Auf wen setzt du beim Kommunal-Roulette?
Josef „Seppi“ Schmid, 38, CSU, Listenplatz 1
Bild: CSU München
Wie definieren Sie Jugendkultur?
Jeder Jugendliche muss für sich selber entdecken, welche Bereiche von Kunst und Kultur ihn ansprechen. Wir fordern die Einrichtung eines „Jugendkulturcenters“, als Anlaufstelle für kulturelle Wünsche junger Leute und Vermittlungsdrehscheibe für kulturell interessierte jugendliche Organisationen und Vereine.
Was werden Sie dagegen tun, dass es in München zu einer einwandererfeindlichen Stimmung kommt?
Deutschkurse verstärkt anbieten, aber von den Migranten die Teilnahme auch einfordern. Deutlich machen, dass andere Kulturen willkommen sind, das Alltagsleben in unserer Stadt aber von deutscher Kultur und den deutschen Regeln des Zusammenlebens beherrscht wird.
Warum sollte man als junger Münchner nicht nach Berlin ziehen?
Weil München schöner ist.
Was war Ihre erste Platte und wo haben Sie die gekauft?
Queen, „Greatest Hits“, in einem Münchner Plattengeschäft
Was entspricht Ihrer Vorstellung von Spießigkeit?
Seit 18 Jahren dasselbe an politischen Konzepten versuchen, selbst wenn deren Wirkung gering ist, und allem Neuen stets skeptisch gegenüber zu stehen.
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