Eine Art Adel
Im deutschen 'Dr.' stecken viele hundert Jahre Bildungsgeschichte
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Die vermeidbare Katastrophe vor 19 Std.
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bildungsbürgerliches statussymbol, lächerliche debatte.
man hätte mal lieber fragen sollen, was schavan in den 30 jahren danach geleistet hat.
speedcola sagte:
wenn alle doktorarbeiten auf diese weise überprüft würden, würden hunderttausende doktorgrade aberkannt. es gäbe praktisch keinen dr. mehr.
Oha, hast du die alle schon überprüft??? :->
bildungsbürgerliches statussymbol, lächerliche debatte.
Sozusagen der 47 Zoll-Flatscreen der Bildungsbürger?
man hätte mal lieber fragen sollen, was schavan in den 30 jahren danach geleistet hat.
Genau, dann hätte man sich nämlich die Debatte um sie sparen könnenund sie gleich vor die Tür setzen. Wäre besser gewesen, denn so haftet ihrer Demission aufgrund der nicht so eindeutigen Umstände etwas Märtyrerhaftes an.
speedcola sagte:
wenn alle doktorarbeiten auf diese weise überprüft würden, würden hunderttausende doktorgrade aberkannt. es gäbe praktisch keinen dr. mehr.
Umso besser. dann waere meiner mehr wert. Sooo etwas habe ich nicht gemacht.
bildungsbürgerliches statussymbol, lächerliche debatte.
Nicht wenn man die Promotion ernst nimmt
man hätte mal lieber fragen sollen, was schavan in den 30 jahren danach geleistet hat.
Tun ja alle, auch wenn sie keinen Dr. Titel mehr hat.
oder wie meine eltern mal formulierten: ein kind ohne dr. ist eine schande für die familie...
Zweitens ist diese Doktorandenschwemme nur zu einem Teil der dritten Kategorie zu verdanken. Das Problem ergab sich natürlich aus der relativen Entwertung des Hochschulabschlusses, aber nicht nur, um sich abzugrenzen, sondern weil neu ein akademisches Prekariat entstand. In Geistes- und Sozialwissenschaften sind die Berufsaussichten dürftig, dafür besteht die Möglichkeit als Doktorand eine Stelle/Stipendium an der Uni zu bekommen. Weniger als der Durchschnittslohn, aber doch genug, um davon leben zu können. Für Absolventen aus Fächern wie Archäologie, Kunstgeschichte etc. bietet eine Promotion im Rahmen einer Stelle an der Uni, bzw. ein Stipendium eine Alternative zur Arbeitslosigkeit, bzw. Arbeit in einem ungelernten Beruf. Uniintern treiben die neuen Regelungen dies noch voran, da es kaum noch unbefristete Stellen gibt und es diese 6/6Jahresregelung gibt, dass maximal je sechs Jahre vor und nach der Promotion für eine Stelle möglich sind. Will jemand länger als 6 Jahre an der Uni arbeiten, muss er dazwischen promovieren. Meistens ergibt es sich von selbst, da die Uni eben eine Promotion von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter erwartet. Langfristig ergibt sich daraus ein promoviertes Prekariat, weil nach theoretisch maximal 12, praktisch eher früher, Jahren, der Doktor da ohne Stelle da steht, wenn er den Sprung nach oben nicht geschafft hat. Kann sein, dass sich das soziale Ansehen des Doktors damit langfristig von selbst erledigen wird.
feux sagte:
wie meine eltern mal formulierten: ein kind ohne dr. ist eine schande für die familie...
Das ist vermutlich genau die Umgebung, in der solche Nonsense-Doktoren wie Guttenberg gedeihen.
JoergAuch sagte:
feux sagte:
wie meine eltern mal formulierten: ein kind ohne dr. ist eine schande für die familie...
Das ist vermutlich genau die Umgebung, in der solche Nonsense-Doktoren wie Guttenberg gedeihen.
ach, einfach nur ein ärztehaushalt ohne blick über den tellerrand und ohne das Verständnis, dass es in anderen fächern nicht gang und gäbe ist, zu promovieren.
wer sich davon beeinflussen lässt, is selber schuld.











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09.02.2013 - 14:59 Uhr
Sunset_
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