25 Jahre Tetris - die Fakten zum Geburtstag des Steinchenspiels
In dieser Woche wird eines der bekanntesten Computerspiele 25. Wir gratulieren - und erklären in 25 Punkten die Geschichte hinter Tetris

1. Vater des digitalen Puzzle-Spiels Tetris ist der russische Programmierer Alexej Paschitnow (englische Schreibweise: Alexey Pajitnov), der das Spiel im Jahr 1984 in Moskau erfand.
2. Die erste spielbare Version von Tetris gab es am 6. Juni vor 25 Jahren.
3. Seitdem wurden, so vermeldet Blue Plante Software (die Firma, die Tetris heute vertreibt) weltweit 70 Millionen Kopien des Spiels in 50 Ländern verkauft.
4. Tetris ist dabei auf rund 30 unterschiedlichen Systemen spielbar - von von A wie Amiga bis Z wie ZX Spectrum.
5. Da es vielleicht trotzdem jemanden gibt, der noch nie Tetris gespielt hat: Wikipedia beschreibt es als Spiel, bei dem man nacheinander einzeln von oben herunterfallende, stets aus vier Quadraten zusammengesetzte Formen in einem rechteckigen Spielfeld in 90-Grad-Radien so drehen und platzieren muss, dass sie am unteren Rand horizontale, möglichst lückenlose Reihen bilden. Sobald eine Reihe von Quadraten komplett ist, wird sie entfernt, und alle darüber liegenden Reihen rücken nach unten und geben damit einen Teil des Spielfeldes wieder frei.
6. Die Idee basiert auf dem russischen Brettspiel Pentamino, das sehr ähnlich funktioniert.
7. Tetris-Erfinder Paschitnow war 29 Jahre alt, als er die Idee für das Spiel entwickelte - ursprünglich, um den damals angesagtesten Computer der östlichen Welt zu testen, den Elektronika 60. Für Nerds: Dabei handelte es sich um einen Nachbau des amerikanischen Computers PDP-11.
8. Mit im Entwickler-Team war auch der damals 16-jährige Wadim Gerassimow, der das Spiel so umschrieb, dass es auch auf westlichen Rechnern lief.
9. Gerassimow lebt heute als Wissenschaftler in Australien. Hier hat er seine Version der Verbreitung von Tetris aufgeschrieben.
10. Denn in den Hochzeiten des Kalten Krieges funktionierte die Verbreitung einer Idee und eines Spiels etwas anders als heute. Wie es das Spiel trotzdem in den Westen schaffte, zeichnet die BBC-Dokumentation Tetris - From Russia with Love von Filmemacher Magnus Temple nach. (Aber du kannst diese Geschichte auch auf der nächsten Seite nachlesen.)
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