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rebel_yell
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Mag ich Mag ich nicht

4

18.05.2013 - 00:07 Uhr
rebel_yell

Mein Abitur liegt zwar schon einige Jahre zurück, aber ich erinnere mich dennoch noch sehr gut an die Phase.
Habe seitens meiner Eltern recht viel Druck bekommen (obwohl ich nicht zu den "Gammlern" oder so gehörte), sodass ich mir keine Pause oder Auszeit gegönnt hab.

Heute weiß ich, wie wichtig so eine Auszeit ist. Man bekommt den Kopf frei, die Gedanken kommen fast wie von selbst, Unbeschwert- und Gelassenheit, mal die Seele baumeln lassen.

Von daher kann ich nur raten: Seid selbstbewusst und scheißt gepflegt auf dumme Kommentare oder Nachfragen!

Der Ansatz fehlt mir im Text.

Ioana
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Mag ich Mag ich nicht

5

18.05.2013 - 00:14 Uhr
Ioana

na ist ja toll dass der text auf dieselbe linie einschlaegt die er ja eigentlich kritisiert. nach dem abi: oh, freut euch jetzt, danach wird alles nur scheisse. nach dem studium: oh freut euch jetzt, danach wird alles scheisse. nach dem ersten job: freu dich, alles wird scheisse. eigentlich ist gar nichts so scheisse geworden wies dir einderedet wird, also braucht auch keiner seine vorfreude auf einen neuen lebensabschnitt rechtfertigen. erwachsenwerden ist doch keine apokalypse.

rebel_yell
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Mag ich Mag ich nicht

2

18.05.2013 - 00:39 Uhr
rebel_yell

Ioana sagte:
na ist ja toll dass der text auf dieselbe linie einschlaegt die er ja eigentlich kritisiert. nach dem abi: oh, freut euch jetzt, danach wird alles nur scheisse. nach dem studium: oh freut euch jetzt, danach wird alles scheisse. nach dem ersten job: freu dich, alles wird scheisse. eigentlich ist gar nichts so scheisse geworden wies dir einderedet wird, also braucht auch keiner seine vorfreude auf einen neuen lebensabschnitt rechtfertigen. erwachsenwerden ist doch keine apokalypse.



zumal es auch nichts bringt, sich andauernd zu sagen "oooh, alles ist so scheiße."

jetztnamenamejetzt
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Mag ich Mag ich nicht

3

18.05.2013 - 07:45 Uhr
jetztnamenamejetzt

Ich frag mich ja bei Leuten, die ganz verwundert feststellen, dass "niemand auf sie gewartet hat" immer, wie sie ÜBERHAUPT auf die Idee kamen, dass jemand sehnsuchtsvoll auf sie warten würde. Selbst wenn es wahr ist, dass man von 5. Klässlern als "cool" bewundert wird oder von anderen Personen (Freunden, Eltern ...) geachtet und ernst genommen wird, ist doch klar, dass man trotzdem für den Rest der Welt zuinächst null besonders ist. (Was eigentlich auch super ist, da man dadurch stark an Freiheit gewinnt.)

"In der Welt da draußen bist du auch mit einem Schulabschluss nicht der Größte und Coolste." Wie soll es auch gehen, wenn die Mehrheit aller Bürger nen Schulabschluss hat? Dann wären ja fast alle die Allergrößten.

Diese ganzen angeführten Gründe dafür, warum man nach dem Schulabschluss zu den "großen, coolen" gehören sollte sind so offensichtlich abstrus, dass ich mich frage, was die tatsächlichen Ursachen für diese Überzeugung sind. Die Frage ist nicht rhetorisch, sondern ernst gemeint.

geistlosgluecklich
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Mag ich Mag ich nicht

1

18.05.2013 - 09:25 Uhr
geistlosgluecklich

ich habe ja eine woche nach dem mündlichen abitur meinen zivildienst begonnen...da war dann keine zeit für dämliche selbstzweifelei, dann habe ich aus dem bauch heraus eine ausbildung begonnen, etwas gearbeitet, mittlerweile mal ein studium begonnen...das leben fließt immer geradeaus

jurette_
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Mag ich Mag ich nicht

3

19.05.2013 - 00:22 Uhr
jurette_

Ich möchte nie nie wieder 19 sein. Das Leben jetzt ist so viel besser.

schwindlicht
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Mag ich Mag ich nicht

-3

19.05.2013 - 00:59 Uhr
schwindlicht

piefig und paternalistisch.

damuero
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Mag ich Mag ich nicht

0

19.05.2013 - 12:59 Uhr
damuero

Liebe Abiturienten,

Angst ist selten ein guter Ratgeber.

Traut euch was!

paperdrop
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Mag ich Mag ich nicht

1

19.05.2013 - 14:32 Uhr
paperdrop

Wenns Mitschueler, Kommilitonen statt Fuenftklaesser und Erstis sind, die einen schaetzen ist alles nicht so schlimm.
Nach der Schule wurde es immer toller. Viel Spass.

jax_on
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Mag ich Mag ich nicht

0

19.05.2013 - 16:11 Uhr
jax_on

Ich finde den Artikel schon ein bisschen anmaßend. Es gibt m.M. keinen Grund, die persönlichen Erfahrung der Autorin gleich zur Allgemeingültigkeit zu erklären, zumal sie sich im Jahr 1 nach ihrem Abitur befindet und immerhin das Privileg hat, hier einen (bezahlten) Artikel zu schreiben.

Meiner Erfahrung nach werden Abiturient*innen sehr wohl ernst genommen, und zwar begründetermaßen. Sich zu verstecken ist ebenso unangebracht wie Überheblichkeit.

Nach dem Schulabschluss gibt es zahlreiche Möglichkeiten, eine Auszeit zu nehmen und andere (Lern)Erfahrungen zu machen, z.B. über Freiwilligendienste, die nicht einmal selbst finanziert werden müssen.

Kurz: es kann eine ziemlich schöne Zeit werden!

P.S.: Mariel, warum sprichst du von dir in der männlichen Form?

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