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Peperoncini
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Mag ich Mag ich nicht

1

06.05.2012 - 21:27 Uhr
Peperoncini

Wie fühlt sich eine Frau, die sich Sperma aus einer Samenbank injizieren lässt. Und wie geht es ihr in dem "neuen" Leben? Eigentlich unvorstellbar.

zeromancer44
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Mag ich Mag ich nicht

-2

06.05.2012 - 22:19 Uhr
zeromancer44

Eigentlich ein Skandal, dass man Kinder einfach so aus dem Katalog "bestellen" darf. Ein Kind hat immer eine Familie verdient, mit einem Vater und einer Mutter, die sich und das Kind lieben. Sicher ist das nicht immer möglich, aber von vornherein dem Kind eine ordentliche Familie zu verwehren, nur weil man unbedingt ein Kind will, halte ich für egoistisch und verantwortungslos. Ein Kind ist kein Accessoire, dass man sich jederzeit zulegen kann, wann es die eigene Lebensplanung zulässt. Ein Kind setzt man gemeinsam und aus Liebe in die Welt - das sollte jedenfalls oberste Priorität sein. Mir tun die vielen Kinder leid, die erst als Jugendliche erfahren, dass ihr Papi (oder ihre Leihmutter) ein Niemand aus dem Katolog ist, den ihre Mutter vermutlich niemals persönlich getroffen hat. Vor diesem "Ben" habe ich jedenfalls null Achtung. Ein Kind zu zeugen, bedeutet Verantwortung zu übernehmen, es zu beschützen und für es da zu sein und -in erster Linie- es zu lieben. Wenn ich so eine Aussagen lese "Ich fände es sogar sehr spannend, eines Tages einen jungen Erwachsenen zu treffen, der mit mir zur Hälfte biologisch verwandt ist. Vielleicht erkennt man etwas von einem selbst in ihm, vielleicht auch gar nichts." werde ich wütend.

noplacespecial
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Mag ich Mag ich nicht

7

06.05.2012 - 22:37 Uhr
noplacespecial

zeromancer44 sagte:
Eigentlich ein Skandal, dass man Kinder einfach so aus dem Katalog "bestellen" darf. Ein Kind hat immer eine Familie verdient, mit einem Vater und einer Mutter, die sich und das Kind lieben. Sicher ist das nicht immer möglich, aber von vornherein dem Kind eine ordentliche Familie zu verwehren, nur weil man unbedingt ein Kind will, halte ich für egoistisch und verantwortungslos. Ein Kind ist kein Accessoire, dass man sich jederzeit zulegen kann, wann es die eigene Lebensplanung zulässt. Ein Kind setzt man gemeinsam und aus Liebe in die Welt - das sollte jedenfalls oberste Priorität sein. Mir tun die vielen Kinder leid, die erst als Jugendliche erfahren, dass ihr Papi (oder ihre Leihmutter) ein Niemand aus dem Katolog ist, den ihre Mutter vermutlich niemals persönlich getroffen hat. Vor diesem "Ben" habe ich jedenfalls null Achtung. Ein Kind zu zeugen, bedeutet Verantwortung zu übernehmen, es zu beschützen und für es da zu sein und -in erster Linie- es zu lieben. Wenn ich so eine Aussagen lese "Ich fände es sogar sehr spannend, eines Tages einen jungen Erwachsenen zu treffen, der mit mir zur Hälfte biologisch verwandt ist. Vielleicht erkennt man etwas von einem selbst in ihm, vielleicht auch gar nichts." werde ich wütend.



und ein zeugungsunfähiger mann darf das kind, das seine frau austrägt, nicht lieben?

jedes wort, das du hier anführst, kann man auf dich zurückwerfen.

wenn hier etwas egoistisch ist, dann deine sichtweise, obwohl das eigentlich das falsche wort ist, denn für dich springt dabei ja nix raus. fragt sich also, was du davon hast, dass du jemandem etwas verwehren willst.

monochromatisch
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Mag ich Mag ich nicht

4

06.05.2012 - 22:42 Uhr
monochromatisch

@zeromancer
"Samenbanken sind für die meisten unfreiwillig kinderlosen Paare die letzte Anlaufstelle. Nicht, weil sie unbedingt ein eigenes, genetisch verwandtes Kind wollen, sondern weil Adoptionen in Deutschland ziemlich kompliziert sind. "

Es wird den Kindern also keineswegs eine Familie vorenthalten, besonders, da nur verheiratete Paare überhaupt eine Samenspende bekommen können.

Trilobitin
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Mag ich Mag ich nicht

0

06.05.2012 - 22:53 Uhr
Trilobitin

zeromancer44 sagte:
Eigentlich ein Skandal, dass man Kinder einfach so aus dem Katalog "bestellen" darf. Ein Kind hat immer eine Familie verdient, mit einem Vater und einer Mutter, die sich und das Kind lieben. Sicher ist das nicht immer möglich, aber von vornherein dem Kind eine ordentliche Familie zu verwehren, nur weil man unbedingt ein Kind will, halte ich für egoistisch und verantwortungslos. Ein Kind ist kein Accessoire, dass man sich jederzeit zulegen kann, wann es die eigene Lebensplanung zulässt. Ein Kind setzt man gemeinsam und aus Liebe in die Welt - das sollte jedenfalls oberste Priorität sein. Mir tun die vielen Kinder leid, die erst als Jugendliche erfahren, dass ihr Papi (oder ihre Leihmutter) ein Niemand aus dem Katolog ist, den ihre Mutter vermutlich niemals persönlich getroffen hat. Vor diesem "Ben" habe ich jedenfalls null Achtung. Ein Kind zu zeugen, bedeutet Verantwortung zu übernehmen, es zu beschützen und für es da zu sein und -in erster Linie- es zu lieben. Wenn ich so eine Aussagen lese "Ich fände es sogar sehr spannend, eines Tages einen jungen Erwachsenen zu treffen, der mit mir zur Hälfte biologisch verwandt ist. Vielleicht erkennt man etwas von einem selbst in ihm, vielleicht auch gar nichts." werde ich wütend.


Und was ist dann mit den vielen Patchworkfamilien?
Mit den Kindern die früh ihren Vater verloren haben?

Haben die Stiefväter/Ersatzpapas nicht das gleiche Anrecht diese Kinder zu lieben? Auch wenn es keine biologischen Kinder sind?

Was ist mit den Männern die Zeugungsunfähig sind? Dürfen die keine "eigenen" Kinder haben?
Da finde ich es eher mutig dass es Männer wie Ben gibt, die ihr Sperma dafür bereitstellen.

zeromancer44
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Mag ich Mag ich nicht

0

06.05.2012 - 23:44 Uhr
zeromancer44

Es liegt mir fern, alle kinderwilligen Paare über einen Kamm zu scheren. Ich kritisiere die ANONYME Samen- oder Eizellenspende, bei denen der biologische Vater oder die biologische Mutter keine Rolle im Leben des Kindes spielen soll oder will. Besonders bei homosexuellen Partnerschaften ist das häufig der Fall. Um einen solchen "Dienstleister", der keine Verantwortung übernimmt und sich nicht darum schert, was aus seinen Nachkommenschaft wird, handelt sich ja auch nach eigener Aussage bei "Ben". Das hat nicht mit Mut zu tun, abspritzen und Geld dafür kassieren kann jeder Depp, das hat nichts mit "Mut" zu tun. Mutig wäre es, sich für sein Kind zu interessieren.
Bei unfruchtbaren heterosexuellen Paaren sieht die Sachlage etwas anders aus. Da sollte man sich in der Tat um ein differenziertes Bild bemühen und nicht pauschal verurteilen. Ich halte es aber auch hier für zumindest fragwürdig, die Form der anonymen Samen- oder Eizellenspende zu wählen. Es ist m.E. unfair dem Kind gegenüber, ihm sein biologisches Elternteil vorenthalten zu können bis es 18 ist - und selbst dann hat das Kind nur dann die Möglichkeit sein biologisches Elternteil kennenzulernen, wenn es von seinen Eltern die Wahrheit erfahren hat. Dass die nicht-biologischen Eltern ihr so geschenktes Kind nicht lieben würden, habe ich an keiner Stelle behauptet.
Es geht mir in erster Linie nicht darum, die Eltern zu verurteilen, sondern das Recht der Kinder zu verteidigen, ihre biologischen Eltern kennen zu dürfen. Bemerkenswert finde ich in dem Zusammenhang, dass dies in keinem Beitrag, der meine Meinung kritisiert, eine Rolle spielt. Alle verteidigen die Eltern, aber keiner fragt sich, ob ANONYME Samenspende den Kindern gegenüber fair ist.
Wenn unfruchtbare Paare zu den biologischen Spendern eine Beziehung aufbauen und diese am Leben des Kindes teilhaben lassen, dann halte ich das für vertretbar. Das Kind hat so die Möglichkeit, sich zu gegebener Zeit mit seiner Identität auseinanderzusetzen. Im Übrigen finde ich auch, dass die Möglichkeit einer Adoption im Falle von Unfruchtbarkeit viel zu selten in den Medien thematisiert wird. Es muss halt unbedingt ein eigenes sein. Von mir aus. Aber ANONYME Zeuger halte ich für Egoismus und für ein Unrecht gegenüber dem Kind. Zu dieser Meinung stehe ich und mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Trilobitin
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0

07.05.2012 - 00:07 Uhr
Trilobitin

@zermancer44

Wie ist die gerade bei Homosexuellen Paaren so? Belege? Quellen? Gerade bei solchen Paaren werden Kinder doch mit der Nase darauf gestoßen?
(Und, nur am Rande alle homosexuellen Pärchen die ich kenne, gehen mit ihren Kindern sehr sehr offen über alle Themen um, Zeugung wird da auch nicht verschwiegen, vielleicht weil es für solche Paare eh schon schwer genug ist und sie vielleicht viel stärker wissen wie wichtig Ehrlichkeit? (Ich will nichts pauschalisieren oder sagen ein Heterosexueller wäre unerhlich oder ähnliches).

Und diese Sache ab 18, ist es bei Adoption nicht ähnlich? Wenn die Eltern dem Kind das nicht sagen, erfährt es die Adoption doch zB auch erst bei der Hochzeit, beim Blick ins Stammbuch?

Das du die Rechte der Kinder stärken willst in allen Ehren. Natürlich wäre es wünschenswert wenn alle Eltern, die dies tun, es dem Kind auch sagen.
Aber das der Spender am Leben teilhaben muss?
Was ist denn mit den Rechten des Spenders? Wenn er nur unfruchtbaren Menschen helfen will?
Es gibt ja auch genug leibliche Eltern die gar keine Rolle im Leben der Kinder spielen wollen.

Und wie soll es deiner Meinung nach weitergehen? Soll der Spender Unterhalt zahlen? Auf der Geburtsurkunde eingetragen werden?
Ist das nicht noch verwirrender für ein Kind?

Und wenn es dir nur um das Anonyme geht, dann dürfte es keine Babyklappe geben und auch keine anonyme Adoption.
Ob das für das Kind besser ist, wage ich nicht einzuschätzen.
Aber was ist mit diesen Menschen und Personen?

mia_mia
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Mag ich Mag ich nicht

2

07.05.2012 - 00:11 Uhr
mia_mia

@zeromancer44

Artikel sagte:
Das Kind hat in Deutschland mit achtzehn Jahren das Recht zu erfahren, wer der biologische Vater ist.


auf den anderen Mist, den du von dir gibst gehe ich gar nicht erst ein.

Konradjohann
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Mag ich Mag ich nicht

2

07.05.2012 - 00:47 Uhr
Konradjohann

@zeromancer44 du spinnst ja wohl. Dir ist schon klar, dass homosexuelle Paare in Deutschland weder Kinder adoptieren dürfen noch Samen aus einer Samenbank bekommen? Und Leihmutterschaft gibts bei uns auch nicht. Und wenn man sich bei der Kindszeugung Unterstützung eines "privaten" Samenspenders oder einer "privaten" Gebährmutterleiherin holt bleibt immernoch eine rechtliche Unsicherheit. Was du von dir gibst reduziert Kinderkriegen und -haben auf den Biologischen Akt der im Normalfall dahintersteht. Der dauert aber nur ein paar Minuten für den Mann, 9 Monate für die Frau aber danach kommt ein ganzes Leben mit dem entsprechenden Kind und darauf kommts an.

zehnterjuni
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Mag ich Mag ich nicht

-3

07.05.2012 - 03:05 Uhr
zehnterjuni

zeromancer44 sagte:
Eigentlich ein Skandal, dass man Kinder einfach so aus dem Katalog "bestellen" darf. Ein Kind hat immer eine Familie verdient, mit einem Vater und einer Mutter, die sich und das Kind lieben. Sicher ist das nicht immer möglich, aber von vornherein dem Kind eine ordentliche Familie zu verwehren, nur weil man unbedingt ein Kind will, halte ich für egoistisch und verantwortungslos. Ein Kind ist kein Accessoire, dass man sich jederzeit zulegen kann, wann es die eigene Lebensplanung zulässt. Ein Kind setzt man gemeinsam und aus Liebe in die Welt - das sollte jedenfalls oberste Priorität sein. Mir tun die vielen Kinder leid, die erst als Jugendliche erfahren, dass ihr Papi (oder ihre Leihmutter) ein Niemand aus dem Katolog ist, den ihre Mutter vermutlich niemals persönlich getroffen hat. Vor diesem "Ben" habe ich jedenfalls null Achtung. Ein Kind zu zeugen, bedeutet Verantwortung zu übernehmen, es zu beschützen und für es da zu sein und -in erster Linie- es zu lieben. Wenn ich so eine Aussagen lese "Ich fände es sogar sehr spannend, eines Tages einen jungen Erwachsenen zu treffen, der mit mir zur Hälfte biologisch verwandt ist. Vielleicht erkennt man etwas von einem selbst in ihm, vielleicht auch gar nichts." werde ich wütend.



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