11.02.2013 - 18:30 Uhr

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Kung-Fu-Shake und Hühnertitten

Text: jetzt-redaktion

Gegessen wird immer, aber jeder macht es anders. In der Kolumne Kosmoskoch dokumentieren jetzt-User und jetzt-Redakteure jeweils eine Woche lang, was am Abend bei ihnen auf den Tisch kommt, und schreiben auf, warum. Heute: jetzt-Userin octopussy

Diese Woche hat sich jetzt-Userin octopussy die Mütze des Kosmoskochs aufgesetzt.

Montag:

In der Kantine gab es mittags Pizza, die erstaunlich gut schmeckte. Abends dann eine Scheibe Brot mit Gorgonzola, beworfen mit gerösteten Sonneblumkernen und Sesam. Dazu ein mit Chili und schwarzem Salz beworfenes Bio-Spiegelei. Zum Trinken marokkanischer Minztee.  

Dienstag:

Ich habe trotz des warmen Mittagessens Lust auf Nudeln mit meiner Tomatensoße. Angerichtet auf meinem Lieblingsteller. Es gibt also dank Fehlgriff im Küchenregal nicht die hauchdünnen Spaghetti, sondern die Nudeln Nr. 13. Das sind so platte Spaghetti. Und dazu die Tomatenmarksoße, die genau richtig zwischen fruchtig süß und scharf ist. Parmesanhobelspäne noch drüber. Zum Trinken dazu Anis-Fenchel-Kümmel-Tee. 

Mittwoch:

Mittwoch ist auf jeden Fall Kung-Fu-Trainingsabend, deswegen ist das Abendessen immer klein. Dieses Mal eine Banane und ein Sojashake.  

Donnerstag:

Ich flitze in der Wohnung umher zwischen Aufräumen, Hunger haben, im Netz rumhängen und Vorfreude. Ich hatte zu lang gearbeitet und habe schon zu viel Hunger beim Heimkommen. Habe aber auch keine Ruhe, denn ich darf endlich mal wieder an den Flughafen später. Also gibt es Gorgonzolatoast und einen Kinderriegel. Am Flughafen hole ich meinen Herzensfreund marksu_ ab, zusammen mit einer gemeinsamen Freundin, Schild, Luftschlangen und Fanfaren. Getrunken wird der kalte Minztee vom Morgen. Im Flughafen dann noch eine Fritz-Kola.  

Freitag:

Mann im Haus = Fleisch im Haus. Während ich einen ausdauernden Termin hatte, war mein Gast einkaufen und hat Hühnertitten mitgebracht. Es gibt also Kartoffeln mit laktosefreiem Putengeschnetzelten. Lang nicht mehr gegessen. Spätes Essen zum Dschungelcamp, da wir um halb fünf mittags im Flur gepicknickt hatten. Wieder gibt’s Tee.  

Samstag:

Wir hatten ausgiebigst im Café Gnosa gefrühstückt und abends gibt es die Reste von Freitag um ein paar Kartoffeln ergänzt. Das Foto ist ein Symbolbild. Ich spiele gern mit dem Essen – aber nie achtungslos und eklig. Tintenfische esse ich allerdings nicht. Zum einen, weil ich mich nicht selbst essen mag und zum anderen, weil ich die Tiere zu gerne mag. Und nochmal gibt’s Tee und auch Wasser.  

Sonntag:

Wir sind bei der gemeinsamen Freundin zum Essen eingeladen und um ihren betrunkenen Zukünftigen, der von einer Karnevalssitzung in DüDo kommt, aufzupäppeln, gibt es Frikas und Pü. Also Frikadellen und Kartoffelpüree. (alles selbstgema(ts)cht). Als Nachtisch gibt’s Applecrumble mit Vanillesoße. Zum Trinken gibt’s Maracujasaftschorle und einen Espresso. Als wir nach Hause kommen, gibt’s noch einen Shorty Kraken Rum. Mjamm.

Auf der nächsten Seite liest du den Kosmoskoch-Fragebogen von jetzt-Userin octopussy.
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