Private Gefängnisse profitieren von der Krise
In den USA sitzen 120 000 Eingesperrte in nichtstaatlichen Strafanstalten. Und weil den Bundesstaaten Geld fehlt, werden es täglich mehr
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Da läuft doch was falsch.
Schneller bauen heißt auch höhere Investitionen, wenn ich will, dass das Gebäude pronto fertig ist. Für Beamte müssen keine Steuern abgeführt werden... wieviel weniger bekommen denn dann die Angestellten der privaten Firmen? Und: wenn dies im privaten auch erlaubt ist, was spricht denn dann gegen die Entbeamtisierung des Apparats?
Was wenn der private pleite macht? Die Steuersünder und Tunichtgute wieder frei rumhüpfen lassen?
warum nicht alle gefangenen in chinesiche gefängnisse stecken, wärs wohlmöglich noch günstiger?
privat finanzierte gefängnissbauten gibs allerdings (ppp) oft sind die natürlich langfristig teurer, aber kurzfristig günstig.
allerdings ist es auch so, das die baubehörden als bauherr wesentlich schwerfälliger arbeiten als speziallisierte prvatunternehmen. das könnte der staat auch, der hat aber keinen grund dazu, das geld ist ja da.
05.01.2009 - 03:39 Uhr
nordzucker
Der einzige Grund, warum es also kurzfristig günstiger wäre, ist, dass der Staat träge ist und langsamer handelt als private? Und wenn es, wie du sagst, so ist, dass es langfristig teurer kommt, äh, wer genehmigt sowas? Und der Grund, das Geld sei da, der zählt ja wohl mal gar nicht, sonst gäbs keine privaten Anstalten oder?
Die Forschungseinrichtung Reason Foundation schätzt, dass Regierungen durch die Beauftragung privater Gefängnisfirmen die Kosten für den Gefängnisbetrieb um 15 Prozent senken könnten. Die Konzerne bauen in der Regel schneller als der Staat und haben niedrigere Kosten, weil sie keine Beamten beschäftigen.
Das mit den Beamten stimmt so nicht. die kosten weniger oder wenigstens gleich viel. Und wenn nicht, dann spricht aus dieser Situation heraus überhaupt nichts dagegen, Personal nicht in den Beamtenstatus zu befördern. Die billigere Alternative möge gewinnen.
Es bleibt: Trägheit des Trägers?
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04.01.2009 - 19:19 Uhr
MorbusBahlsen
Warum müssen überhaupt 1,6 Millionen inhaftiert leben?! Knapp 1.600.000 Menschen!
Einen Auswuchs von Profitgear thematisiert auch der kürzlich erschienene Film Death Race... für das Jahr 2012!