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librarian78
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Mag ich Mag ich nicht

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20.05.2012 - 23:50 Uhr
librarian78

Digital_Data sagte:
Und "in Religion" das ist jetzt nicht Dein ernst.


Doch, meine Schulzeit ging von 1985-98. In katholischer Religionslehre haben wir in den frühen 1990er Jahren so genannten "problemorientierten Religionsunterricht" bei einer sehr liberalen Lehrerin an unserer staatlichen Realschule in NRW gemacht.
Da haben wir dann solche Sachen gelernt wie dass Selbstbefriedigung selbstverständlich überhaupt keine Sünde ist, im Gegenteil. Dass man auch als Christ/Katholik sehrwohl unabhängig von der Ehe mit Menschen die man gerne hat sexuellen Kontakt haben kann und sollte usw. usw. Zwar lag das sicher nicht streng auf Lehrplanlinie ;) aber das war nicht die Schülerklientel deren Eltern beim Bistum Meldung gemacht hätten. Und der Lehrerin wäre es egal gewesen: Sie war Landesbeamtin und hätte sich notfalls halt auf ihre anderen Fächer beschränkt wenn es tatsächlich Ärger gegeben hätte, den gab es aber nicht.

Digital_Data
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20.05.2012 - 23:59 Uhr
Digital_Data

@librarian78

Nichts anderes sage ich, dass es sehr am Engagement der LehrerInnen liegt oder auch am Nicht-Engagement.

Digital_Data

mia_mia
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21.05.2012 - 00:02 Uhr
mia_mia

@phili

danke, genau das wollte ich gerade schreiben. ist logisch, dass Digis Scchulerfahrungen vor 40 Jahren anders waren.

ich bin jetzt 28 und wurde auch mithilfe des großartigen Buches "Peter, Ida und Minimum" in der 3. Klasse aufgeklärt nachdem meine mom das zu hause sowieso schon mit mir zusammen gelesen hatte.

JoergAuch
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21.05.2012 - 18:11 Uhr
JoergAuch

mia_mia sagte:
@phili

danke, genau das wollte ich gerade schreiben. ist logisch, dass Digis Scchulerfahrungen vor 40 Jahren anders waren.

Es gab auch vor 30 oder 40 Jahren schon recht ausführliche Aufklärung in der Schule, sowohl über Sex als auch über das Dritte Reich. Aber offenbar gab es (möglicherweise regional unterschiedlich) auch Defizite an gewissen Schulen. Im genannten Fall beschränkten die sich ja offensichtlich auch nicht auf diese beiden Gebiete (vgl. alle möglichen Diskussionen auf dieser Website).

lea2
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21.05.2012 - 20:03 Uhr
lea2

stimme der autorin zu, dass sex von eltern und kindern privatsache bleibt.

nur sollte man vll bedenken, dass die aufklärung von kindern insofern auch wichtig sein kann, um sie vor dem "netten onkel" zu schützen, der aufm kinderspielplatz rumschleicht. und: nicht jedes kind wächst mit im keller befindlichen getränken auf, gell

TanzteeU65
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21.05.2012 - 22:06 Uhr
TanzteeU65

mia_mia sagte:
ich bin jetzt 28 und wurde auch mithilfe des großartigen Buches "Peter, Ida und Minimum" in der 3. Klasse aufgeklärt nachdem meine mom das zu hause sowieso schon mit mir zusammen gelesen hatte.


Bei uns war das komisch. In der 6. Klasse hatten wir das mit Bienchen und Blümchen. Aber auf sehr hohem Niveau, etwa drei, vier Monate durch (alle möglichen Insektenarten, Blumentypen, welche wie durch welche Insekten bestäubt werden). Alle dachten dann kommt das menschliche. Aber als das Kapitel abgeschlossen war, kamen dann Tiere (nicht die Fortpflanzung derer, sondern Arten, Unterarten etc.). Ab der 7.Klasse dann Gymnasium und irgendwie hat man angenommen, dass man das in der 6. Klasse schon durch hatte, war also auch kein Thema. Irgendwie war es dann alles learning by doing.

afrirali
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22.05.2012 - 08:27 Uhr
afrirali

ich finde ja dieses totale kommunikationsideal faszinierend. "wir müssen über alles reden können." es geht ja, wenn man sich die gespräche mal anschaut, auch um mehr als nur richtige verhütung, sondern darum zu reden, wie ein orgasmus ist.

die mutter ist ja auch sex-counsel, die tochter hat psychologie studiert. das ist eine ausnahmekombination.

Frau_Erdmaennchen
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24.05.2012 - 23:10 Uhr
Frau_Erdmaennchen

Also, ich muss mit meinen Eltern nicht darüber reden. Bestimmt nicht.
Aber als Eltern sich *drauf verlassen*, dass die SChule das durchnimmt, ist sehr gefährlich. Man sollte es einfach so früh wie möglich mit den Kids durchsprechen, zB mit kindgerechten Büchern, ich hatte da auch einige. In dem Alter ist das den Kindern auch noch nicht so peinlich.
Ich finds total bekloppt wie in den USA das Thema tabuisiert wird, um die 'Kinder zu schützen'. Führt nur dazu, dass das Thema noch prominenter wird als es eh schon ist, und wenn die Eltern realisieren dass das 'Kind' jetzt alt genug ist um *endlich* drüber zu reden, ist auch schon alles zu spät (weil alle Eltern immer zu spät sind wenns darum geht zu realisieren, dass das Kind erwachsen wird....)

Ronja_pfefferminza
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25.05.2012 - 12:14 Uhr
Ronja_pfefferminza

Seltsamer Artikel.
Die Beziehung zu den Eltern kann wohl nur schwer so pauschalisiert werden.
Jeder der einen Menschen hat mit dem er sich über solche Themen gut auseinandersetzen kann, darf sich darüber freuen, ob das jetzt die Mutter oder die beste Freundin ist - egal...

Und das die Eltern in diesem Bereich einen sehr wichtigen Erziehungsauftrag haben, wird wohl keiner bezweifeln.

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