massig, Freizeitausgleich gibt es meist nicht
- blöde Arbeitszeiten, Sozialkontakte leiden
- anstrengende Arbeit (nicht unbedingt die geistige Herausforderung, aber anstrengend auf jeden Fall)
- Stress durch Stoßzeiten, man kann es sich nicht einteilen oder schön organisieren wie in anderen Berufen, alles muss jetzt sofort passieren
- viele können sich nicht selbst organisieren oder mit dem Stress umgehen
- Urlaub kann man auch nicht da machen, wo man es vielleicht gerne möchte (z.B. Weihnachten ...)
- Feiertage werden nicht ausgeglichen oder bezahlt, sondern sind oft normale Arbeitstage
- oft schlechte Bezahlung
- zwecks körperlicher Anstrengung kein Job, den man bis zur Rente machen kann/möchte
- oft unschöner Umgangston
- der Umgang mit Gästen liegt auch nicht jedem
- gerade in kleineren Betrieben: keine geregelten Arbeitszeiten

... ein paar Gründe, abzubrechen.
(Bin selbst übrigens im 2. Lehrjahr zur Restaurantfachfrau.)


Dann kommen noch hinzu:

Grapschereien und sexuelle Übergriffe, die von den Chefs nur zu gerne unter den Teppich gekehrt werden - v.a. bei gutbetuchten Kunden

Extremes hierarchisches Gefälle

Schwarzarbeit und entsprechende Ausbeutung, insbesondere von Kräften aus dem Ausland.

Keine gewerkschaftliche Organisation.

Hohe Verletzungsgefahr in den Küchen, beim Kellnern kommt es früh zu irreversiblen Hüft- Knie- und Gelenkschäden

Extremer Drogenmissbrauch (v.a. in Küchen)

izzy_bizzy
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Mag ich Mag ich nicht

1

01.02.2013 - 11:12 Uhr
izzy_bizzy



Keine gewerkschaftliche Organisation.

Hohe Verletzungsgefahr in den Küchen, beim Kellnern kommt es früh zu irreversiblen Hüft- Knie- und Gelenkschäden

Extremer Drogenmissbrauch (v.a. in Küchen)


Doch, die NGG ist die Gewerkschaft für diese Branche, für Hotels Verdi.
Die Verltzungsfahr ist wirklich nicht ohne, wobei es mehr die "kleinen" Dinge sind, die oft vorkommen: Am Glas schneiden, hinfallen, Unfälle an der Friteuse.

Drogenmissbrauch ist auch so eine Sache... es macht den Alltag im Job halt erträglich- gehört irgendwie dazu. Ich hatte eine Schichtführerin, die hat jeden Abend eine Flasche Sekt während der Schicht getrunken, war Weihnachten, wurde Glühwein konsumiert- in rauen Mengen.
Speed war bei uns damals ein gutes Mittel, um von der Spätschicht in die Frühschicht erfrischt zu starten.

Gekümmert hat es keinen. Hauptsache die Arbeit wurde gut gemacht.

Henriettesbimmelbahn
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Mag ich Mag ich nicht

0

02.02.2013 - 12:58 Uhr
Henriettesbimmelbahn

izzy_bizzy sagte:

Drogenmissbrauch ist auch so eine Sache... es macht den Alltag im Job halt erträglich- gehört irgendwie dazu. Ich hatte eine Schichtführerin, die hat jeden Abend eine Flasche Sekt während der Schicht getrunken, war Weihnachten, wurde Glühwein konsumiert- in rauen Mengen.
Speed war bei uns damals ein gutes Mittel, um von der Spätschicht in die Frühschicht erfrischt zu starten.

Gekümmert hat es keinen. Hauptsache die Arbeit wurde gut gemacht.


Schau an, das mit der Verdi wusste ich gar nicht. Versteh mich nicht falsch, ich habe kein moralisches Problem mit Drogen oder so, aber wer schon mal nen koksenden oder trinkenden Chef hatte, der weiß, dass es die Hölle ist, mit so jemandem zusammenzuarbeiten.
Und ich finde, es ist das eine, wenn du dir was reinpfeifst, um feiern zu gehen, oder aus Spaß an der Freude mal über den Durst trinkst, aber wenn Du das Zeug nehmen musst, um Deine Arbeit zu überstehen, dann läuft was schief. Und ich kenne Leute, die durch extreme Schichten gepaart mit Alkohol- und Drogenkonsum fast kaputt gegangen sind. Nur wegen einem Job, bei dem Du Leuten die Gläser nachfüllst. Das ist doch Irrsinn. Man sollte nicht Drogen nehmen müssen, um seine Miete bezahlen zu können, verstehst Du, was ich meine?

izzy_bizzy
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Mag ich Mag ich nicht

-1

02.02.2013 - 18:30 Uhr
izzy_bizzy

Henriettesbimmelbahn sagte:
izzy_bizzy sagte:

Drogenmissbrauch ist auch so eine Sache... es macht den Alltag im Job halt erträglich- gehört irgendwie dazu. Ich hatte eine Schichtführerin, die hat jeden Abend eine Flasche Sekt während der Schicht getrunken, war Weihnachten, wurde Glühwein konsumiert- in rauen Mengen.
Speed war bei uns damals ein gutes Mittel, um von der Spätschicht in die Frühschicht erfrischt zu starten.

Gekümmert hat es keinen. Hauptsache die Arbeit wurde gut gemacht.


Schau an, das mit der Verdi wusste ich gar nicht. Versteh mich nicht falsch, ich habe kein moralisches Problem mit Drogen oder so, aber wer schon mal nen koksenden oder trinkenden Chef hatte, der weiß, dass es die Hölle ist, mit so jemandem zusammenzuarbeiten.
Und ich finde, es ist das eine, wenn du dir was reinpfeifst, um feiern zu gehen, oder aus Spaß an der Freude mal über den Durst trinkst, aber wenn Du das Zeug nehmen musst, um Deine Arbeit zu überstehen, dann läuft was schief. Und ich kenne Leute, die durch extreme Schichten gepaart mit Alkohol- und Drogenkonsum fast kaputt gegangen sind. Nur wegen einem Job, bei dem Du Leuten die Gläser nachfüllst. Das ist doch Irrsinn. Man sollte nicht Drogen nehmen müssen, um seine Miete bezahlen zu können, verstehst Du, was ich meine?


Ich verstehe dich, aber es gehört halt einfach dazu. So wie Linke auf Demos niederknüppeln zur Polizeiarbeit gehört, oder Tacho-rückstellungen bei Autoverkäufern.

geistlosgluecklich
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Mag ich Mag ich nicht

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08.02.2013 - 11:02 Uhr
geistlosgluecklich

den selben text gab´s doch schonmal vor nem jahr oder so?
ich vermute übrigens (als jemand der selbst eine ausbildung in 2 verschiedenen betrieben gemacht hat), dass viele abbrüche tatsächlich mit dem umgangston zu tun haben, der in vielen betrieben vorherrscht.
wenn du dich respektiert fühlst und wie ein mensch behandelt wirst, bist du auch gern bereit zu stoßzeiten mal 80 stunden wochen einzuschieben, wenn du nur herumkommandiert und ohne ersichtlichen grund zusammengebrüllt wirst wie ein verzogener köter, geht auch eine 40-stunden-woche schon an die grenze der psychischen belastung

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