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aufklaerungsfantasie
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Mag ich Mag ich nicht

2

11.02.2013 - 18:46 Uhr
aufklaerungsfantasie

armer ratzinger. kann einem (eigentlich) nun leid tun.

soylentyellow
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1

11.02.2013 - 19:13 Uhr
soylentyellow

Ich begrüße den Rücktritt von Ratzinger und bin besorgt über den Nachfolger weil egal wer es ein wird er mir immernoch zu konservativ sein wird, was nun mal in der Natur der Sache begründet ist.

herrjemine
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1

11.02.2013 - 19:30 Uhr
herrjemine

Ich bin der Meinung viele Europäer sehen die katholische Kirche aus einem zu westlichen Standpunkt heraus. Natürlich würden wir es alle begrüßen, wenn die Regularien liberaler gesetzt werden. Man darf aber nicht vergessen, dass diese Regeln auch für andere Kontinente und Länder gelten müssen in denen Menschen zu den Themen Abtreibung usw. usf. ganz andere Auffassungen haben. Eine 2-Klassen-Moral wird sich die Kirche kaum leisten können. Da befindet sie sich zwischen den Stühlen. Wenn sie die Konservativen auch noch verprellt laufen die ihnen genauso weg, wie die Liberalen es jetzt schon tun und es ist nicht gesagt, dass diese nach so einem Schwenk wieder zurückkommen würden.

apollyon
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5

11.02.2013 - 19:42 Uhr
apollyon

herrjemine sagte:
Natürlich würden wir es alle begrüßen, wenn die Regularien liberaler gesetzt werden. Man darf aber nicht vergessen, dass diese Regeln auch für andere Kontinente und Länder gelten müssen in denen Menschen zu den Themen Abtreibung usw. usf. ganz andere Auffassungen haben.


Ist halt die Frage, ob die Kirche das ganzen Thema Sexualmoral, Geschlechterfrage und alles, was dran hängt, überhaupt so breittreten muss.
Die Stellen in der Bibel, die sich damit beschäftigen, sind sehr rar und durch die damalige Gesellschaftsordnung geprägt.
Wenn die Kirche den Leuten nicht ins Schlafzimmer reinregieren würde, sondern sich auf die Verkündigung Gottes Botschaft kümmern würde, dann wäre die Ablehnung auch nicht so groß.

aufklaerungsfantasie
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2

11.02.2013 - 19:45 Uhr
aufklaerungsfantasie

"Ist halt die Frage, ob die Kirche das ganzen Thema Sexualmoral, Geschlechterfrage und alles, was dran hängt, überhaupt so breittreten muss."

tritt es den die kirche breit? oder eher die medien?

Grrmpf
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2

11.02.2013 - 19:47 Uhr
Grrmpf

apollyon sagte:


Ist halt die Frage, ob die Kirche das ganzen Thema Sexualmoral, Geschlechterfrage und alles, was dran hängt, überhaupt so breittreten muss.
Die Stellen in der Bibel, die sich damit beschäftigen, sind sehr rar und durch die damalige Gesellschaftsordnung geprägt.
Wenn die Kirche den Leuten nicht ins Schlafzimmer reinregieren würde, sondern sich auf die Verkündigung Gottes Botschaft kümmern würde, dann wäre die Ablehnung auch nicht so groß.

Abtreibung mag auch eine Frage der Sexualmoral sein. In erster Linie geht es um das Verbot zu töten. Wenn sich die Kirche in diesem Punkt einmal nicht mehr einmischt, dann hat sie wirklich verspielt.

aufklaerungsfantasie
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0

11.02.2013 - 19:48 Uhr
aufklaerungsfantasie

perditus papam :(

Grrmpf
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1

11.02.2013 - 19:50 Uhr
Grrmpf

herrjemine sagte:
Man darf aber nicht vergessen, dass diese Regeln auch für andere Kontinente und Länder gelten müssen in denen Menschen zu den Themen Abtreibung usw. usf. ganz andere Auffassungen haben.

Wobei Abtreibung ein schlecht gewähltes Beispiel ist. Eine Menge anderer Moralfragen, z.B. die Verwendung von Kondomen, wird man im liberalen Europa nicht viel anders sehen als in Entwicklungländern mit hoher HIV-Rate.

heidelbaerin
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0

11.02.2013 - 19:54 Uhr
heidelbaerin

apollyon sagte:
Die Stellen in der Bibel, die sich damit beschäftigen, sind sehr rar und durch die damalige Gesellschaftsordnung geprägt.
Wenn die Kirche den Leuten nicht ins Schlafzimmer reinregieren würde, sondern sich auf die Verkündigung Gottes Botschaft kümmern würde, dann wäre die Ablehnung auch nicht so groß.


Absolut falsch eben. Deine Feststellung ist, wie man dem Thema persönlich gegenüber steht ganz egal, historisch falsch. Die Position der Kirche zur Sexualmoral war eben nicht durch die damalige Gesellschaftsordnung geprägt, sondern stand ihr entgegen. Ehescheidung, Puffbesuche, Homosexulität, Abtreibung etc. waren im alten Rom überhaupt nicht so verrucht. Und auf einmal tauchte eine jüdische Sekte auf, die vorschriebe, Sex nur nach der Ehe zu haben, sich nicht scheiden zu dürfen, etc. (um beim Thema Sex zu bleiben, war noch anderes dabei wie Gladiatorenkämpfe, heidnische Kulte und Orgien). Obwohl die Kirche da eine sehr antiliberalen Kurs hatte, gewann sie immer mehr Anhänger, trotz Verfolgung. D.h. sie vertrat eben schon damals Moralvorstellungen, die sich vom Mainstream abhebten, also würde sie ihre Glaubwürdigkeit vollends verlieren, wenn sie sich da dem Zeitgeist unterwerfen würde.

Grrmpf
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4

11.02.2013 - 20:08 Uhr
Grrmpf

heidelbaerin sagte:


Absolut falsch eben. ... jüdische Sekte auf

Eine jüdische Sekte, aufbauend auf der jüdischen Sexualmoral. Aber auch mit ihr brechend, weil Jesus einer Ehebrecherin verzeihen kann. Es ist ja auch nicht so, dass das Christentum nur durch stures Festhalten an alten Lehren sich in 2000 Jahren mehrere Milliarden Anhänger gewonnen hat, da war neben einem gerüttelt Maß Machtpolitik auch kluges Marketing (man könnte es auch netter "Zugehen auf die Menschen" nennen) dabei.

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