Zensursula - der Protest gegen Internetsperrungen hat einen Namen
Sie war für die Presse schon "Vorzeige-Mama" und "Mutter der Nation" - doch seit dieser Woche muss sich Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen einen neuen Spitznamen gefallen lassen: "Zensursula" nennen Datenschützer und Internetaktivisten die 50-Jährige und haben dafür zum Beispiel auch schon die Adresse www.zensursula.net registiert. Dort gibt es eine Todesanzeige zu sehen, die das Ableben des Artikels 5 des Grundgesetzes bekannt gibt. Der vergangene Freitag wird als "schwarzer Freitag des freien Internet" bezeichnet und es wird kritisiert: "Unter dem Deckmantel der Bekämpfung der Kinderpornographie unterzeichnet Familienministerin von der Leyen mit 5 großen deutschen Providern den Internetzensurvertrag. Damit wird zum ersten mal in der Geschichte der Bundesrepublik die bundesweite Zensur eines öffentlichen Mediums eingeführt."
Bild des Protests: Foto von der Antizensur-Demo am vergangenen Freitag in Berlin
Um besser gegen Kinderpornographie im Internet vorgehen zu können, hatte von der Leyen mit den Internetprovidern Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, Telefonica/O2 und Kabel Deutschland ein Vorgehen vereinbart, dass die Sperrung bestimmter kinderpornographischer Seiten vorsieht.
Vertreter des Chaos Computer Clubs kritisieren, "dass Kindesmissbrauch mit den geplanten Geheimlisten nicht bekämpft werden kann." Denn - so ergänzt der FoeBuD e.V. - "technisch betrachtet ist die von der Bundesregierung angestrebte DNS-Sperrung wenig sinnvoll, da sie bereits mit wenig Aufwand umgangen werden kann. Pädophile Straftäter mit grundlegendem technischem Verständnis werden daher keinerlei Schwierigkeiten haben, auch weiterhin auf kinderpornographische Inhalte zuzugreifen."
Das Vorgehen habe also lediglich symbolischen Charakter und öffne die Möglichkeiten zu einer weiter reichenden Zensur. Denn, weil "die Liste der gesperrten Inhalte nicht öffentlich zugänglich ist, bleibt zu befürchten, dass die Rechtmäßigkeit der Sperrung keinerlei Überprüfung unterliegen wird. Das bedeutet: Allein das BKA entscheidet, was den Filter passieren darf."
Und um das zu kritisieren, nennen die Netzaktivisten die Familienministerin nur noch bei ihrem neuen Spitznamen: Zensursula.
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schlau auch, dass schäuble die supernanny vorschickt.
Frau von der Leyen ist eine Person an der man sich reiben kann,weil einiges nicht ganz in Ordnung ist.
Aber den Pädophilen im Internet das Leben schwer zu machen ist nicht so schlimm wie es hier gemacht wird.
Euch ist die Freiheit wichtiger als Kinderschutz.
Jetzt frage ich mich warum?
Ist nicht jedes Kind wichtiger?
Die anderen Staaten ziehen nach,wollt ihr die auch beschimpfen?
Ich habe noch nie gehört dass ihr gegen die Kindersexmonster vorgeht!
Hier werden einfach wieder Werte verdreht.
"von Laien regiert"
ich glaube nicht, daß es den dreien vor dir nicht auch darum geht, kinderpornographie im netz einzudämmen (einen riegel wirst du nämlich auch durch von der leyens entwurf nicht vorschieben können), es geht darum, daß im zuge des gesetzesentwurfs durch die hintertüre auch anderes kritisches und "unliebsames" zensiert werden könnte. leider hat man ja schon zu oft erlebt, daß etwas nach gutdünken ausgeweitet wurde. das alleine ist es doch, was beschäftigt und kampagnen entstehen lässt. und das ist auch gut so.
Gockeline sagte:
ich finde hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschoßen!
Frau von der Leyen ist eine Person an der man sich reiben kann,weil einiges nicht ganz in Ordnung ist.
Aber den Pädophilen im Internet das Leben schwer zu machen ist nicht so schlimm wie es hier gemacht wird.
Euch ist die Freiheit wichtiger als Kinderschutz.
Jetzt frage ich mich warum?
Ist nicht jedes Kind wichtiger?
Die anderen Staaten ziehen nach,wollt ihr die auch beschimpfen?
Ich habe noch nie gehört dass ihr gegen die Kindersexmonster vorgeht!
Hier werden einfach wieder Werte verdreht.
Und reingefallen.
Natürlich ist - theatralischer Trommelwirbel, ergriffenes Schluchzen in der Menge - "jedes Kind wichtiger". Es geht hier aber nicht um den Schutz der Kinder, der Schutz der Kinder würde bedeuten, den Missbrauch zu verhindern und nicht seine blosse Dokumentation. Denn obwohl von der Laien kontinuierlich von einer "Kinderporno-Industrie" spricht die durch eine Nachfrage am Laufen gehalten würde und deshalb ursächlich für Kindesmissbrauch sein soll, wirst du bei halbwegs intensiver Zeitungslektüre, in Interviews mit Kriminalern oder Opfern feststellen, dass Kinder nicht missbraucht werden um Bilder davon zu machen, die Bilder dienen "lediglich" der Dokumentation der Tat, sie sind nicht ihr Auslöser. Wenn man die Kinder schützen wollte müsste man viel Geld die Jugendämter, Schulpsychologen, Streetworker etc pp stecken. Tut man aber nicht, stattdessen kürzt man lieber die Mittel. Kindesmissbrauch passiert im echten Leben und hat auch dort seine Ursachen, nicht in seiner Dokumentation. Und selbst wenn man die Dokumentation und den Tausch im Internet bekämpfen möchte gibt es dazu bereits die passenden Werkzeuge: Eine einfach Mail an den Provider reicht und die Seite verschwindet innerhalb von Stunden. Haben diverse Opferverbände mal getestet und wäre auch für das BKA kein Problem.
Die einzige die hier Werte verdreht, versucht kurde Kausalitäten aufzubauen und Leute beschimpft oder zumindest versucht sie als Unterstützer von Kinderpornographie dastehen zu lassen bist du meine liebe Gockeline.
stellen wir uns vor google.com wird wegen KiPos geblockt.
Alles was man rausfinden muss ist die IP: http://74.125.19.99/
und schon hat man den filter umgangen
aber es genügt ja, sich einen anderen provider zu suchen oder aber auch über einen anderen server per vpn zu kommen. schwups fällt man durch die maschen. vpn ist auch noch verschlüsselt. keiner weis was und sieht was.
der vpn server sollte natürlich keine logs mit schreiben. wird alles schon angeboten.
daher: der technisch versierte user schwimmt einfach drum rum. die anderen tauschen auf alt bekannten wege. die aktion der zensursula ist eben doch nur vorgeschoben um für später alles mögliche unter dem deckmantel zu erreichen.
es wird eben doch höchste zeit, leute in ämtern zu haben, die die technik auch verstehen und sich nicht immer nur von anderen die ohren voll sülzen lassen.
aber nun ist ja wahlkampf, da wird noch weniger nachgedacht.
Aber man darf sagen was einem auffällt!
Ich vergleiche das Geschrei über die Freiheit mit den extremen Linken,wenn einem was nicht passt,draufhauen.
Wer Verantwortung trägt muß Entscheidungen treffen die nicht jedem gefallen.
Mir sind die Sperren allemal lieber als dass die Pädophilen sich austoben können.
Es werden mit der Zeit andere Länder auch noch nachziehen.
Wollt ihr dann die auch beschimpfen?
Bringts nicht.
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3
22.04.2009 - 00:31 Uhr
cougarten
Eine Wistleblowersite wie Wikileaks.org oder auch nur eine Seite die auf Wikileaks.org verlinkt könnte somit gesperrt werden.
Hätte ich wohl in meinem wer-wird-als-erstes-auch-geblockt-ranking weiter nach oben tun sollen (ist auf Platz 5 bei mir)
http://zensiertdas.net/showsession.cs?55...
geleakter Gesetzesentwurf: http://blog.odem.org/2009/04/21/kipo-ges...
außerdem sollen die zugriffe auf die Verbotsschilder nun doch mitgeschrieben werden (wer Kram sehen will wird ihn umgehen, wer sich nur mal das stopschild ansehen will oder auf einen link klickt den irgendein depp geposted hat um leute zu verarschen wird mitgeschrieben)
Gratulation Zensursula Superklug