Was muss ich über die Ramones wissen, Florian Hayler?
Vielleicht waren sie die hässlichste Band aller Zeiten. Und von musikalischem Talent wollen wir gar nicht erst anfangen. Trotzdem waren die Ramones (1974-1996) aus New York die Erfinder des Punkrock und durch ihre extrem rotzige Art die womöglich coolsten Säue, die je auf einer Bühnen gestanden haben. Der Musikjournalist Florian Hayler setzt der Band mit seiner beachtlichen Sammlung an Ramones-Überbleibseln ein Denkmal. Zwei Jahre lang gab es sein Ramones-Museum in Berlin-Kreuzberg. Jetzt wurde es ins Zentrum der Stadt umgezogen und präsentiert sich noch opulenter. Warum eigentlich ein Museum für eine Band? Wir haben bei Florian Hayler nachgefragt.
Florian, wer waren die Ramones? Ohne die Ramones gäbe es nicht nur Punk-, sondern auch ganz viele andere Bands nicht. Angefangen natürlich bei den Sex Pistols, die ja allgemein als der Inbegriff des Punk gelten, dann The Clash, aber auch Green day, Die Toten Hosen oder Die Ärzte. Ohne die Ramones gäbe es die alle nicht, weil die mit ihrer Musik gezeigt haben, dass man keine virtuosen Musiker für eine coole Band braucht. Wann hast du selbst zu den Ramones gefunden - und was bedeuten sie für dich? Die Band war für mich in der Pubertät wichtig. In einer Zeit, in der man sich selbst entdeckt und in der man herausfindet, was man gut und was man schlecht findet. Die Ramones haben mein musikalisches Interesse generell geweckt. Sie waren für mich auch der Grund, dass ich gesagt habe: Musik interessiert mich mehr, als sie nur so nebenbei zu konsumieren. Ich habe mich dann mit der Band beschäftigt, sehr oft deren Platten gehört und sehr oft ihre Konzerte gesehen.

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und dasse hässlich sind spricht ja nur dafür dasse keine ewig verhassten poser sind/waren.
Textzitat:"Müssen diejenigen, die sich heute aus Modegründen ein Ramones-T-Shirt kaufen, unbedingt wissen, wen sie da vorne drauf haben?"
Ja, das is schon bissle witzig...oder lächerlich!? Viele Kiddies laufen auch heute mit dem neon-farbenen totenkopf der band "the exploited" rum...fraglich ob diese wissen, was sie da tragen :-)
aber dass es schon ausmaße wie h&m etc...genommen hat, war mir so nicht bewusst.
ob die heutigen unpolitischen "emos" auch wissen, dass das lila "pali" ein palaestinensertuch is, welches egtl weiß-schwarz is und in den späten 70ern frühen 80ern gerne von Linken in Kombination mit Bundeswehrparka getragen wurde? Fraglich.
sei`s drum. ein amerikanischer musikjournalist schrieb einst: "the ramones saved rock n roll". dem ist nichts hinzu zu fügen, außer:
gabba gabba hey.
06.10.2008 - 14:20 Uhr
__xxx__
dann schau du mal auf die gründungsdaten der ramones, der ney york dolls, mc5, der stooges... die ramones sind schon aufgretreten, als mclaren noch mit den new york dolls auf tour und die sex pistols eine fixe idee waren.
zur tiefer greifenden info:
http://www.amazon.de/Punk-Rock-Die-ganze...
"Der Gitarrist der Patti Smith Group Lenny Kaye, gebrauchte den Begriff Punk-Rock 1972 in den Erläuterungen einer von ihm veröffentlichten Anthologie des amerikanischen Garagenrocks der 1960er Jahre.
Später gründete in New York Legs McNeil ein Fanzine namens Punk Magazine. Der Punk-Veteran Donny the Punk hat erklärt, dass das Wort Punk von einem Slangausdruck für Vergewaltigungen im Gefängnis kommt („I punked that kid“). Ein „Punk“ ist in diesem Zusammenhang das Opfer.
Nach Großbritannien gebracht wurde der Begriff „Punk Rock“ für junge englische Rockbands wie die Sex Pistols, The Clash und The Damned durch die Musikjournalistin Caroline Coon, die damalige Freundin von Paul Simonon, dem Bassisten von The Clash. Vorher war in England für diese Art von Musik der Begriff „Working Class Rock ’n’ Roll“ geläufig."
aber gut, spitzfindigkeiten. :-)
06.10.2008 - 14:51 Uhr
voiceofregret
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05.10.2008 - 21:49 Uhr
menotbug