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clnet
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Mag ich Mag ich nicht

2

31.05.2013 - 21:15 Uhr
clnet

Bisher hielt ich den «Wahl-O-Maten» für Unsinn, aber jetzt habe ich eine Vorstellung davon, wofür er gut ist. Nichtwählen ist auch eine Lösung. (besonders wenn man sich so unsicher ist).

montgomeryjones
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Mag ich Mag ich nicht

0

01.06.2013 - 01:39 Uhr
montgomeryjones

schwach

chrinamu
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Mag ich Mag ich nicht

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01.06.2013 - 11:00 Uhr
chrinamu

Ok, das kann jeder halten, wie er mag, aber ich finde das schon eine traurige Geschichte...

octopussy
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01.06.2013 - 11:00 Uhr
octopussy

Traurig, wenn jemand, der wählen darf, zu schwach ist, sich eine eigene unabhängige Meinung zu den Parteien zu bilden.

vycanismajoris
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2

01.06.2013 - 11:20 Uhr
vycanismajoris

"Das, wofür die Grünen stehen, fand ich damals schon gut..."

Es ist das Privileg der Jugend, eher links zu sein - war bei mir auch immer so, nimmt aber mit zunehmendem Lebensalter- und Erfahrung ab.

Dazu kommt, dass es eben in Bayern diese CSU-Hegemonie auf dem Land gibt - gegen die man als junger Mensch gerne aufbegehrt. Verständlich!

Die Wirklichkeit sieht aber so aus, dass die CSU nicht so schlecht ist - wie Sie gerne gemacht wird - und andere (gerade die Grünen) nicht so gut sind.

Für was stehen denn nun die Grünen?

Für Harz IV, für Afghanistan, und viele, viele (den linken ureigene Widersprüche- momentan ist man in schwere Vorwürfe verwickelt, dass zumindest Teile der Grünen in der Vergangenheit Kindesmißbrauch zu legitimieren versuchten... - vielleicht beneiden sie in dieser Zeit daher gar die CSU um Ihre hier vergleichsweise banalen Affärchen....

Die Sichtweise, was ist gut, was ist schlecht, ist auch stark milieu-abhängig!

Daher ist es immer gut, zu differenzieren!

Henriettesbimmelbahn
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-2

01.06.2013 - 12:10 Uhr
Henriettesbimmelbahn

vycanismajoris sagte:
"Das, wofür die Grünen stehen, fand ich damals schon gut..."

Es ist das Privileg der Jugend, eher links zu sein - war bei mir auch immer so, nimmt aber mit zunehmendem Lebensalter- und Erfahrung ab.


Ich kenne genuegend Altlinke, die Deine Theorie widerlegen wuerden. Grundsaetzlich ist es doch haeufig so, dass sich die meisten Leute irgendwann mal eine Partei suchen und die dann den Rest des Lebens waehlen, komme, was wolle (bin mir nicht so sicher, ob das gut ist, ich bin ueberzeugte Wechselwaehlerin) . Bei mir war der eine Opa Sozialdemokrat, der andere waehlt CSU, da war und ist nix dran zu ruetteln.

majia
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1

01.06.2013 - 16:11 Uhr
majia

hui, der/die hat aber noch einen langen weg des lösungsprozesses von den eltern vor sich...viel kraft dafür, die kannste gebrauchen, weil es nur oberflächlich um politik geht. da werden noch ganz andere dinge rauskommen...und das wird nicht einfach, aber wichtig.

vycanismajoris
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Mag ich Mag ich nicht

1

01.06.2013 - 22:16 Uhr
vycanismajoris

Henriettesbimmelbahn

Ja, natürlich gibt es genügend Altlinke.

Aber das ändert nichts daran, dass linkes Gedankengut für junge Menschen immer attraktiv war und ist und die Sicht der Dinge häufig mit zunehmenden Lebensjahren pragmatisch wird.

Kennst Du den Spruch: "Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer mit 40 immer noch Kommunist ist, hat kein Hirn"

apollyon
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-2

02.06.2013 - 09:55 Uhr
apollyon

vycanismajoris sagte:
Aber das ändert nichts daran, dass linkes Gedankengut für junge Menschen immer attraktiv war und ist und die Sicht der Dinge häufig mit zunehmenden Lebensjahren pragmatisch wird.


Pragmatisch ist gut.
In zunehmenden Alter haben die Leute, die zu Studizeiten links sind, einfach mehr Kohle, die sie nicht so gerne umverteilt haben wollen. Und wie die Welt in hundert Jahren aussieht, ist nicht mehr so wichtig, wenn man 60 ist. Kann man pragmatisch nennen. Ich nenne es opportunistisch.

(Ich werde mit zunehmendem Alter übrigens immer linker. Kann man herz- und hirnlos nennen. Ich nenne es Reifeprozess.)

Henriettesbimmelbahn
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Mag ich Mag ich nicht

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02.06.2013 - 17:19 Uhr
Henriettesbimmelbahn

@vycanismajoris: Ich kenne den Spruch, aber ich bin mir nicht sicher, ob da was dran ist. Ich glaube zum Beispiel auch, dass es eine Frage von "extremen" (nicht extremistisch, dass ist ja eine andere Debatte) ist. Eine radikale und möglicherweise in ihrer Radikalität unreflektierte pol. Haltung schlägt leichter mal ins Gegenteil um. Zum Beispiel habe ich erst vor ein paar Tagen einen alten Freund meiner Eltern wiedergetroffen, der damals, als ich Kind war so ein richtiger kiffender Blumenhippie gewesen ist. Jetzt hat er nen Maschinenbaubetrieb und schimpft auf die Jugend von heute. Aber er war in beiden Haltungen eben sehr radikal und wenig reflektiert, was ihm meiner Ansicht nach auch dieses Umschwenken ermöglicht.
Ich denke, eine linksintellektuelle Haltung hingen, ändert sich nicht von heute auf morgen, bloß weil man seine Schäfchen ins Trockene bringen möchte. Grundsätzlich denke ich außerdem, dass die eigenen Überzeugungen vermutlich noch nie viel wert waren, wenn man sie eines Tages einfach so über Bord wirft.
Abgesehen davon halte ich es für eine sehr positive Eigenschaft, wenn man bis ins hohe Alter hinein in der Lage ist, sich über die Dinge Gedanken zu machen und seine Haltungen ggf. zu revidieren. Nur, dass daraus notwendigerweise ein politischer Richtungswechsel resultiert, dass glaube ich nicht so ganz, schon alleine deshalb, weil gerade die Linke ein riesiges Spektrum an unterschiedlichen Strömungen hat.

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