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franzi-schoenenberger hat keine Informationen über sich angegeben.
06.11.2007 - 20:17
lea2
doch, sei mal stolz auf dich! ich bin heilerziehungspflegerin und studier jetzt noch sozpäd drauf. und ich will nicht altklug klingen oder so, aber ich war echt angetan, daß du es eben so geschrieben hast, wie es is und du keine scheu hattest, die behinderungen ungeschminkt zu beschreiben. und in der art wie du den abend beschrieben hast sollten begegnungen ablaufen!
ich kann mich auch an der nase packen, daß ich das nur mach, wenn ich dafür bezahlt werd, aber das is halt ein beruf wie jeder andere auch
06.11.2007 - 20:03
lea2
ja, die berührungsängste. bei mir fings mit nem praktikum an. mir waren leute mit geistiger behinderung immer unheimlich, dann dachte ich daß ich hingeh und mir das mal anschau. und dann hats mir so gut gefallen (ja, die ansteckende lebensfreude) daß es zu meinem beruf geworden ist. aber es is halt auch so, daß die "anormalen" es halt nicht immer so mit nähe und distanz haben find ich. und dann is von unserer seite souveränität gefordert. und ich finds dann immer interessant, wenn sich menschen trauen und sich einlassen und du am gesichtsausdruck sehen kannst, wie sie sich in diesem unbekannten terrain bewegen, ihre ersten erfahrungen sammeln und dann ganz stolz auf sich sind ;-)
ich hab mich an ner bushaltestelle mal mit nem jungen herrn unterhalten, auch wie er diskriminiert und angepöbelt wird. er sagte, daß er nicht immer weg geht sondern dann auch mal los schlägt, denn er sei ja behindert und hätte sich nicht so unter kontrolle. hm.
06.11.2007 - 19:40
lea2
das mein ich auch. typisch für die behindertendiskussion. geistige behinderung fällt da immer hinten runter. und nur eine von denen die es toll fanden (oder 2?) hat gesagt, daß sie mal hingehen würde. spricht auch für sich...
wie biste denn dazu gekommen über die disco zu schreiben?
06.11.2007 - 19:21
lea2
gerne gerne! dein artikel war echt ne wohltat!






06.11.2007 - 20:27
lea2
auch danke, ganz meinerseits! bin immer dran interessiert, wie menschen mit geistiger behinderung außerhalb des dunstkreises der arbeit wahrgenommen werden :-)