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06.12.2009 - 18:30 Uhr

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Appell an Klimagipfel

Angesichts des drohenden Scheiterns des Klimagipfels, der an diesem Montag in Kopenhagen beginnt, haben sich 56 Zeitungen aus 44 Ländern, darunter die Süddeutsche Zeitung, zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen: In einem gemeinsamen Editorial rufen sie Regierungen zum Handeln auf.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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UbuRoi
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06.12.2009 - 18:50 Uhr
UbuRoi

Yes we can!!

JoergAuch
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06.12.2009 - 18:57 Uhr
JoergAuch

Der Klimawandel wird unseren Planeten ... zerstören, falls wir uns nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen.

Wer auch immer so einen schwachsinnigen Satz geschrieben hat, sollte sich dringend in psychiatrische Behandlung begeben. Unser Planet hat schon eine Menge Klimawandel überlebet und er wird es auch diesmal schaffen, falls es überhaupt jemals dazu kommt. Unglaublich.

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06.12.2009 - 18:59 Uhr
JoergAuch

Die Wissenschaft ist komplex, aber klar.

So ist es, und das sollte doch Grund genug für die Hobby-Wissenschaftler einer Zeitung sein, sich auf die Berichterstattung über die Wissenschaft zu beschränken. Das schaffen sie ja eh schon viel zu selten in vernünftiger Form.

suedehead2002
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1

06.12.2009 - 20:21 Uhr
suedehead2002

JoergAuch sagte:
Der Klimawandel wird unseren Planeten ... zerstören, falls wir uns nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen.

Wer auch immer so einen schwachsinnigen Satz geschrieben hat, sollte sich dringend in psychiatrische Behandlung begeben. Unser Planet hat schon eine Menge Klimawandel überlebet und er wird es auch diesmal schaffen, falls es überhaupt jemals dazu kommt. Unglaublich.



Einen so durch den Menschen beeinflussten Klimawandel gab es vorher noch nie. In den letzten 100 Jahren sind die Durchschnittstemperaturen um 0,8°C gestiegen. Das bedeutet, die Meeresspiegel steigen, was zur Folge hat, dass kleine tiefliegende Inseln wie Tuvalu im Pazifik erst ihre Süßwasserreservoirs verlieren und dann untergehen. Zweitens, durch die Erwärmung heizt sich das Meerwasser auf, und dadurch gewinnen Stürme/Hurrikans wie Katrina an Kraft. Stürme gab es zwar immer, und der Klimawandel ist nicht die Ursache davon, aber steigende Temperaturen steigern die Gefahr von extremen Wetterereignissen.

Und um noch einmal die lange Ursache-Wirkungskette zu nennen:
Menschen (Indutrie, Verkehr) stoßen CO2 und CO2-Äquivalente aus, Dadurch sammelt sich CO2 in der Atnosphäre: Wälder und Ozeane können kaum weiteres CO2 aufnehmen (sie verlieren ihre Funktion als Senken). Dadurch steigt die Temperatur, was wiederum auf die Lebensbedingungen - die der Mensch freilich durch seine technische Zivilisation selbst beeinflusst und bestimmt hat - zurückwirkt, indem der Meeresspiegel steigt, Gletscher schmelzen etc.

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1

06.12.2009 - 20:24 Uhr
suedehead2002

Und freilich ist nicht der Planet in Gefahr, sondern' unser' Leben und 'unsere' Zivilisation auf diesem Planeten.

Sibelius
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4

06.12.2009 - 21:29 Uhr
Sibelius

JoergAuch sagte:
Der Klimawandel wird unseren Planeten ... zerstören, falls wir uns nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen.

Wer auch immer so einen schwachsinnigen Satz geschrieben hat, sollte sich dringend in psychiatrische Behandlung begeben. Unser Planet hat schon eine Menge Klimawandel überlebet und er wird es auch diesmal schaffen, falls es überhaupt jemals dazu kommt. Unglaublich.


früher gabs auch schon Klimawandel!? WAAAAAS!? Schnell, ruf in Kopenhagen an, hat bestimmt noch keiner dran gedacht!

...

allerdings: beim letzten mal haben sich aber auch noch nicht ganz 6 milliarden menschen den planeten geteilt. Auch gings nicht ganz so flott.

ich glaube den autoren ist auch klar das unser planet nicht explodiert wie in star wars, aber so viel stilistische freiheit muss sein. zumindest kannst du sicher sein das deine kinder in einer ungemütlicheren welt leben werden als du, da können wir noch so viel stacheldraht um die festung europa legen...

TomJones
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-6

07.12.2009 - 09:35 Uhr
TomJones

Stürm wie Katrina gewinnen an Kraft, aha. Wieso aber nicht an Häufigkeit? Darum gehts doch. Und Katrina ist auch wieder 4 Jahre her.

Und die Idee, CO2 sei die einzige bestimmende Determinante in einem komplexen System wie 'Klima' ist doch irgendwie.....lachhaft, oder?

Serrax
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07.12.2009 - 10:24 Uhr
Serrax

TomJones sagte:
Und die Idee, CO2 sei die einzige bestimmende Determinante in einem komplexen System wie 'Klima' ist doch irgendwie.....lachhaft, oder?

Nur behauptet ja auch niemand, dass CO2 "die einzige bestimmende Determinante" sei. Es ist nur die Determinante, die wir maßgeblich beeinflussen.

Auch sind es gerade die komplexen Systeme, die sich unvorhersehbar verhalten können, wenn man auch nur wenig an einer Schraube dreht.

tomanic
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-2

07.12.2009 - 10:31 Uhr
tomanic

@JoergAuch: soviel Ignoranz ist wirklich schwer zu fassen. Und selbst wenn der anthropogene Anteil am Klimawandel übertrieben oder gar 'erfunden' wäre (dazu müssten allerdings weltweit unabhängig voneinander agierende Forscher und Wissenschaftsinstitutionen sich aus irgendwelchen dubiosen Gründen mkiteinander verschworen haben): Schlimmstenfalls verändern wir im Zuge der Diskussionen über den Klimawandel unsere Welt in eine moderne, energieeffiziente und ressourcen-schonende Zivilisation. Was wir seit Beginn der Industrialisierung treiben kann ja wohl niemand ernsthaft als zukunftsfähig beschreiben - wir leben in einer industriellen Steinzeit.

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-3

07.12.2009 - 10:33 Uhr
tomanic

jetzt noch schnell den Appell der Klimakampagne endlich-handeln unterstützen: www.endlich-handeln.de.

Dabei erfährt man ganz nebenbei, um wieviel Tonnen CO2 der eigene Lebensstil über dem global verträglichen Durschnittswert von 1,5 -2 t liegt.

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