25.07.2011 - 18:30 Uhr

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F**k dich, Washington!

Text: christian-helten

Jeff Jarvis macht spontan seinem Ärger Luft und schimpft auf die Politiker in Washington. Was dann geschieht, überrascht ihn selbst.


Da war eine Menge Wut, und sie musste raus. Jeff Jarvis, Journalismusprofessor in New York und einer der bekanntesten Blogger der USA, saß am Wochenende gerade mit seinem Abendessen vor dem Fernseher und schaute Nachrichten. Er hörte die neuesten Nachrichten aus Washington und ärgerte sich über die Unfähigkeit seiner Volksvertreter, zu einer Lösung für die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA zu gelangen. „It pissed me off. I had enough“, erinnert er sich in einem rückblickenden Blogeintrag. Er legte die Gabel weg und tippte folgende 89 Zeichen in die Eingabemaske bei Twitter:



Es war der Beginn eines Twitter-Tsunamis der Frustration und Enttäuschung. Seine Follower begannen haufenweise, auf Jarvis’ Tweet zu antworten, er ermutigte sie, in einen großen virtuellen Chor einzustimmen und gemeinsam ein lautes „Fuck you, Washington!“ in die Haupstadt zu grölen. Ein Follower schlug vor, das Ganze mit dem Hastag #fuckyouwashington zu versehen. Was dann losbrach, überraschte selbst den Social-Media-Experten Jarvis: „It exploded as I never could have predicted“, schreibt er in seinem Blogeintrag. Zehntausende Twitternutzer machten ihrem eigenen Frust über die Politik Luft, in den USA und auf der ganzen Welt. Demokraten wetterten gegen Republikaner, Republikaner gegen Demokraten. Der Großteil allerdings erregte sich darüber, dass die Abgeordneten es nicht schafften, trotz der unheilvollen Finanzlage des Staats über ihre parteipolitischen Schatten zu springen und aufeinander zuzugehen. Sie schrien der Washingtoner Elite entgegen, sich dafür zu schämen, die Kompromissfähigkeit eines Dreijährigen zu besitzen und die Parteiinteressen vor das Interesse der Bevölkerung zu stellen.




Schnell verselbstständigte sich der Hashtag und prangerte nicht Dinge an, die in direktem Zusammenhand mit der Zahlungsunfähigkeitsdebatte stehen, sondern so gut wie alles vom Militärengagement in Afghanistan bis zur Frage der Legalisierung von Marihuana. Jarvis stellte fasziniert fest: „#fuckyouwashington is not mine anymore. That is the magic moment for a platform, when its users take it over and make it theirs, doing with it what the creator never imagined.“

Aus einem empörten Tweet beim Abendessen war also eine Art nationale Online-Demo geworden. Blogger und Medien berichteten, manch einer ließ sich schon dazu hinreißen, eine Revolution auszurufen und Vergleiche zu Libyen und Ägypten zu ziehen. Auch Jarvis wird in seiner Nachbetrachtung der Ereignisse ein wenig pathetisch: Was mit seinem Hashtag passiert sei, stärke seinen Glauben an Demokratie und Gesellschaft. Die ganz großen Jubelstürme hingegen relativierte er auch ziemlich deutlich: „Believe me, I'm not overblowing the significance of this weekend's entertainment. All I'm saying is that when I get to hear the true voice of the people – not the voice of government, not the voice of media, not a voice distilled to a number following a stupid question in a poll – I see cause for hope.“



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Dr_Wolf
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Mag ich Mag ich nicht

1

25.07.2011 - 18:58 Uhr
Dr_Wolf

Aha. Ein paar tausend Menschen machen ihrem Ärger Luft. Das erinnert mich eher an einen Samstagabend im Wirtshaus zu vorgerückter Stunde, als an eine Revolution. Kleiner Tipp wenn wir von Demokratie sprechen: Wählen gehen oder selbst machen und besser machen.

BananenBill
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Mag ich Mag ich nicht

2

25.07.2011 - 19:25 Uhr
BananenBill

Dr_Wolf sagte:
Aha. Ein paar tausend Menschen machen ihrem Ärger Luft. Das erinnert mich eher an einen Samstagabend im Wirtshaus zu vorgerückter Stunde, als an eine Revolution. Kleiner Tipp wenn wir von Demokratie sprechen: Wählen gehen oder selbst machen und besser machen.


Ich vermute mal, der Großteil war damals wählen... als nichtwähler würde ich mich auch nicht so über die merkel ärgern wie jetzt.

chocolatecat
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Mag ich Mag ich nicht

4

25.07.2011 - 19:30 Uhr
chocolatecat

und ich hab schon wieder jarvis cocker gelesen. das. muss. aufhören.

apollyon
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Mag ich Mag ich nicht

0

25.07.2011 - 19:34 Uhr
apollyon

BananenBill sagte:

Ich vermute mal, der Großteil war damals wählen... als nichtwähler würde ich mich auch nicht so über die merkel ärgern wie jetzt.


#schwachertrost: Zumindest kann ich sagen "ich wars nicht!"

Dr_Wolf
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Mag ich Mag ich nicht

0

25.07.2011 - 19:37 Uhr
Dr_Wolf

Da wäre ich mir nicht so sicher. "Jeder Idiot kann negativ werden." -Das ist sinngemäß eine wichtige Lektion aus dem Buch Primary Colours. Natürlich ist man immer mal wieder versucht zu rufen: "Ihr Deppen macht euern Job anständig" aber dann kann ich nur zurückrufen: "Mach's halt besser". Niemand hält diesen Professor davon ab in die Politik zu gehen und etwas zu verändern. Aber was ist dann seiner Meinung nach richtig und stimmen ihm da die Leute im Land zu? Klar ist Revolution egal in welchen Ländern einfacher wenn man gegen einen gemeinsamen Feind kämpft und alles allen versprechen kann. Aber wenn man dann mal in der entsprechenden Position ist Dinge zu entscheiden wird man schnell feststellen, dass eine gute Idee wie die Gesundheitsreform sehr schnell von den Leuten schlecht gemacht wird die Interesse daran haben dass das Projekt nicht durch kommt und dann massenweise Leuten zu erklären, dass das da gar nicht drin steht (Leuten die großteils immer noch nicht ganz davon überzeugt sind dass Obama Amerikaner ist oder dem christlichen Glauben angehört) dass ist dann die Herausforderung.

OhneSpass
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0

25.07.2011 - 19:48 Uhr
OhneSpass

Das ist der buchstäbliche Same, der auf fruchtbaren Boden fällt.

Ich finde das gar nicht so abwägig, dass einige schon nach Revolution rufen. Das wird ne weile belächelt und irgendwann werden immer mehr einstimmen. Man muss sich doch nurmal anschaun was heute geschieht. Die Welt ist wahnsinnig geworden, kein Wunder wenn Leute "Fuck you Washington" rufen. Es müssten noch viel viel mehr sein!

Sid70
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Mag ich Mag ich nicht

-1

25.07.2011 - 19:53 Uhr
Sid70

Aha, da sitzt doch tatsächlich noch jemand in seinem Büro im Kanzleramt. Genau diese Art von Kommentar spiegelt doch die Einstellung der Politiker wieder, die sie gegenüber ihren Wählern haben. Lass die doch reden, haben ja sowieso keine Ahnung.

Wenn es also nach Ihnen geht hat jeder seinen Mund zu halten und alles kommentarlos abzunicken. Das Problem dabei ist das die Politikerkaste mittlerweile immer mehr degeneriert und aus purer Machtbessenheit jeglichen Bezug zur Realität verliert. Und somit werden sie auch diese Aktion geflissentlich ignorieren. Leider.

apollyon
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1

25.07.2011 - 20:14 Uhr
apollyon

Naja, der Wolf hat schon recht, dass ein "Fuck you, alles Mist, es muss anders werden" nicht wirklich hilft, egal aus wie vielen Kehlen es dringt.
Es ist reines Stammtischgenöhle ohne konstruktiven Mehrwert.

Natürlich ist das momentane kompromisslose Verhalten der Politiker in Amerika verantwortungslos. Aber sie spiegelt doch die zerrissene, kompromisslose amerikanische Gesellschaft wider.
Denn selbst wenn alle eine Veränderung wollen, so wollen doch nicht alle die gleiche Änderung. Und man kann wetten, dass anschließend viele mit jeder Veränderung, die kommt, unzufrieden sind. Und danach nicht minder laut schreien werden.

Ein "machts halt besser" ist aber genauso wenig hilfreich in einem System, welches von der Blockadehaltung zweier entgegengesetzter Parteien dominiert wird.

OhneSpass
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Mag ich Mag ich nicht

-1

25.07.2011 - 20:24 Uhr
OhneSpass

@apollyon:

das stimmt schon großteils. Allerdings ist das heute nicht mehr getan mit neue Leute wählen, dann wird das besser. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten ein System gebildet, welches hochkorrupt und durchsetzt von Seilschaften ist. Es haben sich extrem viele Dinge radikal geändert allein im Bereich Technik und Information. Das Finanzsystemhat sich großteils verselbständigt und allein die Tatsache, dass wir jedes Jahr einige % mehr herstellen, davon immer mehr von unten nach oben umverteilt wird, zeigt die Richtung der neoliberalen an. Das führt unweigerlich zur Rebellion...

Digital_Data
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6

25.07.2011 - 21:06 Uhr
Digital_Data

"Dann macht's halt selber" ist einer der dümmsten Sprüche überhaupt. Muss ich alles selber machen, was nicht richtig funktioniert ? Kann ich das überhaupt ? Wo soll ich es selber machen, in meiner Stadt, die es nicht schafft eine vernünftige Fußgängerzone zu schaffen, in Bayern, die mit G8 oder einem fehlenden zweiten Gleis nach Passau grobe Fehler macht oder nach Berlin, wo ... (das würde hier zu lange werden).

Und wenn, man müsste ich es ja fast bis zum Bundeskanzler schaffen um etwas zu ändern (siehe Basta, Fraktionszwang oder andere undemokratische Aktionen). IN Amerika sind es ja auch sensationell bornierte Einzelpersonen, die den Kompromiss verhindern.

Ich wähle ja gerade Leute dafür, die behaupten sie werden das nach bestem Wissen und Gewissen gut machen. Und dann ?

Und eine Revolution geht nie von der Mehrheit aus, sie startet immer durch eine kleine Gruppe unzifriedener.

Digital_Data

Chestity
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Mag ich Mag ich nicht

1

26.07.2011 - 01:33 Uhr
Chestity

Was soll die so viel beschriene Revolution denn bringen und machen?Das ganze System ändern?Oder nur Politiker ersetzen?

Weil das in der Vergangenheit immer so toll geklappt hat oder wie?

Dr_Wolf hat Recht, die Tweets sind nichts anderes als Stammtischparolen in der Stammkneipe.

Gehöre auch den "macht s doch besser"- Sagern an.Hab einfach zuviele Di.skussionen mit Leuten geführt die von Revolution und Änderung des Systems redeten aber keinerlei Ahnung von dem jetztigen hatten, geschweige denn Vorschläge zur Besserung hatten.

Bulaklak
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-1

26.07.2011 - 01:44 Uhr
Bulaklak

und 0,wieviel prozent der oh so aufgebrachten twitterer gehen bei einer revolution dann wirklich auf die straße? die bleiben doch dann lieber schön zu hause und twittern von daaus, dass jemand grad nen stein geworfen hat, und dass man die steinewerfer doch mal unterstützen sollte.

turdus
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2

26.07.2011 - 09:17 Uhr
turdus

von revolution haben ja nur einige der twitterer geredet, der initiator sieht das doch ganz realistisch:
„Believe me, I'm not overblowing the significance of this weekend's entertainment. All I'm saying is that when I get to hear the true voice of the people – not the voice of government, not the voice of media, not a voice distilled to a number following a stupid question in a poll – I see cause for hope.“
und wer die debatten um den haushalt in den usa gerade mitverfolgt und nicht nur den einen satz soundbite der deutschen medien zu dem thema, der versteht auch den frust, der sich da gerade luft macht. undd arum geht es. einmal ein lautes: stop that shit and get you fucking act together, do your goddamn jobs. denn was da momentan läuft ist ein irrenhaus.

OhneSpass
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0

26.07.2011 - 09:38 Uhr
OhneSpass

@chestity: Ich bin ein Dipl.-Kfm., kenne daher unser Wirtschaftssystem ein wenig. Wir entfernen uns immer mehr von einer sozialen Marktwirtschaft. Wir stellen jedes Jahr mehr her, aber davon kommt immer mehr da an wo eh schon ist und immer weniger da wo es gebraucht würde. Der Teufel scheisst immer auf den größten Haufen heisst es bei uns so schön ;)
Wenn das überhand nimmt und das zeigt die Geschichte sehr deutlich, wird der Bodensatz der Gesellschaft aufbegehren und das System einem Stresstest der besonderen Art unterziehen.

Natürlich sind das Stammtischparolen, die via Twitter abgesondert werden. Allerdings treffen sie auf fruchtbaren Boden. Viele Leute haben es satt von Korruption hier und Geklüngel da, Umweltskandalen, usw zu lesen, tag ein tag aus. Sie sind empört und wütend und da fliegen eben billige Parolen. In Deutschland ist das noch am ehsten erträglich, aber in Spanien und Griechenland, in Italien usw gibt es Jugendarbeitslosigkeit von 30-45%. Es ist nur eine zwingende Folge, wenn die Menschen aufbegehren. Ich finde das auch nicht unbedingt erstrebenswert, aber es ist nun mal eine Tatsache. Schau dir die Krawalle in Griechenland an und die Indignados in Spanien.

@Bulaklak: Ich weiss nicht wieviel % das sind, ich bin bei Twitter und ich gehe für meine Überzeugung auf die Strasse. Im Übrigen hab ich auf einer Demo noch nie gesehen wie ein Stein geworfen wurde und ich würde nie twittern, dass man bitte Steine werfen soll, mal abgesehen davon, dass das ein Aufruf zu einer Straftat wäre.

Chestity
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0

26.07.2011 - 09:53 Uhr
Chestity

OhneSpass sagte:
@chestity: Ich bin ein Dipl.-Kfm., kenne daher unser Wirtschaftssystem ein wenig. Wir entfernen uns immer mehr von einer sozialen Marktwirtschaft. Wir stellen jedes Jahr mehr her, aber davon kommt immer mehr da an wo eh schon ist und immer weniger da wo es gebraucht würde. Der Teufel scheisst immer auf den größten Haufen heisst es bei uns so schön ;)Wenn das überhand nimmt und das zeigt die Geschichte sehr deutlich, wird der Bodensatz der Gesellschaft aufbegehren und das System einem Stresstest der besonderen Art unterziehen.Natürlich sind das Stammtischparolen, die via Twitter abgesondert werden. Allerdings treffen sie auf fruchtbaren Boden. Viele Leute haben es satt von Korruption hier und Geklüngel da, Umweltskandalen, usw zu lesen, tag ein tag aus. Sie sind empört und wütend und da fliegen eben billige Parolen. In Deutschland ist das noch am ehsten erträglich, aber in Spanien und Griechenland, in Italien usw gibt es Jugendarbeitslosigkeit von 30-45%. Es ist nur eine zwingende Folge, wenn die Menschen aufbegehren. Ich finde das auch nicht unbedingt erstrebenswert, aber es ist nun mal eine Tatsache. Schau dir die Krawalle in Griechenland an und die Indignados in Spanien.@Bulaklak: Ich weiss nicht wieviel % das sind, ich bin bei Twitter und ich gehe für meine Überzeugung auf die Strasse. Im Übrigen hab ich auf einer Demo noch nie gesehen wie ein Stein geworfen wurde und ich würde nie twittern, dass man bitte Steine werfen soll, mal abgesehen davon, dass das ein Aufruf zu einer Straftat wäre.


Ich studiere selbst Wirtschaft von daher weiss ich darüber schon Bescheid.
Klar, die WHO gibt mir auch manchmal guten grund mich richtig aufzuregen aber am Ende haben die meisten Entscheidungen, im Ganzen gesehen, schon Sinn.
Dazu kommt dass dieses Prinzip "Überschuss dahin wo er gebraucht wird" eine Milchmädchen-Rechnung ist die in der Realität leider nicht anzuwenden ist.

"usw zu lesen"- da sind wir schon bei einem Problem.Die Leute lesen etwas und die meisten glauben es einfach.Wenn es nach zeitungen ginge gibt es überall Korruption,Vetternwirtschaft und Co.
Der Großteil der Bevölkerung kann die Lage auch gar nicht objektiv einschätzen, aber hauptsache das "System" soll sich ändern.

Es ist davon auszugehen dass die meisten Parolen-Rufer nicht demonstrieren würden.Genauso wenig wie die wenigsten an Gedenkminuten oder Kerze-ins-fenster-stellen teilnehmen, hauptsache erstmal bei Facebook zugesagt haben, das zeigt schon genug Anteilnahme.

Wenn das System sich ändern soll braucht das Zeit.Es bringt überhaupt nichts immer groß von irgendeiner Revolution zu palavern aber keine Ideen und Pläne vorzubringen.Denn wenn diese nicht vorhqanden sind ist es danach genauso wie vorher, hat uns die Geschichte oft genug gezeigt.
Die Krawalle in Griechenland sind meiner Ansicht nach kein gutes Beispiel, da haben doch auch einige ziemlich Linke mit die Stricke gezogen oder nicht?

Was man anführen könnte wären die Krawalle in Frankreich.Wenn die Wut und die Ohnmacht einer ganzen Generation sich entleert mag das im ersten Moment befreiend und augenöffenend scheinen, ist im Ende aber genauso wirksam wie die Wahlversprechen der FDP.

Aufgrund der Globalisation und der EU wird sich noch so einiges ändern, dies braucht allerdings auch seine Zeit.Noch bin ich so blauäugig und vertraue darauf dass die Politiker sich damit auseinandersetzten werden, und zwar angemessen, weil sie müssen.

OhneSpass
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26.07.2011 - 09:59 Uhr
OhneSpass

@Chestity:
das habe ich als ehemaliger CDU´ler auch gedacht. Die werdens schon richten. Leider habe ich den Glauben daran verloren. Ich vertraue darauf, dass das System welches jetzt existiert stark genug ist um sich in einem gemeinsamen Aufbegehren zu erneuern, denn soziale Marktwirtschaft und Demokratie sind die besten Optionen, allerdings mit mehr Mitbestimmung und mit Änderungen hier und da. Das ist übrigens nur natürlich, dass alte Ordnungen wegfallen und neue bessere entstehen.

Chestity
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26.07.2011 - 10:02 Uhr
Chestity

OhneSpass sagte:
@Chestity:das habe ich als ehemaliger CDU´ler auch gedacht. Die werdens schon richten. Leider habe ich den Glauben daran verloren. Ich vertraue darauf, dass das System welches jetzt existiert stark genug ist um sich in einem gemeinsamen Aufbegehren zu erneuern, denn soziale Marktwirtschaft und Demokratie sind die besten Optionen, allerdings mit mehr Mitbestimmung und mit Änderungen hier und da. Das ist übrigens nur natürlich, dass alte Ordnungen wegfallen und neue bessere entstehen.


Naja, was ich meine ist halt dass das System und Politiker wie Zahnrädchen funktionieren müssen, am liebsten ohne Aufstände.

Mehr Mitbestimmung von wem?

OhneSpass
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0

26.07.2011 - 10:22 Uhr
OhneSpass

das ist eine sehr optimistische sichtweise... Auf dem Papier tun sie das, leider streuen Lobbyisten, Verbände, Gewerkschaften und und und soviel Partikularinteressen ein, dass der Sand das Getriebe aufhält...

Mitbestimmung vom Volk. Lies mal über Liquid feedback ;)

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1

26.07.2011 - 10:43 Uhr
OhneSpass

"Dazu kommt dass dieses Prinzip "Überschuss dahin wo er gebraucht wird" eine Milchmädchen-Rechnung ist die in der Realität leider nicht anzuwenden ist."

Dazu wollte ich noch was sagen. Klar ist das eine Milchmädchenrechnung, weil die Allokation von Gütern und Incentives für harte Arbeit einhergehen. Sprich, wer viel arbeitet muss auch viel verdienen. Leider ist diese einfache Regel ja völlig ausgehöhlt mittlerweile. Es gibt viele, die arbeiten wenig und bekommen viel und andere, die zwar viel arbeiten, aber im Vergleich so überdurchschnittliche Gehälter erhalten, dass einen schwindelig wird.
Das sieht man bspw. an den Managergehältern. War das Gehalt der obersten Manager in den 70ern beim etwa 30fachen eines normalen Arbeiters sind wir heute deutlich beim über 400fachen. In einer Zeit in dem Menschen hungern führt das zu Wut und dadurch zu Destruktivität.

Ausserdem ist eine faire Allokation in vielen Bereichen nicht mehr gegeben. Wie kann es bspw. sein, dass Finanzmärkte auf Lebensmittelpreise wetten, diese damit verteuern, oft sogar mit Geld, welches sie nicht mal besitzen. Das schlägt direkt durch auf die ärmsten der armen. Seit 2007 haben sich der Preis von Weizen und Reis verdoppelt, obwohl die Herstellungsmenge sich nicht signifikant verändert hat. Das ist rein der Manipulation der Nachfrageseite geschuldet.

RKalupner
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-3

26.07.2011 - 10:54 Uhr
RKalupner

Die Weltrevolution durch die KREATIVEN, 1. evolutionistische Partei der Welt, steht bevor. Sie führt von der 5000jährigen Ordnungsgeschichte der Konflikt- und Macht-KÄMPFER unter die Herrschaft der KREATIVEN Evolutionspfad-Ordnung. Das Übergangsprojekt-Wissen dazu ist erkannt.

Die Revolution startet, wenn dieses Evolutions- und Übergangsprojekt-Wissen in die Öffentlichkeit gelangt. Die Weltfinanzmärkte nehmen die Unaufhaltsamkeit der Weltordnung-des-KREATIVEN spekulativ vorweg und alle Staaten müssen dann sich anschließen, weil n u r diese Ordnung die nachhaltige Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandorts garantiert.

Also wer auf der Webseite der DIE KREATIVEN geht, kann sich schon über das Kommende informieren. Angela Merkel hat dieses Wissen drauf.

Mit diesem Wissen ist die dritte Revolutionsbedingung erfüllt. Diese besteht in der Existenz der sog. revolutionären Gruppe. Das sind die Träger des Evolutionsprojektwissens. Über' Internet können sich die Durchblicker in der Welt zu einer gigantischen revolutionären Gruppe organisieren.

Nun twittert 'mal schön und sagt allen, dass die Revolution ante portas steht.

apollyon
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4

26.07.2011 - 10:58 Uhr
apollyon

turdus sagte:

„Believe me, I'm not overblowing the significance of this weekend's entertainment. All I'm saying is that when I get to hear the true voice of the people – not the voice of government, not the voice of media, not a voice distilled to a number following a stupid question in a poll – I see cause for hope.“


Was sagt denn die Stimme des Volkes? Steuern rauf? Oder doch die Sozialhilfe und Krankenhilfe streichen?

Ich kann den Frust verstehen. Aber wenn "wir wollen alles anders" der kleinste gemeinsame Nenner ist, dann kann niemand damit was anfangen.
Gefragt sind Ideen für Kompromisse, die für alle Beteiligten akzeptabel sind und einen Ausweg aus der Krise bieten. Und nicht der aufgehitzte, emotionale Gebrauch von Kraftausdrücken und Beleidigungen.

Chestity
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26.07.2011 - 11:03 Uhr
Chestity

OhneSpass sagte:
das ist eine sehr optimistische sichtweise... Auf dem Papier tun sie das, leider streuen Lobbyisten, Verbände, Gewerkschaften und und und soviel Partikularinteressen ein, dass der Sand das Getriebe aufhält...Mitbestimmung vom Volk. Lies mal über Liquid feedback ;)


Wie gesagt, noch bin ich da optimistisch-bläuäugig.Liegt wohl an Politikern wie Lula,Joel Burns und Obama:D.
Mitbestimmung vom Volk ist so eine Sache.Die einzelnen Bürger haben in erster Linie ihr eigenes Wohl im Kopf und nicht das Wohl des Staates, das würde mir diesbzüglich Sorgen verursachen.
Ich finde zum Beispiel auch diese Legt-alle-Geheimnisse-auf-den-Tisch-Entwicklung sehr bedenkenswert.Länder müssen "Geheimnisse" bewahren und in Erfahrung, nicht nur zum eigenem Schutz, auch zum Schutz des Volkes und zukünftiger Politik.

Ich bin da auf so einer liquid feedback homepage?website? gelandet, wurde jetzt aber nicht wirklich schlau draus?

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26.07.2011 - 11:13 Uhr
Chestity

OhneSpass sagte:
"Dazu kommt dass dieses Prinzip "Überschuss dahin wo er gebraucht wird" eine Milchmädchen-Rechnung ist die in der Realität leider nicht anzuwenden ist."Dazu wollte ich noch was sagen. Klar ist das eine Milchmädchenrechnung, weil die Allokation von Gütern und Incentives für harte Arbeit einhergehen. Sprich, wer viel arbeitet muss auch viel verdienen. Leider ist diese einfache Regel ja völlig ausgehöhlt mittlerweile. Es gibt viele, die arbeiten wenig und bekommen viel und andere, die zwar viel arbeiten, aber im Vergleich so überdurchschnittliche Gehälter erhalten, dass einen schwindelig wird.Das sieht man bspw. an den Managergehältern. War das Gehalt der obersten Manager in den 70ern beim etwa 30fachen eines normalen Arbeiters sind wir heute deutlich beim über 400fachen. In einer Zeit in dem Menschen hungern führt das zu Wut und dadurch zu Destruktivität. Ausserdem ist eine faire Allokation in vielen Bereichen nicht mehr gegeben. Wie kann es bspw. sein, dass Finanzmärkte auf Lebensmittelpreise wetten, diese damit verteuern, oft sogar mit Geld, welches sie nicht mal besitzen. Das schlägt direkt durch auf die ärmsten der armen. Seit 2007 haben sich der Preis von Weizen und Reis verdoppelt, obwohl die Herstellungsmenge sich nicht signifikant verändert hat. Das ist rein der Manipulation der Nachfrageseite geschuldet.



Was ich mit der Milmädchenrechnung meine ist dass viele denken: Logisch, das Getreide was in den USA überproduziert wird, nach Afrika, die hungern doch, Problem gelöst.Naja, wenn der Weltmarkt auf einmal mit entsprechender Menge überflutet wird sinken die Preise von dem einem Rohstoff und die von einem anderem steigen, deswegen,banal gesagt, funktioniert das halt nicht.

Manager müssen hart und viel arbeiten.Es gibt so gut wie keinen Manager der es sich erlauben kann unter der Woche mehr als 4-5 Stunden zu schlafen.
Die Sache ist dass sie eine Leistung erbringen die nicht so greifbar und offensichtlich ist und deswegen für andere schwer einschätzbar ist.Und wenn sie dann mal falsche Entscheidungen treffen haben die eben auch einschneidende Konsequenzen.

Die Leute regen sich nicht darüber auf das Manager oder andere soviel verdienen und Leute verhungern, sie regen sich auf weil sie nicht dasselbe verdienen.

Das stimmt, die Armen werden ärmer, die Reichen reicher.Es gibt immer Verlierer und Gewinner.In Brasilien sind von Staatlicher und Privater Seite Organisationen etc. gegründet worden um dieser Teufelsspirale entgegenzuwirken.

Der Preis von Reis und Weizen hat sich vor allem durch die Finanzkrise verdoppelt.

Das auf Lebensmittel gewettet wird und anderes was nich real existiert, hat nichts mit fair oder unfair zu tun (was ist schon fair?).Das ist eine Frage der Moral und Ethik und die hat auf dem Weltmarkt und in der Wirtschaft - persönliche Ansicht- hinter dem Interesse zu stehen Gewinne zu machen.

OhneSpass
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26.07.2011 - 11:16 Uhr
OhneSpass

Die Nacht in der Obama gewählt wurde verbrachte ich in einer kleinen buddhistischen Herberge auf dem Jakobsweg. Klingt sau kitschig, war es auch :D Ich habe da mit einer Belgierin, einem Spanier, einem Deutschen und einem Amerikaner stundenlang Freudenfeste gefeiert, so derb, dass wir am nächsten Tag kaum den O`Cebreiro hoch kamen ;)
Heute sind wir uns einig, dass wir uns zu früh gefreut haben. Guantanamo gibt es noch, der Patriot Act wurde verlängert, die Überwachung ist schlimmer geworden, die Kriege laufen noch und die USA ist defakto Pleite. Klar kann man Hoffnungen in Menschen setzen, leider werden die allzuoft von der Macht korrumpiert.

Und Information ist der einzige Weg dagegen. Private Daten schützen, öffentliche Daten nützen, das ist key meiner Meinung nach :)

luxpower
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-2

26.07.2011 - 11:16 Uhr
luxpower

In Deutschland wäre so eine Meinungsäußerung gar nicht veröffentlicht worden. Die großen Mainstreammedien sind Weltmeister im zensieren von Beiträgen, die ihren Vorstellungen nicht entsprechen.

RKalupner
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-2

26.07.2011 - 11:25 Uhr
RKalupner

@apollyon

Weltrevolution ist einfacher als Du denkst.

Man muß in der Systemkrise des Ancien régime nur das evolutionsprozess-eigene Exodus-Potenzial freisetzen wollen, das in der Systemkrise herangewachsen ist und das darauf drängt, dominomächtig zu werden. Falsch ist es also nach Kompromissen-im-Ancien-régime zu suchen, d.h. falsch ist Deine Aussage "Gefragt sind Ideen für Kompromisse, die für alle Beteiligten akzeptabel sind und einen Ausweg aus der Krise bieten".

Wahr ist, dass eine kleine Änderung ausreicht, das Revolutionspotenzial freizusetzen. Man muß
1. die Geniepunkt-Änderung gefunden haben, deren Bekanntwerden dann wie eine Medienmaueröffnung a la Berliner Maueröffnung auf die Macht-Nr.1-Struktur wirkt, d.h. sie zusammenbrechen läßt.
2. die Öffentlichkeit über den Erkenntnisstand/Geniepunkt-Fund informieren können.

Am letzteren fehlt's mir noch. Bei Stuttgart 21 war und bin ich ganz nah dran, die Öffentlichkeit via Süddeutsche Zeitung zu erreichen. Ich fordere n u r, den Stresstest mit dem EPOCHENWECHSEL-Effekt von 100% Zuwachs für die DB erneut zu starten. Der Umsteigeeffekt nach er Weltrevolution von der Straße auf die Schiene wird mit Sicherheit höher als 100 % sein. Und diesen Schub kann S21 nicht abwickeln. S21 ist also eine epochale Fehlplanung der DB.

apollyon
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4

26.07.2011 - 11:27 Uhr
apollyon

RKalupner sagte:
@apollyon

Weltrevolution ist einfacher als Du denkst.

Man muß in der Systemkrise des Ancien régime nur das evolutionsprozess-eigene Exodus-Potenzial freisetzen wollen, das in der Systemkrise herangewachsen ist und das darauf drängt, dominomächtig zu werden. Falsch ist es also nach Kompromissen-im-Ancien-régime zu suchen, d.h. falsch ist Deine Aussage "Gefragt sind Ideen für Kompromisse, die für alle Beteiligten akzeptabel sind und einen Ausweg aus der Krise bieten".

Wahr ist, dass eine kleine Änderung ausreicht, das Revolutionspotenzial freizusetzen. Man muß
1. die Geniepunkt-Änderung gefunden haben, deren Bekanntwerden dann wie eine Medienmaueröffnung a la Berliner Maueröffnung auf die Macht-Nr.1-Struktur wirkt, d.h. sie zusammenbrechen läßt.
2. die Öffentlichkeit über den Erkenntnisstand/Geniepunkt-Fund informieren können.

Am letzteren fehlt's mir noch. Bei Stuttgart 21 war und bin ich ganz nah dran, die Öffentlichkeit via Süddeutsche Zeitung zu erreichen. Ich fordere n u r, den Stresstest mit dem EPOCHENWECHSEL-Effekt von 100% Zuwachs für die DB erneut zu starten. Der Umsteigeeffekt nach er Weltrevolution von der Straße auf die Schiene wird mit Sicherheit höher als 100 % sein. Und diesen Schub kann S21 nicht abwickeln. S21 ist also eine epochale Fehlplanung der DB.


Blablameter meint zu Deinem Text:

Bullshit-Index :0.37
Ihr Text zeigt schon erste Anzeichen heißer Luft. Für Werbe oder PR-Sprache ist das noch ein guter Wert, bei höheren Ansprüchen sollten Sie vielleicht noch ein wenig daran feilen.

Chestity
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0

26.07.2011 - 11:39 Uhr
Chestity

OhneSpass sagte:
Die Nacht in der Obama gewählt wurde verbrachte ich in einer kleinen buddhistischen Herberge auf dem Jakobsweg. Klingt sau kitschig, war es auch :D Ich habe da mit einer Belgierin, einem Spanier, einem Deutschen und einem Amerikaner stundenlang Freudenfeste gefeiert, so derb, dass wir am nächsten Tag kaum den O`Cebreiro hoch kamen ;)Heute sind wir uns einig, dass wir uns zu früh gefreut haben. Guantanamo gibt es noch, der Patriot Act wurde verlängert, die Überwachung ist schlimmer geworden, die Kriege laufen noch und die USA ist defakto Pleite. Klar kann man Hoffnungen in Menschen setzen, leider werden die allzuoft von der Macht korrumpiert.Und Information ist der einzige Weg dagegen. Private Daten schützen, öffentliche Daten nützen, das ist key meiner Meinung nach :)


Ich finde es vollkommen verständlich dass der Patriot Act verlängert wurde.Genauso war klar das Guantanamo nicht ebenso geschlossen werden kann, das wurde hier auch letztens in nem verlinktem Artikel der SZ erklärt warum.
Nur weil er der Präsident ist kann er nicht mit dem Finger schnippen und alles ist besser.

Der Krieg läuft noch,ja, es ist ja nicht nur ein Land beteiligt.Obama kann ja schlecht sagen " So Jungs, wir ziehen jetzt mal ab, Bush hat angefangen aber ich hab eigentlich keine Lust das weiter zu machen.Sollen die doch sehen wie sie zurecht kommen,bieten wir den Taliban doch die perfekte Kulisse zum Rekrutieren und Ausbilden!".
Ganz ehrlich, wie habt ihr euch das denn vorgestellt?Obama als gute Fee?Man muss als Politiker auch unpopuläre Entscheidungen treffen, sowas gehört dazu.Er trägt ja nicht die alleinige Verantwortung, er hat ja viel Mist aus der ush-Administration vor die Füße geworfen bekommen.Er hat auch viel geschafft was man nicht gedacht hätte, wenn man nur an die Gesundheitsreform denkt, neue Stipendienregelungen undundund.

Klar ist Überwachung nicht toll.Ohne diese wären aber auch die letzten 3-4 Schläferzellen in D nicht ausgehoben worden.Es wird immer so getan als ob Amerika die Menschenrechte ihrer Bürger mit Füßen treten würde und die Privatsphäre überhaupt nicht achten würde.Aber lieber einmal mehr mitgelesen als einmal zu wenig.

OhneSpass
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26.07.2011 - 11:45 Uhr
OhneSpass

Chestity sagte:

1.Was ich mit der Milmädchenrechnung meine ist dass viele denken: Logisch, das Getreide was in den USA überproduziert wird, nach Afrika, die hungern doch, Problem gelöst. Naja, wenn der Weltmarkt auf einmal mit entsprechender Menge überflutet wird sinken die Preise von dem einem Rohstoff und die von einem anderem steigen, deswegen,banal gesagt, funktioniert das halt nicht.

2.Manager müssen hart und viel arbeiten.Es gibt so gut wie keinen Manager der es sich erlauben kann unter der Woche mehr als 4-5 Stunden zu schlafen.Die Sache ist dass sie eine Leistung erbringen die nicht so greifbar und offensichtlich ist und deswegen für andere schwer einschätzbar ist.Und wenn sie dann mal falsche Entscheidungen treffen haben die eben auch einschneidende Konsequenzen.

3.Die Leute regen sich nicht darüber auf das Manager oder andere soviel verdienen und Leute verhungern, sie regen sich auf weil sie nicht dasselbe verdienen.

4. Das stimmt, die Armen werden ärmer, die Reichen reicher.Es gibt immer Verlierer und Gewinner.

5. Der Preis von Reis und Weizen hat sich vor allem durch die Finanzkrise verdoppelt.Das auf Lebensmittel gewettet wird und anderes was nich real existiert, hat nichts mit fair oder unfair zu tun (was ist schon fair?).

6. Das ist eine Frage der Moral und Ethik und die hat auf dem Weltmarkt und in der Wirtschaft - persönliche Ansicht- hinter dem Interesse zu stehen Gewinne zu machen.


Zu 1.: Klar, das ist unmöglich. Es zerstört lokale bäuerliche Strukturen und macht Menschen abhängig vom Ausland. Allerdings kannst du ja mal in den Sudan reisen und das einem Kind mit Hungerbauch erzählen. Tut mir leid kleines verhungerndes etwas, wir können dir leider nichts geben, weil unser Profit davon betroffen wäre.

2. Manager müssen hart arbeiten, ja, wieviel ein Manager schläft weiss ich nicht, es wäre zu hoffen, dass er ausreichend schlaf hat, denn chronisch zu wenig schlaf führt zu psychischen Störungen, was einiges erklären würde. Fehler von Managern haben einschneidende Konsequenzen ja, in den allermeisten Fällen für die Firma und die Mitarbeiter. Der Manager geht mit einer Abfindung heim und haftet nicht für den schaden in aller Regel.

3. Die Leute regen sich auf, weil sie nicht das selbe verdienen. Au weia, der tut selbst mir weh und ich versuche doch in der Regel sachlich zu bleiben.

4. Wir sprechen hier vom realen Leben, es sterben hier Menschen auf einem immer kleiner werdenden Planeten, der endliche Ressourcen hat. Wir spielen hier kein Monopoly.

5. Ei-ei-ei... ich hoffe du bist noch im Grundstudium und hast noch ne lange Zeit um den eingetrichterten Stoff zu reflektieren, weil im Ernst, Moral und Ethik sind keine beliebigen Dinge an die man sich nicht halten muss.

6. Gewinn vor Moral also. Wie wärs, gehen wir Elefanten die Hörner abschlagen, sterben zwar bald aus, aber egal. Wir könnten auch nach Afrika gehen und alle da töten, damit die Diamanten und das Gold uns gehören, uns allein. Dürfte dir ja nichts ausmachen wenn Moral und Ethik hinter Gewinn stehen.

elchef
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26.07.2011 - 12:03 Uhr
elchef

@RKlapuner:

Häh?

Chestity
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26.07.2011 - 12:05 Uhr
Chestity

OhneSpass sagte:
Chestity sagte: 1.Was ich mit der Milmädchenrechnung meine ist dass viele denken: Logisch, das Getreide was in den USA überproduziert wird, nach Afrika, die hungern doch, Problem gelöst. Naja, wenn der Weltmarkt auf einmal mit entsprechender Menge überflutet wird sinken die Preise von dem einem Rohstoff und die von einem anderem steigen, deswegen,banal gesagt, funktioniert das halt nicht.2.Manager müssen hart und viel arbeiten.Es gibt so gut wie keinen Manager der es sich erlauben kann unter der Woche mehr als 4-5 Stunden zu schlafen.Die Sache ist dass sie eine Leistung erbringen die nicht so greifbar und offensichtlich ist und deswegen für andere schwer einschätzbar ist.Und wenn sie dann mal falsche Entscheidungen treffen haben die eben auch einschneidende Konsequenzen.3.Die Leute regen sich nicht darüber auf das Manager oder andere soviel verdienen und Leute verhungern, sie regen sich auf weil sie nicht dasselbe verdienen.4. Das stimmt, die Armen werden ärmer, die Reichen reicher.Es gibt immer Verlierer und Gewinner.5. Der Preis von Reis und Weizen hat sich vor allem durch die Finanzkrise verdoppelt.Das auf Lebensmittel gewettet wird und anderes was nich real existiert, hat nichts mit fair oder unfair zu tun (was ist schon fair?).6. Das ist eine Frage der Moral und Ethik und die hat auf dem Weltmarkt und in der Wirtschaft - persönliche Ansicht- hinter dem Interesse zu stehen Gewinne zu machen.Zu 1.: Klar, das ist unmöglich. Es zerstört lokale bäuerliche Strukturen und macht Menschen abhängig vom Ausland. Allerdings kannst du ja mal in den Sudan reisen und das einem Kind mit Hungerbauch erzählen. Tut mir leid kleines verhungerndes etwas, wir können dir leider nichts geben, weil unser Profit davon betroffen wäre.2. Manager müssen hart arbeiten, ja, wieviel ein Manager schläft weiss ich nicht, es wäre zu hoffen, dass er ausreichend schlaf hat, denn chronisch zu wenig schlaf führt zu psychischen Störungen, was einiges erklären würde. Fehler von Managern haben einschneidende Konsequenzen ja, in den allermeisten Fällen für die Firma und die Mitarbeiter. Der Manager geht mit einer Abfindung heim und haftet nicht für den schaden in aller Regel.3. Die Leute regen sich auf, weil sie nicht das selbe verdienen. Au weia, der tut selbst mir weh und ich versuche doch in der Regel sachlich zu bleiben.4. Wir sprechen hier vom realen Leben, es sterben hier Menschen auf einem immer kleiner werdenden Planeten, der endliche Ressourcen hat. Wir spielen hier kein Monopoly.5. Ei-ei-ei... ich hoffe du bist noch im Grundstudium und hast noch ne lange Zeit um den eingetrichterten Stoff zu reflektieren, weil im Ernst, Moral und Ethik sind keine beliebigen Dinge an die man sich nicht halten muss. 6. Gewinn vor Moral also. Wie wärs, gehen wir Elefanten die Hörner abschlagen, sterben zwar bald aus, aber egal. Wir könnten auch nach Afrika gehen und alle da töten, damit die Diamanten und das Gold uns gehören, uns allein. Dürfte dir ja nichts ausmachen wenn Moral und Ethik hinter Gewinn stehen.


Zu 3. Die Erfahrung habe ich bei vielen gemacht.Das Geld anderen neiden aufgrund so etwas wie "wegen dir hungern andere", hätten sie es aber selbst wäre es kein Ding.Kenne jedenfalls wenige die es wirklich und aufrichtig meinen.Die meisten haben halt einen Preis.

Zu1.. "Allerdings kannst du ja mal in den Sudan reisen und das einem Kind mit Hungerbauch erzählen. "Das ist so ein Totschlagargument, nech.
Ich glaube auch kaum dass der Manager mit seienr Abfindung heim geht und happy ist.Die meisten stecken ja viel Schweiß und Blut in die Arbeit.

5.Nö, bin ich nicht aber ich studiere auch nicht BWL.Sondern Wirtschaftsübersetzen und Dolmetschen, klar Grundsätzliches,Rechtliches,Finanzmärkte etc.etc.pp. alles erlernt.Aber hier vertrete ich ja meine persönliche Meinung und nicht professionelle.Jeder hat seine persönliche Moral und Ethik und dann gibt es noch die der Gesellschaft. Beides sollte natürlich in Einklang gebracht werden, manchmal unterscheidet sich die eigene allerdings von der der Mehrheit.Deswegen gibt es bestimmte Berufe die ich höchst interessant finde, aufgrund meiner moralischen und ethischen Einstellung dazu aber nicht ausüben wollte und könnte - jedenfalls nicht nach bestem Gewissen.Es gab auch genug Artikel die den Zusammenhang zwischen Finanzkrise, Erhöhuung der MWst und Preisanstieg darstellten.Stehe ich jetzt nicht so alleine da, mit der Meinung.

Zu 6. Da verdrehst du mir jetzt etwas das Wort im Mund.Was ich mit "Gewinn zuerst" meine ist zB das man dort produziert wo es am günstigstem ist.Das man sich nicht von Gefühlen leiten lässt, auch was zB HR angeht.Das man das macht was für die Firma am besten ist.Grundsätzliches halt.
Es gibt selbstverständlich einen Moralischen und Ethischen Kodex an den man sich halten muss.

OhneSpass
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26.07.2011 - 12:06 Uhr
OhneSpass

RKalupner sagte:
@apollyonWeltrevolution ist einfacher als Du denkst. Man muß in der Systemkrise des Ancien régime nur das evolutionsprozess-eigene Exodus-Potenzial freisetzen wollen, das in der Systemkrise herangewachsen ist und das darauf drängt, dominomächtig zu werden. Falsch ist es also nach Kompromissen-im-Ancien-régime zu suchen, d.h. falsch ist Deine Aussage "Gefragt sind Ideen für Kompromisse, die für alle Beteiligten akzeptabel sind und einen Ausweg aus der Krise bieten".Wahr ist, dass eine kleine Änderung ausreicht, das Revolutionspotenzial freizusetzen. Man muß 1. die Geniepunkt-Änderung gefunden haben, deren Bekanntwerden dann wie eine Medienmaueröffnung a la Berliner Maueröffnung auf die Macht-Nr.1-Struktur wirkt, d.h. sie zusammenbrechen läßt.2. die Öffentlichkeit über den Erkenntnisstand/Geniepunkt-Fund informieren können. Am letzteren fehlt's mir noch. Bei Stuttgart 21 war und bin ich ganz nah dran, die Öffentlichkeit via Süddeutsche Zeitung zu erreichen. Ich fordere n u r, den Stresstest mit dem EPOCHENWECHSEL-Effekt von 100% Zuwachs für die DB erneut zu starten. Der Umsteigeeffekt nach er Weltrevolution von der Straße auf die Schiene wird mit Sicherheit höher als 100 % sein. Und diesen Schub kann S21 nicht abwickeln. S21 ist also eine epochale Fehlplanung der DB.



Au weia, da hat sich aber jemand gewaltig in seine eigene Welt hinein gesteigert. Herr Kalupner, bitte umgeben Sie sich mit normalen Menschen und lernen Sie deren Sprache, man kann Sie nämlich nicht mehr verstehen. Ihre Theorien sind hier keinem geläufig und wahrscheinlich sind sie auch sonst wo keinem geläufig...

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26.07.2011 - 12:13 Uhr
OhneSpass

Chestity sagte:
eiden aufgrund so etwas wie "wegen dir hungern andere", hätten sie es aber selbst wäre es kein Ding.Kenne jedenfalls wenige die es wirklich und aufrichtig meinen.Die meisten haben halt einen Preis.Zu1.. "Allerdings kannst du ja mal in den Sudan reisen und das einem Kind mit Hungerbauch erzählen. "Das ist so ein Totschlagargument, nech.Ich glaube auch kaum dass der Manager mit seienr Abfindung heim geht und happy ist.Die meisten stecken ja viel Schweiß und Blut in die Arbeit.5.Nö, bin ich nicht aber ich studiere auch nicht BWL.Sondern Wirtschaftsübersetzen und Dolmetschen, klar Grundsätzliches,Rechtliches,Finanzmärkte etc.etc.pp. alles erlernt.Aber hier vertrete ich ja meine persönliche Meinung und nicht professionelle.Jeder hat seine persönliche Moral und Ethik und dann gibt es noch die der Gesellschaft. Beides sollte natürlich in Einklang gebracht werden, manchmal unterscheidet sich die eigene allerdings von der der Mehrheit.Deswegen gibt es bestimmte Berufe die ich höchst interessant finde, aufgrund meiner moralischen und ethischen Einstellung dazu aber nicht ausüben wollte und könnte - jedenfalls nicht nach bestem Gewissen.Es gab auch genug Artikel die den Zusammenhang zwischen Finanzkrise, Erhöhuung der MWst und Preisanstieg darstellten.Stehe ich jetzt nicht so alleine da, mit der Meinung.Zu 6. Da verdrehst du mir jetzt etwas das Wort im Mund.Was ich mit "Gewinn zuerst" meine ist zB das man dort produziert wo es am günstigstem ist.Das man sich nicht von Gefühlen leiten lässt, auch was zB HR angeht.Das man das macht was für die Firma am besten ist.Grundsätzliches halt.Es gibt selbstverständlich einen Moralischen und Ethischen Kodex an den man sich halten muss.


Ich denke hier endet dann unser Gespräch. Ich wünsche dir, dass du später beim Arbeiten die Realität kennen lernst. Die persönliche Moral und Ethik sind ja Gott sei dank sich entwickelnde Geschöpfe :) Viel Glück dir bei Studium und Arbeitssuche.

elchef
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26.07.2011 - 12:13 Uhr
elchef

Chestity sagte:
OhneSpass sagte:

Das stimmt, die Armen werden ärmer, die Reichen reicher.Es gibt immer Verlierer und Gewinner.In Brasilien sind von Staatlicher und Privater Seite Organisationen etc. gegründet worden um dieser Teufelsspirale entgegenzuwirken.

Der Preis von Reis und Weizen hat sich vor allem durch die Finanzkrise verdoppelt.

Das auf Lebensmittel gewettet wird und anderes was nich real existiert, hat nichts mit fair oder unfair zu tun (was ist schon fair?).Das ist eine Frage der Moral und Ethik und die hat auf dem Weltmarkt und in der Wirtschaft - persönliche Ansicht- hinter dem Interesse zu stehen Gewinne zu machen.



Äh, bitte, was les ich da?
Hast Du die letzten drei Jahre geschlafen?

Auf Lebensmittel zu wetten - und damit den Preis zu erhöhen - hat nichts mit fair zu tun? Alles klar. Also, uns mag das ja egal sein, wenn das Brot zehn Cent teurer wird, weil an der Rohstoffbörse in Chicago die Preise steigen. Aber weniger lustig wird es, wenn die Bauern im Kongo nur noch Weizen statt Hirse anbauen, da sie dafür mehr Geld auf dem Weltmarkt bekommen, die eigenen Landsleute aber einfach die zehn Cent nicht mehr entbehren können.

Ich habe echt nicht gedacht, dass es noch jemand gibt, der so treu an die bestehenden Strukturen glaubt.

Dass Guantanamo nicht geschlossen wurde, die beiden Kriege der USA weitergehen, die Verschuldung weiter ansteigt (14 Billionen Dollar!! In Worten: B-I-L-L-I-O-N-E-N) und das alles trotz eines radikalen Neuanfangs in der Politik (Obama = Demokrat UND schwarz) zeigt uns doch irgendwie, dass die Strukturen so fixiert sind, dass sich da zu wenig tut für die Probleme die wir haben. Ich will auch keine Revolution so mit Straßenschlachten und Ausschreitungen. Ich will eine Revolution. Friedlich. Aber als Bürger haben wir genau welche Mittel? Wahlen - ändern nicht viel. Eingaben an unsere Abgeordneten - interessieren niemanden. Beteiligung in der Politik - muss man den wirklich alles selber machen? und so weiter.
Es gibt genug Ideen und Möglichkeiten, aber die zentrale Fragestellung ist leider in Ermangelung selbstloser Politiker ist leider die Aussage Deines letzten Absatzes: Solidarität und Gerechtigkeit haben hinter dem Gewinn anzustehen.

Mir wird schlecht.

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26.07.2011 - 12:17 Uhr
elchef

Ich finde es gut, dass sich in den USA wenigstens ein bisschen bewegt. Wehret den Anfängen.

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26.07.2011 - 12:21 Uhr
elchef

Chestity sagte:

Was ich mit der Milmädchenrechnung meine ist dass viele denken: Logisch, das Getreide was in den USA überproduziert wird, nach Afrika, die hungern doch, Problem gelöst.Naja, wenn der Weltmarkt auf einmal mit entsprechender Menge überflutet wird sinken die Preise von dem einem Rohstoff und die von einem anderem steigen, deswegen,banal gesagt, funktioniert das halt nicht.


Wo genau ist das Problem - aus Sicht der Hungernden - wenn der Weltmarkt mit Überproduktion aus den USA oder auch Europa an Weizen überflutet wird? Und daraufhin die Preise sinken?
Eben, diejenigen, die es sich nicht leisten können freuen sich über sinkende Preise. Die einzigen die jammern sind wir. Und naja, ein wenig weniger würde uns keinen Zacken aus der Krone brechen.

OhneSpass
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26.07.2011 - 12:45 Uhr
OhneSpass

@elchef, danke, dem stimme ich vorbehaltlos zu.

Außer, dass das so aussieht als hätte ich den Schmarn von mir gegeben, weil du da falsch rumzitiert hast *gg*

elchef
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26.07.2011 - 12:55 Uhr
elchef

@OhneSpass

Sorry, das war unbeabsichtigt! Das hab ich noch nicht so richtig im Griff - aber gelobe Besserung.

Gast27
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26.07.2011 - 13:05 Uhr
Gast27

Dr_Wolf sagte:
Aha. Ein paar tausend Menschen machen ihrem Ärger Luft. Das erinnert mich eher an einen Samstagabend im Wirtshaus zu vorgerückter Stunde, als an eine Revolution. Kleiner Tipp wenn wir von Demokratie sprechen: Wählen gehen oder selbst machen und besser machen.


Haben Sie es einmal versucht, im Dickicht der Polit-Mafia sich zu engagieren ?
Ich habe es getan und lehne daher diese Form der "Demokratie" in Deutschland ab. Lieber eine starke Hand mit Fehlern als potenzierte Unfähigkeit eines selbsternannten Politklüngels, Herr Dr_Wolf !

RKalupner
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26.07.2011 - 13:34 Uhr
RKalupner

@ meine-Kritiker-alle

Ihr solltet nicht erwarten, dass Euch die wahre, evolutionsprozess-eigene Systemlösung samt der Theoriegrundlage dazu sofort verständlich ist. Erinnert sei an Albert Einsteins Diktum über die Notwendigkeit von Neuen Denkmodellen für die Lösung der herangewachsenen Probleme.

In der Geschichte der Wissenschaften nennt man das, was ich hier vortrage und auch auf politischer Ebene m a c h e einen Paradigmawechsel. Er hat eine geistes- und weltgeschichtliche Dimension, die alles überschreitet, was man für möglich hält.

Ein solcher Paradigmenwechsel im Denken u n d in der Politik wird nur von denjenigen sofort in seiner geistes- und durchsetzungs-/macht-politischen Dimension erkannt, die an der Paradigmen-Grenze des Denkens und der Systemanalyse angelangt sind.

Also, liebe Kritiker - strengt Euch an, zu dieser Verständnisgrenze vorzudringen.

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26.07.2011 - 13:44 Uhr
RKalupner

@ Gast 27

Deine Ausführungen sind einfach wahr, werter Gast27.

Die Aufforderung zur Mitarbeit in Parteien usf. ist nur ein verlogener Trick, der von dem Weiterdenken und Zuendedenken der Systemdefekte und -Krise ablenken soll. Letzteres führt i m m e r zur Machtfrage, d.h. zur Frage nach der nächsten Revolution, die die Macht-Nr.1 stürzt, die alle Fehlentwicklungen verursacht hat und deren Mitglieder an den Problembergen insttitutionell und finanziell verdienen.
Zuendedenken ist für die Macht-Nr.1 immer gefährlich. Deshalb soll der Weg des Zuendedenkens mithilfe der verlogenen Mitmach-Empfehlungen möglichst nachhaltig verhindert werden. Die Jugendlichen in den Parteien, bei attac und anderen NGO's, usf. sind auf die Mitmach-Trickser nur hereingefallen. Die meisten merken bald, dass im System und mit ihrem Engagement irgendwas nicht stimmt.

apollyon
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26.07.2011 - 13:46 Uhr
apollyon

elchef sagte:

Wo genau ist das Problem - aus Sicht der Hungernden - wenn der Weltmarkt mit Überproduktion aus den USA oder auch Europa an Weizen überflutet wird? Und daraufhin die Preise sinken?
Eben, diejenigen, die es sich nicht leisten können freuen sich über sinkende Preise. Die einzigen die jammern sind wir. Und naja, ein wenig weniger würde uns keinen Zacken aus der Krone brechen.


Langfristigkeit ist auch nicht so Dein Ding, oder?

Wenn in einem ganzen Markt die Preise zu stark sinken, dann lohnt es sich auf Dauer für die Produzenten nicht mehr, zu produzieren. D.h. Kurzfristig bekommt man alles ganz billig, die unterstützten Länder stellen sich darauf ein, bis die Bauern in den Unterstützerländern keinen Bock mehr haben und lieber einen Job in der Werbe- oder IT-Industrie anfangen.
Dann steigt der Preis wieder, und die bisher unterstützten Länder stehen genauso beknackt da wie am Anfang, hilflos und in Abhängigkeit.

Klar kann man mit staatlichen Subventionsprogrammen für Bauern gegenwirken. Man kann aber auch daran denken, die Kohle dazu nutzen, um eine gesunde Volkswirtschaft in den Hungerländern aufzubauen, anstatt sie am Tropf unserer übersubventionierten Landwirtschaft zu lassen.

Dr_Wolf
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26.07.2011 - 13:50 Uhr
Dr_Wolf

Gast27 sagte:
Haben Sie es einmal versucht, im Dickicht der Polit-Mafia sich zu engagieren ?Ich habe es getan und lehne daher diese Form der "Demokratie" in Deutschland ab. Lieber eine starke Hand mit Fehlern als potenzierte Unfähigkeit eines selbsternannten Politklüngels, Herr Dr_Wolf !

Ist das eine Abwandlung von: Wir bräuchten mal wieder einen kleinen Führer? Ich will definitiv keine starke Hand die bestimmt. Ich bin beileibe mit der jetzigen Regierung zufrieden und habe diese auch nicht gewählt. Aber die Aussicht, dass in Deutschland nach 4 Jahren verkorkster Politik diese Leute entsprechend abegewählt werden können und dann gehen, ist auf jeden Fall beruhigender als ein: "Die Partei sagt wir treten nicht ab" in einer Diktatur. Und uns sollte immer klar sein: Wir jammern auf hohem Niveau. In Deutschland gibt es zwar auch Korruption und Probleme, aber auf einem andern Level als z.B. in vielen Ländern der Welt. In zahllosen Ländern sind die Leute froh, wenn zumindest die Wahlergebnisse kaum verfälscht werden und keine Revolution nach jeder Wahl ausbricht. Schaut mal nach Haiti, schaut mal in die Elfenbeinküste, in zahlreiche südamerikanische Länder, nach China und in den arabischen Raum und sagt mir dann nochmal, das unsere Politiker die schlechtesten sind die wir haben können und dass es uns schlecht geht.

Mir fällt dazu spontan ein sehr weiser Spruch, den ich seit Jahren bewundere, ein: Ich weinte weil ich keine Schuhe hatte, bis ich jemand traf der keine Füße hatte.

OhneSpass
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26.07.2011 - 14:13 Uhr
OhneSpass

Dr_Wolf sagte:



Mir fällt dazu spontan ein sehr weiser Spruch, den ich seit Jahren bewundere, ein: Ich weinte weil ich keine Schuhe hatte, bis ich jemand traf der keine Füße hatte.


Und was soll nun geschehen? Der Mittelstand soll so lange ausbluten bis es nur noch arm und reich gibt? Also erst den Mund aufmachen, wenn er keine Füße mehr hat?

Das ist das, was schon immer in Deutschland passiert. Fresse halten bis zum Schluss und sich fügen. Nach Krieg kommt totaler Krieg und wenn der nicht gewonnen werden kann dann kommt eben Operation Nero,weil wir zu schwach und unwürdig sind... Da war der Deutsche immer schon super drin sich selbst die schuld zu geben, statt hoch zu schauen und zu sagen moment mal, was zur Hölle verlangt ihr von mir....

Dunsterville
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26.07.2011 - 15:49 Uhr
Dunsterville

Gesättigte Märkte sind schon lange ein Problem der westlichen Marktwirtschaften. Die Konjunktur kommt ins Stocken, und wenn man nicht wie Deutschland ins Ausland exportieren kann, in dem noch ungesättigte Märkte warten, dann muss man sich eine andere Lösung einfallen lassen. In Frage kommen Kriege (zerstören so schön alles, was da ist. Danach kann an dann wieder Wirtschaftswunder produzieren) oder Rezessionen. (Auf 7 magere Jahre folgen 7 fette Jahre). Anscheinend haben die Republikaner beschlossen, dass es jetzt die Rezession sein muss. Die USA sind ja recht geübt darin, weltweite Rezessionen zu inszenieren - im letzten Jahrhundert haben sie es damit immerhin zur größten Macht der Welt gebracht. Warum also nicht in diesem Jahrhundert das ganze nochmals probieren - das es dabei einzelnen Menschen fürchterlich elend ging? Na, das ist doch kein Hinderungsgrund für einen aufrechten Republikaner.
‘FuckyouWashington for endangering the world's economy!

elchef
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3

26.07.2011 - 15:51 Uhr
elchef

RKalupner sagte:
@ meine-Kritiker-alle

Ihr solltet nicht erwarten, dass Euch die wahre, evolutionsprozess-eigene Systemlösung samt der Theoriegrundlage dazu sofort verständlich ist. Erinnert sei an Albert Einsteins Diktum über die Notwendigkeit von Neuen Denkmodellen für die Lösung der herangewachsenen Probleme.

In der Geschichte der Wissenschaften nennt man das, was ich hier vortrage und auch auf politischer Ebene m a c h e einen Paradigmawechsel. Er hat eine geistes- und weltgeschichtliche Dimension, die alles überschreitet, was man für möglich hält.

Ein solcher Paradigmenwechsel im Denken u n d in der Politik wird nur von denjenigen sofort in seiner geistes- und durchsetzungs-/macht-politischen Dimension erkannt, die an der Paradigmen-Grenze des Denkens und der Systemanalyse angelangt sind.

Also, liebe Kritiker - strengt Euch an, zu dieser Verständnisgrenze vorzudringen.


Der Unterschied zwischen Dir und Albert Einstein ist aber, dass Einstein zwar ein Genie war, dieses aber nicht selbst von sich behauptet hat.

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26.07.2011 - 16:01 Uhr
elchef

apollyon sagte:
Langfristigkeit ist auch nicht so Dein Ding, oder?

Wenn in einem ganzen Markt die Preise zu stark sinken, dann lohnt es sich auf Dauer für die Produzenten nicht mehr, zu produzieren. D.h. Kurzfristig bekommt man alles ganz billig, die unterstützten Länder stellen sich darauf ein, bis die Bauern in den Unterstützerländern keinen Bock mehr haben und lieber einen Job in der Werbe- oder IT-Industrie anfangen.
Dann steigt der Preis wieder, und die bisher unterstützten Länder stehen genauso beknackt da wie am Anfang, hilflos und in Abhängigkeit.

Klar kann man mit staatlichen Subventionsprogrammen für Bauern gegenwirken. Man kann aber auch daran denken, die Kohle dazu nutzen, um eine gesunde Volkswirtschaft in den Hungerländern aufzubauen, anstatt sie am Tropf unserer übersubventionierten Landwirtschaft zu lassen.


??
Eine seltsame Kausalkette, die da in Gang gesetzt wird, wenn man Kindern was zu essen geben will.
Nein, arme Länder abhängig zu machen ist definitv der falsche Weg. Aber eine sinnvolle Umverteilung (weltweit) könnte sicherlich niemandem schaden. An der einen Stelle werden Lebensmittel verbrannt (oder alternativ ins Mittelmeer gekippt) um die Preise nicht kaputt zu machen und woanders gibts nix zu essen, weil bei Aldi leider alles ausverkauft ist. Ist aber auch wurschd, denn die Leute hätten es sich eh net leisten können.
Heureka! Verbrennt das Zeug.

Ich hab auch keine Lösung, die alles auf einmal erledigt, aber in Afrika verhungern Hunderte und dafür kommen gerade mal 60 Millionen aus Deutschland - andererseits werden systemrelevante Banken mit Milliarden gerettet. Das sind zwei Puzzlestücke, die ich nicht zusammen bringe - so sehr ichs auch versuche. Vielelicht kann mir das mal jemand erklären.

apollyon
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26.07.2011 - 16:18 Uhr
apollyon

elchef sagte:
Ich hab auch keine Lösung, die alles auf einmal erledigt, aber in Afrika verhungern Hunderte und dafür kommen gerade mal 60 Millionen aus Deutschland - andererseits werden systemrelevante Banken mit Milliarden gerettet. Das sind zwei Puzzlestücke, die ich nicht zusammen bringe - so sehr ichs auch versuche. Vielelicht kann mir das mal jemand erklären.


Eigentlich ziemlich einfach.
Wenn "systemrelevante" Banken nicht gerettet werden, dann verlieren diejenigen, die Teil des Systems sind (nämlich die deutschen Steuerzahler, die möglicherweise noch so den einen oder anderen Euro oder Pfandbrief auf der Bank haben), möglicherweise auch ihr Vermögen. Deshalb haben sie ein berechtigtes Eigeninteresse der Deutschen, die Banken zu retten.

Wenn in Afrika Leute verhungern, verlieren die Deutschen nix.

Wenn Du die Kausalketten nicht nach der Moral, sondern nach Interessenlagen siehst, bekommst Du die Puzzlestücke zusammen.

Dr_Wolf
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26.07.2011 - 16:30 Uhr
Dr_Wolf

OhneSpass sagte:
Und was soll nun geschehen? Der Mittelstand soll so lange ausbluten bis es nur noch arm und reich gibt? Also erst den Mund aufmachen, wenn er keine Füße mehr hat?[/quote]
Genau. Fangen wir eine Revolution an. Stürzen wir den Bundestag, geben uns einer riesigen Zerstörungsorgie hin und führen wir die Anarchie ein. Das wird das Problem mit Arm und Reich natürlich sofort lösen und natürlich werden die Menschen alle sofort einsehen, dass xy die gerechteste Lösung für alle ist und wir jetzt dies und jenes tun sollen. Klar eine Revolution ist die Lösung aller Probleme. Was nun geschehen soll, soll in einer Demokratie am besten immer noch die Mehrheit entscheiden und dass dies bei einem Land mit 82 Mio. Einwohner über Parteien am ehesten zu realisieren ist, sollte eigentlich auch einleuchtend sein. Mal ganz abgesehen davon, dass es deutlich mehr als 5 Parteien gibt, die man im übrigen auch wählen könnte und die, wie gerade die Grünen eindrucksvoll beweisen, auch von einer Minipartei zu einer der großen 3 aufsteigen können. Dass die Demokratie nicht perfekt ist ist klar, nur ist bisher noch niemandem eine bessere Alternative eingefallen.


[quote]Das ist das, was schon immer in Deutschland passiert. Fresse halten bis zum Schluss und sich fügen. Nach Krieg kommt totaler Krieg und wenn der nicht gewonnen werden kann dann kommt eben Operation Nero,weil wir zu schwach und unwürdig sind...

Das hat sehr viel mit den derzeitigen demokratischen Verhältnissen unserer Bundesrepublik zu tun?

Ehrlich gesagt: Ich halte nichts von blinder Staatsgläubigkeit und sehe die jeztige Regierung auch kritisch, nur haben eben ein Großteil die jetzige Regierung gewählt und bei den nächsten Wahlen hat man mit seiner Stimme die Möglichkeit das Ganze in andere Bahnen zu lenken. Bei einer Revolution bist du gerade Teil dieses Haufens der in den Krieg zieht und die Folgen dieses Krieges weder abschätzen noch kontrollieren kann.

OhneSpass
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26.07.2011 - 16:44 Uhr
OhneSpass

@Dr_Wolf:

Wir leben im 21 Jahrhundert, nicht im 12ten. Es braucht heute keinen Krieg mehr, eine Revolution im Geiste ist nötig. Neue Wege, neue Systeme. Neue Parteien wählen, da geb ich dir vollkommen recht. Mitgefühl und der Wunsch nach Veränderung. Das reicht völlig aus.

Änderungen wie Liquid Fedback bspw., Erneuerung des Grundgesetzes Richtung Bürgerrechte und weg vom Überwachungswahn. Radikale Steuervereinfachung. Abschaffung von Lobbyismus und Bürokratie, Vereinfachung von Firmengründungen. Sozialversicherungsbeiträge auf alle Einkommen, keine Beitragsbemessungsgrenzen mehr. Transaktionssteuern an den Börsen und Kapitalmärkten, damit die Leerverkäufe und die Wahnsinnsspekulationen aufhören. Verbot von Spekulation auf Lebensmittel. Gesellschaftliche Ächtung derer, die versuchen Schlupflöcher zu finden. Bessere bezahlung der Politiker, bei gleichzeitigem Verbot von Klüngeleien zwischen Wirtschaft und Politik. Nebenverdienste abschaffen oder radikal transparent machen und immer wieder Transparenz, Tranzparenz und nochmal Transparenz. Geheimdienste abschaffen, bzw. wesentlich stärker kontrollieren. Das sind Punkte die man sofort umsetzen könnte... Ich hätte noch mehr Vorschläge.

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26.07.2011 - 16:44 Uhr
OhneSpass

@Dr_Wolf:

Wir leben im 21 Jahrhundert, nicht im 12ten. Es braucht heute keinen Krieg mehr, eine Revolution im Geiste ist nötig. Neue Wege, neue Systeme. Neue Parteien wählen, da geb ich dir vollkommen recht. Mitgefühl und der Wunsch nach Veränderung. Das reicht völlig aus.

Änderungen wie Liquid Fedback bspw., Erneuerung des Grundgesetzes Richtung Bürgerrechte und weg vom Überwachungswahn. Radikale Steuervereinfachung. Abschaffung von Lobbyismus und Bürokratie, Vereinfachung von Firmengründungen. Sozialversicherungsbeiträge auf alle Einkommen, keine Beitragsbemessungsgrenzen mehr. Transaktionssteuern an den Börsen und Kapitalmärkten, damit die Leerverkäufe und die Wahnsinnsspekulationen aufhören. Verbot von Spekulation auf Lebensmittel. Gesellschaftliche Ächtung derer, die versuchen Schlupflöcher zu finden. Bessere bezahlung der Politiker, bei gleichzeitigem Verbot von Klüngeleien zwischen Wirtschaft und Politik. Nebenverdienste abschaffen oder radikal transparent machen und immer wieder Transparenz, Tranzparenz und nochmal Transparenz. Geheimdienste abschaffen, bzw. wesentlich stärker kontrollieren. Das sind Punkte die man sofort umsetzen könnte... Ich hätte noch mehr Vorschläge.

RKalupner
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-1

26.07.2011 - 16:57 Uhr
RKalupner

@ elchef um 14.30

" Der Unterschied zwischen Dir und Albert Einstein ist aber, dass Einstein zwar ein Genie war, dieses aber nicht selbst von sich behauptet hat."

Zur Geniedefinition, die ich für fruchtbar halte: "Tausend Talente verkünden, was die Epoche besitzt. Das Genie bringt ahnend hervor, was die Epoche braucht."

Wenn mein Erkenntnisstand und meine bisherigen und zukünftigen Realisierungs-/Durchsetzungs-Versuche und Realisierungs-Erfolge den Exodus aus dem derzeitigen 2%Wachstumszwang-Regime der KAPITALSTOCK- und Schulden-Maximierer starten sollten und den Übergang in die neue Weltordnung-des-KREATIVEN auf der G20-Ebene organisieren sollten, - wovon ich nach div. Macht-und-Beratungs-Tests überzeugt sein kann - dann wird man mir auch verzeihen, wenn ich mich als der Genie verstehe. Die erste 'Würdigung' in diese Richtung ist in der FAZ v. 24.2.1987, S47 nachzulesen: '... anders als die meisten Originalgenies verübelt er keinem, dass man ihn für verrückt hält, auch wenn er es völlig ernst mein: Die Welt wird sich sowieso nach den von ihm entdecken steuerungsgesetzen verändern...".

In Epochenwechselzeiten sind es die inspirierten Individuen die das Umsteuerungs- und Relttungs-know-How in die Welt bringen. Voraussetzung ist, dass sie fachlich auf der Höhe der gesellschaftlichen Macht-und-Steuerungssysteme und ihren fast-geheimen Tricks und machtdienlichen Tücken sind, und sich von Palaver des Machterhalt-Systems nicht verführen ließen.

trampy
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-1

26.07.2011 - 17:03 Uhr
trampy

Diese restlos politisch veblödete Bewohner eines Staates, der sich zur Aufgabe macht, dem Rest der Welt Zvilisation und Demokratie zu vermitteln schreien auf, weil sie ein stupides politisches Spiel nicht verstehen. Nicht in der Lage, mehr als zwei Patreien in die Parlamente zu entsenden und seit jahrzehnten eine Wahlbeteiligung von deutlisch unter 50% zustandebringt. Wie wäre es, wenn statt einem Dummschwätzer zu folgen, zur nächsten Wahl zu gehen ein. zwei oder mehr Parteien in Rennen zu schicken und vielleicht auch mal nach der Wahl die Stimmen richtig auszuzählen.

OhneSpass
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26.07.2011 - 17:07 Uhr
OhneSpass

@RKalupner: Es wird trotzdem keiner verstehen was sie wollen wenns nicht in normaler, für jeden verständliche Sprache abgefasst ist.

Also was meinen sie, wie wird das funktionieren mit ihrem System?!

RKalupner
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26.07.2011 - 17:18 Uhr
RKalupner

@ OhneSpass 26.7. um 16:44 Uhr

Wer ohne Bezug auf Machtinteressen eine Liste von malchtstürzenden Radikalreformen anbietet - "Das sind Punkte die man sofort umsetzen könnte... Ich hätte noch mehr Vorschläge. " - wie Du es hier postest, der zeigt, dass er von Politik, von politischen Konflikt- und Macht-Kampfprozessen und deren Gordische-Knoten-Institutionen k e i n e Ahnung hat - u n d von der übermächtigen Evolutionsprozess-Logik und -Macht ( Goethes 'Genialität in den Dingen), deren Einfachst-Optionen den Knoten immer wieder aufulösen, ebenso.

Alles, was an Erkenntnissen, Konzepten, Systemalternativen, d.h. gedanklich dem Exodus aus dem Ancien régime auf die Beine hilft, muß auf einen und nur einen Durchsetzungspunkt (= Geniepunkt im Evolutionsprozess-System) machtpolitisch zulaufen. Den Geniepunkt und die dort ansetzende Änderung gilt es zu suchen und zu finden.

Ist das denn so schwer zu verstehen?

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26.07.2011 - 17:27 Uhr
RKalupner

@ OhneSpass

"...für jeden verständliche Sprache abgefasst ist. Also was meinen sie, wie wird das funktionieren mit ihrem System?!"

Im April/Mai 2000 hat das Gremium ZSU, das Wladimir Putin sofort nach seiner Wahl eingesetzt hatte, um die Entwicklungsverfassung für Russland entwickeln zu lassen, eine Basisversion des EPIKUR-Projekts empfohlen und beschlossen. Wladimir Putin hat das Ergebnis übernommen. Es reichte, dass ich dem Leiter der ZSU, German Gref, im April 2000 per Fax und via Webseite meinen Erkenntnisstand zukommen ließ. Dazu mehr auf meiner Webseite unter /Erfolgsgeschichte: http://www.die-kreativen-partei.de/Putin...

Du mußt Dir also keine Sorgen machen...

OhneSpass
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26.07.2011 - 17:30 Uhr
OhneSpass

@RKalupner: na wo is er denn dann der Geniepunkt? Helfen Sie uns

RKalupner
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26.07.2011 - 17:43 Uhr
RKalupner

Der Geniepunkt im aktuellen 2%Wachstumszwang-Regime ...

ist der Austausch der (jährlichen) IGMetall-Flächentarilohnerhöhungen durch ein Zweiteinkommen für Jedermann, EPIKUR-Lohn oder KREATIV-Lohn genannt, der den Produktivitätsfortschritt von rd. 30 Mrd. € p.a. an alle verteilt und durch ein steigende Energie- / Sachkapitalsteuern/Maschinensteuern finanziert wird.

Allein schon die Diskussion/Information über das Steuerungs- und Verteilungsinstrument KREATIV-Lohn wird die Finanzmärkte crashen lassen. Sie nehmen das Unaufhaltsame spekulativ vorweg. Und der KREATIV-Lohn ist u.a. wegen seiner Umverteilungswirkung (= über 200 Mrd. € p.a. in D) von oben/Zinseinkommen nach unten/Leistungseinkommen (= Lösung für die Verteilungsgerechtigkeit) und wegen seines Produktivitätssprungs für die jeweiligen Wirtschaftsstandort (= Wohlstand-Fortschritt für die Leistenden statt für die Reichen) sofort mehrheitsfähig.

Mit meiner Drohung, die KREATIV-statt-Metalltariflohn-Erhöhung-Diskussion anzustoßen, habe ich im April/Mai 1991 die Metalltarifrunde in Baden-Württemberg in einen Panikabschluß gehetzt. 5 Tage nach Beginn der Tarifrunde wurde ein 2jähriger Metalltarif neu abgeschlossen ...

Noch Fragen? Steht alles auf meiner Webseite.

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26.07.2011 - 17:50 Uhr
RKalupner

Zur Information

Heute habe ich auf BR2-Tagesgespräch per Telefon die Diskussion über die Verschuldungs-Umveteilungs-Mechanismen auf die oberste Macht-/2%Wachstumszwang-Regime und fast-geheime Steuerungsebene gehoben.

Die ganz heiße Diskussion mit Prof. Jarrass ist als Podcast auf BR2 nachzuhören:
http://cdn-storage.br.de/mir-live/bw1XsL...

OhneSpass
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26.07.2011 - 18:01 Uhr
OhneSpass

Sie wollen also einen Lohn für alle einführen, der gespeist wird aus den Steuern auf Maschinen Sachkapital und Energie.

Soweit so gut. Wie werden die Folgen sein für die Arbeitskraft?

RKalupner
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-2

26.07.2011 - 18:26 Uhr
RKalupner

Folgen für die Menschen - Arbeitskraft - Leistung - menschliche Entwicklung ....

Mit dem EPIKUR-Steuerungsinstrumenten erreichen wir gesteuerte, nationale wie regionale Übernachfrage-nach-Arbeit/Vollbeschäftigung - egal welche Außenbedingungen eintreten. Es ist wie bei unserer Körpertemperatur. Und das allein dadurch, dass wir die Kostenschere zw. Arbeit und Nicht-Arbeit beliebig regeln können.

Man sollte sich beim Aneignen der EPIKUR-Projektinhalt und ihrer Wechselwirkungen zwischen den vielfältigen Wirtschafts- und Gesellschafts-Teilen und -Beziehungen erst die Modell- und Steuerungsinhalte aneignen, die ich der Evolutonsprozess- und Chaosphysik zuordne. Hier liegt die geistesgeschichtliche Sensation.

Es ist wie in allen komplexen Systemen, z.B. beim System Fußball. Erst wenn man die Fußballregeln, die Spielteile Angriff, Verteidigung usf. und die Institutionen des Fußballspiels usf. kennt, eröffnen sich die anderen Dinge-in-ihrem-Zusammenhang. Das Ganze und dessen kurz- und langfristigenEntwicklungsziel - ganz, ganz, wichtig ist die Erkenntnis des jeweiligen Systemziels - regelt bekanntlich die Einzelbeziehungen.

Chestity
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26.07.2011 - 21:18 Uhr
Chestity

OhneSpass sagte:
. Ich wünsche dir, dass du später beim Arbeiten die Realität kennen lernst. Die persönliche Moral und Ethik sind ja Gott sei dank sich entwickelnde Geschöpfe :) Viel Glück dir bei Studium und Arbeitssuche.


Wie gesagt, ich werde ja Dolmetschen und Übersetzen und keine Entscheidungen treffen was Unternehmensführung oder sonstwas angeht.
Ja, ich weiss schon das meine persönlichen moralischen und ethischen Anichten irritieren, aber das ist ok:).

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26.07.2011 - 21:25 Uhr
Chestity

elchef sagte:
Chestity sagte:
OhneSpass sagte: Das stimmt, die Armen werden ärmer, die Reichen reicher.Es gibt immer Verlierer und Gewinner.In Brasilien sind von Staatlicher und Privater Seite Organisationen etc. gegründet worden um dieser Teufelsspirale entgegenzuwirken.Der Preis von Reis und Weizen hat sich vor allem durch die Finanzkrise verdoppelt.Das auf Lebensmittel gewettet wird und anderes was nich real existiert, hat nichts mit fair oder unfair zu tun (was ist schon fair?).Das ist eine Frage der Moral und Ethik und die hat auf dem Weltmarkt und in der Wirtschaft - persönliche Ansicht- hinter dem Interesse zu stehen Gewinne zu machen.Äh, bitte, was les ich da?Hast Du die letzten drei Jahre geschlafen?Auf Lebensmittel zu wetten - und damit den Preis zu erhöhen - hat nichts mit fair zu tun? Alles klar. Also, uns mag das ja egal sein, wenn das Brot zehn Cent teurer wird, weil an der Rohstoffbörse in Chicago die Preise steigen. Aber weniger lustig wird es, wenn die Bauern im Kongo nur noch Weizen statt Hirse anbauen, da sie dafür mehr Geld auf dem Weltmarkt bekommen, die eigenen Landsleute aber einfach die zehn Cent nicht mehr entbehren können.Ich habe echt nicht gedacht, dass es noch jemand gibt, der so treu an die bestehenden Strukturen glaubt.Dass Guantanamo nicht geschlossen wurde, die beiden Kriege der USA weitergehen, die Verschuldung weiter ansteigt (14 Billionen Dollar!! In Worten: B-I-L-L-I-O-N-E-N) und das alles trotz eines radikalen Neuanfangs in der Politik (Obama = Demokrat UND schwarz) zeigt uns doch irgendwie, dass die Strukturen so fixiert sind, dass sich da zu wenig tut für die Probleme die wir haben. Ich will auch keine Revolution so mit Straßenschlachten und Ausschreitungen. Ich will eine Revolution. Friedlich. Aber als Bürger haben wir genau welche Mittel? Wahlen - ändern nicht viel. Eingaben an unsere Abgeordneten - interessieren niemanden. Beteiligung in der Politik - muss man den wirklich alles selber machen? und so weiter.Es gibt genug Ideen und Möglichkeiten, aber die zentrale Fragestellung ist leider in Ermangelung selbstloser Politiker ist leider die Aussage Deines letzten Absatzes: Solidarität und Gerechtigkeit haben hinter dem Gewinn anzustehen.Mir wird schlecht.


Naja, wie ich sagte, eine friedliche Revolution, also Änderung bestehender Strukturen, dauert halt.
Ich "glaube" nicht an die bestehenden Strukturen aber ich habe die momentanen akzeptiert, warscheinlich eher resigniert, und mich mit anderen in Diskussionen eher mit der Frage beschäftigt wie man das momentane ändern könnte ohne dass Häuser brennen und Steine geworfen werden.
" Solidarität und Gerechtigkeit haben hinter dem Gewinn anzustehen."Klar wäre es schöner wenn es nicht so wäre, es ist aber so und ich sehe auch nicht dass es sich in absehbarer Zukunft ändern wird,leider.

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26.07.2011 - 21:31 Uhr
Chestity

Chestity sagte:
elchef sagte:


das was ich meinte hab ich vorhin nicht so gut zusammen gefasst wie appolyon es gemacht hat.Nämlich mit :

"Wenn Du die Kausalketten nicht nach der Moral, sondern nach Interessenlagen siehst, bekommst Du die Puzzlestücke zusammen."

Das war es worauf ich mit meinem Moral und Ethik-Gelabere hinauswollte.

Digital_Data
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27.07.2011 - 04:31 Uhr
Digital_Data

Nun könnte ich ja schreiben, wie überrascht ich über die amerikanische Situation bin, bin ich aber nicht.

US-Amerikaner können sich nur 37 % der selbst produzierten Waren leisten

Der Text ist vom 13.02.2009, also vor fast zweieinhalb Jahren und war fast prophetisch. Eine Zusammenfassung:

Amerika lebte auf Kredit. Die Amerikaner selbst, multipilziert man das durchschnittliche Volkseinkommen aus, können sich nur 37 % der selbstproduzierten Waren leisten. Pulvert man eine Milliarde Dollar in dieses System, dann sind es 43 %. Nicht genug. Schon damals war klar, die Binnennachfrage von Amerika ist auf Jahre gelähmt, wenn nicht Jahrzehnte. Dieses System ist unheilbar. Die Frage nach der Krediterhöhung nur eine Randfrage. Amerika das neue Griechenland ?

Digital_Data

elchef
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27.07.2011 - 10:51 Uhr
elchef

RKalupner sagte:
Folgen für die Menschen - Arbeitskraft - Leistung - menschliche Entwicklung ....

Mit dem EPIKUR-Steuerungsinstrumenten erreichen wir gesteuerte, nationale wie regionale Übernachfrage-nach-Arbeit/Vollbeschäftigung - egal welche Außenbedingungen eintreten. Es ist wie bei unserer Körpertemperatur. Und das allein dadurch, dass wir die Kostenschere zw. Arbeit und Nicht-Arbeit beliebig regeln können.

Man sollte sich beim Aneignen der EPIKUR-Projektinhalt und ihrer Wechselwirkungen zwischen den vielfältigen Wirtschafts- und Gesellschafts-Teilen und -Beziehungen erst die Modell- und Steuerungsinhalte aneignen, die ich der Evolutonsprozess- und Chaosphysik zuordne. Hier liegt die geistesgeschichtliche Sensation.

Es ist wie in allen komplexen Systemen, z.B. beim System Fußball. Erst wenn man die Fußballregeln, die Spielteile Angriff, Verteidigung usf. und die Institutionen des Fußballspiels usf. kennt, eröffnen sich die anderen Dinge-in-ihrem-Zusammenhang. Das Ganze und dessen kurz- und langfristigenEntwicklungsziel - ganz, ganz, wichtig ist die Erkenntnis des jeweiligen Systemziels - regelt bekanntlich die Einzelbeziehungen.


Ich versteh kein Wort.

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27.07.2011 - 10:53 Uhr
elchef

Chestity sagte:
Naja, wie ich sagte, eine friedliche Revolution, also Änderung bestehender Strukturen, dauert halt.
Ich "glaube" nicht an die bestehenden Strukturen aber ich habe die momentanen akzeptiert, warscheinlich eher resigniert, und mich mit anderen in Diskussionen eher mit der Frage beschäftigt wie man das momentane ändern könnte ohne dass Häuser brennen und Steine geworfen werden.
" Solidarität und Gerechtigkeit haben hinter dem Gewinn anzustehen."Klar wäre es schöner wenn es nicht so wäre, es ist aber so und ich sehe auch nicht dass es sich in absehbarer Zukunft ändern wird,leider.


Je mehr Leute so denken und resignieren, desto weniger wird sich etwas ändern. Ist aber auf jeden Fall bequemer.

RKalupner
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27.07.2011 - 11:10 Uhr
RKalupner

@ elchef "Ich versteh kein Wort."

Das ist nun wirklich allein DEIN Problem. Immer wenn das NEUE konkret wird, die systemische Problemlösung vorgestellte wird, die Gordische Knoten-Auflösung projektfähig dargestellt wird, steigen 99 % der Kritiker des ALTEN aus. Das wissen natürlich die Spitzen des Ancien régime und haben kaum Mühe, ihren Absturz bis zum letzten Tag hinauszuzögern, zu verschleiern.

Mit F***k dich, Ancien régime, ist es halt nicht getan. Mit dem NGO-Aktivismus, den Klimagipfeln usf. ebenso nicht. Es kommt auf die revolutionäre Gruppe an, die über das Exodus- und Evolutionsprojekt-Wissen in die folgende Weltordnung projektfähig verfügt.

Vielleicht findest Du einen volkswirtschaftlich Informierten, der es versteht und Dir erklärt - und qualifizierst Dich damit zum Mitglied der KREATIVEN Gruppe/Revolutionäre.

Chestity
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27.07.2011 - 12:35 Uhr
Chestity

elchef sagte:
Chestity sagte: Naja, wie ich sagte, eine friedliche Revolution, also Änderung bestehender Strukturen, dauert halt.Ich "glaube" nicht an die bestehenden Strukturen aber ich habe die momentanen akzeptiert, warscheinlich eher resigniert, und mich mit anderen in Diskussionen eher mit der Frage beschäftigt wie man das momentane ändern könnte ohne dass Häuser brennen und Steine geworfen werden." Solidarität und Gerechtigkeit haben hinter dem Gewinn anzustehen."Klar wäre es schöner wenn es nicht so wäre, es ist aber so und ich sehe auch nicht dass es sich in absehbarer Zukunft ändern wird,leider.Je mehr Leute so denken und resignieren, desto weniger wird sich etwas ändern. Ist aber auf jeden Fall bequemer.


Naja, es gibt ja anscheinend zum Glück genug Leute die sich dafür einsetzen können oder es zumindest versuchen=)

elchef
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27.07.2011 - 12:38 Uhr
elchef

RKalupner sagte:

Das ist nun wirklich allein DEIN Problem. Immer wenn das NEUE konkret wird, die systemische Problemlösung vorgestellte wird, die Gordische Knoten-Auflösung projektfähig dargestellt wird, steigen 99 % der Kritiker des ALTEN aus. Das wissen natürlich die Spitzen des Ancien régime und haben kaum Mühe, ihren Absturz bis zum letzten Tag hinauszuzögern, zu verschleiern.

Mit F***k dich, Ancien régime, ist es halt nicht getan. Mit dem NGO-Aktivismus, den Klimagipfeln usf. ebenso nicht. Es kommt auf die revolutionäre Gruppe an, die über das Exodus- und Evolutionsprojekt-Wissen in die folgende Weltordnung projektfähig verfügt.

Vielleicht findest Du einen volkswirtschaftlich Informierten, der es versteht und Dir erklärt - und qualifizierst Dich damit zum Mitglied der KREATIVEN Gruppe/Revolutionäre.


Sorry, aber darauf lege ich es gar nicht wirklich an. Netter Verein, Du bist bestimmt auch ne dufte Type. Aber - und ich hab wirklich lange darüber nachgedacht - nein. Ich glaube, ich kann Deinen (oder doch Euren?) Verein nicht bereichern. Tut mir leid. Nicht nur für Dich sondern auch für mich. Ich zeige mich zutiefst bestürzt.

Eine wirkliche und authentische revolutionäre Gruppe sollte nicht verunreinigt werden durch minderes Gedankenmaterial, welches die Gordische Knoten-Auflösung - und somit im systemimmanenten Sinne - die proaktive und nachhaltige Problemlösung verzögert. Mein Pfad der politischen Aktivierung ist noch nicht angereichert genug von Exoduswissen und -fähigkeit um der neuen - und besseren- Weltordnung gemeinhin zuträglich zu sein.
Ebenfalls erhoffe ich mir eine erleuchtete Seele, die mich auf dem richtigen Pfad zu politischer Konflikt- und gesellschaftlich und wirtschaftlicher Regenerationsfähigkeit begleitet und unterstütz.

Sachdienliche hinweise bitte an: fucktheancienregime@us.gov
Danke.

RKalupner
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27.07.2011 - 18:56 Uhr
RKalupner

@ elche 27.07.2011 - 12:38 Uhr

Dank für Deine Antwort mit einer von mir nicht erwarteten, weil sehr konstruktive Selbsterkenntnis. Ein einziger (Augen-)Blick über den eigenen, geistigen Tellerrand, d.h. über die eigenen Weltbild-Grenzen hinaus, stellt sich im Lebenslauf häufig als äußerst hilfreich und glückhaft heraus. Vielleicht gilt das auch für unsere Begegnung zum Thema F***k dich, Washington!

Ich spreche hier aus Erfahrung.

Gnade ist zur Erleuchtung-in-einem-Augenblick nötig.

john_doa
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30.07.2011 - 01:21 Uhr
john_doa

Chestity sagte:
...
Noch bin ich so blauäugig und vertraue darauf dass die Politiker sich damit auseinandersetzten werden, und zwar angemessen, weil sie müssen.

Über die Phase bin ich inzwischen hinaus, sehne mich aber nach der Zeit zurück, als ich noch diese Hoffnung vertrat.

Chestity
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30.07.2011 - 02:48 Uhr
Chestity

john_doa sagte:
Chestity sagte: ...Noch bin ich so blauäugig und vertraue darauf dass die Politiker sich damit auseinandersetzten werden, und zwar angemessen, weil sie müssen.Über die Phase bin ich inzwischen hinaus, sehne mich aber nach der Zeit zurück, als ich noch diese Hoffnung vertrat.


Ich bin diesbezüglich selbst von mir überrascht, da ich eher an das Schlechte als an das Gute im Menschen glaube.
Ich bin keine gebürtige Deutsche, ich weiss halt wie es wirklich ist in einem Land zu leben in dem sich der Staat nicht um alle kümmern kann,Verbrechen&Drogen weitaus verbreiteter sind und Freiheiten wie in Deutschland nicht selbstverständlich sind.Deswegen denk` ich mir da auch manchmal :"Na, nun tut mal nicht so als ob sie eure Rechte wegnehmen wollen".Es ist ja auch so das es nicht die eine Leitkultur gibt.Das wurde hier in einem Interview von dem Interviewtem mal ganz treffend formuliert, der war zum Freiwilligendienst in einem Entwicklungsland oder so und war letztendlich irritiert dass so viele westliche Länder meinen ihr Weg sei der einzig wahre und wer noch nicht auf diesem ist muss dem früher oder später folgen, ob sie sozusagen wollen oder nicht, denn die Entwicklungshilfe gibt es nur zu ihren Bedingungen und Vorstellungen.
So, jetzt bin ich etwas abgeschweift,sorry:D.


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