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Mondkuppel
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Mag ich Mag ich nicht

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15.05.2013 - 20:55 Uhr
Mondkuppel

MojoMenges2 sagte:
marquez sagte:
ich geile mich sicher nicht daran auf, in london zu leben. woran sollte man sich denn aufgeilen?


Ich meinte nicht Dich persönlich, sondern die Berliner mit dem Berlin-Sweatshirt. Oder Hamburger mit St.Pauli-T-Shirt .... dass Einheimische typische Souvenirs tragen, die eigentlich für Touristen da sind, das gibt's nur in Metropolen. Ein seltsames Mitteilungsbedürfnis, meiner Meinung nach.

Das kenne ich auch von mindestens einer Stadt mit unter 300 000 EW, scheint also nicht auf große Städte begrenzt zu sein.

soylentyellow
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Mag ich Mag ich nicht

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15.05.2013 - 21:51 Uhr
soylentyellow

Henriettesbimmelbahn sagte:
Was mich darann nerven wuerde, in einer Kleinstadt zu wohnen ist, dass am Wochenende immer alle heimfahren.


In Passau fuhren meiner Erfahrung nach v.a. die Lehramststudentinnen heim, weil die waren ja von da. Und vielleicht noch die Münchner, aber für alle anderen war es meist viel zu weit weil Passau nun mal "im Herzen Europas" liegt (also auf gut Deutsch am Ende der Welt - besonders bemerkbar im letzten IC des Tages der ab Nürnberg [und erst Recht ab Regensburg] nur noch lauwarme Luft transportiert hat - da kann man noch einen eigenen Waggon für sich alleine haben!)

Die Kuwis ("Das interdisziplinäre Studiengedöhns meiner Träume gab es nur in Passau") kamen meist von ganz weit weg, also waren die meist auch übers Wochenende "dahoam", also eher weniger ein Thema als in größeren Studienstädten wie Freiburg oder Karlsruhe wo man eher aus der Umgebung kommt und selbstverständlich am Wochenende nach Hause fährt.

Der Laufsteg vor der Cafete in Passau (oder alternativ grillen auf der "Bafög Wiese") das hatte schon fast Großstadt Flair... Obendrein konnte man in Passau sogar auf dem Bauernhof wohnen wenn man wollte, interkulturelle Erfahrungen sammeln und so...

Digital_Data
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Mag ich Mag ich nicht

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15.05.2013 - 23:35 Uhr
Digital_Data

@soylentyellow

Als leidgeplagter Nutzer der (Teil-)Strecke Regensburg-Nürnberg, der oft Schweirigkeiten dabei hat Spartickets in den Rest der Republik zu bekommen, weil die Studenten die für diese Teilstrecke immer alle schon früh wegschnappen, kann ich das mit dem Nicht-nach-Hause-fahren so gar nicht nachvollziehen.

Digital_Data

cosmashiva
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16.05.2013 - 11:06 Uhr
cosmashiva

Mondkuppel sagte:
MojoMenges2 sagte:
marquez sagte:
ich geile mich sicher nicht daran auf, in london zu leben. woran sollte man sich denn aufgeilen?


Ich meinte nicht Dich persönlich, sondern die Berliner mit dem Berlin-Sweatshirt. Oder Hamburger mit St.Pauli-T-Shirt .... dass Einheimische typische Souvenirs tragen, die eigentlich für Touristen da sind, das gibt's nur in Metropolen. Ein seltsames Mitteilungsbedürfnis, meiner Meinung nach.

Das kenne ich auch von mindestens einer Stadt mit unter 300 000 EW, scheint also nicht auf große Städte begrenzt zu sein.


Informatiker, die in Bamberg im Gärtner- und Häckerviertel wohnen und Kapuzenpullis mit der Aufschrift "Gärtner- und Häckerviertel" tragen, beweisen Humor. Bei Städten unter 100 000 Einwohnern finde ich das überhaupt irgendwie lustig, z.B. bei "Schweinfurt" oder "Hassfurt". Berlin ist natürlich albern.

Und was die Subkultur in Frankfurt angeht: Hat irgendjemand von euch schon mal versucht, in Frankfurt unter der Woche in ein Livekonzert oder einen Poetry Slam zu gehen und weniger als 5 Euro Eintritt zu zahlen? Es gibt einen einzigen Ort, von dem ich weiß, dass es da möglich ist, und das ist das Orange Peel am Dienstagabend. Wer Alternativen kennt, möge sie mir mitteilen, anstatt mich aus falsch verstandenem Lokalpatriotismus rotzubedaumen. Danke.

paperdrop
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17.05.2013 - 16:37 Uhr
paperdrop

marquez sagte:
ich geile mich sicher nicht daran auf, in london zu leben. woran sollte man sich denn aufgeilen? ist ja keine leistung, die man vollbracht hat. jeder kann in london, berlin oder tokyo leben.
ich komme vom land und weiss, dass es auch vorzuege hat. nur fuer mich persoenlich ist es halt schoener, in einer groesseren metropole zu leben.

Dieser phallusartige Turm in der Mitte meines Fensterblicks macht mich schon ganz wuschig.

Henriettesbimmelbahn
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19.05.2013 - 18:22 Uhr
Henriettesbimmelbahn

soylentyellow sagte:
Henriettesbimmelbahn sagte:
Was mich darann nerven wuerde, in einer Kleinstadt zu wohnen ist, dass am Wochenende immer alle heimfahren.


In Passau fuhren meiner Erfahrung nach v.a. die Lehramststudentinnen heim, weil die waren ja von da. Und vielleicht noch die Münchner, aber für alle anderen war es meist viel zu weit weil Passau nun mal "im Herzen Europas" liegt (also auf gut Deutsch am Ende der Welt - besonders bemerkbar im letzten IC des Tages der ab Nürnberg [und erst Recht ab Regensburg] nur noch lauwarme Luft transportiert hat - da kann man noch einen eigenen Waggon für sich alleine haben!)

Die Kuwis ("Das interdisziplinäre Studiengedöhns meiner Träume gab es nur in Passau") kamen meist von ganz weit weg, also waren die meist auch übers Wochenende "dahoam", also eher weniger ein Thema als in größeren Studienstädten wie Freiburg oder Karlsruhe wo man eher aus der Umgebung kommt und selbstverständlich am Wochenende nach Hause fährt.

Der Laufsteg vor der Cafete in Passau (oder alternativ grillen auf der "Bafög Wiese") das hatte schon fast Großstadt Flair... Obendrein konnte man in Passau sogar auf dem Bauernhof wohnen wenn man wollte, interkulturelle Erfahrungen sammeln und so...


Hmm, also es ist sicherlich ein Faktor wie weit es in die Heimat ist. Andererseits hatte ich in Muenchen mal eine Mitbewohnerin aus MeckPomm, die auch allenthalben heim ist - also die kompletten Semesterferien da gejobbt fuer nen fuenfer die Stunde - nur in Muenchen war es mir immer wurscht, wer wann heimfaehrt, weil ich auch genuegend Muenchner kenne. Mag aber sein, dass man das auch anders wahrnimmt, wenn man selbst gelegentlich heimfaehrt.

nowis2013
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30.05.2013 - 23:55 Uhr
nowis2013

Wenn es einem wichtig ist, dauerhafte Freunde zu erwerben und man Fernbeziehungen nicht schätzt, sollte man nicht in einer Kleinstadt studieren. Nach dem Abschluss ziehen alle weg und den Traumjob findet man auch selbst meist anderswo. Dann jammern alle, dass es so viel schwieriger nach dem Studium ist neue Leute zu treffen.
In einer Metropole findet man fast immer irgendeine passende Stelle.

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