Neue Magazin-Texte:
Meldung



Hier kannst du die Netiquette lesen.

Um kommentieren zu können, musst du eingeloggt sein.
SchmidtGeorg
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

05.01.2013 - 09:30 Uhr
SchmidtGeorg

naja, so toll ist das nun auch nicht, in den guten alten Zeiten haben sich Facharbeiter in hohe Stellungen eigearbeitet, sozusagen von der Pike auf, heute wird eben ein Studium vorausgesetzt, wo eben auch eine praktische Erfahrung nötig ist, was nützt ein Ing, der nicht weis , wie man eine Schraube anzieht oder ein Kabel anschliesst, viele Probleme , auch bei den grossen Firmen, sind Folge, dieser Politik-ein Ing ist nicht automatisch ein besserer Angestellter-wenn ihm das Grundwissen feht!

Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

05.01.2013 - 09:37 Uhr
SchmidtGeorg

PS im MOmenr erlebe ich, wie panisch Eltern reagieren-sind, jetzt kommt der Sprung von der 4.Klasse in die Weiterführende Schule, seit Monaten gibts die Diskussion, auf welche Schule geb ich mein Kind, wo ist die beste Schule-natürlich aufs Gym, was anderes wäre ja blamabel, man hat dem Volk eingetrichtert-dass jeder Beruf, in dem man noch einen Blaumann ist, nix wert ist, auch diese Kampagne 5.000.000 Frauen wollen zurück in den Beruf, hat so unterschwellig die >Meinung, dass da 5.000.000 Top Managerinnen auf den Sprung in die Vorstandsetagen bereit sind, ein bischen Ruhe wäre angebracht und wünschenswert !

soylentyellow
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

05.01.2013 - 11:54 Uhr
soylentyellow

SchmidtGeorg sagte:
PS im MOmenr erlebe ich, wie panisch Eltern reagieren-sind, jetzt kommt der Sprung von der 4.Klasse in die Weiterführende Schule, seit Monaten gibts die Diskussion, auf welche Schule geb ich mein Kind, wo ist die beste Schule-natürlich aufs Gym,



Ich bin jetzt an einer FH in einem technischen Studiengang und fast alle Kommilitonen sind Bildungsaufsteiger, ehemalige Haupt- und Realschüler und so. Außerdem haben alle Schulformen neben dem Gymnasium einen entscheidenden Vorteil: Das Risiko dass das Kind später etwas geisteswissenschaftliches studiert sinkt dramatisch.

Toll finde ich auch wie diese Artikel (die immer gleich sind) nie darauf eingehen ob mit dem Studium nicht nur eine niedrigere Arbeitslosigkeit einhergeht sondern auch ob die danach ausgeübte Arbeit (und deren Bezahlung) ausbildungsadäquat ist.

Eine Binnendifferenzierung zwischen den Studiengängen findet sowieso nicht statt, aber das wäre wohl auch zu viel erwartet (Schweinezyklus hin oder her, ich *kann* vorhersagen dass ein durchschnittlicher Arzt weniger von Arbeitslosigkeit betroffen sein wird und im Schnitt wesentlich mehr verdienen wird als ein durchschnittlicher Germanist oder Theaterwissenschaftler)

gartenfrau
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

2

05.01.2013 - 12:10 Uhr
gartenfrau

kann ich nicht nachvollziehen.
ich halte dieses: jeder muß und soll studieren für ziemlichen käse.
zum einen sind eben nicht alle menschen dazu fähig, zum anderen wäre es mehr als schade, wenn keine intelligenten menschen mehr übrigblieben, um das handwerk auszuüben. was soll ich mit einem klempner, bei dem ich das gefühl habe, daß ich den boiler deutlich besser anbringen könnte als er...?
und was das finanzielle angeht, stimmt es auch nicht. daß akademiker besser verdienen, mag für einzelne berufe gelten, allgemeingültig ist es sicherlich nicht.

drolli
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

-1

05.01.2013 - 14:40 Uhr
drolli

SchmidtGeorg sagte:
naja, so toll ist das nun auch nicht, in den guten alten Zeiten haben sich Facharbeiter in hohe Stellungen eigearbeitet, sozusagen von der Pike auf, heute wird eben ein Studium vorausgesetzt, wo eben auch eine praktische Erfahrung nötig ist, was nützt ein Ing, der nicht weis , wie man eine Schraube anzieht oder ein Kabel anschliesst, viele Probleme , auch bei den grossen Firmen, sind Folge, dieser Politik-ein Ing ist nicht automatisch ein besserer Angestellter-wenn ihm das Grundwissen feht!


Den E-Ing/Maschbauer der nicht weiss wie man eine Schraube anzieht den habe ich noch nicht gesehen. Nachdem eine elektronikpraktikum und eine Praktikum in der Mechanikwerkstatt Pflicht sind, ist das eher selten. Ich halte es uebriges auch fuer ein Geruecht dass ein Studium vorrausgesetzt wird wo man eigentlich einen Facharbeiter/Meister braucht. Ein guter Werkstattleiter wird im Normalfall eher aus der Ausbildungschine kommen und das ist auch gut so.

SchmidtGeorg sagte:
PS im MOmenr erlebe ich, wie panisch Eltern reagieren-sind, jetzt kommt der Sprung von der 4.Klasse in die Weiterführende Schule, seit Monaten gibts die Diskussion, auf welche Schule geb ich mein Kind, wo ist die beste Schule-natürlich aufs Gym, was anderes wäre ja blamabel, man hat dem Volk eingetrichtert-dass jeder Beruf, in dem man noch einen Blaumann ist, nix wert ist,
...


Fakt ist nun mal dass im Deutschen Schulsystem die Moeglichkeiten des Kindes in der Zukunft vollkommen unueberschaubar beschnitten werden, wenn es in der 4.ten Klasse auf die falsche Schule geht.

soylentyellow
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

05.01.2013 - 19:08 Uhr
soylentyellow

Zum Thema: Die Zeit: "Jung, gut ausgebildet, arbeitslos"

http://www.zeit.de/karriere/2012-12/leserartikel-jung-arbeitslos

SchmidtGeorg
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

05.01.2013 - 19:44 Uhr
SchmidtGeorg

kann ich nicht bestätigen, aber wie soll man eine Schule, oder die richtige Schule auswählen ? wenn man die Richtige hat, und die liegt dann 15-20km weit weg, was Busfahrten und lange Wege hat, während die nicht so gute in unmittelbarer Nähe ist und obs nun die richtige Schule ist, die oder die, das stellt man als Eltern vielleicht nach dem 1.Schuljahr fest, dafür sind die Schulprogramme viel zu unterschiedlich und unübersichtlich, als >Eltern müsste man sich intensiv damit beschäftigen, was als Nichtinsider kaum möglich ist, nehmen wir das Fach Deutsch, die Kinder gehen 4 Jahre in die Grundschule( Hessen) und lernen deutsch, aber sie haben 6Jahre Zeit um deutsch einigermassen zu beherrschen, dh, man reicht die SchülerInnen in die weitergehenden Schulen weiter ohne eine genügende Vorbildung, dh, zB auf dem Gymn muss man den SchülerInnen weiterhin die Grundkenntnisse der Sprache beibringen, eine Benotung des Fachs deutsch ist in der Grundschule nur eine Alibinote, dh, die Eltern müssen intensiv mit den Kindern arbeiten oder eben einen Hilfslehrer bezahlen, damit die Kinder eine hochwertige Schulausbildung bekommen !

soylentyellow sagte:
SchmidtGeorg sagte:
PS im MOmenr erlebe ich, wie panisch Eltern reagieren-sind, jetzt kommt der Sprung von der 4.Klasse in die Weiterführende Schule, seit Monaten gibts die Diskussion, auf welche Schule geb ich mein Kind, wo ist die beste Schule-natürlich aufs Gym,



Ich bin jetzt an einer FH in einem technischen Studiengang und fast alle Kommilitonen sind Bildungsaufsteiger, ehemalige Haupt- und Realschüler und so. Außerdem haben alle Schulformen neben dem Gymnasium einen entscheidenden Vorteil: Das Risiko dass das Kind später etwas geisteswissenschaftliches studiert sinkt dramatisch.

Toll finde ich auch wie diese Artikel (die immer gleich sind) nie darauf eingehen ob mit dem Studium nicht nur eine niedrigere Arbeitslosigkeit einhergeht sondern auch ob die danach ausgeübte Arbeit (und deren Bezahlung) ausbildungsadäquat ist.

Eine Binnendifferenzierung zwischen den Studiengängen findet sowieso nicht statt, aber das wäre wohl auch zu viel erwartet (Schweinezyklus hin oder her, ich *kann* vorhersagen dass ein durchschnittlicher Arzt weniger von Arbeitslosigkeit betroffen sein wird und im Schnitt wesentlich mehr verdienen wird als ein durchschnittlicher Germanist oder Theaterwissenschaftler)

ts66
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

-1

06.01.2013 - 13:13 Uhr
ts66

soylentyellow sagte:
Zum Thema: Die Zeit: "Jung, gut ausgebildet, arbeitslos"

http://www.zeit.de/karriere/2012-12/lese...


Interessanter Artikel. Und wieder handelt es sich bei dem Thema um eine Frau, die sich beruflich in die Richtung "Irgendwas mit Medien" entwickelt hat.Das sieht man ja häufig, wenn "gut ausgebildet" und "arbeitslos" in einem Zusammenhang stehen.

Diese Fixierung auf ein Studium ist auch ziemlich naiv. Ich arbeite viel mit Kollegen zusammen, die nicht studiert haben, sehr kompetent sind und sehr gut verdienen - besser als viele Akademiker.

SchmidtGeorg
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

07.01.2013 - 06:18 Uhr
SchmidtGeorg

scheinbar hat man einfach vergessen, dass ein gute Mischung von Wissen und Können vorhanden sein sollte, so wie der Kopf ohne Körper, der Körper ohne Kopf nicht existieren kann, aber das versucht man heute den Menschen einzutrichtern, leider fehlt eben die gute Grundschulausbildung bis zur 8Klasse , wie in den alten Zeiten, nach 8 Jahren hatte man eine solide Wissensbasis, die einen befähigte eine Berufsausbildung anzutreten und sich zB in Abendschulen weiterzubilden, mein Sohn in der 8.Klasse Gym hat so das Wissen, wie wir damals in der 5.oder 6.Klasse Volksschule, Allgemeinbildung Null, also ich schaff locker die SZ tests mit 90%, daran scheitert er total, den SZ Einbürgerungstest ? mit 33 Fragen, da packt er gerade mal 15, wenns hochkommt, schaff ich locker, bis auf die Landesfarben ( 3 Fehler)

Süddeutsche Zeitung

Dieser Text stammt aus der Süddeutschen Zeitung. Teste Deutschlands große Tageszeitung jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich: hier klicken!