1929 und 2008: Zurück in die Zukunft
Wer wissen will, wie schlimm die Finanzkrise werden kann, sollte bei John Kenneth Galbraith nachschlagen. Der amerikanische Ökonom hat vor fünf Jahrzehnten ein Buch geschrieben mit dem Titel "Der große Crash".
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit vor 23 Std.
- Revoluzzer Ratzinger vor 23 Std.
- Bürger werden künftig zur Organspende befragt vor 23 Std.
- Verschwinden wir in der Nacht vor 23 Std.
- Im Namen der Unbarmherzigen 24.05.2012
Dieser Text von jetzt.de ist in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!
Aber ich werds nicht schon wieder detailliert erklären. Lehnt euch einfach zurück und genießt die Show. Für uns Linke ist's nicht ganz so spannend, denn WIR kennen das Ende schon- schon lange. ;-)
GAME OVER!
ein kurzer vergleich der lebensbedingungen -ueber alle gesellschaftsschichten hinweg- im laufe der letzten 150 jahre muesste eigentlich jede diskussion ueber den erfolg des kapitalismus eruebrigen. aber offenbar verleiht einem linke ideologie eine betraechtliche resistenz gegen die wahrnehmung der realitaet.
09.10.2008 - 09:01 Uhr
Shorebilly
caveat: natuerlich duerfte diese simple rechnung das vermoegen der 300 reichsten familien masslos uebertreiben - auch wenn z.b. familie saud deutlich ueber den 50mrd liegt, wird die grosse mehrheit doch ueber deutlich weniger verfuegen.
real_redwing
und die linken die dem kapitalismus das nahe ende vorhersagen
gibts schon seit beginn des kapitalismus, aber ich denke nicht das wir schon so weit sind. ich denke entweder ziehen wir jetzt mal endlich lehren aus dem geschehenen dann sehe ich wirklich eine interessante zukunft auf uns zukommen, denn es geht auch wirtschaftlich zu denken ohne nur immer das stupide renditeziel vor augen zu haben, da das halt wie gesehen langfristig eher unwirtschaftlich ist. oder wir vermasseln es aus der krise zu lernen und es wird alles nochmal extremer. hoffe und glaube ich aber nicht, menschen sind ja durch aus lernfähig, und besonders dann wenn schlimme Konsequenzen drohen...
ich befuerchte die ueberlegung muesste heissen:
soll ich eine zeit lang gut auf pump (und ausbeutung) leben, wenn ich weiss, dass es eines tages nicht mehr so weitergeht und ich wieder "arm" bin
oder sollte ich dann nicht besser gleich "arm" bleiben?
Und wie geht das?
Wer solche heissen Räder dreht, muss zukünftig in die persönliche Haftung genommen werden. Die Herren Bängster und Dealer und Manager müssen, wenn sie solche riskanten Deals machen um ihr persönlich zusammengerafftes Vermögen bangen.
die vision: hartz4manager
Auch mit dem Austrocknen der Steuerparadiese und Schwarzkassenplätze, wie Lichtenstein etc., könnte es jetzt erstmals ernst werden.
Und eine ordentliche Sondersteuer auf grosse Vermögen könnte natürlich den Schaden für den sogen. "kleinen" Steuerzahler erheblich begrenzen.
Kurz und gut: eine weltweite soziale Marktwirdschaft!
Und zum zweiten:
Jep, dem stimm ich zu, das System wies jetzt ist musste zum Kollaps führen - Geld kann niemals Geld produzieren, und genau das passiert schon allein beim simplen Vorgang des Zinses. Geld braucht immer einen Gegenwert!
Wenn man bedenkt dass es ca. 126000 verschiedene Formen der Geldanlage gibt Oo.
Zum Kommentar Real_Redwings ganz am Anfang:
Das gleiche hat schon seinerzeit Martin Luther prophezeit:
"Es ist mir unverständlich wie aus sechs Gulden hundert Gulden werden können"
Triffts doch vollkommen oder?
Die Zukunft wird's beweisen; das Leben wird's euch lehren. Es gab nie einen langen Kapitalismus, sondern eine Kette von gescheiterten und neugestarteten, und jeder Kollaps artet heftiger aus und könnte irgendwann einmal der Letzte sein, angesichts heutiger Waffensysteme. Wir brauchen ein besseres System, damit dieser Mist aufhört.










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08.10.2008 - 23:18 Uhr
Deftig
Ich vertraue nur Männern mit Bart.