31.01.2013 - 18:30 Uhr

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Erster Sex, letzte Statistiken

Text: penni-dreyer

Dürfen wir fragen, wie dein erstes Mal war? Nein? Also nicht gut? Dann wissen wir auch, wie dein momentanes Sexleben aussieht - nämlich bescheiden. Sagt zumindest eine neue Studie aus den USA. Noch mehr schockierende Nachrichten aus deinem Privatleben findest du in der Topsexliste

Lieber Gott, lass es gut sein!
Ach du liebes bisschen. Eine amerikanische Studie behauptet, dass unser Sexleben davon abhängt, wie unser erstes Mal war. Grob gesagt haben Menschen, deren erster Beischlaf schön war, ein besseres Sexleben als diejenigen, die das erste Mal nicht genießen konnten. Für die Studie wurden gut 300 Studenten über ihre erste sexuelle Erfahrung befragt, daraufhin wurden sie beauftragt, in den darauffolgenden zwei Wochen ein „Sex-Tagebuch“ zu führen, in dem sie all ihre sexuellen Begegnungen verzeichnen und bewerten sollten. Diejenigen, die ihr erstes Mal positiv bewertet hatten, hatten auch in den zwei Wochen besseren Sex, als diejenigen, deren erstes Mal total doof gewesen war. Was wieder mal zeigt, wie ungerecht das Leben ist. Denn wer sich durch ein mittelmäßig bis mieses erstes Mal gequält hat, der kann sich nun nicht mehr hinterher darüber hinweg trösten, dass es in Zukunft besser wird.  


Sex schon viel länger beliebt, als angenommen

Hey Hippies, bildet euch bloß nichts ein, die sexuelle Revolution ist schon lange vor euch in die Gänge gekommen. Nämlich nicht durch die Erfindung der Anti-Baby-Pille, sondern die Einführung des Penizillin und die Möglichkeit, die schreckliche Geschlechtskrankheit Syphilis zu heilen. Kaum hatte die Nachricht in den 1950er Jahren die Runde gemacht, schon wurden die Hosen und Röcke und Hosenröcke runtergelassen, der Hula-Hoop-Reifen fallen gelassen und die Beat-Musik ein bisschen lauter gedreht.  

Oh, Liebe in Japan

Weil es in der traditionell sehr zurückhaltenden Kultur Japans vielen Männern schwer fällt, ihre Gefühle auszudrücken, wurde vor einigen Jahren der 31. Januar zum offiziellen „Liebe-deine-Frau-Tag“ erklärt. An diesem Tag schreien sich Männer auf einer Bühne die Seele aus dem Leib und teilen der ganzen Welt mit, dass sie ihre Frau sehr lieb haben. Und dann sagt die Gattin ganz ergriffen, dass sie in den letzten acht Jahren ihrer Ehe ganz vergessen hatte, wie temperamentvoll ihr Gatte doch sein kann. Die romantische Geste ist also vollends geglückt und man mag sich kaum vorstellen, wie temperamentvoll es im Anschluss im Schlafzimmer zur Sache gehen wird!  


Sex-Apps, die erste


Eine App namens Playbook soll es jungen Herren ermöglichen, ganz ohne die nervigen uncoolen Tanten in Facebook via Twitter über ihre letzten Eroberungen zu klatschen. Wem jetzt ein großes Fragezeichen über dem Kopf erscheint, der möge bitte dieses Interview mit einem der App-Erfinder lesen, der sich niedlicherweise seine Jungfräulichkeit für die Ehe aufspart und während des Telefonats sehr oft nervös lacht..   

Sex-Apps, die zweite

Ganz aufgeregt ist die Twittersphäre über die neue App Bang With Friends, die aber langjährigen jetzt-Usern bekannt vorkommen dürfte. Es handelt sich dabei um eine nicht jugendfreie Version des „Komm Küssen“-Buttons. Man wählt aus seiner Freundesliste Menschen aus, mit denen man gerne einmal schlafen würde. Und wenn einer der Ausgewählten ebenfalls Lust hat, dann werden die beiden zusammgebracht und daraufhin wird bestimmt gleich ein Hotelzimmer gebucht oder die große Liebe gefunden. Oder das nächste Treffen sehr, sehr unangenehm.   

Was ist da nur schief gegangen?


Eine brasilianische Klinik mit dem delikaten Spezialgebiet erektile Dysfunktion hat folgende Werbekampagne auf den Markt gebracht: Alte, sehr unappetitliche Männer können ihre Frauen, die ungefähr im Enkelinnenalter sind, endlich wieder beglücken dank einer Penis-OP – und sehen die jungen Frauen nicht glücklich aus? Nein? Aber sie haben doch jetzt alles, was sie wollten.  

Porno für Menschen mit „Humor“
Endlich kommt zusammen, was zusammengehört: Memes und Porno. Unter dem Titel „Memes I’d Like To Fuck“ verkleiden sich Pornostars, wie der neue Hollywood- und Popkultur-Liebling James Deen, als Memes (in Deens Fall ist es der wirklich sehr niedliche Ikea-Affe) und haben anschließend (das vermuten wir jetzt mal, ohne die Aussage verifiziert zu haben) Sex. 


That’s What Statistiken Are For...
Wolltest du schon immer mal wissen, wann der gemeine Amerikaner eine Masturbationspause einlegt? Dann sei beruhigt, auch diese Frage wird hiermit ein für allemal beantwortet: Mit einer Statistik, die aufzeigt, wann der gemeine Amerikaner durchschnittlich eher wenig Onlinepornos geglotzt hat. Nicht verwunderlich: An Feiertagen mit Familienzwang tendenziell eher selten.

Valentinstag für Organisierte


Und jetzt noch ein kleiner Tipp für in zwei Wochen: Wer auch am romantischsten aller Tage im Jahr, dem Valentinstag, nicht aus seiner Büromenschenhaut kann, dem sei folgende Überraschung für den Verknallten ans Herz gelegt: Warum nicht einfach mal eine Power-Point-Präsentation vorführen mit all den Gründen, warum du den anderen einfach gerne hast? Und das Beste an dieser Überraschung: Die Power-Point-Templates-Industrie hat schon vorgesorgt. Es gibt Dutzende, ach was, hunderte romantischer Templates, mit denen es dir noch viel leichter fallen wird, das zu sagen, was du sagen willst.


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13 Kommentare
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Lenjia
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Mag ich Mag ich nicht

3

31.01.2013 - 19:01 Uhr
Lenjia

hihi, also meine erfahrung sagt mir, dass die amerikanische studie schrott ist...

marphine
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Mag ich Mag ich nicht

2

31.01.2013 - 19:38 Uhr
marphine

Woodrocket ist auch verantwortlich für viele weitere verstörende Videos, unter anderem den Spongebobporno (Ohne echtes Eichhörnchen, dafür aber mit mannsgroßen Kostümen, klick hier:

teilzeitirrer
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Mag ich Mag ich nicht

4

31.01.2013 - 20:21 Uhr
teilzeitirrer

ich habe bei so gut wie jeder studie, die einem präsentiert wird - insbesondere wenn das ergebnis staunen machen soll - das gefühl, dass den verantwortlichen der unterschied zwischen korrelation und kausalität nicht geläufig ist.

Wilberforce
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Mag ich Mag ich nicht

2

31.01.2013 - 22:37 Uhr
Wilberforce

teilzeitirrer sagte:
ich habe bei so gut wie jeder studie, die einem präsentiert wird - insbesondere wenn das ergebnis staunen machen soll - das gefühl, dass den verantwortlichen der unterschied zwischen korrelation und kausalität nicht geläufig ist.


Den Autoren dieser Studien ist das meist schon bewußt, und es steht dann auch so drin. Allerdings können sie es sich meist nicht verkneifen, dann doch über die Ursachen und Folgen einer der möglichen Kausalitäten zu spekulieren. (Man fragt sich dann, warum die Journale den Quatsch annehmen, aber naja.)

Journalisten aber sind bei der Rezeption solcher Aufsätze extrem begabt darin, jedweden Zweifel in dieser Richtung vollständig auszublenden.

HerrIrgendwoAnders
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0

31.01.2013 - 22:53 Uhr
HerrIrgendwoAnders

Wer sich durch ein mittelmäßig bis mieses erstes Mal gequält hat, der kann sich nun nicht mehr hinterher darüber hinweg trösten, dass es in Zukunft besser wird.


Was wieder mal überhaupt nichts erklärt. Hier wird lediglich statistisch nahegelegt, dass manche Menschen ein generell eher schönes und andere ein generell eher enttäuschendes Sexualleben haben. Keine Einflussfaktoren, wie etwa traumatische Kindheitserlebnisse (z.B. Missbrauch) oder eine spätere Therapie (durch die sich vllt. einiges zum Guten wendet. Langweilige Studie.

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0

31.01.2013 - 22:55 Uhr
HerrIrgendwoAnders

Of course, we all know that the survey is rubbish.

Achso, alles klar.

bangshou
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Mag ich Mag ich nicht

0

31.01.2013 - 23:11 Uhr
bangshou

Hier auch: Schrott.

Ich stelle mir gerade vor, man installiert die Bang-Funktion, markiert fleißig Partnerinnen und es passiert: nichts. Einfach nichts. Nach Tagen, Wochen, Monaten: nichts. Keine beschissene Nachricht, nichts.

Es bekommt ja keiner mit (zumindest der Theorie nach), aber ich fände das dennoch irgendwie ganz wahnsinnig peinlich.

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31.01.2013 - 23:12 Uhr
bangshou

Und: je mehr Kontakte +Markierungen, desto peinlicher.

apollyon
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Mag ich Mag ich nicht

0

01.02.2013 - 09:51 Uhr
apollyon

bangshou sagte:
Hier auch: Schrott.

Ich stelle mir gerade vor, man installiert die Bang-Funktion, markiert fleißig Partnerinnen und es passiert: nichts. Einfach nichts. Nach Tagen, Wochen, Monaten: nichts. Keine beschissene Nachricht, nichts.

Es bekommt ja keiner mit (zumindest der Theorie nach), aber ich fände das dennoch irgendwie ganz wahnsinnig peinlich.


Gibt's hier nicht auch sowas? Man kann fleißig potentielle Partnerinnen virtuell abschmatzen. Und auch da kann nichts passieren.

Das Leben wird dann peinlich, wenn man seine Paarungswünsche/Zuneigung ausdrückt, diese aber in keinster Weise erwidert wird. Das ist aber keine neue Erscheinung von Internet, Facebook oder F*ckapps.

chocolatecat
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Mag ich Mag ich nicht

0

01.02.2013 - 10:13 Uhr
chocolatecat

marphine sagte:
Woodrocket ist auch verantwortlich für viele weitere verstörende Videos, unter anderem den Spongebobporno (Ohne echtes Eichhörnchen, dafür aber mit mannsgroßen Kostümen, klick hier:

what the f***ing f***?!!?!?!?!?!?!?

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