26.10.2012 - 18:45 Uhr

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Der Streit ums Bezahlstudium

Text: juliane-frisse - Foto: dpa

Ein Bundesland nach dem anderen hat in den vergangenen Jahren die gerade erst eingeführten Studiengebühren wieder abgeschafft. Jetzt stehen sie auch in Bayern auf der Kippe - und der Streit über den Sinn der Beiträge ist wieder da. Ein Überblick über die Diskussion

Seit 2005 wurden in sieben Bundesländern allgemeine Studiengebühren eingeführt. Die vom Verfassungsgericht auf 500 Euro pro Semester gedeckelten Beiträge waren von Beginn an extrem unpopulär. Wenig überraschend, denn fast niemand bezahlt gern 1000 Euro im Jahr für etwas, das vorher immer kostenlos zu haben war (zumindest seit 1970) und an anderen Hochschulen weiterhin kostenlos zu haben ist (zumindest, wenn man die teilweise beachtlichen Semesterbeiträge mal unterschlägt). Aktuell erheben nur noch zwei Bundesländer, nämlich Niedersachsen und Bayern, Gebühren. Nun deutet einiges daraufhin, dass sich auch Bayern vom Bezahl-Studium verabschiedet.  



Über den Sinn von Studiengebühren wird deshalb gerade wieder heftig debattiert. Dabei werden die unterschiedlichsten Argumente pro und contra ausgetauscht. Damit du dir deine eigene Meinung bilden kannst, kannst du dir auf den nächsten Seiten einen Überblick über zentrale Argumente in der Diskussion verschaffen.
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juliane-frisse

ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.