Fußball und Politik: Deutsch-Iraner will nicht nach Israel
Der Fußball-Bund gibt sich selbstkritisch: "Wir haben Dejagahs Entschuldigung zu schnell akzeptiert, wir hätten mehr nachfragen und nachbohren müssen." Theo Zwanziger ist Chef des Deutschen Fußball-Bundes und einer seiner Schützlinge stellt ihn gerade vor eine Herausforderung, die über Abseits und Eckbälle hinaus geht: Der 21-jährige Ashkan Dejagah ist Mitglied der U21-Nationalmannschaft. Beim Länderspiel am Freitag will er aber nicht mitkicken. Der Grund: Es geht gegen Israel und Ashkan Dejagah mag Israel nicht.
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09.10.2007 - 15:28 Uhr
ShesSoHigh
Wobei sich auch wieder fragt: welche Konsequenzen wären das.
Ich vermute allerdings es gibt überhaupt keine Konsequenzen.
wenn der typ nun ein deutscher wäre, und seine nazifreunde würden sagen, wenn du gegen juden spielst, gibts aufs maul, ist das auch kein grund, ihn vor den konsequenzen zu schützen oder einer tatsächlichen oder vermuteten erpressung nachzugeben
"Someone said 'football is more important than life and death to you' and I said 'Listen, it's more important than that'."
von israel nicht mögen, wie im artikel vorschnell behauptet wird, war bisher nie die rede.
Genauso gut kannst du auch pauschal sagen: Alle raus die damals nicht im Widerstand waren.
Natürlich ist der moralische Anspruch definitiv, im Widerstand gewesen zu sein, eine andere Frage ist aber, ob man nicht verstehen kann, dass manche eben lieber still waren statt deportiert zu werden.
das wirst du von mir nicht hören. weil ich damals nicht auf der welt war, und damit nicht wirklich eine moralische instanz sein kann.
heutzutage aber sehr wohl. "ein bißchen antisemit" oder "ein bißchen rassiste" geht sowenig wie "ein bißchen schwanger"
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09.10.2007 - 15:27 Uhr
ShesSoHigh