Fünf Hymnen für die Woche
Diemal gibt es keinen ausgeprägten Genre-Mix, dafür aber ein Motto. Das hat zwar nichts mit Stadionatmosphäre oder epischem Lobgesang zu tun, trotzdem haben die folgenden fünf Songs auf ihre eigene, charmante Art Hymnenpotential.
Sin Fang – Young BoysDie Wahl eines Künstlernamens kann man als Allüre missbilligen, für manche sollte man aber auch einfach dankbar sein. Zum Beispiel bei Sin Fang, der bürgerlich Sindri Már Sigfússon heißt. Der Isländer ist Gründungsmitglied von Seabear, hat aber seit 2008 auch sein eigenes Soloprojekt. Hier gibt es schon mal einen Vorgeschmack auf das kommende Abum „Flowers“ - eine Mischung aus Folk, knackender Geräuschkulisse, nostalgischen Jugenderinnerungen und Ohrwum-Refrain, in dem die ewige Sehnsucht nach dem nächsten Sommer konserviert ist.
Moneybrother – Start A Fire
Aus Schweden direkt in unsere Hauptstadt, im Gepäck eine Gitarre und ein Song mit ansteckendem Optimismus: Moneybrother war bei TV Noir eingeladen und hat galant versucht, unsere Januar-Depression zu vertreiben.
Friska Viljor - Bite Off Your Head
Die indierockenden Landsleute von Moneybrother präsentieren uns am 18. Januar ihr neues Album „Remember Our Name“. Mit einem an Architecture in Helsinki erinnernden Sound sind sie für die einen ein motivierender Start in den Tag, für die anderen vor allem gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich aber einmal widerwillig auf die schiefen Harmonien eingelassen hat, können die Stockholmer sehr schnell sehr stimmungshebend wirken. Versprochen.
Pascal Pinon – One Thing
Die Zwillingsschwestern Jófríður and Ásthildur aus Reykjavík stehen wie Sin Fang bei Morr Music unter Vertrag und gehören zu den Glücklichen, die das aktuelle Aufblühen der pulsierenden isländischen Musikszene aus der Nähe miterleben dürfen. Produziert wurde ihre von sanften Gitarrenklängen und Harmoniegesang getragene Musik – zumindest auf dem kommenden Album – von Sigur Rós-Mitglied Alex Somers. Unser Fazit: perfekt zum Sich-Treiben-Lassen.
Blind Pilot – Keep You Right
Dieser Titel stammt zwar vom 2011 erschienenen Album „We Are The Tide“, das folgende Video ist aber eine aktuelle Live-Interpretation. Die Kollegen von zeitjung.de haben in ihrer Haus-Konzert-Reihe die Bühne für die Jungs aus Portland und ihre von Mumford & Sons angehauchte melancholisch-leichte Ballade frei gemacht.
- Die Woche startet mit fünf Liedern 21.01.2013
- Fünf Lieder für die Woche 08.01.2013
- Fünf Lieder zum Wochenende 26.10.2012
- Fünf Songs für den Herbstanfang 20.09.2012
- Fünf Songs mit alten Haudegen 06.09.2012
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