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Mandelbrote
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Mag ich Mag ich nicht

1

29.01.2013 - 13:44 Uhr
Mandelbrote

dem_osten_so_nah sagte:
Montagsgast sagte:
Die mit den derzeitigen Politikstilen ebenso wohbegründbare Neuauflage einer Roten Armee Fraktion wäre -zu Recht- weit weniger vermittelbar als die Beschädigung ohnehin unnötiger und gesellschaftlich erheblich kontraproduktiver "Sachen", obschon der Kapitalismus seinerseits ohne mit der Wimper zu zucken über grosse Mengen Leichen geht (solange sich's nur "rechnet".)

Grundsätzlich ist jede Art "Sand im Getriebe" zu sein wesentlich revolutionärer und damit weltverbessernder als die stromlinienförmige, zäpfchenhafte Anpasserei derer, die -warum auch immer- nicht "Sand" sondern "Schmieröl" im Getriebe einer zunehmend unsozialen, zunehmend menschenverachtenden und zunehmend entsolidarisierten Gesellschaft sind.

Hör mal zu du Strolch: Ich persönlich finde es verdammt asozial und unsolidarisch, wenn von einer kleinen Anzahl von Idioten Infrastruktur zerstört wird, die ich mit meinen Steuern mitfinanziert habe - während ich hingegen bei euch davon ausgehen muss, dass ihr wohl eher auf Kosten des Staates lebt, der euch eine sichere Existenz ermöglicht.
Zumal euch die Leute die vergeblich auf die S-Bahn warten, sicher nicht gebeten haben, Sand ins Getriebe zu streuen.

Es ist wie es ist: Eure Motive, Denkweisen und eure Mittel sind einfach nur primitiv. Geht zurück in das Loch aus welchem ihr kommt oder geht nach Nordkorea oder Kuba. Da ist der Kapitalismus noch gezügelt und die Solidarität ob des Mangels an grundlegenden Dingen sehr hoch.


Zwei Kommentare.
Zwei Kommentatoren.
Zwei mal dümmliches Gelaber.

Montagsgast
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Mag ich Mag ich nicht

-2

29.01.2013 - 18:39 Uhr
Montagsgast

Mandelbrote sagte:
Zwei Kommentare.
Zwei Kommentatoren.
Zwei mal dümmliches Gelaber.


Mit dem geringfügigen Unterschied, dass einer der beiden persönlich Untergriffiges absondert, während der andere lediglich versucht, aus Anschauungsgründen allgemeine Ideologien derart gegeneinander in Stellung zu bringen, dass auch die einfacheren Gemüter folgen können.


Und zum Nahen Osten:

Ich (Montagsgast) habe, zumindest nach der statistischen Verteilung des direkten Steueraufkommens in der Bundesrepublik, in den letzten zwanzig Jahren mehr Steuern berappt als zwei drittel der Grundgesamtheit und bin -vermutlich grade deswegen- ein grosser Freund der meisten, auch der nicht ganz geräuschlosen, Umsturzversuche gegen diesen verrotteten, betrügerischen, unsolidarischen und weitreichend kriminell organisierten Politklüngel der BRD, wenn ich auch der unblutigen Variante bei Weitem den Vorzug gäbe. Bislang.

Also wer keine Ahnung hat: einfach mal die Klappe halten.

misuro
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Mag ich Mag ich nicht

-1

29.01.2013 - 23:24 Uhr
misuro

dem_osten_so_nah sagte:
Montagsgast sagte:
Die mit den derzeitigen Politikstilen ebenso wohbegründbare Neuauflage einer Roten Armee Fraktion wäre -zu Recht- weit weniger vermittelbar als die Beschädigung ohnehin unnötiger und gesellschaftlich erheblich kontraproduktiver "Sachen", obschon der Kapitalismus seinerseits ohne mit der Wimper zu zucken über grosse Mengen Leichen geht (solange sich's nur "rechnet".)

Grundsätzlich ist jede Art "Sand im Getriebe" zu sein wesentlich revolutionärer und damit weltverbessernder als die stromlinienförmige, zäpfchenhafte Anpasserei derer, die -warum auch immer- nicht "Sand" sondern "Schmieröl" im Getriebe einer zunehmend unsozialen, zunehmend menschenverachtenden und zunehmend entsolidarisierten Gesellschaft sind.

Hör mal zu du Strolch: Ich persönlich finde es verdammt asozial und unsolidarisch, wenn von einer kleinen Anzahl von Idioten Infrastruktur zerstört wird, die ich mit meinen Steuern mitfinanziert habe - während ich hingegen bei euch davon ausgehen muss, dass ihr wohl eher auf Kosten des Staates lebt, der euch eine sichere Existenz ermöglicht.
Zumal euch die Leute die vergeblich auf die S-Bahn warten, sicher nicht gebeten haben, Sand ins Getriebe zu streuen.

Es ist wie es ist: Eure Motive, Denkweisen und eure Mittel sind einfach nur primitiv. Geht zurück in das Loch aus welchem ihr kommt oder geht nach Nordkorea oder Kuba. Da ist der Kapitalismus noch gezügelt und die Solidarität ob des Mangels an grundlegenden Dingen sehr hoch.


Wie bitte kommt denn die S-Bahn in die Diskussion? Die hat offenbar dem_osten_so_nah ins Spiel gebracht. Aber darum geht es doch überhaupt nicht. Zwischen Infrastruktur und Überwachungssystemen besteht definitiv noch ein Unterschied, ersteres ist vielleicht noch verlängerter Arm der Exekutive, aber nicht für das Funktionieren des Staates notwendig.

Die Kameras sind aber natürlich einfach nur ein gut sichtbares Symbol für all die anderen Arten und Weisen der Überwachung, die unbescholtene BürgerInnen über sich ergehen lassen müssen - es ist halt schwieriger, durch Vorratsdatenspeicherung, Bankverbindungsprotokolle und ähnliches Demonstrationen hervorzurufen als mit einem klaren Feindbild. Dementsprechend ist das Zerstören von Kameras sicherlich keine Lösung (werden eh wieder aufgehängt), aber eine nicht ganz dumme PR- Aktion.

Schreibt ja schließlich auch wer drüber.

2611
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Mag ich Mag ich nicht

-2

30.01.2013 - 05:08 Uhr
2611

[dem_osten_so_nah sagte:
(...) geht nach Nordkorea oder Kuba. (...)


Jau, vor Urzeiten kotzten die Guten im Westen jedem, der wider den Stachel löckte, ein „Hau doch ab nach drüben, in die Zone“ vor die Füße. Wie du wortreich illustrierst, hat zumindest ein Zonie die Lektion gelernt. Willkommen im Reich der Guten, du Held der Arbeit und der Steuern!

Montrose
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Mag ich Mag ich nicht

1

30.01.2013 - 10:06 Uhr
Montrose

Mandelbrote sagte:
Na, ist das Betreten des Rasens wieder verboten? :)

Hoho.
Na, das Erschießen von Andersdenkenden wieder erlaubt?:)

Mehr gibts für mich eigentlich nicht zu fragen.
Nebenbei: Das Brechtzitat von @Montagsgast ist Hohn in diesem Zusammenhang.

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