Der widerspenstige Kranke
Viele Patienten nehmen ihre Medikamente nicht - selbst wenn sie dafür bezahlt werden, ändert sich das kaum
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27.01.2010 - 19:24 Uhr
Ana17
1. Ich finde es gewagt, eine Krankheit wie MS in einem Atemzug mit Erkrankungen wie Schizophrenie, Depressionen etc. und einer Einweisung in die Psychiatrie zu nennen. MS-Patienten sind zwar leider häufig körperlich z.B. durch Geh- oder Sehstörungen eingeschränkt, aber in der Regel nicht geistig gestört.
2. Die "Verweigererhaltung" hängt wesentlich damit zusammen, dass man trotz der langen Kenntnis von der Krankheit nicht geschafft hat, ein Medikament zu entwickeln, dass die Krankheit heilt, zum Stillstand bringt oder bestehende Symptome heilt. Die derzeit auf dem Markt befindlichen Medikamente haben bei vielen massive Nebenwirkungen (tagelange grippeähnliche Symptome, Spritzgeschwüre, keine Schwangerschaft möglich, etc.), beeinträchtigen die Lebensqualität (mindestens 1-7 Mal Spritzen in der Woche, je nach Medikament) und können im Fall von Tysabri sogar zum Tod führen: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39...
http://chefarztfrau.de/?page_id=418
3. MS-Präparate sind ein wichtiger Umsatzfaktor der Pharmaindustrie, wobei es teilweise sehr ungute Verquickungen gibt, z.B. Sponsoring von Fortbildungsveranstaltungen von Ärzten durch die Pharmabranche bzw. "Unterwandern" von Selbsthilfegruppen. Dies fördert nicht unbedingt neue Forschungsansätze wie Grüner tee http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&kategorie=therapien&anr=1122&suchbegriffe=Gr%FCner%20tee oder den in Italien, USA und Polen von Ärzten erforschten Ansatz, dass die Ursache von MS gestörte Blutflüsse sind und daher durch eine gefäßchirurgische Operation die Krankheit zum Stillstand gebracht werden und eine gewisse, individuell verschiedener Heilung bestehender Beeinträchtigungen erreicht werden kann. http://csvi-ms.net/
4. Häufig wird in unlauterer Weise auf die Patienten Druck ausgeübt wie Ihnen z.B. mit dem Rausschmiß gedroht, wenn sie keine Basistherapie machen wollen.