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09.01.2007 - 19:00 Uhr

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dm-Chef Götz Werner fordert ein Grundeinkommen für alle

Erfolgreicher Unternehmer, Anthroposoph, Visionär und Wanderprediger - all diese Beschreibungen sind über Götz Werner im Umlauf. Der 62-Jährige ist Chef der Drogeriekette dm, er lehrt an der Universität Karlsruhe, und außerdem mischt sich Werner gern in die Politik ein - mit ungewöhnlichen Thesen.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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CommodoreSchmidtlepp
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09.01.2007 - 19:11 Uhr
CommodoreSchmidtlepp

Das macht der gute Mann schon seit Jahren, vor allem in der brandeins und bei Christiane Sabinsen.

suey
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09.01.2007 - 19:46 Uhr
suey

wunderbare idee, ich wäre sofort dafür.

(und kaufe weiterhin gern bei dm ein)

alcofribas
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09.01.2007 - 20:03 Uhr
alcofribas

zumindest insofern überlegenswert, als die zentralität der erwerbsarbeit wirklich überholt ist. aber das darf man (noch) nicht laut sagen. und ich glaube mitnichten, daß bei der einführung eines wie immer gearteten grundeinkommens (das wir ja eigentlich auf viel zu niedrigem niveau schon haben), sich alle einen schönen lenz machen.
wenn arbeit von der reinen notwendigkeit zur existenzsicherung befreit wird, könnte viel mehr kreatives / ökonomisches / soziales potential freigesetzt werden.
aber quer durch alle parteien ist das leider ein non-issue.

diedrossel
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09.01.2007 - 20:17 Uhr
diedrossel

da steckt einfach zu viel christliche moral und arbeitsethik hinter. deswegen wirst du das hier nie loswerden. du sollst dich quälen, schwitzen, leiden für die belohnung.

certus
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09.01.2007 - 20:27 Uhr
certus

Warum fordert der Chef einer Drogeriekette wohl ein Grundeinkommen? - Vielleicht weil es seinem Unternehmen zugute käme?

florentinus
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09.01.2007 - 20:32 Uhr
florentinus

wie macht man das eigentlich, geht jedes jahr dreimal jemand in den dm, fragt nach dem chef und macht ein interview? oder werden doch bloß die namen der journalisten ausgetauscht?

vielleicht ist das ganze auch ein ritual. niemand weiß, wer als nächstes den zettel mit den fragen bekommt, aber wenn er eines tages in deinem briefkasten liegt - peng, ab in die drogerie.

Edmundio_Stoibronsius
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09.01.2007 - 21:27 Uhr
Edmundio_Stoibronsius

der götz werner ist ein knallharter kapitalist, nichts weiter. das ist in berlin während seines vortrages bei der heinrich-böll-stiftung mehr als deutlich rausgekommen. seine wesentliche motivation nach dem ollen grundeinkommen zu schreien ist die, dass man sich dann rhetorisch, moralisch und vor allem finanziell endlich von dem "ballast" der erwerbslosen trennen kann. so ganz unrecht hat er damit auch nicht, aber erstens ist die idee nicht neu und zweitens ist er kein gute laune dm-papi.

tyler_durden
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09.01.2007 - 21:34 Uhr
tyler_durden

stimmt commodore, hab ich auch gelesen!
ich bin ja erstaunt, du liest die brand eins?!

jurette
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09.01.2007 - 23:16 Uhr
jurette

hahaha, flori :)

Certus, und? Macht das deshalb die Idee schlechter?

(Womit ich nichts darüber sagen will, ob ich die Idee gut finde)

Perestroika
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10.01.2007 - 07:59 Uhr
Perestroika

Komisch, daß immer noch die duselige Frage gestellt wird, ob denn dann keiner mehr "arbeitet", wenn man auch so schon Geld bekommt. Besonder unsere Wald- und Wiesenspießer stellen diese Frage gerne. Es dringt nicht in ihr Bewußtsein, daß sie selbst mehr arbeiten, als zu ihrer nackten Existenz benötigen, eben für den Konsumkrempel, PC, Limusine, Spießerhäuschen am Standrand, Schwimmflossen, elektrische Zahnbürste und dergleichen mehr. Und sie leiden ja so schrecklich daß sie abends in der Glotze sehen wollen, wie ein Arbeitsscheuer ordendlich schikaniert wird. Für Schikane und Kontrolle von 13 Mio "Armen" zahlen sie gerne noch einen Extraobulos.
Ein Grundeinkommen, das ist wahr, gibt es schon, aber eben eines, das wegen der "Bedingungen" teurer ist als nötig und Millionen Menschen in Unfreiheit und Bewegungslosigkeit zwingt...
Unsere Gesellschaft: 39 Mio Erwerbstätige und 43 Mio (die Mehrheit!) Nichterwerbstätige!

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