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purzelmeier
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Mag ich Mag ich nicht

-1

02.01.2013 - 12:12 Uhr
purzelmeier

Ach je. Viel mehr als solche vermeintlichen Ungerechtigkeiten (meine Güte, es geht um nicht mal 20 EUR im Monat, und fast alle hatten bisher denselben Betrag ebenfalls bezahlt) stört mich, dass auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk mich mit Werbung belästigt. Ich zahle Gebühren dafür, dass mich irgendwelche idiotischen Firmen mit ihrem Dreck zumüllen!

Ich hätte nichts dagegen, wenn die Gebühren noch ein bisschen höher wären, wenn sie nur auf diesen Schwachsinn verzichten würden.

aufklaerungsfantasie
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Mag ich Mag ich nicht

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02.01.2013 - 13:42 Uhr
aufklaerungsfantasie

ich finde 17,98 pro monat nicht so wenig. bisher zahle ich in etwa denselben betrag - allerdings nur vierteljährlich (lediglich radio angemeldet).

zusätzlich bestraft werden dadurch auch noch alleinlebende, da der betrag pro haushalt anfällt.

im übrigen sind die öffentlich-rechtlichen rundfunkanstalten in wahrheit in erster linie öffentlich-rechtliche versorgungsanstalten. das meiste an gebührengeldern dürfte ja mal für die verwaltung und die verwaltung der verwaltung draufgehen. bei der ard noch mehr, als beim zdf.

ZeroDegrees
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Mag ich Mag ich nicht

1

02.01.2013 - 15:08 Uhr
ZeroDegrees

Versuch zwei?

Das Problem ist halt, dass es als öffentliches Gut angesehen wird und dieses irgendwie "fair" von der Allgemeinheit finanziert werden muss. Eine absolut für alle gleiche Abgabe ist relativ zum Einkommen gesehen immer für Wenigverdiener weniger fair, da sie ja einen größeren Anteil ihres Einkommen zusätzlich abgeben müssen und ihnen somit noch weniger zum Leben bleibt. Man könnte also alternativ auch eine prozentuale Abgabe überlegen, womit Mehrverdiener absolut gesehen mehr abgeben. Problem dabei ist immer, das Wenignutzer sich benachteiligt fühlen werden. Gerade in Hinblick auf die GEZ-Gebühren ist dieses Gefühl stärker ausgeprägt als Bsp. bei Straßen oder öffentlich finanzierten Veranstaltungen. Man könnte auch sagen, nur wer zahlt darf es auch nutzen, was ja gerade Wenignutzern entgegen kommt. Aber man möchte ja kein Klubgut, sondern ein öffentliches Gut, was jeder nutzen kann, aber halt auch irgendwie finanziert werden muss. Zudem hat man jetzt auch das Problem geschaffen, dass sich Einzelhaushalte benachteiligter fühlen, da sie die Kosten allein tragen und nicht auf mehrere Haushaltsmitglieder verteilen können.

Ich finde eine absolute Abgabe (Zwangsabgabe war es vorher ja auch nur mit Nutzungscharakter) ansich in Ordnung - nur sollte die Befreiungsregelung etwas "fairer" sein ... z.B. alle bzgl. der oben gebrachten Graphik mit einem Einkommen unter 750 Euro (

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Mag ich Mag ich nicht

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02.01.2013 - 15:10 Uhr
ZeroDegrees

Oh schön Kommetar nicht vollständig. Eine Vorwarnung, wenn man zuviel schreibt wäre ja auch mal nicht schlecht... ich schreib es evt. später sinngemäß nochmal oder auch nicht. ^^

purzelmeier
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02.01.2013 - 23:01 Uhr
purzelmeier

ZeroDegrees sagte:
Versuch zwei?

Verstanden, aber - wie gesagt - belanglos. Trifft meine Interessen in keiner Weise.

ZeroDegrees
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02.01.2013 - 23:43 Uhr
ZeroDegrees

purzelmeier sagte:
ZeroDegrees sagte:
Versuch zwei?

Verstanden, aber - wie gesagt - belanglos. Trifft meine Interessen in keiner Weise.


?

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Mag ich Mag ich nicht

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02.01.2013 - 23:57 Uhr
ZeroDegrees

So nochmal...

Dein Fazit
Damit schafft man grade für Menschen, die nicht auf Staatskosten leben, weitere Anreize, staatliche Leistungen zu beziehen, anstatt weiter arbeiten zu gehen und in die Staatskasse einzuzahlen.
ist immer noch irgendwie abwegig und nicht gut begründet, warum du so denkst. Kaum jemand wird für 17 Euro Erleichterung aufhören zu arbeiten. zumal sie dann sowenig verdienen, dass sie momentan eh schon kaum bedeutend in die Staatskassen einzahlen. Zeigt aber nur wieder dein Vorurteil gegenüber all den "Schmarotzern", die nach deiner Meinung alle nicht arbeiten wollen. Sind die die Folgen von Arbeitslosigkeit klar? Und hast du die Statistik wie viele trotzallem nach aktiver Arbeit suchen schonmal angesehen? Geschweige denn die Statistik, die zeigt, wie schwer es ist mal eben so einen Job zu bekommen?

Naja, egal.

Zum eigentlichen Thema nochmal kurz...

Es ist schwer ein Gut, was man als öffentliches Gut halten möchte, so zu finanzieren ohne das sich jemand benachteiligt wird. Ich fand den nutzungsorientierten Ansatz - d.h. je nach vorhandenen Geräten - von vorher ganz gut, da man nur mit internetfähigem Gerät nicht auf alle Inhalte der öffentlich-rechtlichen Zugreifen kann, aber genausoviel bezahlen soll. Unabhängig davon gab es früher wie heute das Problem, dass Geringverdiener mehr relativ zu ihrem Einkommen zahlen. Somit wäre es vielleicht vernünftig alle mit einem Einkommen unter 750 Euro, d.h. mit einer Belastung über 2,5% nach obriger Graphik zu befreien.

Wieso jetzt alle trotzdem diese Zwangsabgabe so toll finden, bleibt mir schleierhaft.


Eine Zwangsabgabe war es vorher auch und wird es bleiben, da man es sonst kaum noch als öffentliches Gut bereitstellen kann, sondern alle Nichtzahler, auch wenn sie es nutzen möchten, ausschließen müsste. Ob man es gut findet, dass es ein öffentliches Gut ist, ist dann aber wohl eine andere Debatte und hat nicht so wirklich etwas mit der neuen Abgabenform zu tun. Es wird vielen nur bewusster, da sie vorher nichts oder wenig bezahlt haben - ob nun zurecht oder nicht - sei mal dahingestellt.

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Mag ich Mag ich nicht

1

03.01.2013 - 00:03 Uhr
ZeroDegrees

@puzelmeier Ich hatte dich vorher angesprochen, weil ich deine Meinung bzgl. der Werbung teile. Die GEZ-Gebühr sollte ja den Anreiz für die öffentlich-rechtlichen haben eben nicht wie die Privatsender von Werbeeinnahmen abhängig zu sein, sonder ihrem "Bildungsauftrag" nachzukommen. Stattdessen habe ich mehr das Gefühl sie verpulvern das ganze Geld für nachgeahmte Formate (Soaps und ähnlicher Kram), welche die Privaten schon zu genüge senden. Dafür gebe ich persnlich ungern mein Geld und wünschte mir, es würde sich diesbzgl. etwas ändern. Dann zahle ich nämlich auch gerne...

Der Rest war nicht direkt an dich, aber mein Kommentar würde leider gekürzt veröffentlicht, d.h. der Teil bei dem ich dich ansprach taucht nicht mehr auf. Von daher muss dich das auch nicht im geringsten interessieren...

Lifeless
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03.01.2013 - 12:53 Uhr
Lifeless

purzelmeier sagte:
Ach je. Viel mehr als solche vermeintlichen Ungerechtigkeiten (meine Güte, es geht um nicht mal 20 EUR im Monat, und fast alle hatten bisher denselben Betrag ebenfalls bezahlt) stört mich, dass auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk mich mit Werbung belästigt. Ich zahle Gebühren dafür, dass mich irgendwelche idiotischen Firmen mit ihrem Dreck zumüllen!

Ich hätte nichts dagegen, wenn die Gebühren noch ein bisschen höher wären, wenn sie nur auf diesen Schwachsinn verzichten würden.


Zuvor zahlte, wer
a) tatsächlich ein Empfangsgerät besaß und
b) es galten zwei Sätze: 5,76 Euro für Radio und 17,98 für Fernsehen

Würden die öffentlich-rechtlichen sich auf ihren eigentlichen Bildungsauftrag konzentrieren, anstatt Soaps und Fußball zu senden, sowie ihre 20 Spartensender versenken und Nachrichten senden, würde sowohl die Verwaltung dahinter abgebaut werden können, als auch die Kosten geringer und somit ein weiteres Anheben der Gebühr überflüssig.

ZeroDegrees sagte:
Kaum jemand wird für 17 Euro Erleichterung aufhören zu arbeiten. zumal sie dann sowenig verdienen, dass sie momentan eh schon kaum bedeutend in die Staatskassen einzahlen. Zeigt aber nur wieder dein Vorurteil gegenüber all den "Schmarotzern", die nach deiner Meinung alle nicht arbeiten wollen.


Aufs Jahr sind 17,98 EUro pro Monat an die GEZ auch 215,76 Euro.

Wieso du jetzt findest, wenig in die Staatskassen einzahlen, sei schlechter als aus den Staatskassen nur herauszunehmen, erklärt sich mir nur, wenn du selbst aus deinem persönlichen Vorteil heraus argumentierst und nicht gemeinschaftlich denkst.

Eine Gemeinschaft funktioniert nur gut, wenn alle etwas dazu beitragen. Wenn einige wenige anfangen nur noch Nutznießer dieser Gemeinschaft zu werden, mag diese geschwächt werden, aber nicht daran kaputt gehen. Nimmt aber die Anzahl an denen, die etwas herausnehmen, zu stark zu, funktioniert diese Gemeinschaft nicht mehr, weil die, die etwas hineingeben immer stärker belastet werden und auch für sie immer weniger Nutzen darin besteht, etwas zur Gemeinschaft beizutragen.
Trägt aber jeden einen, sei es auch noch so kleinen Anteil, zur Gemeinschaft bei, kann diese wachsen und der Gesamtgewinn für alle ist maximal.

Und ich bitte hier einmal deutlich zu unterscheiden: Nur beim ALG wurde vorher auch gearbeitet und eingezahlt. BaFög oder Hartz4 erhält jeder, ohne jemals eingezahlt haben zu müssen.

schwindlicht
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Mag ich Mag ich nicht

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03.01.2013 - 13:03 Uhr
schwindlicht

Ist ja auch ein Mist, dass man Kinder noch nicht nur zur Beitragsbeschaffung verknacken kann. Die sollen gefälligst erst mal was leisten, bevor sie Kindergeld bekommen!
Merkst du was? Nee, oder? Übrigens schwache Leistung, den anderen Artikel jetzt zu löschen, nur weil du da keinen Applaus bekommen hast.
Und die pauschale Beitragsergebung finde ich auch nicht toll. Nach wie vor.

Aber weit mehr stört mich ein Weltbild wie dieses:
"Damit schafft man grade für Menschen, die nicht auf Staatskosten leben, weitere Anreize, staatliche Leistungen zu beziehen, anstatt weiter arbeiten zu gehen und in die Staatskasse einzuzahlen."
Nur weil du es hier positiv zu formulieren suchst, ändert dass ja nichts an deinem zuvor vertretenen Gewetter gegen vorgebliche "Schmarotzer".

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