Mit der Macht des Amtes
Obama kündigt überraschend eine aktivere Klimapolitik an. Seine Möglichkeiten sind begrenzt, aber größer als gedacht
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Bude fallen als „umstrittene Maßnamen gegen den Saustall irreversibler Erderwärmung, unvorstellbarer Staatsverschuldung und explodierender Rentensysteme“ nur „Einschränkungen, Belastungen“ und das „berühren hergebrachter Privilegien, verfestigter Besitzstände und erkämpfter Anrechte“ ein. "Umverteilungen" weg von unvorstellbaren Reichtümern weniger Konzerne und Privatpersonen, würden jedoch auch heute "99 %" der Menschen nicht "Einschränkungen und Belastungen" bringen, sondern im Gegenteil Freiräume und Entlastung! Wie viel mehr Menschen könnten hier und weltweit gut leben, wenn z. B. mehr Mittel und Unterstützung an eine kleinere und handwerklich geprägte Landwirtschaft gehen würde und viel weniger an die Monokultur und Massentierhaltung von (mega) Großbetrieben? Wie viel sichere, saubere und gerecht verteilte Bewegungsfreiheit und Mobilität wäre möglich, mit weniger „Autos“**? Eine global und nachhaltig verträgliche Lebensweise, bringt insgesamt allen Vorteil und Gewinn auch uns Menschen hier und jetzt. Dennoch singt Heinz Bude so wie schon Felix Ekardt*** und Harald Welzer die alte Leier vom Verzicht als Preis für nachhaltige Gerechtigkeit. Solche Aussagen bewegen sich in der Nähe von immer noch ebenso verbreiteten wie blöden Versuchen, den Schutz vitaler und vielfältiger Lebensräume- und Grundlagen als Killer heutiger Arbeitnehmerinteressen zu diffamieren.
Die Entwicklung unserer Industriegesellschaft hin zu einer nachhaltig und global verträglichen Lebensweise, steht grundsätzlich nicht in Konkurrenz zur Freiheit und Qualität unseres Lebens, sie sind im Gegenteil viel mehr ein und dasselbe. Es wäre sehr hilfreich, wenn auch ein Intellektueller wie Heinz Bude das endlich begreifen würde.
*http://www.fuehlenunddenken.de/2012/12/16/fur-die-grundrechte-einer-wachsenden-mehrheit-von-menschen/
**http://www.fuehlenunddenken.de/2011/02/16/peak-car/
***http://www.fuehlenunddenken.de/2012/05/01/das-prinzip-nachhaltigkeit/











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24.01.2013 - 15:31 Uhr
SchmidtGeorg