Ein Text aus dem Magazin "jetzt Schule&Job"


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nacht_kriegerin
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11.03.2013 - 19:47 Uhr
nacht_kriegerin

Wie wahr

octopussy
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11.03.2013 - 21:54 Uhr
octopussy

Ihr hattet nur in einem Stockwerk und Gebäude Toiletten?!

frzzzl
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12.03.2013 - 11:19 Uhr
frzzzl

Schöner Text!
Bei uns war das unerreichbare Oberstufenkönigreich der Schulgarten (tatsächlich sehr schön) und der Raucherhof (tatsächlich sehr hässlich). Damals durfte man an Schulen noch rauchen!
Wie mir aber zu Ohren kam, ist aus Platzgründen mittlerweile der Schulgarten auch für die kleinen Pökse erlaubt. Skandal!

theralf
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12.03.2013 - 15:26 Uhr
theralf

Ich liebe diesen Text!

franktonn
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12.03.2013 - 19:34 Uhr
franktonn

Sehr schön. Das erste Mal als Oberstufler auf dem Raucherhof (superhässlich, wahrscheinlich mit Absicht zur Abschreckung ...) war ja so aufregend!

Sehr seltsam aber auch ein bisschen lustig ist es dann nach langer Zeit (bei mir 30 Jahre) für eine Stippvisite zurückzukehren. Das Pubertätsuniversum für 9 Jahre ist wohl beim Waschen eingelaufen, es fühlt sich verdammt winzig an - die Schüler sind so jung, dass es weh tut und wenn ich mir dann die Lehrer angucke, da fehlen mir die Worte. Ganz schön lange her ...

Awesomeness
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14.03.2013 - 10:59 Uhr
Awesomeness

Und wieder mal ein wunderbarer Text von unserer Nadja! Ich kann ihn in fast jeder Zeile nachvollziehen, obwohl unsere Klassen durchaus nicht immer konsequent auf bestimmte Flure verteilt waren.

Und @octopussy , ja, wir hatten auch nur zwei Toilettenräume für alle Schüler. Bei dem Zustand, in den heimlich rauchende Mittelstufler, raufende Unterstufler und Edding-Künstler aller Art, die es mit dem Zielen aber nicht so genau nahmen, sie versetzten, kann ich aber die Investitionsscheue auch irgendwo nachvollziehen.

In der 7. sagte mal ein Mitschüler zu mir: "Wir merken ja irgendwie gar nicht, dass wir wachsen!" Es ist auch immer wieder ein "Schockeffekt", den man nur bemerkt, wenn gerade die neuen Sextaner eingeschult wurden.

Nach der Schule habe ich es vor allen Dingen im Freundeskreis bemerkt, dass sich Altersstrukturen auflösen. Früher war man meist ja nur mit Leuten in der eigenen Stufe, vielleicht +-2 Klassen darunter oder darüber befreundet - und das ja auch zum Großteil durch Turteleien. :-)

Mittlerweile freundet man sich ja durchaus auch mit Leuten an, die 10-20-30 Jahre älter sind als man selbst, wenn sie gleiche Interessen haben; die "Hürde" ist dann mehr der berufliche Status als die Klasse.

Was ich ziemlich vermisse, ist die meisten seiner Freunde jeden Tag schon am Anfang zu sehen und den Vormittag mit ihnen zu verbringen. Dafür gäbe ich so einiges von den heutigen Vorzügen wieder her!

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nadja-schlueter

ist jetzt-Mitarbeiterin.