28.01.2013 - 18:30 Uhr

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Workshop-Suppe und Käseverkostung for one

Text: jetzt-redaktion

Gegessen wird immer, aber jeder macht es anders. In der Kolumne Kosmoskoch dokumentieren jetzt-User und jetzt-Redakteure jeweils eine Woche lang, was am Abend bei ihnen auf den Tisch kommt, und schreiben auf, warum. Heute: jetzt-Userin KamikazePinguin.

Diese Woche hat sich jetzt-Userin KamikazePinguin die Mütze des Kosmoskochs aufgesetzt.

Montag:

Am Montag ist mein Freund für eine Woche nach Stuttgart gefahren und da wir am Abend davor vegetarische Burger gemacht haben, hat er den letzten als Proviant mitbekommen.

Ich hatte abends Besuch von einer Freundin, die genauso hungrig war wie ich. Deshalb gab es Nudeln mit einer Soße aus gegrillter roter Paprika und Tomaten. Obendrüber Mozzarella und dazu Brause aus kleinen Glasflaschen und Salat.

Dienstag:

Am Dienstag gab es Sauerkrautsuppe. Das klingt komisch, ist aber lecker. Ich habe vor einigen Tagen so eine Suppe in einem Bioladen gegessen und fand sie so gut, dass ich mir vorgenommen habe, sie nachzukochen. Dazu gab es dunkles Roggenbrot und Wasser.

Mittwoch:

Ich war plötzlich ziemlich hungrig und hatte keine Lust, vor dem Essen noch in den Supermarkt zu laufen. Deswegen wurde zusammengewürfelt, was ich in der Küche noch an Gemüse gefunden habe und dazu mal wieder Nudeln. Weil es mir an Soße mangelte wurde der Rest Crème fraîche auch noch vertilgt. Zu trinken gab es Bier.

Donnerstag:

Eigentlich war ich am Abend mit einem Freund verabredet, zum Käse futtern und Wein trinken, der Freund hat leider wegen Krankheit abgesagt. Den Käse habe ich dann trotzdem gegessen, und zwar Saint Agur (eine gute Alternative zum sehr viel teureren Rouquefort), Höhlenkäse, Chaume und ein Frischkäsering mit Ananas und Nüssen, der ein bißchen arg süß war und auch irgendwie nach Rum geschmeckt hat. Dazu gab es Brötchen mit Butter, superleckere Tomaten und Gurke. Getrunken habe ich Schwarztee und Wasser.

Freitag:

Am Freitag ist mein Freund zurückgekommen. Zur Feier des Tages wollte ich abends etwas aufwendiger kochen. Da der kranke Freund auch wieder halbwegs fit war, wurde ein Kochabend daraus. Wir haben Gnocchiteig gemacht und mit einem Keksausstecher bearbeitet, dann die Scheiben gekocht und anschließend in Butter angebraten und im Ofen mit Parmesan überbacken. Dazu gab es eine Art Auflauf aus gegrillten Auberginen, Tomaten, Büffelmozarella und Basilikum. Dazu Salat aus Radicchio und Ruccola mit einer einfachen Vinaigrette aus Olivenöl, Balsamico, Schalotten und etwas Zucker.
Zum Nachtisch habe ich einen äußerst nahrhaften Mandel-Feigen-Kuchen gebacken, der zum Großteil aus Butter, Zucker und Mandeln bestand. Leider gab es im Supermarkt nur getrocknete Feigen, mit frischen wäre er wahrscheinlich besser gewesen.

Getrunken haben wir Rotwein, einen Cabernet Sauvignon von 2005, den meine Eltern mal geschenkt haben. Hat aber nicht so super geschmeckt, also gab es später noch Whiskey Sour. Der war vor allem nach dem süßen Kuchen allerdings sehr gut.

Samstag:

Ich bin in einem kleinen Verein für nachhaltigen Konsum. Wir bestellen einmal im Monat alle zusammen Käse, Olivenöl und andere gute Sachen und unterstützen damit nicht nur kleine Betriebe, sondern haben auch sehr gutes Essen.  Da es uns alle sehr interessiert, wo Lebensmittel eigentlich herkommen, vor allem Fleisch, haben ein paar Leute zusammen mit einer befreundeten Tierärztin und einem Jäger eine Fleischworkshop organisiert. Der Jäger schoss also ein Reh, dass er dann vor unseren Augen zerlegt hat. Währenddessen haben wir staunend und mit etwas flauem Magen zugeschaut und ihn mit Fragen gelöchert. Zum Abschluss haben wir zusammen Wildsuppe gegessen, die von der Tierärztin für uns gekocht wurde.


Sonntag:

Am Samstag hatte meine Oma Geburtstag, da meine Eltern aber noch im Urlaub und ich beim Fleischworkshop war, sind wir am Sonntag essen gegangen in ein schwäbisches Restaurant. Für mich gab es Steinpilzmaultaschen mit viel zu viel Lauchgemüse und zum Nachtisch Quarkstrudel. Das Beste aber war die Rhabarberschorle, die es dort gab. Ich habe mal in Hamburg eine sehr leckere getrunken, die ich in Berlin aber leider nicht entdeckt habe. Diese hier war genauso gut.


Auf der nächsten Seite liest du den Kosmoskoch-Fragebogen von jetzt-Userin KamikazePinguin.
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