31.12.2008 - 08:50 Uhr

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War 2008 zu warm?

Text: oekorealist in Ökooptimisten (26)

Dirk Maxeiner

Die Klima-Jahresendrallye

Zum Jahresende legen sich die Klima-Katastrophisten noch einmal mächtig ins Zeug. “2008 war zu warm”, verkündet die Bild-Zeitung, ohne allerdings mitzuteilen, was sie zu dieser Meinung veranlasst. Nun ja, es fragt ja auch keiner mehr. Zu warm für was? Zum Arbeiten? Zum Fortpflanzen? Zum Fußballspielen? Mir war 2008 übrigens nicht zu warm, was genauso relevant ist wie die Einschätzung der Bildzeitung (nämlich gar nicht). Der Deutsche Wetterdienst verkündete das Jahr 2008 sei das “sechswärmste” seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Eine Kleinigkeit, die er dabei vergass zu erwähnen: Es war deutlich kälter als die Vorjahre. Ich bin darauf an dieser Stelle ja bereits eingegangen. Und der bescheidene Hinweis, der letzte Temperaturrekord liege nun fast zehn Jahre zurück wird vom Wetterdienst so gekontert: “Das stimmt, doch klimatologisch gesehen sind acht Jahre fast nichts. Dass es zuletzt etwas weniger warm war, darf man nicht als Verlangsamung des Temperaturanstiegs interpretieren, den wir haben. Auch in Zeiten des Klimawandels ist es nicht ungewöhnlich, wenn es mal acht oder neun Jahre keinen Rekord gibt.” Nun gut, wenn acht Jahre fast nichts sind, dann sind die 80er- und 90er-Jahre, in denen wir eine ausgeprägte Erwärmnung hatten. lediglich doppelt so viel wie fast nichts. Aber so herum wird nicht so gern abgewiegelt.

Ganz großzügig ist wie immer Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut. Der nutzt die Jahres-Endrallye laut BILD zu der Aussage: “Wir sind auf dem Weg zur Destabilisierung des Weltklimas viel weiter fortgeschritten, als die meisten denken”. Auch eine äußerst präzise Aussage: Was denken die meisten denn so? Wer hat sie gefragt? Aber lassen wird das. Eines steht jedenfalls fest: Das Jahr 2008 ist garantiert kein Beleg für eine immer schnellere Klima-Erwärmung. Wer so etwas behauptet oder insinuiert redet schlicht Blech. Neben dem Potsdam-Institut darf bei dieser konzertierten Aktion die befreundete Münchner Rückversicherung nicht fehlen. Die möchte ihre Prämien erhöhen, stimmt in das Mantra vom warmen Jahr 2008 ein und warnt pünktlich vor den Kosten des Klimawandels. Wer sich deren Statistik der nach Gesamtschaden zehn größten Naturkatastrophen von 2008 ansieht, stößt dann an erster Stelle auf ein Erdbeben in China, an zweiter auf einen der (seit 2005 weniger gewordenen) Wirbelstürme und an dritter Stelle auf Winterschäden (!) in China.

Als vor 14 Tagen klar wurde, dass die Global-Temperatur 2008 deutlich nach unten gegangen ist, erklärte Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut: “Hier etwas hinein zu interpretieren, etwa ein Nachlassen der globalen Erwärmung, wäre wissenschaftlich unseriös - auch wenn manche dies zweifellos versuchen werden.” Daraus lernen wir: Ein kälteres Jahr als Beleg für eine Abkühlung anzuführen ist unseriös. Ein kälteres Jahr als Beleg für eine Erwärmung anzuführen, ist offenbar nicht unseriös. Mal sehen wie lange die Klima-Zunft ihre eigenen Widersprüche noch aushält. Dazu passt ein Zitat von Stephen Hawkins, dass ich schon öfters mal angeführt habe: “In der Praxis widerstrebt es Menschen eine Theorie aufzugeben, in die sie viel Zeit und Mühe investiert haben. Gewöhnlich stellen sie deshalb die Beobachtungen in Frage und versuchen die Theorie so abzuändern, dass sie zu den Beobachtungen passt. Schließlich verwandelt sich die Theorie in ein schiefes und hässliches Gebäude.” Oder eben in eine Religion. Und in ein prima Geschäft. So, jetzt wünsche ich allen Achse-Lesern ein gutes und angenehm warmes Jahr 2009!

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...


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5 Kommentare

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DagnyTaggart
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Mag ich Mag ich nicht

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31.12.2008 - 09:47 Uhr
DagnyTaggart

Bei mir im zugigen Schottischen Caslte war es nicht zu warm.

gynt
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Mag ich Mag ich nicht

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07.01.2009 - 11:27 Uhr
gynt

wir scheinen uns schneller im kreis zu drehen als zu hegels zeiten...

tut mir leid...

jetkos
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Mag ich Mag ich nicht

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13.01.2009 - 07:48 Uhr
jetkos

Mi 7,13 Aber die Erde wird zur Wüste werden um ihrer Bewohner willen, infolge ihrer Übeltaten.

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Mag ich Mag ich nicht

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13.01.2009 - 07:50 Uhr
jetkos

jetkos sagte:
Mi 7,13 Aber die Erde wird zur Wüste werden um ihrer Bewohner willen, infolge ihrer Übeltaten.

http://www.endzeit.homepage.t-online.de/

oekorealist
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Mag ich Mag ich nicht

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13.01.2009 - 14:41 Uhr
oekorealist

jetkos sagte:
jetkos sagte:
Mi 7,13 Aber die Erde wird zur Wüste werden um ihrer Bewohner willen, infolge ihrer Übeltaten.

[link=http://www.endzeit.homepage.t-online.de/
]http://www.endzeit.homepage.t-online.de/


ähhh...ja genau. am besten schon mal ein erdloch graben ;)


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