20.02.2013 - 18:30 Uhr

0 2 Über Twitter weiterempfehlen

Traurige Bilanz

Text: Viktoria Grossmann, Foto: dpa

Der Staat wollte Menschen helfen, denen in der Kindheit sexuelle Gewalt angetan wurde. Doch geschehen ist bis heute so gut wie nichts. Fast alle Länder weigern sich, Geld in einen Fonds einzuzahlen, und auf einen Gesetzesentwurf kann sich die Regierung noch immer nicht einigen.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


Neue Magazin-Texte:
Textoptionen
Mehr Texte zum Label
SZ
Text Freunden empfehlen Text drucken Text melden
Der Text gefällt Dir?
Lesenswertpunkt schenken
Fehler gefunden?
Report an Error
Hier bei jetzt.de anmelden,
Texte schreiben und kommentieren.
2 Kommentare
Für diese Funktion musst du eingeloggt sein.
Montagsgast
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

21.02.2013 - 08:28 Uhr
Montagsgast

Absolut typisch.

Legalitär verbrämte Ignoranz, genereller Unwillen sich den schillernden Realitäten strukturellen (Macht-)Missbrauchs auszusetzen und Geldgeiz vom Feinsten, weil Opferberteuung sich halt nunmal grundsätzlich nicht rechnet.

Da tut ja die Kirche intern noch mehr, obschon man das schier nicht für möglich hält.

Awesomeness
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

21.02.2013 - 12:04 Uhr
Awesomeness

Man könnte auch ohne den Weg über die lästigen, querulierenden Länder gehen, von dem noch viel mehr Menschen, aber auch wir Betroffenen von Missbrauch eine ganze Menge hätten!

Es gibt eine extreme Knappheit an Kassenplätzen für Therapeuten aller Art! Als Privatpatient habe ich dieses Problem zum Glück nicht, allerdings weiß ich von Pflichtversicherten in dieser Situation, dass man auch als "dringlicher Fall" manchmal Wartezeiten von über einem Jahr (!) hat!

Statt eines Fonds, zu dem man die Länder erst einmal drängeln muss, könnte man das Geld zu diesem Zwecke doch einfach direkt dafür einsetzen, wozu es bereits klare Regeln für die Beteiligung von Ländern und Kommunen gibt!

Hat man auf Dauer mehr von als von einem 2-Zimmer-Büro mit NRW-Logo, in dem zwei Beraterinnen jedem erzählen, er/sie solle am besten eine Psychotherapie machen... (ist jetzt übertrieben, sicher)

Praktisch wäre auch ein erweitertes Angebot ähnlich der Telefonseelsorge, ausgedehnt auf das Internet!

Die meisten Leute in der Situation, mit denen ich gut befreundet bin, bekommen ihre schwierigen Phasen spät abends oder nachts und dann hat keine Beratungsstelle mehr auf und auch kein Therapeut.

Mehr lesen:

Süddeutsche Zeitung

Dieser Text stammt aus der Süddeutschen Zeitung. Teste Deutschlands große Tageszeitung jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich: hier klicken!