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izzy_bizzy
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07.04.2013 - 19:48 Uhr
izzy_bizzy

Für die meisten wird es sich schon lohnen. Wenn nicht finanziell, dann wenigstens
für die eigene Umsetzung von Ideen.
Wer eine Berufsausbildung in der Tasche hat, hat im allgemeinen eher Ahnung worum es geht, als einer, der alles erstmal als Theorie kennenlernt.

gartenfrau
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3

07.04.2013 - 20:40 Uhr
gartenfrau

Studieren ohne Abi - das muss schlicht eine Selbstverständlichkeit werden.

in welchem falle man das abitur = die allgmeine hochschulreife dann auch gleich auf den müllberg der geschichte werfen kann. weil: wozu dann noch abitur machen?!

heidelbaerin
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4

07.04.2013 - 21:17 Uhr
heidelbaerin

gartenfrau sagte:
in welchem falle man das abitur = die allgmeine hochschulreife dann auch gleich auf den müllberg der geschichte werfen kann. weil: wozu dann noch abitur machen?!


Das Abi als Zugangsvoraussetzung an die Uni erfüllt ja zwei Hauptzwecke:
1. Erreichen der Hochschulreife, die Uni baut auf dem Abi auf, was vor dem Abi gelernt wurde, ist Voraussetzung im bestimmten Fach.
2. Allgemeinbildung. Selbst wer Germanistik und Geschichte studiert, muss eben Grundvoraussetzungen in Mathematik besitzen. Alles andere führt zu Fachidioten, wenn nur fachspezifisch der Stoff für die Uni gepaukt wird. Da ja spätestens mit der Pisa Studie Mänge am Bildungssystem offenbar geworden sind, sollte eher in eine solide gymnasiale Ausbildung investiert werden, wozu meiner Meinung nach auch die Einschränkung der Abwahl-Möglichkeiten gehört Und nicht im Gegenteil die Hochschulen sich für jeden öffnen.

izzy_bizzy
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-1

08.04.2013 - 10:52 Uhr
izzy_bizzy

Wie schön elitär sich hier manche vorkommen... zu DDR Zeiten musste jemand der Architektur studiert hat erstmal einen einschlägigen Beruf erlernen (z.B. Maurer), das war damals Grundvoraussetzung.

Heute merkt man, dass dem nicht mehr so ist. Moderne Gebäude sind nur noch für die Optik, aber nicht mehr für die Menschen da.

Ich fänds gut, wenn alle bevor sie studieren würden erstmal "den Ernst des Lebens" kennenlernen würden. Das würde die Welt besser machen.
Wir hätten weniger Theoretiker und mehr "Macher", die nicht nur große Worte schwingen, sondern das ganze auch anpacken können.

Jeder Berufstätige kennt starre, sinnlose Vorschriften, die irgendein studierter Fuzzi auf den Weg gebracht hat, der nicht weiss, wie es in der Praxis aussieht, und das vieles einfach nicht machbar ist.

chrinamu
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08.04.2013 - 10:56 Uhr
chrinamu

gartenfrau sagte: wozu dann noch abitur machen?!


Naja. Wenn das Abi einer von zwei Wegen zum Studium ist, dann ist es für all die wichtig, die (wie ich z.B.) keine Lust hätten, vorher eine praktische Ausbildung zu machen. Ist doch ok so.

Zum Artikel: da fahr ich jeden Tag mit der Bahn durch Rüsselsheim und wusste nicht, dass es da eine Hochschule gibt... ts.

ts66
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0

08.04.2013 - 11:02 Uhr
ts66

izzy_bizzy sagte:
Wie schön elitär sich hier manche vorkommen... zu DDR Zeiten musste jemand der Architektur studiert hat erstmal einen einschlägigen Beruf erlernen (z.B. Maurer), das war damals Grundvoraussetzung.


Als ich studiert habe, habe ich mich über das praxisferne Weltbild nur wundern können, das manche an der Uni spazieren tragen. Ich denke ein bischen mehr Realitätssinn würde vielen Menschen gut tun.

heidelbaerin
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2

08.04.2013 - 11:29 Uhr
heidelbaerin

izzy_bizzy sagte:
Wie schön elitär sich hier manche vorkommen... zu DDR Zeiten musste jemand der Architektur studiert hat erstmal einen einschlägigen Beruf erlernen (z.B. Maurer), das war damals Grundvoraussetzung.


Und das soll ein Vorbild sein? Man kann ja wieder eine DDR-Diskussion im Sinn von "damals war es nicht so schlimm" anzetteln. Aber bleiben wir bei der Architektur. DDR-Architektur? Das wäre doch die beste Negativwerbung, die ich mir in dieser Diskussion vorstellen kann!

ts66
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08.04.2013 - 12:24 Uhr
ts66

heidelbaerin sagte:
izzy_bizzy sagte:
Wie schön elitär sich hier manche vorkommen... zu DDR Zeiten musste jemand der Architektur studiert hat erstmal einen einschlägigen Beruf erlernen (z.B. Maurer), das war damals Grundvoraussetzung.


Und das soll ein Vorbild sein? Man kann ja wieder eine DDR-Diskussion im Sinn von "damals war es nicht so schlimm" anzetteln. Aber bleiben wir bei der Architektur. DDR-Architektur? Das wäre doch die beste Negativwerbung, die ich mir in dieser Diskussion vorstellen kann!


Schön die Klischees reiten. Als Leuchttürme für unsere Architekten kann man ja den Berliner Flughafen oder Stuttgart 21 nehmen. Dann kann man sich in der Diskussion auch gleich sparen, die Rahmenbedingungen und etwa Kosten-Nutzen-Verhältnis zu betrachten.

Ein anschauliches Beispiel dafür, was Architekten ohne Realitätssinn anstellen, konnte man an meiner Universitätsstadt betrachten. Da gab es ein Büro mit durchlässigen Etagen. Das ist großartigm weil da z.B. ab und zu mit einem Zirkel gearbeitet wird, der so auch mal jemand eine Etage tiefer auf den Kopf fallen kann. Frauen, die keinen Rock meht tragen können, hat das Konzept bestimmt auch gefallen.

gamine
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4

08.04.2013 - 13:15 Uhr
gamine

schön, das nicht-akademikern die wege zum studium mittlerweile geebnet sind und es keine unnötigen schranken mehr gibt.

wär schön, wenn das aber andersherum auch gelten würde: menschen mit studium, die eine weiterführende berufsausbildung zb an der ihk machen möchten, stehen schlechter da und müssen länger warten und mehr berufserfahrung nachweisen, als menschen mit ausbildung.. sie stehen letztendlich genanuso da wie menschen ohne studium oder ohne ausbildung. dh das studium zählt null. das halte ich für ungerecht.

soylentyellow
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1

08.04.2013 - 17:56 Uhr
soylentyellow

heidelbaerin sagte:
gartenfrau sagte:
in welchem falle man das abitur = die allgmeine hochschulreife dann auch gleich auf den müllberg der geschichte werfen kann. weil: wozu dann noch abitur machen?!


Das Abi als Zugangsvoraussetzung an die Uni erfüllt ja zwei Hauptzwecke:
1. Erreichen der Hochschulreife, die Uni baut auf dem Abi auf, was vor dem Abi gelernt wurde, ist Voraussetzung im bestimmten Fach.
2. Allgemeinbildung. Selbst wer Germanistik und Geschichte studiert, muss eben Grundvoraussetzungen in Mathematik besitzen. Alles andere führt zu Fachidioten, wenn nur fachspezifisch der Stoff für die Uni gepaukt wird. Da ja spätestens mit der Pisa Studie Mänge am Bildungssystem offenbar geworden sind, sollte eher in eine solide gymnasiale Ausbildung investiert werden, wozu meiner Meinung nach auch die Einschränkung der Abwahl-Möglichkeiten gehört Und nicht im Gegenteil die Hochschulen sich für jeden öffnen.


1. Was Uni und Schule miteinander gemein haben ist mir nicht so klar wie Dir. Das Niveau an der Uni ist um Welten höher (hallo Mathe?Ja, hatte ich in der Schule aber da liegen Welten dazwischen...) und das Lernen ist ein ganz anderes. Zwischen Gymnasium und Uni klaffen m. M. riesige Lücken. Ich studiere inzwischen (an der FH) mit sehr vielen "Bildungsaufsteigern" (Hauptschule. Ausbildung, BK II usw, dann FH) und die sind fleißiger und haben sehr vieles besser drauf als die meisten die direkt vom Gymnasium kommen. Außerdem wissen die viel eher warum sie sich das alles (hat jemand Mathe gesagt?) antun.

2. Ich fand das Kurssystem super. Chemie abwählen zu können war einfach super, Physik musste man ja immernoch machen. Noch besser war es Musik abwählen zu können, das hat mich noch nie interessiert. Außerdem war da das Niveau und die Atmosphäre im Kurs besser, weil man war ja wirklich freiwillig da und nicht nur weil man musste.

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