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17.08.2009 - 18:30 Uhr

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Lieber indische Kinder als Schwule fördern

Foto: dpa

Deutsche Stiftungen meiden Tabuthemen. Sie haben Angst, dass die Spenden versiegen

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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HannesB
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Mag ich Mag ich nicht

1

17.08.2009 - 20:46 Uhr
HannesB

das könnte man polemisch sagen, dass das (alleinige) verlassen auf stiftungen und philanthropy in den usa noch stärker ausgeprägt ist als hier, es da also ein größeres problem darstellt. das wäre aber wahrscheinlich tatsächlich nur polemik. das problem ist wiedermal das, dass es bestimmte bereiche gibt, die eben nicht der privaten spenderei überlassen werden können, weil es themen gibt die entweder der bevölkerung als unattraktiv gelten oder von den stiftungen als pr-selbstmord angesehen werden. leider gehören schwulenrechte dazu (ob nur zu letzteren oder zu beiden möglichkeiten, weiß ich nicht – aber dass homophobie kein seltenes phänomen in deutschland ist, denke ich schon).

Digital_Data
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Mag ich Mag ich nicht

1

18.08.2009 - 03:56 Uhr
Digital_Data

Ich hoffe, ich öffne jetzt nicht sofort wieder die Büchse der Pandora. Aber es ist doch keine Entschuldigung, wenn ich andere dsikriminiere, nur weil ich mir Gedanken darüber mache, was andere über mich denken. Und Fördergelder ungleichmäßig zu verteilen ist doch eine Art der Diskriminierung. Insofern wäre doch die Frage, ob das AGG hier nicht sogar greift. Das ist allerdings im Anwendungsbereich zumindest für mich als Nichtjurist nicht klar definiert.

Digital_Data

__xxx__
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Mag ich Mag ich nicht

3

18.08.2009 - 09:31 Uhr
__xxx__

Das ist kein Tabuthema, sondern einfach gar kein Thema. Was sollte man denn da unterstützen und wieso? Etwa Kondome spenden?

Sexuelle Orientierung ist Privatsache und damit in den Medien hausieren zu gehen ist purer Egoismus und sonst nichts.

Natürlich gilt das nicht für geltungssüchtige Möchtegerns die sonst keine Sorgen im Leben haben, aber diese unterstützt auch keiner der bei Verstand ist.

Also lieber indische Kinder, denn da gibt es wirklich Bedarf, da geht es darum Leben zu retten und den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Purcell
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Mag ich Mag ich nicht

-1

18.08.2009 - 09:54 Uhr
Purcell

War irgendwie zu erwarten, daß das Fazit links-lastig ausfällt und dabei geflissentlich übergangen wird, daß auch konservative Stiftungen wie Friedrich Naumann immer wieder Veranstaltungen zum Thema machen (z.B. zusammen mit Initiative Queer Nations) oder die Konrad-Adenauer-Stiftung in ihren Länderberichten intensiv und kritisch der Diskriminierung von Homosexuellen Aufmerksamkeit schenkt, vom Senegal bis Spanien (sic). Gut, ob die dort aktiv einwirken, weiß ich nicht, bezweifle aber, daß das in ihren Zuständigkeitsbereich laut Stiftungssatzung fällt ...

a_s
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Mag ich Mag ich nicht

0

19.08.2009 - 12:03 Uhr
a_s

Purcell danke für den Hinweis zu Konrad Adenauer oder Friedrich Naumann, aber auch diese beiden Stiftungen wurden für die Studie angeschrieben und keine hat sich den Studienmacher/innen gegenüber zu ihrem LSBTI Stifungsengagement bekannt. Deswegen konnten sie auch nicht aufgenommen werden. Es wurde außerdem nach finanziellem, nicht ideellem Einsatz, für LSBTI Projekte im nicht-westlichen Ausland gefragt. Die Auswahl der angeschriebenen Studienteilnehmer erfolgte nicht nach politischen Kriterien. Der Rücklauf hingegen der tatsächlich in dem Bereich Aktiven stellt sich so dar wie in der Studie s. http://www.activephilanthropy.org/filead...
Gruss
der Autor


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