31.07.2014 - 17:32 Uhr

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Wir können uns entscheiden!

Text: teresa-fries  Foto: üpsylon / photocase.com

Wir müssen uns Generation Golf, Praktikum und Jasager nennen lassen. Jetzt sollen wir Generation Jeinsager sein? Eine Gegenrede.
46 Kommentare
stehplatz
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Mag ich Mag ich nicht

1

13.02.2013 - 19:19 Uhr
stehplatz

Eine Gegenrede, die ohne EIGENE Argumente auskommt.

"Wir müssen keinen Mann finden, der uns ernährt, keine Kinder zeugen, die den Familienbetrieb erhalten, oder uns über andere definieren lassen."

Bezieht sich dieses "Phänomen" jetzt nur auf Frauen!? Stimmt, wir Männer sind die neuen Abgekoppelten - also höchstens noch die Ja&Amen-Sager..

---
"leichtefertig" - leichenfertig? Bürozombie?

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Mag ich Mag ich nicht

1

13.02.2013 - 20:15 Uhr
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Ich finde, dass an dem Ganzen was dran ist. Das mit dem "Maybe", dieses Unverbindliche, mitunter Beliebige, das stimmt auf jeden Fall. Dabei läuft das alles in engen Grenzen ab, denn was ein "No-Go" ist, das ist allen klar. Möglicherweise ist es auch eine Art Duckmäuser-Generation, gezüchtet durch die Anforderungen des Bologna-Systems, die Hürden des Berufseinstiegs usw. Aber besser nicht zu viel sagen, das könnte ja Nachteile bringen ;-)

FocusTurnier
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Mag ich Mag ich nicht

-3

13.02.2013 - 20:28 Uhr
FocusTurnier

"Wir müssen keinen Mann finden, der uns ernährt, keine Kinder zeugen, die den Familienbetrieb erhalten, oder uns über andere definieren lassen. "

Also spricht dieser Artikel nur für Frauen??
Aha.

"Aber stellt sich da nicht die Frage, ob es eher dieses Schwarz-Weiß- als unser „grau bis athrazit“-Denken zu überprüfen gilt?".....In jedem Fall entscheidet sich die Generation dagegen, pauschalisiert und die „Jeinsager“ genannt zu werden und bittet darum, diese Entscheidung zu respektieren. "

Und ich, werte Frau Fries, als Mann meiner Generation, entscheide mich entschieden dagegen, daß Frauen Ihrer Generationen mich als Sexisten und Vergewaltiger pauschalisieren. Gleiches Recht für alle, oder?

"Schluss mit der Sippenhaft ..."

Jupp. Der Meinung bin ich als Mann auch. Und das ist keine Generationenfrage.


MfG
FT

teresa-fries
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13.02.2013 - 20:41 Uhr
teresa-fries

"Kinder zeugen, die den Familienbetrieb erhalten" - das gilt auch aus männlicher Perspektive. Hier steht nicht gebären. Das gilt auch dafür, sich durch andere Menschen oder seine Herkunft definieren zu lassen.

Natürlich soll der Artikel für Frauen wie für Männer sprechen.

FocusTurnier
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Mag ich Mag ich nicht

1

13.02.2013 - 20:53 Uhr
FocusTurnier

teresa-fries sagte:


Natürlich soll der Artikel für Frauen wie für Männer sprechen.



Oh, gut. Aber eine Frage: Sie wehren sich dagegen, pauschalisiert zu werden. Gut so. Aber bei ihnen gilt das Motto "keine Entscheidung ist auch ne Entscheidung". Wie will man denn ohne Entscheidungen vorankommen? Sehen Sie das als Schwäche oder Stärke, dauernd eigentlich keine Entscheidungen zu treffen , nur um sich nicht pauschalisieren zu lassen?

MfG
FT

ZeroDegrees
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Mag ich Mag ich nicht

0

13.02.2013 - 20:55 Uhr
ZeroDegrees

"Wir müssen (...) keine Kinder zeugen, die den Familienbetrieb erhalten, oder uns über andere definieren lassen."

FocusTurnier sagte:
Also spricht dieser Artikel nur für Frauen??
Aha.
(...)
Und ich, werte Frau Fries, als Mann meiner Generation, entscheide mich entschieden dagegen, daß Frauen Ihrer Generationen mich als Sexisten und Vergewaltiger pauschalisieren. Gleiches Recht für alle, oder?


Genau, das trifft alles nur und ausschließlich auf Frauen zu. Man kann aber auch wirklich alles falsch verstehen. Hauptsache man kann sich immer schön auf den "Schlips" getreten fühlen und weiter "bashen".

Scheint dein Ego hart getroffen zu haben, dass du immer wieder beteuern musst, dass diese Pauschalisierung eben nicht auf dich zu trifft. Dabei liegt es eben im Kern einer Pauschalisierung, dass die eben pauschalisiert und nicht auf jeden zutrifft.

Es wäre also nett, wenn du mit dieser ewigen Wiederholung der selben Leier endlich aufhörst, zumal das hier nicht wirklich das Kernthema ist.

Und falls es dir nicht auffällt, "daß Frauen Ihrer Generation mich als Sexisten und Vergewaltiger pauschalisieren" ansich ist auch schon eine Pauschalisierung, da nur sehr wenige Frauen dies getan haben und eben nicht "Frauen Ihrer Generation" - da fehlt also zumindest eine Einschränkung wie z.B. "manche Frauen".
Wenn man also so kleinlich ist, sollte man selbst auch bei seiner eigenen Wortwahl besser aufpassen.

fettesmaedchen
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Mag ich Mag ich nicht

2

13.02.2013 - 20:59 Uhr
fettesmaedchen

Die Resi kanns halt nicht. Hat man ja schon an diesem seltsamen "Artikel" über den "Zusammenhang" zwischen Limonade und Depressionen gesehen. Schlecht bei der Haaf abgeschrieben.

apollyon
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Mag ich Mag ich nicht

2

13.02.2013 - 21:06 Uhr
apollyon

Als sie nur eine ambivalente Antwort geben kann sagt man ihr, sie müsse lernen ihre Aussagen zuzuspitzen.

Genau das sollte sich die Journalistin von der FAZ mal zu Herzen nehmen. Für ihre wachsweiche These "irgendwie können die Jungen keine Entscheidungen mehr treffen" sucht sie sich vollkommen beliebige Beispiele raus, die ihr grad in den Kram passen, um dann ellenlang rumzuschwurbeln.
Dabei wirft sie wild Vegetarier, Car-Sharer, Polyamouröse und diejenigen, die gegen Todesstrafe für Vergewaltiger sind, in einen Topf.

Ein Artikel, der es nicht wert ist, verlinkt zu werden.

teresa-fries
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13.02.2013 - 21:06 Uhr
teresa-fries

FocusTurnier sagte:

Aber bei ihnen gilt das Motto "keine Entscheidung ist auch ne Entscheidung". Wie will man denn ohne Entscheidungen vorankommen? Sehen Sie das als Schwäche oder Stärke, dauernd eigentlich keine Entscheidungen zu treffen , nur um sich nicht pauschalisieren zu lassen?


Berechtigter Einwand, nur war es etwas anders gemeint: Sich auf keinen Partner festzulegen zum Beispiel ist auch eine Entscheidung.

Sicher gibt es auch Menschen, die nicht vorankommen, weil sie Entscheidungen meiden. Das ist der Punkt: Menschen gehen unterschiedlich damit um. Gerade deswegen kann man Generationen nicht pauschalisieren.

ZeroDegrees
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Mag ich Mag ich nicht

0

13.02.2013 - 21:07 Uhr
ZeroDegrees

FocusTurnier sagte:
teresa-fries sagte:


Natürlich soll der Artikel für Frauen wie für Männer sprechen.



Oh, gut. Aber eine Frage: Sie wehren sich dagegen, pauschalisiert zu werden. Gut so. Aber bei ihnen gilt das Motto "keine Entscheidung ist auch ne Entscheidung". Wie will man denn ohne Entscheidungen vorankommen? Sehen Sie das als Schwäche oder Stärke, dauernd eigentlich keine Entscheidungen zu treffen , nur um sich nicht pauschalisieren zu lassen?

MfG
FT


Was hat den "dauernd eigentlich keine Entscheidungen zu treffen , nur um sich nicht pauschalisieren zu lassen?" miteinander zu tun? Jeder kann frei entscheiden (oder eben nicht entscheiden) ohne dass dies als Grundlage für eine Pauschalisierung einer ganzen Generation dienen sollte. Das ist analog genau das, was du immer bei dem Sexismusthema wiederholst, falls du es noch nicht gemerkt hast.



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