26.11.2012 - 18:30 Uhr

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Das Geheimnis der gebratenen Nudeln

Text: jetzt-redaktion

Gegessen wird immer, aber jeder macht es anders. In der Kolumne Kosmoskoch dokumentieren jetzt-User und jetzt-Redakteure jeweils eine Woche lang, was am Abend bei ihnen auf den Tisch kommt, und schreiben auf, warum. Heute: jetzt-User alsti.

Diese Woche hat sich jetzt-User alsti die Mütze des Kosmoskochs aufgesetzt.

Montag:

Montag habe ich mich auf meine letzte Prüfung im Semester vorbereitet. Es gab es ein Gratin aus Kartoffeln, Kichererbsen, Mais und Tofu, gewürzt mit Thymian, frischer Petersilie und Basilikum. Überbacken mit Gouda- und Haloumikäse. Haloumi ist ein zyprischer Käse aus Kuh- und Schafsmilch, der gebraten beim Essen etwas quietscht. Mit Gratins und Nudelgerichten verarbeite ich oft übrig gebliebenes Gemüse und Lebensmittel. Zu trinken gab es eine Apfel-Birnenschorle.

Dienstag:

Heute war meine letzte Uniprüfung, was bedeutet, dass ich jetzt eine Woche wirklich Ferien habe, bevor das neue Semester losgeht. Zur Feier des Tages gabs mein Lieblingessen: Bandnudeln mit Gorgonzolasauce. Als Nachtisch habe ich eine Art Tiramisu nachempfunden, dass es neulich auf einer Konferenz an der Uni gab. Mit etwas Wasser habe ich Pflaumenmus, was ich geschenkt bekommen habe, aufgekocht und die Biskuits darin getränkt. Garniert wird es mit Amarettinikeksen.

Mittwoch:

Heute habe ich erst abends zusammen mit meiner Mitbewohnerin gegessen, weil ich mich passend zu den Ferien mal richtig ausgeschlafen habe und nur zu Hause rumhing. Es gab eine Kürbis-Kartoffelsuppe mit frischem Ingwer. Weil ich noch Tofu vom Montag übrig hatte, habe ich es eine halbe Stunde in Sojasauce mariniert und dann scharf angebraten.

Donnerstag:

Heute gab es mal was richtig Aufwändiges, weil ich tagsüber nur Papierkram erledigen und zum Training musste. Reisfrikadellen mit Kartoffeln, Salat und Kräuterquark. Das ist ein altes Familienrezept, von meiner Uroma, soweit ich weiß. Eigentlich ist es dazu da, Reste zu verarbeiten, z. B. alten Reis und Käse. Dazu gab es Sour Cream und Salat, wobei ich sie eigentlich am liebsten mit Senf esse.

Freitag:

Eigentlich wollte ich heute mit Süßkartoffeln gefüllte Canelloni machen. Dann wurde mein Training verlegt und ich hab mich spontan dazu entschieden, mir einen Vortrag anzuschauen. Also gab es die Tiefkühlpizza vom Dr. des Vertrauens. Tiefkühlpizza ist tatsächlich das einzige Fertigessen, das mir ins Haus kommt. Das liegt daran, dass TK- Pizza für mich nix mit „richtiger Pizza“ zu tun hat. Das ist ein eigenes Gericht, das ich ab und an gern esse.

Samstag:

Am Samstag habe ich gebratene Nudeln mit Ei und Gemüse gemacht. Das Ganze habe ich mir von meinem Lieblingsthai in Hamburg abgeschaut. Es ist ein sehr leckeres und schnelles Essen. Aber man darf nicht alles Gemüse gleichzeitig braten, sondern je nach Garzeit, so dass alles knackig bleibt.

Ab Montag sind die neuen Master meines Studiengangs da und die Fachschaft hat ein Kaffee-und-Kuchen-„Get-Together“ organisiert, dafür habe ich einen Pflaumen-Streuselkuchen mit Mürbeteig gebacken.


Sonntag:

Den Abend zuvor habe ich mit alten Freunden in Hamburg verbracht und kam mit einem Kater wieder. Es gab was frisches, einfaches: Pellkartoffeln mit Sour Cream und Salat. Zum Nachtisch gab es Honig-Vanille-Quark mit Granatapfel, weil der Quark weg musste und ich auf dem Markt am Mittwoch frische Granatäpfel gesichtet hatte. Zusammen mit Blutorangen mein absolutes Lieblingsobst im Herbst-Winter.

Auf der nächsten Seite liest du den Kosmoskoch-Fragebogen von alsti.
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