Blau Grau Gefleckt.
Mein Bett steht am Fenster. Wenn ich aufwache, ziehe ich den Vorhang zur Seite und sehe den Himmel. Ich habe angefangen die Tage einzuteilen: in blaue, graue und gefleckte. Der Nichtwinter ist nicht mehr charmant. Die Straßen sind immer nass und meine Schuhe nicht dicht.Auf dem Sessel türmt sich die Schmutzwäsche.
Als die Wäsche noch im Schrank lag, saßt du hier, hast das Gesicht auf deine Hand gelegt und nicht gewusst, was du sagen sollst. Ich wollte deine Erklärungen nicht hören. Davon kann ich mir auch kein Eis kaufen, habe ich gesagt.
Ich habe das Bett frisch bezogen, ich habe die Möbel verrückt,
um ein paar Zentimeter, damit wenigstens irgendetwas anders ist.
Ich habe beschlossen die Pflanze nicht mehr zu gießen.
Sie hatte von Anfang an keine Chance.
Ich trinke meinen Kaffee jetzt ohne Milch,
rauche Selbstgedrehte aus dem Silberetui
und trage nur noch schwarze Kleider und rote Lippen.
Das alles hat mit dir nichts zu tun.
Es passierte an einem gefleckten Tag in einer Stadt,
die zu klein ist, um dir aus dem Weg zu gehen.

Bild: Annette Pehrsson
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cousine*
Sie hatte von Anfang an keine Chance."
:-)









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25.01.2012 - 17:22 Uhr
reene