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ZeroDegrees
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Mag ich Mag ich nicht

0

22.01.2013 - 19:32 Uhr
ZeroDegrees

Schade, die Ausstellung ist mir gerade entgangen... :/

Aber eine sehr gute Idee. Danke für das Interview.

emil81
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Mag ich Mag ich nicht

-1

22.01.2013 - 22:23 Uhr
emil81

Was jetzt - wenn sie "Deutsche mit anderer Hautfarbe" ist, dann braucht sie doch keine multikulturelle Gesellschaft.

battlegnom
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Mag ich Mag ich nicht

-1

22.01.2013 - 23:54 Uhr
battlegnom

Ambivalent.
Einerseits sagt mir das Interview, dass noch viel Arbeit auf diese Gesellschaft wartet.
Andererseits hab ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich nicht um die Hautfarbe, Herkunft etc kümmert, viele Leute sehr irritiert sind und sich rechtfertigen oder das Thema dann zur Sprache bringen.
Was zum Teufel mach ich falsch? Oder mach ich überhaupt was falsch?

SchmidtGeorg
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Mag ich Mag ich nicht

-2

23.01.2013 - 07:33 Uhr
SchmidtGeorg

sie wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen-ist doch das beste Zeichen oder was ? und sie kennt ein paar......die ja was, muss man immer ein bischen negativ sein?

mandelkrokant
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Mag ich Mag ich nicht

0

23.01.2013 - 09:20 Uhr
mandelkrokant

emil81 sagte:
Was jetzt - wenn sie "Deutsche mit anderer Hautfarbe" ist, dann braucht sie doch keine multikulturelle Gesellschaft.


das impliziert, dass alle deutschen, egal welcher hautfarbe etc., keine multikulturelle gesellschaft brauchen.
ich denke aber, dass es genau andersherum ist. wir alle, egel welcher hautfarbe etc., könnten eine ernsthaft gleichberechtigte multikulturelle gesellschaft gebrauchen.

battlegnom sagte:
Ambivalent.
Einerseits sagt mir das Interview, dass noch viel Arbeit auf diese Gesellschaft wartet.
Andererseits hab ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich nicht um die Hautfarbe, Herkunft etc kümmert, viele Leute sehr irritiert sind und sich rechtfertigen oder das Thema dann zur Sprache bringen.
Was zum Teufel mach ich falsch? Oder mach ich überhaupt was falsch?


Interessant, meine Erfahrung sieht da tatsächlich anders aus. Du selbst willst überhaupt nicht darüber reden, weil es eigentlich völlig egal ist und weil man sich ja auch selbst nicht unbedingt als irgendwie anders wahrnimmt und trotzdem scheint es eine Selbstverständlichkeit zu sein, eine ehrliche, aber unspektakuläre Antwort auf die Frage "Woher kommst du?" nicht ernst zu nehmen. Meist wird dann angenommen man hätte nicht ganz verstanden und deswegen hängt man noch schnell "Nein, ich meine ursprünglich." ran.
Ich glaube, es hat viel damit zu tun, wie man sich selbst wahrnimmt. Wenn man nun mal hier geboren und aufgewachsen ist, dann ist dieses Land auch der Ursprung für einen selbst, aber ich kann mir auch ganz gut vorstellen, dass es viele Afrodeutsche gibt, die ein ganz anderes Verhältnis zu der Herkunft ihrer Eltern haben, sich mehr damit identifizieren und die wollen dann vielleicht ja unbedingt gefragt werden, "wo ihre Wurzeln liegen"...am Ende aber machst du wahrscheinlich gar nichts falsch.


SchmidtGeorg sagte:
sie wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen-ist doch das beste Zeichen oder was ? und sie kennt ein paar......die ja was, muss man immer ein bischen negativ sein?


Nicht wahrgenommen zu werden bedeutet nicht angenommen zu sein/respektiert zu werden/als real existenter Teil der Gesellschaft betrachtet zu werden.

SchmidtGeorg
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Mag ich Mag ich nicht

-1

23.01.2013 - 10:02 Uhr
SchmidtGeorg

nicht wahrgenommen zu werden , heisst nix anderes, als dass andere Menschen, ob in Hautfarbe oder Glauben, heute zum Alltagsbild in Deutschland gehören, gehe ich bei uns einkaufen zB begegne ich Farbigen ( Neger sagt man nicht mehr) Türken , Kurden, Pakistani, Indern, die von hellbraun bis tiefschwarz als Hautfarbe haben, manche in ihrer Nationaltracht, von den ganzen Asiaten ganz zuschweigen ,also, was ist nun besonders dabei?.soll ich jetzt bei jedem Ausländer ah sagen oder was?

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-5

23.01.2013 - 10:03 Uhr
SchmidtGeorg

PS manchmal wünschte ich mir, die Ausländer, sag ich mal, würden sich untereinander und gegenseitig so kümmern, wie dei Deutschen sich um die Ausländer bemühen !

pitz
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Mag ich Mag ich nicht

8

23.01.2013 - 10:15 Uhr
pitz

Und zack!, schon ist der erste Kommentar wieder bei "Ausländern", während es um Deutschsein geht.

JoergAuch
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0

23.01.2013 - 11:02 Uhr
JoergAuch

mandelkrokant sagte:
battlegnom sagte:
Ambivalent.
Einerseits sagt mir das Interview, dass noch viel Arbeit auf diese Gesellschaft wartet.
Andererseits hab ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich nicht um die Hautfarbe, Herkunft etc kümmert, viele Leute sehr irritiert sind und sich rechtfertigen oder das Thema dann zur Sprache bringen.
Was zum Teufel mach ich falsch? Oder mach ich überhaupt was falsch?


Interessant, meine Erfahrung sieht da tatsächlich anders aus. Du selbst willst überhaupt nicht darüber reden, weil es eigentlich völlig egal ist und weil man sich ja auch selbst nicht unbedingt als irgendwie anders wahrnimmt und trotzdem scheint es eine Selbstverständlichkeit zu sein, eine ehrliche, aber unspektakuläre Antwort auf die Frage "Woher kommst du?" nicht ernst zu nehmen. Meist wird dann angenommen man hätte nicht ganz verstanden und deswegen hängt man noch schnell "Nein, ich meine ursprünglich." ran.
Ich glaube, es hat viel damit zu tun, wie man sich selbst wahrnimmt. Wenn man nun mal hier geboren und aufgewachsen ist, dann ist dieses Land auch der Ursprung für einen selbst, aber ich kann mir auch ganz gut vorstellen, dass es viele Afrodeutsche gibt, die ein ganz anderes Verhältnis zu der Herkunft ihrer Eltern haben, sich mehr damit identifizieren und die wollen dann vielleicht ja unbedingt gefragt werden, "wo ihre Wurzeln liegen"...am Ende aber machst du wahrscheinlich gar nichts falsch.

Ich hab das neulich schon mal unter einem anderen Artikel mit ähnlichem Thema geschrieben:

Mir geht es ähnlich. Als Norddeutscher, der im Schwäbischen lebt, werde ich auch oft gefragt, wo ich herkomme. Meistens nenne ich dann meinen aktuellen Wohnort, und wenn jemand nachfragt oder von Vornherein offensichtlich ist, dass er auf meinen Dialekt abzielt, erzähle ich ihm von meiner ursprünglichen Herkunft und ggf. auch von den vielen Stationen dazwischen und der Herkunft meiner Eltern und freue mich, dass jemand Interesse daran hat.

fettesmaedchen
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Mag ich Mag ich nicht

3

23.01.2013 - 11:16 Uhr
fettesmaedchen

Es ist ganz einfach: man teilt die Welt in Arschlöcher und Nicht-Arschlöcher ein. Egal, ob sie weiss, schwarz oder gelb sind. Oder grün und vom Mars.

jinxjordan
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Mag ich Mag ich nicht

5

23.01.2013 - 11:29 Uhr
jinxjordan

ahhh, du kommt aus westfalen? und deine eltern? ohh, dein vater ist aus oldenburg? WIE haben die sich kennengelernt? das war doch sicher voll die spannende geschichte? erzähl mal... geschieden? warum? waren die familien dagegen? haben die dich akzeptiert, obwohl du so ganz anders....willst du nie zurück in deine alte heimat oldenburg? nur im urlaub? und ist da nicht ein teil von dir oldenburgisch? tanz doch mal den oldenburger holzschuhtanz?

ZeroDegrees
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Mag ich Mag ich nicht

0

23.01.2013 - 11:29 Uhr
ZeroDegrees

JoergAuch sagte:
mandelkrokant sagte:
battlegnom sagte:
Ambivalent.
Einerseits sagt mir das Interview, dass noch viel Arbeit auf diese Gesellschaft wartet.
Andererseits hab ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich nicht um die Hautfarbe, Herkunft etc kümmert, viele Leute sehr irritiert sind und sich rechtfertigen oder das Thema dann zur Sprache bringen.
Was zum Teufel mach ich falsch? Oder mach ich überhaupt was falsch?


Interessant, meine Erfahrung sieht da tatsächlich anders aus. Du selbst willst überhaupt nicht darüber reden, weil es eigentlich völlig egal ist und weil man sich ja auch selbst nicht unbedingt als irgendwie anders wahrnimmt und trotzdem scheint es eine Selbstverständlichkeit zu sein, eine ehrliche, aber unspektakuläre Antwort auf die Frage "Woher kommst du?" nicht ernst zu nehmen. Meist wird dann angenommen man hätte nicht ganz verstanden und deswegen hängt man noch schnell "Nein, ich meine ursprünglich." ran.
Ich glaube, es hat viel damit zu tun, wie man sich selbst wahrnimmt. Wenn man nun mal hier geboren und aufgewachsen ist, dann ist dieses Land auch der Ursprung für einen selbst, aber ich kann mir auch ganz gut vorstellen, dass es viele Afrodeutsche gibt, die ein ganz anderes Verhältnis zu der Herkunft ihrer Eltern haben, sich mehr damit identifizieren und die wollen dann vielleicht ja unbedingt gefragt werden, "wo ihre Wurzeln liegen"...am Ende aber machst du wahrscheinlich gar nichts falsch.

Ich hab das neulich schon mal unter einem anderen Artikel mit ähnlichem Thema geschrieben:

Mir geht es ähnlich. Als Norddeutscher, der im Schwäbischen lebt, werde ich auch oft gefragt, wo ich herkomme. Meistens nenne ich dann meinen aktuellen Wohnort, und wenn jemand nachfragt oder von Vornherein offensichtlich ist, dass er auf meinen Dialekt abzielt, erzähle ich ihm von meiner ursprünglichen Herkunft und ggf. auch von den vielen Stationen dazwischen und der Herkunft meiner Eltern und freue mich, dass jemand Interesse daran hat.


Und stell dir vor man glaub dir trotzdem nicht, dass du (Nord-) Deutscher bist... ^^

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Mag ich Mag ich nicht

0

23.01.2013 - 11:32 Uhr
ZeroDegrees

SchmidtGeorg sagte:
soll ich jetzt bei jedem Ausländer ah sagen oder was?


Der Text zeigt doch, dass du eben nicht sieht, ob es ein Ausländer ist! Die Leute im Text sind Deutsche, auch wenn sie nicht so aussehen.

JoergAuch
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0

23.01.2013 - 11:37 Uhr
JoergAuch

ZeroDegrees sagte:
Und stell dir vor man glaub dir trotzdem nicht, dass du (Nord-) Deutscher bist... ^^

Dann lässt man es eben. :-|

ZeroDegrees
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Mag ich Mag ich nicht

0

23.01.2013 - 11:47 Uhr
ZeroDegrees

JoergAuch sagte:
ZeroDegrees sagte:
Und stell dir vor man glaub dir trotzdem nicht, dass du (Nord-) Deutscher bist... ^^

Dann lässt man es eben. :-|


Ja, genau... und das fühlt sich manchmal ziemlich scheiße an.

SchmidtGeorg
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Mag ich Mag ich nicht

-5

23.01.2013 - 12:13 Uhr
SchmidtGeorg

ZeroDegrees sagte:
SchmidtGeorg sagte:
soll ich jetzt bei jedem Ausländer ah sagen oder was?


Der Text zeigt doch, dass du eben nicht sieht, ob es ein Ausländer ist! Die Leute im Text sind Deutsche, auch wenn sie nicht so aussehen.


eben dann erübrigt sich eigentlich die Diskussion-ich denke, man macht in Deutschland immer ein Fass auf, im Ausland intressiert sich niemand woher man kommt, man macht ein bischen small talk, aber im Grund ist es wurscht, ich kann nur beopflichten, wenn man in D einen Ortswechsel vornimmt, ist man bei den Alteingessenen ein Zugereister, man muss erst mal kämpfen, damit man beachtet wird und angenommen, dafür gibt es viele Beispiele und ich habs selber erfahren, aber da gibts weder Diskussionen oder Hilfen, man muss sich allein durchbeissen! aber schon der Ausdruck afrodeutsch-es gibt keine afrodeutschen Menschen, sonder endweder Deutsche oder eben Afrikaner !

chrinamu
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Mag ich Mag ich nicht

3

23.01.2013 - 13:09 Uhr
chrinamu

battlegnom sagte:
dass wenn man sich nicht um die Hautfarbe, Herkunft etc kümmert, viele Leute sehr irritiert sind und sich rechtfertigen oder das Thema dann zur Sprache bringen.


Echt? Inwiefern? Fragen die dann "hey, warum fragst du mich nicht, wo ich herkomme?" Ist mir noch nie passiert...

the-wrong-girl
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0

23.01.2013 - 13:25 Uhr
the-wrong-girl

SchmidtGeorg sagte:
,also, was ist nun besonders dabei?.soll ich jetzt bei jedem Ausländer ah sagen oder was?


da fängt's ja eben schon an. viele davon sind eben keine ausländer (dein sprachgebrauch, nicht meiner), sondern genauso deutsche wie du und ich.

ZeroDegrees
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Mag ich Mag ich nicht

2

23.01.2013 - 13:38 Uhr
ZeroDegrees

SchmidtGeorg sagte:
aber da gibts weder Diskussionen oder Hilfen, man muss sich allein durchbeissen!


Nein, dass kann man gemeinsam und zwar mit dem Ziel, dass dieses "sich durchbeißen" nicht mehr nötig wird. Denn die Gründe, warum man sich durchbeißen muss sind gelinde gesagt, meist engstirnig und basieren meist nur auf Vorurteilen.

SchmidtGeorg sagte:
aber schon der Ausdruck afrodeutsch-es gibt keine afrodeutschen Menschen, sonder endweder Deutsche oder eben Afrikaner !


Seh ich anders... nur mal Beispiele:

Jemand, der z.B. seine Kindheit in Afrika verbracht hat und seit seiner Judend in Deutschland lebt und sich sich beiden Kulturen zugehörig fühlt, ist durchaus Deutscher und Afrikaner. Jemand, der z.B. in Deutschland geboren ist und sich nur der deutschen Kultur zugehörig fühlt, sieht sich als Deutscher und ist Deutscher, auch wenn er "afrikanisch aussieht".
Was jemand ist und als was er sich ansieht und fühlt ist von vielen Faktoren abhängig und liegt am Menschen selbst, aber eben wie der Text deutlich macht nicht an seinem Aussehen. Das Problem ist aber, das manche die Leute eben nicht als deutsch akzeptieren nur aufgrund des Aussehens.

Zudem gibt es Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft, wie passt dein Schwarz-Weiß-Denken da hinein?

Hesamaniac
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Mag ich Mag ich nicht

1

23.01.2013 - 14:42 Uhr
Hesamaniac

"Wir wollen zeigen, dass Schwarzsein und Deutschsein kein Wiederspruch ist"
No shit Sherlock

Leider ist es (noch?) nicht so, dass diese Aussage als trivial und selbstverständlich angesehen wird.

Arthanis
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Mag ich Mag ich nicht

-1

23.01.2013 - 15:10 Uhr
Arthanis

Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht daran, dass man als "Normalodeutscher" wie ich, also "weiße" Hautfarbe, Menschen von offenkundig anderer Abstammung fragt, wo sie herkommen. Es ist nunmal so, dass viele der Schwarzen oder Asiaten, die ich kennengelernt habe, nicht in Deutschland geboren sind, sondern irgendwo anders.
Mich interessiert dann, wie es dazu kam, dass er oder sie nach Deutschland kam. Denn dass man Schwarze oder Asiaten trifft, die in der 5ten Generation in Braunschweig oder Darmstadt leben, wird die Ausnahme sein.

Ich habe ein paar Monate in China gelebt; da war ich der Fremdling, der offen fotografiert und angegafft wurde. Und jeder fragte mich, wo ich herkäme; ob aus den USA oder so. Ich habe mich über diese Nachfragen immer gefreut (über das Gestarre und Gezeige mal mehr, mal weniger), aber es ist doch ein legitimes Interesse.
Ich werde die Frage "Wo kommst Du her" auch weiterhin stellen; und bislang hat sich auch noch niemand daran gestört...

Abgesehen von diesem Detail klingt die Ausstellung wirklich sehr spannend und macht neugierig. :-)

SchmidtGeorg
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Mag ich Mag ich nicht

-1

23.01.2013 - 15:20 Uhr
SchmidtGeorg

ok, meine Kinder sind in Indonesien geboren und aufgewachsen, Mutter Indonesierin-ich Vater Deutscher-mein Sohn ging bis zur 5.Klasse in eine indo Schule, meine anderen in Playgroup und Vorschule, jetzt leben wir hier in D und Indonesien ist abgehackt, ausser meiner Frau, die natürlich ihre Familien-und Freundeskontakte pflegt, den Ausdruck Ausländer verwende ich persönlich nur ungern, dass ich in D geboren bin, ist weder Verdienst, Bestimmung noch Vorsehung, sondern reiner Zufall, Grenzen wurden willkürlich von Generälen oder Fürsten, Kaisern gezogen, heute haben wir noch einen deutschen Pass, sicher gibts mal einen Eu Pass, wenn sich die engstirnigen Damen u Herren Politiker mal ihren abgehobene Nationalitätenwahn in die Tonne treten, wir sind doch schon weit gekommen, vor ein paar Jahren noch, musste man sich Visa besorgen, heute kann man mit dem deutschen Pass in jedes Land reisen-also, nicht Ausländer-Weltbürger ! natürlch wird man sich immer an seine Vorfahren erinnern, aber bitte nicht immer unter dem Gesichtspunkt-des Anspruchs, dass man gerne beachtet wird oder der Diskriminierung !

Mandelbrote
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5

23.01.2013 - 15:37 Uhr
Mandelbrote

SchmidtGeorg sagte:
ok, meine Kinder sind in Indonesien geboren und aufgewachsen, Mutter Indonesierin-ich Vater Deutscher-mein Sohn ging bis zur 5.Klasse in eine indo Schule, meine anderen in Playgroup und Vorschule, jetzt leben wir hier in D und Indonesien ist abgehackt, ausser meiner Frau, die natürlich ihre Familien-und Freundeskontakte pflegt, den Ausdruck Ausländer verwende ich persönlich nur ungern, dass ich in D geboren bin, ist weder Verdienst, Bestimmung noch Vorsehung, sondern reiner Zufall, Grenzen wurden willkürlich von Generälen oder Fürsten, Kaisern gezogen, heute haben wir noch einen deutschen Pass, sicher gibts mal einen Eu Pass, wenn sich die engstirnigen Damen u Herren Politiker mal ihren abgehobene Nationalitätenwahn in die Tonne treten, wir sind doch schon weit gekommen, vor ein paar Jahren noch, musste man sich Visa besorgen, heute kann man mit dem deutschen Pass in jedes Land reisen-also, nicht Ausländer-Weltbürger ! natürlch wird man sich immer an seine Vorfahren erinnern, aber bitte nicht immer unter dem Gesichtspunkt-des Anspruchs, dass man gerne beachtet wird oder der Diskriminierung !


Du bist wirklich der König des dummen Gelabers. Beeindruckend und beängstigend zugleich.

jinxjordan
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Mag ich Mag ich nicht

0

23.01.2013 - 15:40 Uhr
jinxjordan

SchmidtGeorg sagte:
ZeroDegrees sagte:
SchmidtGeorg sagte:
soll ich jetzt bei jedem Ausländer ah sagen oder was?


Der Text zeigt doch, dass du eben nicht sieht, ob es ein Ausländer ist! Die Leute im Text sind Deutsche, auch wenn sie nicht so aussehen.


eben dann erübrigt sich eigentlich die Diskussion-ich denke, man macht in Deutschland immer ein Fass auf, im Ausland intressiert sich niemand woher man kommt, man macht ein bischen small talk, aber im Grund ist es wurscht, ich kann nur beopflichten, wenn man in D einen Ortswechsel vornimmt, ist man bei den Alteingessenen ein Zugereister, man muss erst mal kämpfen, damit man beachtet wird und angenommen, dafür gibt es viele Beispiele und ich habs selber erfahren, aber da gibts weder Diskussionen oder Hilfen, man muss sich allein durchbeissen! aber schon der Ausdruck afrodeutsch-es gibt keine afrodeutschen Menschen, sonder endweder Deutsche oder eben Afrikaner !

únd das sind keine Menschen!;)

the-wrong-girl
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6

23.01.2013 - 15:43 Uhr
the-wrong-girl

SchmidtGeorg sagte:
und Indonesien ist abgehackt


Indonesien abhacken! Jetzt!

JoergAuch
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0

23.01.2013 - 16:05 Uhr
JoergAuch

ZeroDegrees sagte:
JoergAuch sagte:
ZeroDegrees sagte:
Und stell dir vor man glaub dir trotzdem nicht, dass du (Nord-) Deutscher bist... ^^

Dann lässt man es eben. :-|

Ja, genau... und das fühlt sich manchmal ziemlich scheiße an.

Aber auf die Deppen, die es einem nicht abnehmen, dass man Deutscher ist, kann man doch gut verzichten. Aber ok, mir ist das noch nie passiert.

moondog
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3

23.01.2013 - 16:16 Uhr
moondog

JoergAuch sagte:
ZeroDegrees sagte:
JoergAuch sagte:
ZeroDegrees sagte:
Und stell dir vor man glaub dir trotzdem nicht, dass du (Nord-) Deutscher bist... ^^

Dann lässt man es eben. :-|

Ja, genau... und das fühlt sich manchmal ziemlich scheiße an.

Aber auf die Deppen, die es einem nicht abnehmen, dass man Deutscher ist, kann man doch gut verzichten. Aber ok, mir ist das noch nie passiert.


Ich glaube genau das ist der Punkt: Wir, denen das nicht oder höchstens im Urlaub passiert, sagen ja gerne mal: stellt Euch nicht so an.
Wenn man mal drüber nachdenkt, kann man aber schon nachempfinden, dass das ganz schön zum Kotzen sein muss, immer wieder als "Fremdkörper" wahrgenommen zu werden und auf die gleichen Erwartungen reagieren zu müssen.

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7

23.01.2013 - 16:22 Uhr
moondog

Arthanis sagte:
Mich interessiert dann, wie es dazu kam, dass er oder sie nach Deutschland kam. Denn dass man Schwarze oder Asiaten trifft, die in der 5ten Generation in Braunschweig oder Darmstadt leben, wird die Ausnahme sein.


Aber vielleicht haben die Leut keine Lust, jedem dahergelaufenen Interessierten immer wieder zu erklären, wie es dazu kommt, dass sie nicht so aussehen, wie die Mehrheit, die hier lebt und trotzdem hier geboren und/oder zuhause sind.

Stell Dir vor, jedes Gespräch käme nach dem dritten Satz darauf, wie es kommt, dass Du... wasweißich... nur 1,60m groß bist. "Ja, meine Mutter ist auch nur 1,54 und meine Großmutter sogar noch kleiner... blabla..." Immer. wieder.

Okay, vermutlich hinkt der Vergleich, aber ich bin in Eile *lach*.

JoergAuch
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-1

23.01.2013 - 16:29 Uhr
JoergAuch

moondog sagte:
Ich glaube genau das ist der Punkt: Wir, denen das nicht oder höchstens im Urlaub passiert, sagen ja gerne mal: stellt Euch nicht so an.
Wenn man mal drüber nachdenkt, kann man aber schon nachempfinden, dass das ganz schön zum Kotzen sein muss, immer wieder als "Fremdkörper" wahrgenommen zu werden und auf die gleichen Erwartungen reagieren zu müssen.

Einerseits ja, andererseits frage ich mich, wieviele Leute es gibt, die einem auch nach einer Klarstellung wirklich nicht glauben. Aber dass man mal nachfragt und sich für die Hintergründe interessiert, finde ich eher positiv als negativ. Es ist eben noch etwas ungewohnt.

ZeroDegrees
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3

23.01.2013 - 16:49 Uhr
ZeroDegrees

JoergAuch sagte:
ZeroDegrees sagte:
JoergAuch sagte:
ZeroDegrees sagte:
Und stell dir vor man glaub dir trotzdem nicht, dass du (Nord-) Deutscher bist... ^^

Dann lässt man es eben. :-|

Ja, genau... und das fühlt sich manchmal ziemlich scheiße an.

Aber auf die Deppen, die es einem nicht abnehmen, dass man Deutscher ist, kann man doch gut verzichten. Aber ok, mir ist das noch nie passiert.


Mir passierte das aber regelmäßig, mittlerweile ist es besser geworden, aber trotzdem kommt manchmal...

Wo kommst du her - nein, ich mein ursprünglich - nein, wo bist du geboren... alles die selbe Antwort. Oh achso, aber du bist nicht deutsch, oder? - Oh, aber du siehst nicht so aus.

Solche Gespräche nerven und lassen einen fremd fühlen...

Die Leute sind nicht dumm oder meinen es böse, aber es gibt einen Unterschied zwischen fragen, wo man herkommt und implizieren, man sei nicht deutsch.

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Mag ich Mag ich nicht

3

23.01.2013 - 16:53 Uhr
ZeroDegrees

PS:

Und ich mag auch nicht jedem, den ich nicht kenne, am Anfang erklären, warum ich nun "nicht-deutsch" aussehe oder mich zu dieser Erklärung nötigen lasssen. Ich frag auch nicht nach der ganzen Familiengeschichte und persönlichen Details - das geht mich nichts an. Jeder der so offen zu fremden sein möchte kann das tun, aber keiner sollte jemanden dazu drängen.

SchmidtGeorg
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-4

23.01.2013 - 17:08 Uhr
SchmidtGeorg

Mandelbrote sagte:
SchmidtGeorg sagte:
ok, meine Kinder sind in Indonesien geboren und aufgewachsen, Mutter Indonesierin-ich Vater Deutscher-mein Sohn ging bis zur 5.Klasse in eine indo Schule, meine anderen in Playgroup und Vorschule, jetzt leben wir hier in D und Indonesien ist abgehackt, ausser meiner Frau, die natürlich ihre Familien-und Freundeskontakte pflegt, den Ausdruck Ausländer verwende ich persönlich nur ungern, dass ich in D geboren bin, ist weder


Verdienst, Bestimmung noch Vorsehung, sondern reiner Zufall, Grenzen wurden willkürlich von Generälen oder Fürsten, Kaisern gezogen, heute haben wir noch einen deutschen Pass, sicher gibts mal einen Eu Pass, wenn sich die engstirnigen Damen u Herren Politiker mal ihren abgehobene Nationalitätenwahn in die Tonne treten, wir sind doch schon weit gekommen, vor ein paar Jahren noch, musste man sich Visa besorgen, heute kann man mit dem deutschen Pass in jedes Land reisen-also, nicht Ausländer-Weltbürger ! natürlch wird man sich immer an seine Vorfahren erinnern, aber bitte nicht immer unter dem Gesichtspunkt-des Anspruchs, dass man gerne beachtet wird oder der Diskriminierung !


Du bist wirklich der König des dummen Gelabers. Beeindruckend und beängstigend zugleich.



danke, Mandelbrot, kein Wunder, du denkst mit dem Bimmel, isst mit dem Bimmel, und wie gesagt, danke für den Kommentar, den du gelesen aber nicht verstanden hast, macht nix, einfach mal den Bimmel aus -und das hirn einschalten!

Mandelbrote
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1

23.01.2013 - 18:32 Uhr
Mandelbrote

SchmidtGeorg sagte:
Mandelbrote sagte:
SchmidtGeorg sagte:
ok, meine Kinder sind in Indonesien geboren und aufgewachsen, Mutter Indonesierin-ich Vater Deutscher-mein Sohn ging bis zur 5.Klasse in eine indo Schule, meine anderen in Playgroup und Vorschule, jetzt leben wir hier in D und Indonesien ist abgehackt, ausser meiner Frau, die natürlich ihre Familien-und Freundeskontakte pflegt, den Ausdruck Ausländer verwende ich persönlich nur ungern, dass ich in D geboren bin, ist weder


Verdienst, Bestimmung noch Vorsehung, sondern reiner Zufall, Grenzen wurden willkürlich von Generälen oder Fürsten, Kaisern gezogen, heute haben wir noch einen deutschen Pass, sicher gibts mal einen Eu Pass, wenn sich die engstirnigen Damen u Herren Politiker mal ihren abgehobene Nationalitätenwahn in die Tonne treten, wir sind doch schon weit gekommen, vor ein paar Jahren noch, musste man sich Visa besorgen, heute kann man mit dem deutschen Pass in jedes Land reisen-also, nicht Ausländer-Weltbürger ! natürlch wird man sich immer an seine Vorfahren erinnern, aber bitte nicht immer unter dem Gesichtspunkt-des Anspruchs, dass man gerne beachtet wird oder der Diskriminierung !


Du bist wirklich der König des dummen Gelabers. Beeindruckend und beängstigend zugleich.



danke, Mandelbrot, kein Wunder, du denkst mit dem Bimmel, isst mit dem Bimmel, und wie gesagt, danke für den Kommentar, den du gelesen aber nicht verstanden hast, macht nix, einfach mal den Bimmel aus -und das hirn einschalten!


Das mit dem Gehirn klappt bei mir ganz gut, bei dir nicht so. Ich will dir ja nicht unterstellen, dass du keines hättest oder sowas. Aber du bst gedanklich halt ziemlich von Schulmädchen und Asiatinnen die Vergewaltigungen genießen eingenommen, da bleibt wenig Platz für Anderes.

JoergAuch
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0

23.01.2013 - 18:38 Uhr
JoergAuch

ZeroDegrees sagte:
Mir passierte das aber regelmäßig, mittlerweile ist es besser geworden, aber trotzdem kommt manchmal...

Das ist natürlich nervig ...
Wo kommst du her - nein, ich mein ursprünglich - nein, wo bist du geboren... alles die selbe Antwort. Oh achso, aber du bist nicht deutsch, oder? - Oh, aber du siehst nicht so aus.

Solche Gespräche nerven und lassen einen fremd fühlen...

Die Leute sind nicht dumm oder meinen es böse, aber es gibt einen Unterschied zwischen fragen, wo man herkommt und implizieren, man sei nicht deutsch.

Ich fürchte aber, du wirst da nicht drumherum kommen. Ich weiß jetzt nicht, wie du aussiehst und warum du falsch eingeschätzt wirst, aber ich habe ein paar Schwarze und vor allem einige Asiaten in Deutschland kennengelernt, und in den allermeisten Fällen waren sie eben Ausländer, die sich vorrübergehend hier aufhielten (bzw. halten). Deshalb halte ich es für natürlich und keineswegs ausgrenzend, wenn man auf die Leute entsprechend reagiert und sich nach ihrer Herkunft erkundigt, rein aus Interesse. Wenn dann mal ein Deutscher dabei wäre, wäre das eben erstmal eine Überraschung. Ist mir aber glaub ich in Deutschland wirklich noch nie passiert, anders als in Amerika, wo man eben eine ziemlich bunte ethnische Mischung hat.

mandelkrokant
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2

23.01.2013 - 19:33 Uhr
mandelkrokant

ZeroDegrees sagte:
JoergAuch sagte:
ZeroDegrees sagte:
JoergAuch sagte:
ZeroDegrees sagte:
Und stell dir vor man glaub dir trotzdem nicht, dass du (Nord-) Deutscher bist... ^^

Dann lässt man es eben. :-|

Ja, genau... und das fühlt sich manchmal ziemlich scheiße an.

Aber auf die Deppen, die es einem nicht abnehmen, dass man Deutscher ist, kann man doch gut verzichten. Aber ok, mir ist das noch nie passiert.


Mir passierte das aber regelmäßig, mittlerweile ist es besser geworden, aber trotzdem kommt manchmal...

Wo kommst du her - nein, ich mein ursprünglich - nein, wo bist du geboren... alles die selbe Antwort. Oh achso, aber du bist nicht deutsch, oder? - Oh, aber du siehst nicht so aus.

Solche Gespräche nerven und lassen einen fremd fühlen...

Die Leute sind nicht dumm oder meinen es böse, aber es gibt einen Unterschied zwischen fragen, wo man herkommt und implizieren, man sei nicht deutsch.



Sehr richtig. Manchmal hat man das Gefühl, dass niemand auf die Idee kommt, dass es möglich ist nicht "typisch deutsch" (was auch immer das sein soll) auszusehen und trotzdem hier geboren/aufgewachsen zu sein. Ich beantworte gerne die Frage "Woher kommst du?", klar, das ist eine ganz normale Frage, ich stelle sie ja selbst oft genug. Nervig wird´s eben nur, wenn man dir nicht glaubt. Ich glaube einfach, dass Stereotype in vielen Köpfen noch viel zu vorherrschend sind. Das war vor 50 Jahren vielleicht noch irgendwie nachvollziehbar, aber heute halte ich es für überholt.
(Die Mutter eines Exfreundes meinte vor ein paar Jahren bei unserem ersten Aufeinandertreffen zu mir, dass ich ja hervorragend Deutsch sprechen würde. Nachdem ich mich dafür bedankt habe und erwähnte, dass ich ja auch schon seit meiner Geburt hier in Deutschland lebe und mich schon darauf freue im nächsten Jahr den Deutschleistungskurs zu besuchen, gab es langes Schweigen am Mittagstisch. Am Ende war´s eigentlich für mich auch ganz witzig.)

Arthanis
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23.01.2013 - 20:24 Uhr
Arthanis

Ich verstehe schon, was Du sagen möchtest ;)

Und ja, ich habe es ja selber erlebt. Allein die ständige Fragerei nervt manchmal.
Vlt bin ich aber naiv, wenn ich glaube, dass es bei mir wie bei anderen nur aus Interesse ist, und weniger, weil ich nicht glaube, dass es wirkliche schwarze Deutsche (oder deutsche Schwarze?) gibt. Hautfarbe und dergleichen spielen da gar keine Rolle für mich.

Allerdings frage ich auch so ziemlich jeden, den ich kennenlerne, wo er herkommt. Zumindest, wenn man sich häufiger sieht, wie im Kollegenkreis oder so.

moondog sagte:
Arthanis sagte:
Mich interessiert dann, wie es dazu kam, dass er oder sie nach Deutschland kam. Denn dass man Schwarze oder Asiaten trifft, die in der 5ten Generation in Braunschweig oder Darmstadt leben, wird die Ausnahme sein.


Aber vielleicht haben die Leut keine Lust, jedem dahergelaufenen Interessierten immer wieder zu erklären, wie es dazu kommt, dass sie nicht so aussehen, wie die Mehrheit, die hier lebt und trotzdem hier geboren und/oder zuhause sind.

Stell Dir vor, jedes Gespräch käme nach dem dritten Satz darauf, wie es kommt, dass Du... wasweißich... nur 1,60m groß bist. "Ja, meine Mutter ist auch nur 1,54 und meine Großmutter sogar noch kleiner... blabla..." Immer. wieder.

Okay, vermutlich hinkt der Vergleich, aber ich bin in Eile *lach*.

JoergAuch
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Mag ich Mag ich nicht

0

23.01.2013 - 23:01 Uhr
JoergAuch

Arthanis sagte:
Allerdings frage ich auch so ziemlich jeden, den ich kennenlerne, wo er herkommt. Zumindest, wenn man sich häufiger sieht, wie im Kollegenkreis oder so.

Ich würde sagen, das macht fast jeder einigermaßen kommunikative Mensch so, und zwar nicht nur hierzulande. Und das ist auch gut so.

SchmidtGeorg
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Mag ich Mag ich nicht

-4

24.01.2013 - 03:42 Uhr
SchmidtGeorg

Mandelbrote sagte:


Das mit dem Gehirn klappt bei mir ganz gut, bei dir nicht so. Ich will dir ja nicht unterstellen, dass du keines hättest oder sowas. Aber du bst gedanklich halt ziemlich von Schulmädchen und Asiatinnen die Vergewaltigungen genießen eingenommen, da bleibt wenig Platz für Anderes.


m Mandelbrot-Bimmel-auf jeden Fall steht Deiner Karriere als Politiker nix im Weg-du drehst dich im Kreis-ohne echte Aussage- ich hatte dieses Zitat zur Diskussion gestellt-aber du hast das nicht kapiert-das passiert eben, wenn man es nicht im kompletten begreift, lies einfach nochmal alles in Ruhe dzrch und ddann schreib noch mal!
gerade läuft in unserer Schule eine Diskussion über Ausländer, aber die ist zu kompliziert für Dich, in Indonesien oder Asien allgemein sind die Menschen viel neugieriger , wie in D, ich war das erste Mal in Jepara, 1995, gleich um dei Ecke, ich war sozusagen ein Exot, ob in Banken, Geschäften usw erst man gabs ein längeres Gespräch-woher , und was machst du hier, gefällts dir hier, dann gabs das übliche Foto, war man im Landesinneren auf Visite kamen Familen oder Gruppen, auch viele junge Leute, Mister, komm ein Foto, wie oft ich und andere Kollegen abfotografiert wurden, ich habs nicht gezählt, als mein Sohn dann da war, ein hübscher Junge mit sehr heller Haut, wars unmöglich ihn vor anderen Leuten zu schützen, sag ich mal wildfremde Menschen kniffen in die rechte oder linke Wange, was ein Zeichen ist, dass man begeistert war/ist, man nahm mir oder meiner Frau das Kind aus dem Arm und hätschelte es, ja man bot mr an, das Kind zu verkaufen, aber davon , lieber Mandelbrot hast du eben keine Ahnung, die Welt ist gross und bunt , schönen Tag noch!

blubb123
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Mag ich Mag ich nicht

1

24.01.2013 - 09:33 Uhr
blubb123

zu dem Thema ne ganz lustige Geschichte. Eine Freundin von mir ist türkischer Abstammung, fühlt sich aber als Deutsche und war eigentlich auch immer sehr genervt von den Herkunftsfragen. Letztes Jahr war sie dann auf Familienbesuch in Istanbul und hat dort abends in der Disco einen schwarzen kennengelernt, der perfekt türkisch sprach. Sie war auch total überrascht und fragte warum er denn so gut türkisch könne und woher er denn käme. Auf seine Antwort, er käme aus Istanbul hat sie dann auch sofort erwidert , aber woher er denn ursprünglich käme etc. Es kam dann raus, dass er eine türkische Mutter und einen afrikanischen Vater hatte, aber eben nur bei seiner Mutter in Istanbul aufgewachsen ist. Nach diesem Gespräch wurde meiner Freundin dann klar, dass sie sich genauso ihm gegenüber verhalten hat, wie sich viele Deutsche ihr gegenüber verhalten. Ein SChwarzer Türke passte halt nicht ins Bild. Ihr wurde aber genauso bewusst, dass sie es überhaupt nicht böse gemeint hatte und einfach nur Interesse hatte, weil es doch etwas ungewöhnlich war. Seitdem ist sie auf jeden Fall viel entspannter, was die Herkunftsfrage anbelangt. Vielleicht töte ein bisschen Entspanntheit allen gut? :)

JoergAuch
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0

24.01.2013 - 11:30 Uhr
JoergAuch

blubb123 sagte:
Vielleicht töte ein bisschen Entspanntheit allen gut? :)

Schöne Geschichte. Wenn du noch das ö gegen ein ä ersetzt, könnte man sich glatt damit anfreunden. :-)

der_sendlinger
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Mag ich Mag ich nicht

2

24.01.2013 - 20:30 Uhr
der_sendlinger

fettesmaedchen sagte:
Es ist ganz einfach: man teilt die Welt in Arschlöcher und Nicht-Arschlöcher ein. Egal, ob sie weiss, schwarz oder gelb sind. Oder grün und vom Mars.

dem ist nichts hinzuzufügen.

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