14.03.2009 - 13:44 Uhr

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Mobbing erzeugt Amokläufe

Text: pantarei

Amokläufe als Reaktion und Zwangsläufigkeit Deutschland liegt in Bezug auf die Anzahl der Amokläufe nicht weit hinter den USA zurück. In Wahrheit gibt es wahrscheinlich mehr Amokläufe hier-denn in den USA sind Waffen frei verfügbar.Gäbe es in Deutschland auch an jeder Ecke Waffengeschäfte würde es wahrscheinlich eine tägliche Amoklaufmeldung geben. Soll es nützen die Waffen zu verbieten?Na und? Schon den 16jährigen in Berlin vergessen der 30 Leute mit dem Messer verletzt hat? Oder die Taxifahrerin in Düsseldorf die ihr Auto in eine Menschenmenge lenkte? Oder all die anonymen Brandtstifter?Glaubt jemand das wären keine Amokläufer weil sie kein Gewehr benutzten? Deutschland ist der perfekte Nährboden für Amokläufe.Warum? Weil destruktives Sozialverhalten in Deutschland der Normalzustand ist. Angeblich ist Fußball die Sportart Nr1 in Deutschland-ein Irrtum-der am häufigsten ausgeübte Sport in Deutschland ist MOBBING.Die Nummer 1 in Bezug auf Mobbing ist zweifelsohne Japan. Dort wird es ijime genannt. Selbstmorde von gemobbten Schülern sind dort Alltag ,genauso wie gemobbte Schüler die Wochen-oder Monatelang ihre Zimmer nicht verlassen.Für sie gibt es ein eigenes Wort in Japan „Hikikomori „. Doch die Nr.2 ist zweifelsohne Deutschland.Warum Deutsche häufiger mobben?Wer weiß-vielleicht gibt es genetische Grundlagen dafür.Man kann ja auch den Holocaust als kollektives Mobbing des Judentums einstufen. Und wer ausser uns hat genug Aggression aufgebracht um 2 Weltkriege anzufangen?Ähnliches „leisteten“ höchstens die Japaner... Grundsätzlich kann man festhalten das in Deutschland zwar jede Form von körperlicher Gewalt geahndet wird und auch tatsächlich seltener Vorkommt –aber dafür die psychische oder mentale Gewalt SEHR häufig vorkommt.Es ist in Deutschland legitim Menschen zu demütigen ihnen „mal die Meinung zu sagen“ gegen sie zu intrigieren und sie zu mobben Nach den Amokläufen sind die „Experten“ dran. Sie sind zumeist Psychologen und geben im Fernsehen zum besten warum Jugendliche amoklaufen.Die meisten davon hätten das Talent zum Nachwuchskomiker.Leider sind sie aber nur unfreiwillig komisch –sie schwadronieren über die Wirkung von Killervideospielen,Gewaltvideos auf Handys,Größtenwahn und Selbstdarstellungstrieb der Amokläufer die bei Youtube ihre Taten und ihr Weltbild offenbarten.Von psychischer Abnormität und Fehlerziehung durch die Eltern ist da die Rede. Warum Amokläufer oft die größten Bestien der Menschheitsgeschichte verehren. Warum sie oft –scheinbar- Nazis und ähnliche zum Vorbild erkoren haben? Eine Gegenfrage: wenn man sich klein und schutzlos fühlt.Wenn man von scheinbar stärkeren drangsaliert wird und sich nicht wehren kann-Was möchte man dann sein?-Antwort: Man möchte der größte und gefährlichste Psychopath sein der frei herumläuft. Das Riesenarschloch vor dem alle anderen Arschlöcher Angst haben. Jemand dessen Name bei bloßer Erwähnung Gänsehaut erzeugt. Jemand wie Hannibal Lecters böser Bruder .Jemand wie Hitler .Jemand der nicht Opfer war sondern ein brutaler Täter. Deswegen findet man so oft Verehrung für diese Nazisachen bei Amokläufern. Alles wird als Ursache angesehen. Nur nicht das Offensichtliche: Die Mitschuld der Umgebung an den Amokläufen. Der Amokläufer und sein Geisteszustand wird als der singuläre Faktor angesehen. Keiner fragt was die Lehrer falschgemacht haben.Keiner fragt sich ob die Mitschüler dem Amokläufer vielleicht vorher übelst mitspielten. Es tauchen immer nur kurze Informationsfetzen auf die darauf hindeuten das der Amokläufer sich gedemütigt und ungerecht behandelt gefühlt hatte.Hier im Lande der Dichter und Falschdenker gibt es keine Reflexion über unsere Gesellschaft und unser Schulsystem.Der Amokläufer ist krank und die Gesellschaft ist gesund.Punkt.Basta .Aus. Wer auf die Idee kommt Lehrer und Mitschüler auszulöschen muss doch krank sein. Schließlich sind doch alle Lehrer gutherzige Pädagogen und die Mitschüler wahre Engel-oder? Einen Dreck sind sie.Die meisten deutschen Lehrer kommen mit dem Leben nicht klar und können sich gegenüber anderen Erwachsenen nicht durchsetzen deswegen –um wenigstens einmal die Austeiler ,die Täter zu sein lassen sie ihre Komplexe an den Schülern aus. Ich habe während meiner Schulzeit 11mal die Schule gewechselt-nicht weil ich ein problematischer Schüler gewesen wäre ,sondern weil meine Eltern berufsbedingt oft umzogen. Könnte also ein Buch über Lehrer schreiben und zum Teil auch über bösartige Mitschüler-aber was ich zu erzählen hätte würde unrealistisch wirken. Die Wahrheit hört sich halt oft fantastischer(und abartiger) an als jedes Märchen. Das Buch wäre eine Hommage an die menschliche Bösartigkeit und wie in unserer Gesellschaft genau die falschen Leute Lehrer werden.Darüber wie jeder Faustschlag auf dem Pausenhof von Lehrern geahndet wird –aber jedes Mobbing jede verbale Demütigung und jede Schikane unter Schülern als Kinderkram („die spielen doch nur“) abgetan wird. Einer der größten Irrtümer der Menschheitsgeschichte ist es anzunehmen das psychische Gewalt wenigerAuswirkung hat als körperliche.Würde man die körperlichen Werte bei einem Menschen messen während er verbal gedemütigt oder gemobbt wird –und das geschieht meistens über einen längeren Zeitraum-würde man denselben Anstieg an Adrenalin und Neurotransmittern messen wie bei einem körperlichen Kampf. Muskeln verspannen sich Das Herz schlägt schneller das ganze Nervensystem ist extrem angespannt.Eine Schlägerei dauert maximal 1-2 Minuten.Meistens hat man danach eine blutige oder gebrochene Nase Prellungen usw.Aber es ist nach 1-2 Minuten VORÜBER. Denn dann kommt der Lehrer gelaufen oder jemand ruft die Polizei ,der Schläger haut ab weil er keine Anzeige will usw. Aber Mobbing dauert lange.Wochen.Monate.Jahre?Es dauert genauso lange wie bis das Opfer flüchtet oder zusammenbricht. Die Spätfolgen sind immens und manchmal gar nicht abzusehen. Das Gemobbte depressiv werden und später Alkoholiker oder drogensüchtig werden ist für die meisten nachvollziehbar. Aber wer kann schon nachmessen wie viel der Stress (der durch Mobbing ausgelöst wird) zum Entstehen von Krebs u.ä. beiträgt? Im Nachhinein ist das schwer festzustellen. Aber das psychischer Stress das Immunsystem massiv schädigt (was optimal für Krebsentstehung ist) steht außer Frage. Alle Mobbingopfer werden depressiv.Ob sie dabei Alkoholiker,Tablettensüchtig oder psychiatrieerfahren werden ist nebensächlich. Sind eh alles Manifestationen von ein und derselben Sache. Manche Mobbingopfer begehen Selbstmord. Ein Amoklauf ist einfach ein erweiterter Selbstmord Nicht mehr und auch nicht weniger. Wer Wind sät wird Sturm ernten Wer redet darüber das Robert Steinhäuser(Amok 2002) ohne Abitur(war wegen gefälschten Attests ausgeschlossen ) überhaupt keinen Schulabschluss hatte ?Etwas das nur in Thüringen möglich war. Ob das einen Amoklauf rechtfertigt? Nicht für einen gesunden Menschen-aber ein Amokläufer ist ein zutiefst depressiver Mensch.Er ist krank-nicht krank durch Viren ,Bakterien oder Gifte-sondern krank durch seine lieben Mitmenschen und das inmitten einer achso zivilisierten Gesellschaft. In seiner tiefen Depression hasst der Amokläufer die ganze Welt.Er will die Leute töten die ihn schikaniert haben.Und auch die welche nichts gegen sein Leid unternommen haben.Also eigentlich die ganze Welt. Deswegen töten Amokläufer auch unschuldige und ihnen völlig unbekannte Personen. Der Hass ist übermächtig und will sich entladen. Egal gegen wen oder wieviele. und was die Konsequenzen betrifft. Der Amokläufer will ein Tsunami werden der die ungerechte Welt um ihn herum einfach wegspült. Amokläufer sind also krank-ja. Aber in den meisten Fällen wurde die Geisteskrankheit durch psychischen Terror der Umgebung ausgelöst.Nur selten ist eine echte,bereits bestehende Geisteskrankheit die Ursache für so ein Massaker-wie im Falle des Virginia-Tec-Amokläufers Und bestraft unsere Gesellschaft im (bei Erwachsenen) Mobbing? Werden Mobber ausgegrenzt ,verachtet und ihnen ein sozialer Aufstieg unmöglich gemacht? Von wegen -unsere Gesellschaft ist voll von Leuten die ihren sozialen Aufstieg vor allem geschicktem Mobbing verdanken. Mobbing ist eine Erfolgsstrategie. Zu oft wandert der Gemobbte als depressiver Patient in die Psychiatrie und der Mobber steigt beruflich auf. Über den Gemobbten munkelt man dann meist noch er sei „instabil“ oder „könne mit Streß nicht umgehen“ Beispiele erwünscht?Erinnert sich jemanden an die Cristoph-Daum-Kokain-Affaire die durch Uli Hoeneß ausgelöst wurde? Und zwar just zu dem Zeitpunkt als es darum ging den Posten des Bundestrainers zu besetzen? Vorher störte Daums Vorliebe keinen.Aber Hoeneß benutzte diese Schwäche Daums geschickt um ihn als Bewerber auszuschalten-und so seinem Schützling Völler den Posten zu besorgen. Hoeneß argumentierte natürlich er „sei besorgt um den Ruf des Fußballs“ und „ein Bundestrainer müsse Vorbildfunktion haben“. Und wurde er bestraft für dieses leicht zu durchschauende Mobbingmanöver ?. Kein Stück-er trat als Werbeträger im Fernsehen auf. Eigentlich hätte er ins Gefängnis gemusst.Eines von zig tausend Beispielen wo Mobbing die Karriere gefördert hat. Wer die Ursachen von Amokläufen kennen will sollte sich mal Bowling for Columbine und andere Dokumentationen über diesen Amoklauf ansehen. An der Columbine trägt man jetzt Schuluniformen um zu verhindern das Schüler wegenunmodischer Kleidung schikaniert werden. Die Lehrer sind explizit gehalten gegen Mobbing und Ausgrenzung unter Schülern vorzugehen . Ein Überlebender der von Eric Harris verschont wurde erzählte: „Die beiden (Eric und Dillon)wurden wie Fußabtreter behandelt. Ich musste an dieser Schule schon einiges an Scheiße fressen –aber die beiden haben noch sehr viel mehr abgekriegt“ Damit ist alles gesagt. Jede Frage nachdem Warum beantwortet. Die Frage ist nicht warum Menschen Amok laufen-sondern warum es nur so wenige tun.


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okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 13:56 Uhr
okkasionalsozialist

für deutschland:

"Mitte der 70er Jahre haben sich in Deutschland jährlich 20.000 Menschen suizidiert.

Derzeit hat sich diese Zahl mehr als halbiert, 2006 lag sie erstmals unter 10.000"

www.suizidprophylaxe.de/Suizidstatistik.pdf

Breeny
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Mag ich Mag ich nicht

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14.03.2009 - 15:00 Uhr
Breeny

Mobbing beginnt oft ganz harmlos, eine unbedachte Bemerkung. Ein Zug, auf den andere, die nur darauf gewartet haben, dann ungeniert aufspringen.

Ich erinnere mich noch gut an die 8. Klasse: wir hatten eine neue Mitschülerin aus einem anderen Bundesland hinzubekommen. Sie war in Latein deutlich schwächer als der Klassendurchschnitt. Anstelle sie zu fördern [und damit auch zu fordern] machte sich unser Lateinlehrer fortgesetzt über sie lustig. Sprüche wie 'du gehörst in die Baumschule' waren da noch von der harmlosen Fraktion. Dieses ganz offen betriebene Mobbing spaltete damals die Klasse in zwei Lager. Unterstützer und dem Herrn Lehrer blind folgende Hammelherde. Die Unterstützer wurden schnell weniger, denn sein Mobbing wurde vom Herrn Lehrer geschickt und umgehend auf den Unterstützerkreis ausgedehnt. Viele von uns gingen nur noch mit Bauchweh in die Schule. Duckten die Köpfe, taten so, als wäre nichts geschehen. Nur nicht auffallen, nur nicht den Zorn des Herrn Lehrer auf sich selbst ziehen. Die Neue wurde zum Spielball, denn wo gibt es denn das, dass eine Schülerin einem Herrn Lehrer 'Schwierigkeiten' macht??! Noch vor den Zwischenzeugnissen wechselte sie das Gymnasium. Es kehrte wieder Ruhe ein. Eine sehr trügerische und brüchige Ruhe. Wir alle wussten, morgen hättest du schon der Nächste sein können, der grundlos gemobbt wird.

Dieses Erlebnis liegt schon eine Ewigkeit zurück, dennoch denke ich auch heute noch mit ungutem Gefühl an die Machtlosigkeit zurück, die ich damals als 13jährige empfand. Und an die menschenverachtenden pädagogsichen 'Fähigkeiten' eines Herrn Lehrers. Viel ppäter erfuhr ich, dass eben dieser Herr Lehrer nicht in der Oberstufe eingesetzt wurde, weil er dem Stress nicht mehr gewachsen sei. Ob die Neue womöglich 'nur' als Blitzableiter herhalten musste, weiß er nur selbst.

okkasionalsozialist
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Mag ich Mag ich nicht

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14.03.2009 - 20:38 Uhr
okkasionalsozialist

mobbing ist allgegenwärtig, gehört aber seit jeher zum sozialen repetoire des menschen. das ist nichts neues. stark unerwünschtes verhalten wird von einer gruppe eben abgestraft.

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Mag ich Mag ich nicht

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14.03.2009 - 20:38 Uhr
okkasionalsozialist

repertoire

Hansman
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Mag ich Mag ich nicht

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22.04.2009 - 15:49 Uhr
Hansman

okkasionalsozialist sagte: "mobbing ist allgegenwärtig, gehört aber seit jeher zum sozialen repetoire des menschen."
Cool also ist mobbing total okey! Juhuuuu! Leute rennt in die Schulen macht eure Klassenkameraden richtig fertig und freut euch wenn dann mal ein depressiver Schüler in die Schule geht und 15 Menschen erschießt. Man kann ja dann die Killerspiele und Schützenvereine verantwortlich machen. Und die machen wir dann auch noch mal richtig fertig...
Soviel zum sozialreportoire des Menschen.

NNN
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Mag ich Mag ich nicht

3

25.02.2010 - 01:57 Uhr
NNN

Ja, ganz genau so ist es. Nachdem ein Amoklauf stattgefunden hat, liegen Zettel in den Blumenmeeren vor dem Schultor auf denen steht "Warum?" Das Wort drückt alles aus. Ich könnte kotzen, wenn ich das lese. Es ist kein Ausdruck für den Schmerz und die Hilflosigkei der Mitmenschen, sondern ist ein Indikator für die Dummehit unserer egoistischen Gesellschaft, dass nichts verstanden wurde und dass sich keiner einer Schuld bewusst ist.
Klar der Psychopat ist gefunden, dass er nur ein Opfer ist ? "frechehit" derjenige der das glaubt hegt bestimmt auch solche gedanken... NEIN !
Dass viele Mobbingopfer gar nur grundlos aus "Spass" gemobbt werden weiss kaum einer, na logo es ist doch auch völlig normal mal wieder den Stillen Typ aus der hinderen Reihe zu verarschen, zu sehen wie dumm er sich anstellt, ihm zu sagen was für ein NICHTS er doch ist. Haha ... dass er sich nicht mehr wehrt ist doch auch klar, er ist halt ein Schwächling womöglich ist er schwul.
Das ist doch ganz normal, oder?

-Wenn es zu viel wird, kann man sich dagegennicht mehr wehren, dann zersplittert die Schutzschicht die einen gesunden Menschen umgibt wie dünnes Glas.-
Dann brennt sich jedes Wort tief in seine Seele des Mobbing Opfers ein und hinterlässt tiefe psycische Schäden die erst nach Jahren verarbeitet werden können. Man wird förmlich krank.
Immerwieder fragt man sich: "Warum machen die das"?
Schlimmer noch, durch diese Schäden zieht man neue Peiniger an, wie das Licht die Motten.
Dass viele dagegen sind, sich aber nicht trauen etwas dagegen zu tun, um nicht selbst in die Schussbahn zu geraten, ist leider Standart.
Was von den Mobbern nur als spass bezeichnet wird, ist für das opfer existenzbedrohend. Hier kann ein leben ausgelöscht oder eine persönlichekt am entfalten entscheident gestört oder zerstört werden. Doch das kann man wohl nur verstehen wenn man diese "Massaker" selbst erlebt hat.
Denn irgendwann ist das Mobben so alltag geworden, dass niemand mehr auf die kleine Person in der ecke achtet die sagt : "Hey ich bin auch nur ein Mensch, hört auf damit"

Ich bin echt durch die Scheisse gekrochen und ich habe dennoch meine überzeugung von anderen Menschen nie verloren. Ich haben denjenigenn sorgar verziehen. Warum? Weil ich verstehe warum sie es machen. einfach nur so... sie wissen es nicht besser. Ganz einfach.

wenn ich zurückdenke erscheint es mir wie ein alptraum, dessen ausmass mir erst jetzt bewusst wird, das ist nun fast 8 jahre her.
Ich kann dazu nur sagen dass der Eröffner dieses Threads den Nagel voll auf den kopf getroffen hat.
Und filleicht können einige leute jetzt eine konstruktive Antwort auf die frage nach dem Warum geben, wenn sie ganz scharf nachdenken, über das was sie getan haben.

MFG

dietrichbrandt
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Mag ich Mag ich nicht

0

15.03.2010 - 10:46 Uhr
dietrichbrandt

Hallo pantarei und NNN,
ich finde, ihr habt sehr gut beobachtet und legt den Finger genau in dei Wunde. Die tiefen Wurzeln von Amok liegen im menschlichen Verhalten. Und empirisch kommt man bei Nachdenken auf die richtige Lösung. Und das sind nicht Gewaltspiele.
Mann kann zeigen, dass es genetisch verankertes Grundverhalten ist, das zu Amok führt, wenn das individuell Gelernte einen ersten Menschen in den Augen anderer Menschen, insbesondere sogenannter "Lautsprecher" als schwach, anders, zurückgeblieben erscheinen lässt.
Dass da bestimmtes, genetisch verankertes Verhalten die Fundamentalrolle spielt, erklärt, warum es das "schon immer" gibt, sich nur in der Form etwas ändert.
Das bedeutet aber überhaupt nicht, dass es damit zu rechtfertigen ist. Diese Grundlage erklärt es nur.
Wer sich "mobbend" verhält, hat seine fundamentalen Antriebe nicht unter ethischer Kontrolle.
Er verhält sich entsprechend seiner genetischen Antriebe, denen ein Tier nie, ein Mensch nur mit ethisch entwickeltem Geist ausweichen kann. Menschen, die andere mobben, verhalten sich wie unbewusste Tiere, in der Raffinesse halt durch Intelligenz und "archaischen" Geist (fragwürdig) optimiert. (Um Missverständnissen vorzubeugen: hier steht nicht, dass Tiere mobben. Es soll so verstanden werden, dass es tierisches Verhalten ist, das bei Hinzukommen von Intelligenz und Bewusstsein (Geist) als "mobbing" erscheint. Es handelt sich dann um "archaischen" Geist, der als Verstärker und Diener im Dienst seiner genetischen Antriebe steht).
Auch Mitläuferverhalten geht auf genetische Antriebe zurück. Insbesondere der mobbende Wortführer ist als tierhafter Alpha darauf aus, dadurch als stark zu erscheinen, indem er (vermeintliche) Schwächen anderer zum eigenen Vorteil und zur Eigenprofilierung ausnutzt.
Weil der vermeintlich Schwächere in gleicher Weise nach Anerkennung sucht, sie aber nicht erhält, eher das Gegenteil, entsteht die von euch angesprochene Spannung, die sich in Extremfällen gegen andere, "Schuldige wie Unschuldige" oder gegen sich selbst entlädt.
Ich finde eure Beiträge als sehr gut in den Ursachen verstandene Wahrnehmungen.

Wer sich mit genetisch verankertem Grundverhalten befasst, wer das Gelernte oder zu Lernende auch in frühesten Lenphasen eines Menschen bedenkt, der sieht die entscheidende Rolle der Erziehung in den frühesten Lebensjahren: die ersten drei, dann die Zeit bis zum Eintritt in die Grundschule.

Ich wollte hier nur Fingerzeige geben und liefere Details und Begründungen gerne bei Interesse.
Das Thema "genetisch verankertes Grundverhalten" und seine Auswirkungen bis heute ist übrigens auf der INTERNET Seite www.gesellschaftsevolution.de und den dort aufgeführten Büchern skizziert.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter

Phyrox
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Mag ich Mag ich nicht

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28.01.2011 - 21:59 Uhr
Phyrox

Ich stimme der Anzeige voll zu, habe selbst ähnliche Erfahrungen gemacht. Leider sind die genannten Beispiele für meine Begriffe etwas unpassend und schaden der an sonsten hohen Aussagekraft des Textes.

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Mag ich Mag ich nicht

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28.01.2011 - 21:59 Uhr
Phyrox

Ich stimme der Anzeige voll zu, habe selbst ähnliche Erfahrungen gemacht. Leider sind die genannten Beispiele für meine Begriffe etwas unpassend und schaden der an sonsten hohen Aussagekraft des Textes.

CXT
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Mag ich Mag ich nicht

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17.02.2011 - 00:56 Uhr
CXT

@ NNN:

Diese "Warum?"-Schilder finde ich auch so widerlich.
Erst die Selbstjustiz an Schulen zur Norm erklären und sich dann mit "Warum?"-Plakaten auf die Trauerfeier stellen, wenn einer irgendwann zur Beretta greift.

Und das Schlimmste ist, dass diese Leute noch nicht einmal etwas von ihrer Ignoranz merken.
"Die Kinder machen das schon alles unter sich aus..." und dann selbst wegen jedem Ast, der über Nachbars Gartenzaum wächst, zum Anwalt rennen.

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