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Kony2012
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Mag ich Mag ich nicht

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09.01.2013 - 19:57 Uhr
Kony2012

Das Facebook-Ich
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http://taz.de/Das-Facebook-Ich/!108143/

Vorspeise
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Mag ich Mag ich nicht

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10.01.2013 - 08:23 Uhr
Vorspeise

Also ich muss sagen das waer vielleicht fuer Leser von diesem Kirchenmagazin (wie heisst das noch gleich) oder Familie&ich oder so ganz interessant. Aber fuer Leute die taeglich im Netz unterwegs sind ist das doch eher absurd. Selbst die die nicht in sozialen Netzwerken unterwegs sind. Also gibts fuer sowas ne Zielgruppe? Wer ist die Zielgruppe? Oder kurz gefragt, warum????

ajki
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10.01.2013 - 13:41 Uhr
ajki

"Wer sich nicht in sozialen Netzwerken bewegt, versteht diese Welt kaum."

So steht es im lead auf der sz-online-Seite, der zu diesem Text verzweigt, in dem natürlich alles etwas ausführlicher und deshalb unmißverständlicher steht.

Aber passender ist es, das Zitat so zu verstehen, wie es FB-Nutzer am liebsten hätten und gerne durch Sprüche wie folgt lebensnah ausdrücken:

"Es ist nur wahr, wenn es auf FB steht!"
"Wer mein phone abschaltet, schaltet mich ab."

Wer versteht, wie sehr solche Blödelsprüche im Grunde die tatsächliche Abhängigkeit von Vielen beschreiben, der versteht auch die äußerst begrenzte Welt der Nutzer "sozialer" Netzwerke. ;-)

MarkusRieksmeier
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10.01.2013 - 15:28 Uhr
MarkusRieksmeier

Für mich ist das die Top-Idee 2013. "Noch" 2009 druckte ich vereinfachte Rentenformeln (mein business... ==> rieksmeier.wordpress.com) auf Bierdeckel. Jeder dachte, das sei eine 1. Akquisitions- und 2. Verkaufshilfe ... an Endkunden gerichtet: Ja. Und: Auch. Das "3." war eine Lernfunktion für die netten Menschen der analogen Welt, die über Äpps nicht erreichbar sind. Das beste ist: Was der Endkunde - hier ist das der Social Media-Kunde oder Mensch - direkt versteht, muss kein Berater lange erklären. Also druckte ich weiter Bierdeckel ... Danke, ihr analogen Mitmenschen!

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10.01.2013 - 15:28 Uhr
MarkusRieksmeier

Für mich ist das die Top-Idee 2013. "Noch" 2009 druckte ich vereinfachte Rentenformeln (mein business... ==> http://rieksmeier.wordpress.com) auf Bierdeckel. Jeder dachte, das sei eine 1. Akquisitions- und 2. Verkaufshilfe ... an Endkunden gerichtet: Ja. Und: Auch. Das "3." war eine Lernfunktion für die netten Menschen der analogen Welt, die über Äpps nicht erreichbar sind. Das beste ist: Was der Endkunde - hier ist das der Social Media-Kunde oder Mensch - direkt versteht, muss kein Berater lange erklären. Also druckte ich weiter Bierdeckel ... Danke, ihr analogen Mitmenschen!

helena-kaschel
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10.01.2013 - 16:45 Uhr
helena-kaschel

Vorspeise sagte:
Also ich muss sagen das waer vielleicht fuer Leser von diesem Kirchenmagazin (wie heisst das noch gleich) oder Familie&ich oder so ganz interessant. Aber fuer Leute die taeglich im Netz unterwegs sind ist das doch eher absurd. Selbst die die nicht in sozialen Netzwerken unterwegs sind. Also gibts fuer sowas ne Zielgruppe? Wer ist die Zielgruppe? Oder kurz gefragt, warum????


Laut der gemeinsamen Webseite des DGB Bildungswerks und der Bundeszentrale für politische Bildung, die in dem Artikel verlinkt ist, wurde das Spiel generell für die pädagogische Praxis entwickelt und richtet sich sowohl an Menschen, die Social Networks skeptisch gegenüberstehen als auch an Jugendliche, die schon länger bei Facebook sind, aber so eine Möglichkeit bekommen sollen, die "Metaebene zu reflektieren" (http://pb21.de/2013/01/facebook-spiel-download/). Das Spiel soll zum Beispiel in Seminaren einen konstruktiven Zugang zu sozialen Netzwerken bieten, kann aber in allen möglichen Zusammenhängen gespielt werden.

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10.01.2013 - 20:23 Uhr
helena-kaschel

ajki sagte:
"Wer sich nicht in sozialen Netzwerken bewegt, versteht diese Welt kaum."

So steht es im lead auf der sz-online-Seite, der zu diesem Text verzweigt, in dem natürlich alles etwas ausführlicher und deshalb unmißverständlicher steht.


Richtig, der Satz trifft die Aussage des Artikels nicht ganz.

Vorspeise
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11.01.2013 - 05:53 Uhr
Vorspeise

helena-kaschel sagte:
Vorspeise sagte: Also ich muss sagen das waer vielleicht fuer Leser von diesem Kirchenmagazin (wie heisst das noch gleich) oder Familie&ich oder so ganz interessant. Aber fuer Leute die taeglich im Netz unterwegs sind ist das doch eher absurd. Selbst die die nicht in sozialen Netzwerken unterwegs sind. Also gibts fuer sowas ne Zielgruppe? Wer ist die Zielgruppe? Oder kurz gefragt, warum????Laut der gemeinsamen Webseite des DGB Bildungswerks und der Bundeszentrale für politische Bildung, die in dem Artikel verlinkt ist, wurde das Spiel generell für die pädagogische Praxis entwickelt und richtet sich sowohl an Menschen, die Social Networks skeptisch gegenüberstehen als auch an Jugendliche, die schon länger bei Facebook sind, aber so eine Möglichkeit bekommen sollen, die "Metaebene zu reflektieren" (http://pb21.de/2013/01/facebook-spiel-do...). Das Spiel soll zum Beispiel in Seminaren einen konstruktiven Zugang zu sozialen Netzwerken bieten, kann aber in allen möglichen Zusammenhängen gespielt werden.

Ja, hab mir die Seite angeschaut. Aber wenn ich mir ueberleg wie da ne Gruppe von 10 Leuten sitzt, Freundschaftsanfragen per Briefumschlag verteilt, das chatten als fluestern simuliert.Facebook simuliert ja eigentlich den normalen sozialen Umgang, mit Freunden, persoenlichen Gespraechen und Fotos zeigen. Das kann man ja auch alles analog machen. Fuer mich is das als wenn man irgendeine Software, z.B. Word versucht als Analogspiel darzustellen. Naja, ich seh da keinen grossen Sinn drin. Und auf deren Seite wird ja auch kein Beispiel genannt wo das eingesetzt wird. Wenn ich mir vorstelle wie ein Lehrer morgens zu seiner Klasse sagt, "so liebe Kinder, heute spielen wir das Facebookspiel"...obwohl, vielleicht wuerde sowas ja funktionieren fuer Kinder die noch nicht bei Facebook sind um denen zu zeigen wie man sich in diesen Medien bewegt. Nagut, da seh ich sogar etwas Sinn.

Freeh4
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11.01.2013 - 15:03 Uhr
Freeh4

Wie Vorspeise, kann ich mir auch nur vorstellen, dass das Spiel für die Schule interessant ist um den Kindern den richten Umgang mit FB beizubringen. Öffentliche Fb-Partys gab´s ja jetzt genug...

gibro
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15.01.2013 - 12:24 Uhr
gibro

Beispiele gibt es im dazugehören Webtalk genügend. Wir setzen es in der politischen Medienbildung mit Erwachsenen ein. Die wollen nicht nach Facebook oder anderswo im Netz ihre Daten bekannt geben. Die Zielgruppe kommt aus dem Mainstream der Gesellschaft. Es geht nicht um besonders internetaffine, sondern um die Skeptischen. Die übrigens nicht so skeptisch wären, wenn nicht die Medien keine Gelegenheit auslassen würden Facebook als die Vorhölle zu bezeichnen.

Es geht auch gar nicht darum FB zu verstehen, sondern die Dynamiken der sozialen Medien. Also zum Beispiel die Konditionierung von Feedback. Wir schreiben so, das andere auf uns reagieren. Das ist eine ganz wichtige Motivation in sozialen Netzwerken. Wir lernen auch aus den Reaktionen der Anderen, konditionieren also unser Verhalten in sozialen Netzwerken. Das kann das Spiel sehr wohl abbilden. Auch, dass es weniger um die Anderen als viel mehr um Reaktionen von Anderen auf uns selbst geht, ist aus dem Spiel abzuleiten.

Wir brauchen sicherlich nicht darüber streiten, dass diese Papierversion nicht FB abbilden kann. Wer wissen will, wie man Facebook sicher benutzt, kann ja einen der zahlreichen Ratgeber kaufen, übrigens auch aus Papier.

Guido Brombach, DGB Bildungswerk, einer der Autoren des Spiels und Mitinitiator von Pb21.de. (@gibro)

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