Existenzangst und Burn-out
Eine Studie über Spitzensportler liefert erschreckende Befunde: Über elf Prozent leiden unter einem Burn-Out-Syndrom, fast jeder Zehnte leidet unter Essstörungen.
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- "Wir arbeiten nie mit Robotern" 17.05.2013
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greeny sagte:
was hat denn der artikel mit nadja drygalla zu tun?
Eben. Die hatte doch ganz andere Probleme ...
ansonsten kein mitleid - es ist eben kein normalojob. wer dieses ansehen will, muss auch mit den schattenseiten kämpfen, statt zu mogeln, wenn er's dann nicht bringt.
Rudel sagte:
Mei, und was ist da jetzt besonders dran? Wieviele "normale" Arbeitnehmer haben nen Burn-Out, putschen sich mit Tabletten, trinken Alkohol?
Psychische Erkrankungen sind immer scheisse, auch wenn es Sportler trifft.
Aber warum ausgerechnet die Drygalla hier abgebildet wird frage ich mich auch. Deren Probleme stammen doch eher aus ihren ganzen Nazigeschichten. Und aus diesem Kontext stammt auch das Bild. Aber was kümmert die SZ-Redaktion schon die Realität, wenn man eine Geschichte erzählen möchte?
Originaltext sagte:
Die Deutsche Sporthilfe hat aus dieser Untersuchung bereits erste Schlüsse für ihr sogenanntes 'Förderkonzept Rio' gezogen. Demnach zahlt sie künftig eine monatliche Grundförderung aus, die bei A-Kader-Athleten bei 300 Euro liegt.
DAZU KÖNNEN DANN NOCH ERFOLGSABHÄNGIGE PRÄMIEN KOMMEN.
Solange die schiere Existenz als rein oder weitgehend erfolgsabhängig wahrgenommen wird, was sich durch Erfolgsprämien selbstverständlich NICHT verbessert, solange wird auch gedopt, wird gezielt regelverletzt, wird gemobbt werden (und hier hat die Drygalla sehr wohl mit dem Artikelthema zu tun, mit dem Problemfeld "gezielte Diskreditierung von Gegenern" nämlich, je Celebrity desto wirksamer).
Existenzangst und Erfolgdruck sind laut Studie für 88 % der Sportler Grund für Doping und anderes unsportliches Verhalten.
Nochmal:
Originaltext sagte:
DAZU KÖNNEN DANN NOCH ERFOLGSABHÄNGIGE PRÄMIEN KOMMEN.
Sporthilfe: Ziel verfehlt, setzen, sechs.
(Sofern das Ziel war, Doping aus den von Sportlern angegebenen Gründen zu verringern, wenigstens.
Aber bei der Sporthilfe weiss man nie so genau ...)
Montagsgast sagte:
(und hier hat die Drygalla sehr wohl mit dem Artikelthema zu tun, mit dem Problemfeld "gezielte Diskreditierung von Gegenern" nämlich, je Celebrity desto wirksamer).
Existenzangst und Erfolgdruck sind laut Studie für 88 % der Sportler Grund für Doping und anderes unsportliches Verhalten.
(ist die 88 hier rein zufällig gewählt? :-> )
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20.02.2013 - 20:45 Uhr
greeny