Was sind Killerspiele? Ein Erklär-Clip
"Ich habe ja nichts gegen eine Diskussion über Videospiele", hatte Matthias Dittmayer im Interview auf jetzt.de gesagt, als er ein Video über die Berichterstattung von ARD und ZDF über Killerspiele veröffentlicht hatte. "Ich finde sie sogar berechtigt und notwendig. Ich finde es aber schlimm, mit welchen Mitteln diese Diskussion geführt wird. So wie das Thema derzeit dargestellt wird, ist eine normale Diskussion gar nicht möglich." Das war vor dem Amoklauf in Winnenden und der sich daran anschließenden Debatte über Killerspiele. Jetzt hat Matthias wieder einen ins Netz gestellt. Er nennt ihn "Killerspiele - Gegendarstellung" und setzt sich darin unter anderem mit dem Zitat des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann auseinander. Dieser hatte unlängst behauptet, Killerspiele widersprächen "dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt."Matthias, der auch das Blog Stigma Videospiele betreibt, erläutert zunächst ausführlich das Spielprinzip eines Killerspiels und setzt sich dann mit der Behauptung auseinander, Killerspiele hätten eine ursächliche Bedeutung für Amokläufe. Dafür findet er keine Belege und erläutert zum Abschluss das Prinzip des Jugendschutzes.
Mittels dieses Clips legt Matthias den Grundstein für das, was er schon im Herbst 2007 auf jetzt.de forderte: eine normale Diskussion über Computerspiele. Denn den Begriff "Killerspiele" schätzt Matthias nicht, er entschuldigt sich sogar bei "allen Gamer" für den Gebrauch dieses Unwortes.
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28.04.2009 - 19:33 Uhr
hinez
Derselbe Typ, anderes Video. Auch sehr unterhaltsam.
Sehr geile Playmobil-Sequenz, mal sehen, wie lange von dem Markeninhaber so etwas geduldet wird - ich erinnere an die Kreuzigungsszenerie mit denselben Figuren und die Unterlassungsverpflichtung. Tja, dann muß halt Lego herhalten ;)
Digital_Data
auch ansonsten gutes video, sehr informativ, aber die zwei-dreimal wo er doch ein bisschen ironie einfliessen lässt könnten den gesamteindruck auf einen wirklichen kritiker von "killerspielen" beeinträchtigen. wäre ohne diese einschübe noch besser rübergekommen.
Das Video ist gut, nur wie schon bei seinem letzten Video sehen es letztendlich nur die, die sich ernsthaft mit dem Thema befassen. Und dazu gehören Menschen wie Beckstein und Pfeiffer nun mal nicht.
Und ich geh' jetzt ne Runde CS spielen!
2Tim 3,2 Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,
2Tim 3,3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, zuchtlos, dem Guten feind,
2Tim 3,4 treulos, leichtsinnig, aufgeblasen, das Vergnügen mehr liebend als Gott;
(lego™ gibt mehr web-credibility, übrigens;)
Außerdem finde ich das ja so gierig, dass man mit 30 immer noch als Killerspielespieler zu einer jugendlichen Revoluzzerbewegung angehört.... Halt mal, das Problem können wir aussitzen: Die nicht-Spieler sterben ja eh bald aus..
Ich seh euch dann bei der TF2-LAN Party im Altenheim.
Ich glaube ich dreh auch ein Viedo. Ob ich auch auf so viel Zustimmung stoßen werde ist aber fraglich. Sind ja meher Zocker unter und als Schützen. Alles was man kennt steht auf der guten Seite und deshalb regen sich ja so viele auf. Da fällt es ja leicht, den anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, vor allem wenn sie weniger sind.








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28.04.2009 - 19:31 Uhr
hinez