05.03.2008 - 09:00 Uhr

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Dein Computer wird ökologisch: Zehn Fakten über Green IT

Text: wlada-kolosowa

Heute öffnete die CeBIT ihre Türen. Über Jahre hinweg sah man in Hannover das Handy schrumpfen und den Laptop abmagern, nun hat auch der Öko-Boom die Messehallen erreicht. Das Lieblingskind der diesjährigen CeBIT ist so genannte "Green IT" – sparsame und somit umweltfreundliche Entwicklungen in Computer- und Kommunikationsbranche. Hier zehn Punkte, die du darüber wissen musst.

1. Green IT oder green computing bedeutet, Informationstechnologie umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten. Das heißt, alle Produkte müssen recyclebar und schadstofffrei sein. Es geht auch darum, den Stromverbrauch zu senken. Gespart wird in zwei Bereichen: Einerseits soll die Technik sparsam hergestellt werden, anderseits sollen die Geräte energieeffizient sein. Der zweite Punkt ist besonders wichtig: Kluge Soft- und sparsame Hardware bremst die Energieverschwendung nachhaltig. 2. Der ökologische Sinneswandel der digitalen Industrie ist überfällig: Schließlich pusten allein die 50.000 Rechenzentren, die es in Deutschland gibt, 5,6 Millionen Tonnen Abgase in die Luft. Drei Atomkraftwerke sind nötig, um ihren Energiebedarf zu stillen. 3. Wer denkt, Billigflieger seien das größte Umwelt-Übel, irrt. Weltweit entfallen zwei Prozent des CO2-Ausstoßes auf IT und Telekommunikation – genauso viel wie auf Luftverkehr.
4. Nicht altruistisches Gutmenschentum, sondern Kalkül liegt Green IT zu Grunde. Für die Unternehmen zahlt sich der Umstieg auf Enegrieeffizienz bereits nach zwei Jahren aus. Auch für die Verbraucher sind Strom sparende Geräte auf lange Sicht günstiger. Ein weiterer Vorteil: Mit umweltfreundlichem Image punkten die Anbieter bei den Käufern. Und Käufer bei ihren Mitmenschen. 5. Immer mehr IT-Unternehmen erkennen, dass Grün die Farbe der Zukunft ist. Über 100 Firmen stellen ihre umweltfreundlichen Produkte auf der CeBIT aus. Mit von der Partie sind unter anderem Artwizz, die Doppelladestation für Wii und Cyber Sport Ltd. sowie die Green Gamer Initiative. 6. Es geht nicht immer nur um Strom. Einige Anbieter präsentieren auf der CeBIT originelle Ideen zum Klimaschutz, die auf andere Bereiche abzielen. So bietet die amerikanische Firma Sun einen virtuellen Schreibtisch in einer 3D-Welt. Die Firma Netviewer stellt „Live Presenter“ vor, ein Videokonferenz-System, das Reisewege und somit Abgase spart. 7. Natürlich will auch Greenpeace etwas bei diesem Thema mitreden und hat einen Stand bei der CeBIT. Die Organisation machte bereits mit „Missed Call: iPhone’s hazardous chemicals“, einem Report zu Giftstoffen im iPhone, auf das Problem aufmerksam. 8. Auch wir können was tun! Web 2.0- Angebote treiben den Strombedarf der Rechenzentren in die Höhe. In den Jahren 2000 bis 2005, als die User verstärkt angeregt wurden, ihre Daten auf Servern anzulegen, hat sich die Datenmenge und somit auch der Energieverbrauch verdoppelt. 9. Man kann Green IT cool oder uncool finden. Bald geht es aber nicht mehr ohne. Die Strompreise sorgen dafür. 10. Und so wirst du ein grüner User: Stromsparfunktionen in den PC-Betriebssystemen nutzen, auf Standby-Modus verzichten und Stromfresser durch grüne Alternativen ersetzten. Und beim Kauf neuer Geräte unbedingt auf den Energy Star achten.


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4 Kommentare

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afrirali
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Mag ich Mag ich nicht

0

05.03.2008 - 10:35 Uhr
afrirali

hm, jetzt kapier ichs nicht. ist it schlecht für die umwelt, weil abgase und so (mein laptop stinkt schon total), oder gut, weil video konferenzen statt flüge energie sparen? komische welt...

ernsthaft: bitte, bitte, bitte, schreibt über das thema nicht so inhaltsleere artikel wie diesen hier. "9. Man kann Green IT cool oder uncool finden. Bald geht es aber nicht mehr ohne. Die Strompreise sorgen dafür." mussten die 10 punkte in der liste voll werden? und solche sätze kann man vielleicht kindern schreiben: "Und beim Kauf neuer Geräte unbedingt auf den Energy Star achten." aber doch nicht erwachsenen menschen.

für mehr qualität auf jetzt.de!

seco2k6
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Mag ich Mag ich nicht

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05.03.2008 - 12:38 Uhr
seco2k6

hmm früher stand dieses energy-star logo schon bei meinem 90MHz pc im bootscreen :D

marksu_
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Mag ich Mag ich nicht

0

05.03.2008 - 16:37 Uhr
marksu_

11.) geräte länger nutzen und nicht jedem schnickschnack nachlaufen .. da sind auch die betriebssystemhersteller aufgefordert. viele leute reichen textverarbeitung, mail und internet aus ... da brauchts nicht jedes jahr den schnellsten neuesten rechner

ChrisJumper
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Mag ich Mag ich nicht

0

05.03.2008 - 21:55 Uhr
ChrisJumper

Im IT-Bereich lässt sich so leicht Strom sparen wie in keinem anderen. Allein durch die Virtualisierungs Möglichkeiten...

Oh, aber was mich immer wieder verwirrt ist: Stromverbrauch muss doch nicht unbedingt Umwelt-schädigend sein. Schließlich könnte man wie ein ein Großer Hoster mit Zahlen im Logo, seine Rechenzentren NUR mit Ökostrom betreiben :) Dann ist es natürlich fast wurscht, wie viel Strom gebraucht wird.

Alles in allem ist es wirklich längst überfällig in diesem Bereich strom zu sparen. Allerdings spare ich pers. dort nur strom wenn es mir grade in den Kram passt. Ich würde z.B. nicht auf meinen TFT-Bildschirm verzichten nur weil der Röhrenmonitor weniger Strom braucht. Aber wenigstens nutze ich meinen PC immer schon als Heizung... mir fehlt nur noch das er die Abwärme z.B. gezielt zum Kaffee kochen benutzt.


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ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.