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25.03.2010 - 18:30 Uhr

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Müde am Leben

Als erstes Land der Welt haben die Niederlande aktive Sterbehilfe erlaubt - nun fordern viele ein generelles Recht Älterer auf eine Suizidpille

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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munchies
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Mag ich Mag ich nicht

1

25.03.2010 - 18:37 Uhr
munchies

find ich voll gut

Jollscherl
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Mag ich Mag ich nicht

3

25.03.2010 - 18:39 Uhr
Jollscherl

schwieriges thema, aber für mich war es nie eine frage, dass sterbehilfe in bestimmten fällen die einzige humane handlungsweise ist... aber wer entscheidet das? ich bin verdammt froh, dass ich's nicht bin.

zino
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Mag ich Mag ich nicht

0

25.03.2010 - 18:59 Uhr
zino

Wirklich sehr schwieriges Thema. Ist es mir im Text entgangen oder wird irgendwo ein Grund genannt, warum es die Suizidpille ab 70 gibt?
Wer soll das denn festlegen? Und wie?

gauni2002
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Mag ich Mag ich nicht

0

25.03.2010 - 19:31 Uhr
gauni2002

bitte bescheid sagen, wo diese pille zu erwerben ist, man weis nie, ob und wann man diese gebrauchen kann.

ein_oxymoron
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Mag ich Mag ich nicht

6

25.03.2010 - 19:52 Uhr
ein_oxymoron

extrem schwieriges thema. die qualitaet der pflegeheime wuerde das aber wohl eher nicht verbessern... was ist mit denen, die durchaus noch gerne leben wuerden, wenn man sich mehr um sie kuemmern wuerde? pech gehabt? und was ist mit menschen wie meiner lieben oma, die sich dann moralisch zum abgang verpflichtet fuehlen wuerden, weil sie ja nicht zur last fallen wollen usw? ist fuer mich eine aehnlich grausame vorstellung wie zum dahinsiechen gezwungen sein.

villa_ada
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-5

25.03.2010 - 20:04 Uhr
villa_ada

so eine pille müßte man sich, wie zigaretten, einfach ziehen können.

TheJoker
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Mag ich Mag ich nicht

0

25.03.2010 - 23:29 Uhr
TheJoker

ein_oxymoron sagte:
extrem schwieriges thema. die qualitaet der pflegeheime wuerde das aber wohl eher nicht verbessern... was ist mit denen, die durchaus noch gerne leben wuerden, wenn man sich mehr um sie kuemmern wuerde? pech gehabt? und was ist mit menschen wie meiner lieben oma, die sich dann moralisch zum abgang verpflichtet fuehlen wuerden, weil sie ja nicht zur last fallen wollen usw? ist fuer mich eine aehnlich grausame vorstellung wie zum dahinsiechen gezwungen sein.


Zu einfach. Falls das System (= Gespräche mit der Person selbst, Verwandten, Artz) funktioniert, bekommt zB deine liebe Oma niemals Sterbehilfe! Und die Frage wieviel um ältere Menschen gekümmert wird, hängt nach meiner Meinung sehr eng zusammen mit der Frage, wieviel Geld für das Gesundheitswesen verfügbar ist (Gehälter, Personalmenge).

psychoraver
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Mag ich Mag ich nicht

1

26.03.2010 - 08:12 Uhr
psychoraver

"So habe die Angst vor dem Sterben viel mit der Einsamkeit im Alter zu tun, mit den oft katastrophalen Zuständen in Alters-und Pflegeheimen, aber auch mit Krankheit."

Wie wäre es denn mal damit, hier etwas zu verbessern? Aber vermutlich sind die Kosten dafür insgesamt höher als für ein paar Sterbepillen. Grundsätzlich finde ich die Idee, dass man selbstbestimmt über sein eigenes Ende entscheiden kann, nicht schlecht. Allerdings nur, sofern eine wirklich autonome und nüchterne Entscheidung überhaupt möglich ist - also eine Entscheidung, die weder auf Druck von außen, sei er psycholoisch-manipulativer, finanzieller oder sonstiger Natur, noch durch psychische Störungen wie etwa eine Depression, verursacht ist. Und diese Gefahren sind m.E. nicht genügend gebannt. Wie schnell wird aus einem Recht zu sterben, eine, wenn auch nur "moralische", Pflicht?

Ponyhof
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Mag ich Mag ich nicht

1

26.03.2010 - 11:36 Uhr
Ponyhof

TheJoker sagte:
ein_oxymoron sagte:
extrem schwieriges thema. die qualitaet der pflegeheime wuerde das aber wohl eher nicht verbessern... was ist mit denen, die durchaus noch gerne leben wuerden, wenn man sich mehr um sie kuemmern wuerde? pech gehabt? und was ist mit menschen wie meiner lieben oma, die sich dann moralisch zum abgang verpflichtet fuehlen wuerden, weil sie ja nicht zur last fallen wollen usw? ist fuer mich eine aehnlich grausame vorstellung wie zum dahinsiechen gezwungen sein.


Zu einfach. Falls das System (= Gespräche mit der Person selbst, Verwandten, Artz) funktioniert, bekommt zB deine liebe Oma niemals Sterbehilfe!


Das System ist die eine Seite, die andere ist die der Köpfe in der Gesellschaft. Und da setzt sich der Gedanke "warum lebt jemand mit 87 überhaupt noch, wenn er's nicht müsste" wahrscheinlich schneller fest, als einem lieb sein kann. Das sind genau dieselben Leute, die Eltern behinderter Kinder erstaunt anschauen und sagen "also, so was muss doch heutzutage nicht mehr sein!".

gauni2002
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.03.2010 - 13:30 Uhr
gauni2002

pro_Pille
jeder mensch hat nicht nur ein recht auf ein würdevolles leben, sondern auch auf einen würdevollen tod. abgesehen davon, vielen menschen wird schon zu lebzeiten ein würdevolles leben durch mobbing, armut, krankheit verweigert. warum sollte ein mensch nicht würdevoll sterben. wenn ich mal todkrank bin, nur noch ein pflegefall, das wäre für mich kein würdevolles leben mehr, auch wenn ich noch so sorgsam gepflegt werde. dann möchtet ich gerne den tod selber bestimmen, solange mein gehirn noch rotiert; bevor man mich mit medikamenten und psychopharmaka zwecks geistiger abstinenz zudröhnt. was hat man noch vom leben als statist, der an gerätschaften gekoppelt wird. dies sollte jeder mensch im vorhinein bestimmen. denn wenn wir über das leben von anderen entscheiden, spielen wir dann nicht gott?

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