24.12.2012 - 06:19 Uhr

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20 Dinge 2012

Text: schwindlicht

20 Dinge 2012


 


20. Zu guter Letzt ein geplatzter Knoten und ein paar Tage des wirklich konzentrierten, zielorientierten Arbeitens am Deutschen Platz zum akademischen Nachsatz am Namen. Hoffe, das setzt sich auch nach der religiös aufoktroyierten Zwangspause zum Jahresausklang jetzt dann 2013 fort.


19. Apropos: Die Apokalypse fand wieder nicht statt. Herzlichen Glückwunsch an die Weltuntergangsgläubigen konkurrierender Provenienz! Nach meiner Zählung steht’s nach der erfolgreich geleisteten Missionsarbeit in Übersee und dem Untergang der Maya irgendwie auch daraufhin dann schon 2:0 für Team das Gott, das Jesus, das Heilige Geist.


18. Zu Anfang des Jahres: In dem letzten und einzigen Einvernehmen, dann nicht einvernehmlich zu sein, aus einem Therapeutenverhältnis entlassen worden.


17. Zu viel zugetraut, zu viel zugemutet und, in Folge, ganz schnell wieder in alte Muster zurückgefallen zu sein.


16. Es sich wieder erst einmal beweisen zu müssen und erfolgreich bewiesen zu haben, es sich nicht wert zu sein. Hilfe wieder spät, aber nicht zu spät gesucht.


15. Alles andere als eine glamouröse Rückkehr unter «die Glocke» erlebt. Aber immerhin auch eine Erfahrung, Demut, aber auch Demotivation.


14. Nachsorge, Selbsthilfegruppen, kleine Schritte, keine Klischees. «The first rule of […] is»: «We accept you, one of us! One of us!».


13. Daneben wieder amüsiert bis ungerührt Verfehlungen der politischen Kaste verfolgt.


12. Weniger fern gesehen. (House wiederentdeckt; Girls, Suburgatory, Being Human, New Girl und Veronica Mars neu.)


11. Zu wenig gelesen. (Bücher des Jahres: Willemsen, Orwell, Bakewell und Welch.)


10. Kaum auf Konzerten gewesen. (Platte des Jahres: Dexys – One Day I’m Going to Soar.)


09. Up The Bracket ist jetzt zehn Jahre her. WU LYF und Girls haben sich aufgelöst.


08. Ein Buch geschrieben, ein paar schlechte Verse, andernorts aber vor allem auf der Stelle getreten.


07. Ein paar Leute aus den Augen verloren, neue getroffen und wieder verloren, ein paar aber auch wieder gesehen. Zu wenig geliebt, zu wenig aufrichtig gehasst, zu sehr dieses Jahr mit eigenen Querelen befasst.


Abschließend 06 - 01. Das Jahr runter gebrochen auf einen Satz: «Es macht ja auch nichts, hin zu fallen. Aber man muss immer wieder aufstehen.» D. hat das gesagt und ich im Nachsatz, dass es dafür manchmal Krücken braucht.


Nicht essentiell, eher Nebensachen, aber doch hilfreich für mich waren hierfür folgende Neuentdeckungen: Mate Tee (ist bekömmlicher als zuletzt Kannen von Kaffee, es braucht nicht teure Limonade für neue Trinkrituale), Wasserpinsel (eine nette Spielerei), Linksstricken (für den Perspektivenwechsel allüberall), die Wasserflasche für die Bibliothek (leider nicht mehr das alte Plastemodell Made in GDR, aber besser als nie schließende Thermoskannen) sowie Couscous und Porridge (Letzterer eine Anregung von hier. Merke: Man kann auch kochen nur für sich, auch wenn man sich dafür nicht so viel Zeit beimisst).



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